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Prüfimgsvorbereitung (Fach) / Dähmlow (Lektion)

Zimmerer/Zimmerin

Diese Lektion wurde von ThemannDennis erstellt.

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  • 3. Welche allgemeinen Anforderungen werden an Außenwände gestellt? Nennen Sie mindestens fünf Beispiele. -Standfestigkeit -Wärme-, Kälteschutz - Schallschutz -Feuerschutz -Feuchteschutz
  • 4. Welche Lasten können auf Wände einwirken? -Vertikallasten, z.B. Schneelast, Dachlast, Deckenlast, Verkehrslast   -Horizontallast, z.B. Windlast, Anpralllast.
  • 5. Bei Wänden ist auf eine gute Standfestigkeit Wert zu legen. Was versteht man darunter? Unter Standfestigkeit versteht man, dass die auf die Wände wirkenden Lasten sicher aufgenommen und abgeleitet werden können.
  • 6. Nennen Sie Ihrem Nachbarn zwei traditionelle bauarten von Holzwänden. 1. Blockhauswand   2. Fachwerkwand
  • 7. Nennen Sie ihm neuzeitliche Wandkonstruktionsarten in Holzbauweise. -Hlozständerbau (Holzrahmenbau) - Blockbau - Brettstapelbau
  • 8. Im Holzbau werden die Vertikalkräfte über Pfosten (Stützen, Stiele, Ständer) abgeleitet. Erklären Sie Ihrem Nachbarn, wie man Horizontallasten in Wände abfangen kann. - durch Einbau von diagonalen Konstruktionshölzern (Dreiecksverband). z.B durch Streben, Kopf- und Fußbänder, Andreaskreuz oder Zierstreben -durch gegenläufige diagonale Zugstäbe - durch Scheibenausbildung, z.B. Bepalnkung des Wandfahmens mit Plattenwerkstoffen
  • (a) Hölzer für die Abtragung Vertikallasten: - Die Schwelle ist das ,, Unterlagsholz", auf der die gesamte Wand ruht. -Die Pfosten übertragen die Vertikallasten vom Rähm zur Schwelle. - Das Rähm- oberer Wandabschluss, Auflagerung der Deckenbalken.
  • b) Hölzer für die Ableitung der Horizontalkräfte: - Die Streben steifen die Wand in Längsrichtung aus. Anordnung in unterschiedlichen Formen (Zierstreben), müssen ,,streng" sitzen. - Eine andere From der Aussteifung sind die Kopfbänder und/oder Fußbänder.
  • Erläutern sie das Wort Sturzriegel. Der Versatz zeigt hier nach unten, weil die über dem Riegel drückende Last von diesem in den Pfosten eingeleitet werden soll. Damit soll verhindert werden, dass Fesnter oder Türen klemmen.
  • Erläutern Sie das Wort Brüstungsriegel: Der Versatz zeigt nach oben, weil durch ,,Setzungen" der Pfosten mit dem Brüstungsriegel absinken kann, dieser dann aber auf dem Gefache aufliegen und nach oben gedrückt würde.
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  • Welche Länge soll der Zapfen eines Fachwerkholzes haben ? Zapfenlänge 5 bis 6 cm -bei Sicherung mit Holznagel 6 bis 8 cm
  • Welche der vorgegebenen Strebenanordnung würden Sie empfehlen? Begründen Sie Ihre Entscheidung. Die V förmige Strebenanordnung ist sehr zu empfehlen! Da die Horizontallasten so schnell wie möglich in das Fundament einleiten sollten und damit nicht die ganze Wand belastet wird.  
  • Weshalb müssen in der dargestellten Fachwerkwand die Aussteifungshölzer (Streben) gegenläufig angeordnet werden? Die Horizontalkräfte in Längsrichtung der Wand können in zwei Richtungen auftreten. Die Auf der jeweiligen Seite eingebaute Strebe nimmt diese Belastung auf.
  • Warum ist die Kennzeichnung der Konstruktionshölzer einer Fachwerkwand wichtig? Somit herrscht von anfang an Ordnung und der Aufbau dieser Wand oder des Hauses geht um einiges schneller. Es muss so eindeutig sein, das auch jeder Mitarbeiter direkt weiß wo dieses Bauholz in seinen Händen Plaziert wird.
