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Prüfimgsvorbereitung (Fach) / Dähmlow (Lektion)
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- Nennen Sie Ihrem Nachbarn die wesentlichen Teile einer Leichtbauwand. - Wandgerippe (Ständer, Schwelle, Rähm, Riegel) - Beplankung (Plattenwerkstoffe)- Dämmung (Wärme, Schall)
- Nennen Sie zwei mögliche Arten der Ständerkonstruktion. 1. Holzständerkonstruktion2.Metallständerkonstruktion
- Wann werden Leichtbauwände mit mehrfachen Beplankungsschichten ausgeführt? bei höheren Anforderungen an den Schall-und Brandschutz
- Wie könnte der Schallschutz einer Leichtbauwand mit doppelter Beplankung noch verbessert werden ? Durch den Einbau von Doppelständern: Die Trennung der Wandhälften und die fugenlose Verlegung des Dämmmaterials bewirken einen noch höheren Schallschutz.
- In welchem Abstand sollten die Ständer einer Leichtbauwand bei Beplankung mit Gipskartonplatten angeordnet werden ? Anstand = Rastermaß = 62,5 cm x 2 = 1.25 m = Breite der Gipskartonplatte
- Beschreiben Sie Ihrem Gesprächspartner, wie die Plattenstöße bei beidseitiger Beplankung der Wand angeordnet werden. Die Stöße sollen auf den gegenüberliegenden Wandseiten versetzt angeordnet werden.Die Wandstabilität und der Feuerwiderstand werden hierbei erhöht.
- Erläutern Sie auch, wie der Anschluss einer Leichtbauwand an angrenzende Bauteile ausgeführt wird. - Die Rahmenprofile werden mit einem Dichtungsband zu den angrenzenden Bauteilen abgedichtet.- Die Beplankungen werden am Rand mit Dichtungsmassen abgeschlossen, die einen elastischen Anschluss und eine rissefreie Konstruktion gewähren.
- Berichten Sie aus Ihrer Erfahrung, bei welchen Baumaßnahmen die Holzskelettkonstruktion vorrangig angewendet wird. - Büro- und Verwaltungsgebäude- Ausstellungsgebäude- Wohngebäude (selten)- Schulen, Kindergärten - Vereinsheime
- Zählen Sie Ihrem Nachbarn grundsätzliche Merkmale einer Holzskelettkonstruktion auf. - durchgehende tragende Stützen - klare Trennung zwischen tragenden und nichttragenden Elementen- vielfältige Aussteifungsmöglichkeiten- aufwendige Fugenausbildung an den Anschlusspunkten - Selbstbau aller nichttragenden Bauteile möglich
- Ein Kennzeichen der Skelettkonstruktion ist die Gliederung in einem Raster. Wovon ist das verwendete Rastermaß abhängig? Nennen Sie Ihrem Nachbarn zwei Beispiele. 1. Das Rastermaß wird vor allem durch die für die Beplankung vorgesehene Holzwerkstoffplatte bestimmt. Bei kleineren Formaten kann die Rastergröße auch die zwei-, dreifache usw. Plattenbreite betragen; z.B Gipskartonplattenbreite = 1,25m; Rastergröße = 1,25 m; 2,00 m; 5,00 m .2. von den statisch erforderlichen Querschnitten in Abstimmung mit den Brandschutzbestimmungen.
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- Vergleichen Sie die über mehrere Geschosse durchlaufenden Stützen des Skelettbaus mit der ,, Stockwerks"- Konstruktion der Fachwerkbauweise. Die durchlaufenden Stützen bewirken einen formstabile, setzungsarme Konstruktion, weil die lotrechten Belastungen in Faserrichtung (geringe Schndwerte) abgeleitet werden.Bei der Fachwerkkonstruktion verursachen quergepresste Schwellen und Rähmen (Schwinden rechtwinklig zur Faserrichtung) Setzungen in der Konstruktion.
- Erläutern Sie die unterschiedlichen Konstruktionssysteme (Trägerarten), die bei der Skelettkonstruktion angewendet werden können. - einteilige Stütze mit einteiligem Träger - einteilige Stütze mit doppeltem Träger (Zange)- zweiteilege Stütze mit einteiligem Träger
- Ihr Nachbar fragt nach, wie Skelettkonstruktionen ausgesteift werden können. Nennen Sie mindestens vier Möglichkeiten. Durch Streben, diagonale Brettschalung , Beplankungen mit Holzwerkstoffen, verbände und durch Ausmauerung, Stahlbetonwandscheiben
- Was versteht der Statiker unter dem Fachbegriff ,, Scheibe"? Als Scheibe im statischen Sinn bezeichnet man Flächenelemente, die sich bei Belastung in der Scheibenebene praktisch nicht verformen.Im Holzbau wird in der Regel die Scheibenbildung durch die Beplankung mit Holzwerkstoffplatten ereicht.
- Stützenfüße müssen statischen und konstruktiven Anforderungen gerecht werden. Außerdem ist der Bauliche Holzschutz zu beachten. Erläutern Sie die statischen/konstruktiven Anforderungen: - Aufnahme der Druckkraft- Schutz gegen seitliches Verschieben - Verankerung mit dem Fundament- Übernahme der Einspannmomente
- Zeigen Sie die technischen Holzschutzmaßnahmen auf (von Stützenfüße). -ausreichend Schutz gegen Feuchtigkeit - Bei der Stütze selbst muss im unteren Bereich chemischer Holzschutz angewendet werden.
- Wände können in dieser Konstruktionsart sehr flexibel angeordnet werden. Beschreiben Sie die möglich Anordnungen der Wände in Bezug und Verbindung mit dem Skelett. - Die Wand wird auf der Achse des Rasters zwischen den Stützen angeordnet. Die Stützen können dabei sichtbar bleiben oder verkleidet werden.- Die wand wird entweder vor oder hinter der Tragkonstruktion angeordnet.- Nicht tragende Wände können beliebig gesetzt werden.
- Erläutern Sie, warum das Aufrichten eines Skeletts eine anspruchsvollere Montagetechnik- im Vergleich zu anderen Konstruktionsarten- erfordert. Die Montage kann nicht stockwerkweise von unten nach oben erfolgen (z.B müssen die meist über mehrere Geschosse verlaufenden Stützen montiert und provisorisch ausgesteift werden).
- In Welchen Regionen und für welche Zwecke wird die Blockbauweise bevorzugt angewendet? in waldreichen Gebieten, z.B - bei Wohnhäusern- Ferienhaus, Berg und Jagdhütten
- Nennen Sie Ihrem Nachbarn drei Merkmale der Blockbauweise. 1. Die Blockwand besteht aus übereinander gelegten starken Hölzern (mit rundem, gehauenem, gesägtem oder gefrästem Querschnitt).2. Die Verbindung an Eck- und Zwischenwänden werden als Verkämmungen, Verblattungen oder Verzinkungen ausgeführt.3. Die einbindenden Hölzer an Ecke und Zwischenwand werden um die halbe Querschnittshöhe versetzt.
- Nennen Sie ihm mögliche Eckverbindungen bei der Blockbauweise. -Überblattung mit oder ohne Überstand - Verkämmung (Schwalbenschwanz)- Schräges Eckblatt
- Erklären Sie, wie im neuzeitlichen Blockbau die Fugen zwischen den Blockhölzern gedichtet werden. - einfache oder mehrfache Nut- und Federverbindung- überschobene Profile- stets: eingelegte Dichtungsbänder, umlaufend, auf einer Ebene
- Stellen Sie konstruktive Maßnahmen zusammen, die bei Wänden in Blockbauweise der Längsaussteifung dienen. - Verdüblung der Blockbalken in der Fuge - Verschraubung mit wandhohen Gewindestäben - Stabilität durch Verkämmung der Hölzer in den Ecken
- Erläutern Sie kurz, was man unter Wärmedämmung versteht. Zur Wärmedämmung benutzt man Baustoffe, die in der Lage sind, den Wärmeverlust möglichst zu begrenzen und somit über eine geringe Wärmeleitfähigkeit verfügen.
- Erläutern sie den Begriff Wärmespeicherung. (Bau-)Stoffe, welche die Fähigkeit besitzen, die zugeführte Wärme zu speichern und sie erst allmählich wieder an die Umgebung abzugeben, bezeichnet man als Wärmespeicher.
- Erläutern sie den Begriff Wärmebrücke. Wärmebrücken entstehen, wenn undichte Fugen oder Lücken (meist am Anschluss zum Gerippeholz oder bei Durchdringen) vorhanden sind. Hier kann die Wärme ungehindert entweichen. Außerdem entsteht hier Kondenswasser.
- Erläutern Sie den Begriff absolute Luftfeuchtigkeit. Die Feuchtigkeit, die tatsächlich in der Luft vorhanden ist, wird als absolute Luftfeuchtigkeit bezeichnet
- Was bedeutet der Ausdruck Wasserdampfdiffusion? Unter Wasserdampfdiffusion versteht man den Transport von Luftfeuchtigkeit durch Bauteile hindurch.
- Durch welche Maßnahme kann die Wasserdampfdiffusion in einem Bauteil verhindert werden ? Sie kann durch die Anbringen einer raumseitigen Diffusions- oder Dampfsperre verhindert werden.
- Erläutern Sie den Unterschied zwischen Dampfbremse und Dampfsperre. Dampfbremse: Schit mit einem Diffusionswiderstand Sd >2,0 mDampfsperre: Schicht mit einem Diffusionswiderstand Sd > 100m
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- Erläutern Sie den Begriff Kondensation in Verbindung mit Wasser. Kondensation nennt man den Übergang von Wasser vom gasförmigen in den flüssigen Zustand. Es kommt zu Tropfenbildung,
- Wovon wird die Wasserdampfsättigungsmenge beeinflusst? Sie ist von der vorhandenen Temperatur abhängig. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen.