  • Wie kann die Standsicherheit beim Aufrichten von Fachwerkwänden gewährleistet werden? Montage und Hilfsstüzen sorgen während des Aufrichtens für die notwendige Standsicherheit. Erst nach der Verankerung können diese Stützen wieder abgebaut werden.
  • Erklären Sie, a) woraus die tragende Konstruktion einer Wand in Rahmenbauweise üblicherweise besteht. Die tragende Konstruktion besteht aus technisch getrockneten Hölzer mit meist dem selben Querschnitt. Bei größerer Dämmstoffdicke können auch Doppel-T-Träger aus Holzwerkstoffen eingebaut werden.
  • Erläutern Sie Ihm, welche Anforderungen an die Qualität der Rahmenhölzer gestellt werden. Sie müssen formbeständig sein - maßgenau (gehobelt) - getrocknet - sortiert nach Qualitätskriterien
  • Der Zimmerer verwendet heute meis Konstruktionsvollholz (KVH)bzw. Brettschichtholz (BSH). Bestimmen Sie vier Merkmale von KVH. 1. getrocknet 2. exakte Querschnittsabmessungen (allseitig gehobelt) 3. qualitätsgeprüft 4. in Standardquerschnitten lieferbar
  • Wann kommt in Wänden BSH als Konstruktionsholz zum Einsatz? Bei größeren Wandbreiten,   z.B. Niedrigenergiehaus
  • Nennen Sie Herrn Schneider vier Möglichkeiten, wie die Rahmenhölzer miteinander verbunden werden können. 1. Stumpfer Stoß 2. Zapfen 3. Verschraubung; Klammern, Drahtstifte 4. Stahlbleche; Stahlblechformteile  
  • Er will auch wissen, warum die Ständer häufig im Achsabstand von 62,5 cm angeordnet werden. Durch Wahl der Beplankung richtet sich auch die Einteilung.   Mögliche Breiten sind 1,25m und 2,50m usw.
  • Im Holzrahmenbau wird auf den Einbau von Hölzern zur Aussteifung verzichtet. Erläutern Sie Ihrem Nachbarn, wie bei dieser Bauart die Stabilität des Wandelements erricht wird. Die notwendige Aussteifung übernimmt hier die Beplankung des Holzrahmens.   Sie muss mit dem Rahmenholz ausreichend fest verbunden sein.
  • Führen Sie Kriterien an, die für die bevorzugte Anwendung des modernen Holzrahmenbaus sprechen. schnelle Montage einfache Verbindung Verwendung verhältnismäßig kleiner standardisierter Holzquerschnitte
  • Welche möglichen Materialien und Werkstoffe können für die inneren und äußeren Beplankungen verwendet werden? großformatige Platten aus Holzwerkstoffen, z.B OSB- Platten Holzspanplatten Baufurniersperrholz Holzfaserplatten mehrschichtige Massivholzplatten
  • Neben statischen Funktionen muss eine Außenwand noch weitere Anforderungen genügen. Beschreiben Sie diese Ihrem Nachbarn. - Schutz vor Wärmeverlusten, sommerlicher Wärmeschutz - Luftschallschutz - Wetterschutz - Feuchteschutz
  • Die Außenwand kann in mehrere Funktionsabschnitte unterteilt werden.Ordnen Sie die angeführten Ebenen in der bauphysikalisch richtigen Reichenfolge von außen nach innen 1. Außenschale mit und ohne Hinterlüftung 2. Windsperre 3. tragende Kernwand mit Dämmung 4. Dampfbremse (luftdichte Ebene) 5. Installationsebene 6. Wandverkleidung raumseitig
  • Erläutern Sie Ihrem Nachbarn den Begriff ,, Hinterlüftung" in Verbindung mit der Außenschale. Damit unter der Fassadenfläche eine Belüftung stattfinden kann, wird je nach Richtung der Trahlattung der Fassadenverkleidung gegenläuftig dazu darunter eine Konterlattung angebracht. In dieser Fläche kann dann die Luft unter die Fassade gelangen.
  • Damit die Wärmedämmung der Wand ihre Funktion erfüllen kann, muss sie auf der Außenseite gegen Wind und Feuchtigkeit abgedichtet werden. Welche Ausführungsmöglichkeiten gibt es ? - Einbau einer diffusionsoffenen Wind- und Feuchtigkeitssperre - Das verwendete Material der Außenbeplankung ist diffusionsoffen und wird winddicht ausgeführt (z.B Plattenstoß in Nut und Feder).
  • Erklären Sie Herrn Schneider, was unter der Bezeichnung tragende ,, Kernwand" zu verstehen ist. Darunter versteht man die Hauptbestandteile des Wandquerschnitts, wie - Rahmenhölzer (Schwellte, Ständer, Rähm), - Beplankung, die direkt auf den Rahmenhölzern befestigt sind, - Wärmedämmung im Bereiuch des Gefaches, - Sperrschichten (Folien, Pappen).
  • Die Dicke der Kerwand bestimmen heute meist gesetzliche Vorgaben. Welche Vorschrift regelt die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz? Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt die Anforderungen.
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  • Für die Energieversorgung eines Gebäudes können auch erneuerbare Energiequellen verwendet werden. Erläutern Sie ihrem Nachbarn, was man darunter versteht, und nennen Sie einige Beispiele. Als erneuerbare (regenerative) Energien bezeichnet man Quellen, die sich selbst erneuern oder deren Verwendung nicht zur Erschöpfung der Energiequelle beiträgt. Beispiele: - solare Wärmegewinnung - Fotovoltaikanlage zur eigenen Stromversorgung
  • Führen Sie aus, warum Gebäude heutzutage im hohen Maß dedämmt werden müssen. -aus witschaftliche Gründe (geringe Heizkosten) - Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner hägen davon im hohem Maß ab. - Energie muss gespart werden (Schonung von Ressourcen).  
  • Stellen Sie mindestens drei Vorteile einer wärmegedämmten Wan einem ungedämmten Wandaufbau gegenüber. - Heizenergieeinsparung - behaglicheres Wohnraumklima - Verminderung der Schadstoffemissionen - bei richtig konstruiertem Wandaufbau kein Tauwassereintrag in die Konstruktion
  • Wesentlichen Einfluss auf die Wärmeverluste bei Gebäuden hat die Gebäudeform. Vervollständigen Sie den Satz: Je größer die Außenwandfläche im Verhältnis zum Volumen des Gebäudes ist, umso _________ ist der Energieverlust. Je größer die Außenwandfläche im Verhältnis zum Volumen des Gebäudes ist, umso größer ist der Energieverlust.
  • Beschreiben Sie Herrn Schneider Grundrissformen, die in bauchlicher Hinsicht einen geringen Energieverlust verursachen. - Würfelförmige Gebäude sind besser als quaderförmige Bauten. - Quadratische oder rechtwinklige Grundrissformen erzielen bessere Werte als gewinkelte und zusammengesetzte Grundrisse.
  • Die Fenster verursachen bei Gebäuden Wärmeverluste, bei schönem Wetter wird aber auch zusätlich Wärme gewonnen. Stellen Sie die beiden Merksätze durch Streichen der falschen Wörter richtig. - Der Wärmeverlust im Fensterbereich ist größer/kleiner a - Der Wärmeverlust im Fensterbereich ist größer als bei der Außenwand. - Der Energiebedarf beim Bezeizen steigt mit dem Verhältnis der Fensterfläche zur Außenwandfläche.
  • Erklären Sie Ihrem Nachbarn den Unterschied zwischen Wärmedämmstoffen und Wärmespeichern, und geben Sie je zwei Beispiele an. Wärmedämmstoffe lassen Wärme nur langsam hindurchwander, bedingt durch ihre eingelagerte stehende Luft (z.B. Mineralwolle, Polystyrol) Wärmespeicer speichern die Wärme und geben sie nur langsam wieder ab (z.B. Klinker, Schamottsteine).