- Zeigen Sie, an welcher Stelle der Außenwand die Gefahr einer Kondenswasserbildung entstehen kann. Kondenswasser kann sich im Bereich der Wärmedämmung bilden, da hier die Temperatur stark abfällt.
- Welche Bedeutung hat der Wasserdampfdiffusionswidersand ? Der sogenannte u- Wert beschreibt die damfbremsende Wirkung eines Baustoffs als dimensionslose Verhältniszahl, die auf den Diffusionswiderstand von Luft (u-Luft= 1) bezogen wird.
- Wie werden die Balkenlagen nach ihrer Lage im Gebäude benannt? `- Geschossbalkenlage- Kehlbalkenlage- Dachbalkenlage
- Beschreiben und erklären Sie die einzelnen Balkenlagen. Die Geschossbalkenlage trennt zwei Geschosse voneinander und bildet die Decke und en Fußboden. Als Wohnungstrenndecke ist sie besonders schalldämmend auszuführen.- Die Dachbalkenlage ist die oberste Decke des Gebäudes zum Dachraum. Bildet sie ein Flachdach, muss sie besonders wärmedämmend ausgebildet werden.- Die Kehlbalkenlage ist die Abtrennung eines Dachgeschosses mit dem Spitzboden. Als Abschluss eines Wohnraums muss sie wärmegedämmt werden.
- Welchen Abstand muss ein tragendes Holz aus feuerpolizeilichen Grünen von der Schornsteinwand mindestens haben ? - nach der Musterbauordnung mindestens 5cm- bei dreischaligen Fertigteilelementen mit Hinterlüfung von der Außenkante 2 cm -nach den Landesbauordnungen verschiedener Länder 6cm bzw. von der Innenkante Rauchrohr 20 cm
- Wie groß sollte die Auflagerlänge eines Holzbalkens mindestens sein? Die Auflager sollte mindesntens 15 cm sein. (besser: Auflagerlänge= Balkenhöhe)
- Informieren Sie Herrn Weiß darüber, in welchen Abständen die Balken in der Balkenlage verlegt werden können. Geben Sie auch an, wovon dieser Abstand abhängig ist. Das Sprungmaß der Balken liegt ind er Regel zwischen 60 und 90 cm.Der Abstand ist vom Balkenquerschnitt, der Holzart und der Dicke des lastverteilenden Belags abhängig.
- Beschreiben Sie die Aufgabe, die der Hinterlüftung einer wärmegedämmten Außenwand unter einer Holzverschalung zufällt. Etwaige anfallende Feuchtigkeit im Bereich der Dämmung kann durch die ein- und ausströmenden Luft in der Hinterlüftung nach außen abtransportiert werden.
- Welche Deckenkonstruktionsarten kennen Sie ? -Gewölbe, gewölbeartige Konstruktionen - Decken in Holzbauweise (Balkendecken, Brettstapeldecken) - Massivdecken aus Stahlbeton (Ortbeton, Filigrandecken) - Stahlträgerdecken
- Wie kann der Brandschutz bei Holzbalkendecken erhöht werden? - durch die Vergrößerung des Balkenquerschnitts - durch Verkleidung mit feuerhemmenden Werkstoffen (z.B. Gipskarton)
- Welche Materialien sind als Trittschalldämmschicht zwischen dem Fußboden und der Deckenkonstruktion geeignet? -Trittschalldämmplatten aus Faserdämmstoffen oder Schaumkunststoffen - Trockenschüttung aus Schaumkunststoff, Blähton oder Perlitgestein
- Auf welche Art und Weise können Holzbauteile zerstört werden? -Holzkrankheiten (Pilze) - tierische Holzschädlinge (Käfer, Falter, Wespen) - Feuer
- Welche Bedingungen fördern das Entstehen von Pilzen? -warme Temperaturen - hohe Holzfeuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit) - kein Luftaustausch (stehende Luft)
- Nennen Sie drei Pilzarten, die Holz häufig befallen. 1. Bläuepilz 2. Echter Hausschwamm 3. Kellerschwamm (Warzenschwamm)
- Nennen Sie Herrn Wagner die drei wichtigsten Insekten, die in verbautem Holz vorkommen. 1. Hausbock 2.Pochkäfer (Nagekäfer) 3. Holzwespe
- Nennen Sie ihm die Entwicklungsstufen der Insekten. Ei -> Larve -> Puppe -> Vollinsekt
- Erklären Sie Herrn Zanker den folgenden Fachausdruck (Traufe). Traufe: unterste, meist waagerechte Dachbegrenzungslinie.
- Erklären Sie Herrn Zanker den folgenden Fachausdruck (Ortgang) Ortgang: seitliche Dachkante des Giebels, meist winkelrecht zur Traufe