  • Nennen Sie Dämmstoffe, die im Holzrahmenbau in die Gefache eingebaut werden können. - mineralische Faserdämmstoffe - Platten aus Schaumkunststoffen - Zelluloseflocken lose (werden eingeblasen), Zellulose-Matten - Holzwolle-Leichtbauplatten - verschiedene Naturfaserdämmstoffe (Flachs,Kork usw.)
  • Welche Anforderungen werden an moderne Wärmedämmstoffe gestellt? - geringe Wärmeleitfähigkeit - geringe Feuchtigkeitsaufnahme, wasserabweisend - witterungs- und fäulnisbeständig
  • Welche Beschaffenheit muss ein Baustoff haben, der sich durch eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet? Der Dämmstoff muss über einen hohen Luftporenanteil verfügen, eine möglichst geringe Dichte haben und darf nur einen geringen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen.
  • Beschreiben Sie Ihrem Nachbarn, welche Eigenschaften Baustoffe besitzen müssen, die die Wärme gut speichern. Baustoffe mit dichtem Gefüge können die wärme besser aufnehmen und sie bei Bedarf wieder an die Raumluft abgeben.
  • Nennen Sie ihm geeignete Baustoffe mit gutem Wärmespeichervermögen. - Vollziegel -Klinker - Beton - Kalksandstein
  • Wie kann die Speicherdämmfähigkeit bei der Holzrahmenbauweise verbessert werden ? Bei Bauteilen in Holzbauweise müssen Schichten aus dichten Baustoffen in Die Konstruktion mit eingebaut werden.
  • Die innenseitige Beplankung einer Außenwand muss im höchsten Maß luftidicht ausgebildet werden. Führen Sie hierzu praktische Ausführungsmöglichkeiten an. Verwendung von: - Dampf- oder Diffusionssperren - diffusionsbremsenden Holzwerkstoffplatten - Pappen
  • Herr Schneider erwartet von Ihnen Vorschläge für die Ausführung der Wandverkleidung an der Innenseite von Holzbauwänden (raumseitiger Abschluss). Welche Möglichkeiten kennen Sie ? - waagerechte oder senkrechte Schalungen mit Nut und Feder - platten- oder lammellenförmige Holzwerkstoffe - Gipskartonplatten - Putz ( auf dafür geeigneten Trägerplatten) usw.
  • Warum dürfen Gipskartonplatten nicht zur Beplankung von Holzbauwänden im Außenbereich verwendet werden? Da Gipskartonplatten nicht witterungsbeständig sind.
  • Beschreiben Sie Ihrem Gesprächspartner zwei mögliche Ursachen für Feuchteschäden, die in einer unsachgemäß ausgeführten wärmegedämmten Außenwand entstehen können. Undichte Wände füren zu einem Luftstrom von innen nach außen. Durch Abkühlung entsteht im Bereich der Wärmedämmung Kondenswasser, die Dämmung wird feucht. Hierdurch wird die Wärmedämmung stark verringert.
  • Die Luftdichtheit der Außenhüllen eines Gebäudes ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Holzhauses. Geben Sie an, wie die Luftdichtheit eines Gebäudes geprüft werden kann. Die Luftdichtheit kann durch die Blower-Door-Prüfung (Differenzdruckmethode) geprüft werden.
  • Im Holzhausbau erfolgt die Aufteilung der einzelnen Räume u.a durch leichte Trennwände. Die fachlich richtige Ausführung dieser Wände erfordert eine Menge Kenntnisse und Fertigkeiten. Was versteht man unter einer Leichtbauwand? Leichte Trennwände sind nichttragende, innere Trennwände von geringer Flächenmasse (< 150Kg/m²), die nur der Raumtrennung dienen und nicht zur Gebäudeaussteifung herangezogen werden.
  • Stellen Sie die Vorteile einer Leichtbauwand gegenüber gemauerten Wänden heraus. - einfacher, trockener Einbau (fast keine Baufeuchte)- geringes Gewicht (Einbau, statisch unbedenklich, an jedem Oft möglich)- kurze Bauzeit- geringe Wanddickw (kaum Wohnflächenverlust)- leichte Verlegung der Elektro- und Wasserinstallation- Anforderungen an Schall- und Brandschutzanforderungen durch spezielle Konstruktionen erreichbar- können leichter versetzt oder ausgebaut werden.