14

GöD (Fach) / Adam Smith (Lektion)

Geschichte des ökonomischen Denkens

Diese Lektion wurde von Ludo2013 erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Epochen der Klassischen Ökonomie Neue vs. alte Klassik: Smith -> Ricardo -> Mill Wohlstand der Nation als kritische Antwort auf die Merkantilisten
  • „Theory of Moral Sentiments“:Grundlinien der Beurteilung von Menschlichen Charakteren und Verhaltensweisen -        Menschen können sich in ihr Gegenüber einfühlen -        Sympathie steht somit dem Eigennutz gegenüber -        Zusammenhang der Gesellschaft wird von Eigennutz und Sympathie bedingt. Smit war nicht nur der „wirtschaftlich liberale“ -        Eigennutz ist jedoch Voraussetzung für ökonomisches Handeln -         Wenn der Einzelne nach seinem Gewinnmotiv handelt, sorgt er für den größtmöglichen Nutzen für die Gesellschaft
  • Wohlstand der Nation -        Kiritk an den Merkantlilisten: Wohlstand der Nation beruht nicht auf Anhäufung von Edelmetallen -        Fähigkeit zu Vermehrung  des Arbeitsproduktes ist nach Smith Voraussetzung für Nationalen Wohlstand -        Arbeitsproduktivität = Y/L -        Nation kann nur von hohem Wachstum der Arbeitsproduktivität -        Und Fortschritt der Kapitalakkumulation profitieren ð  Versorgung der  Bevölkerung -        Kapitalakkumulation bedingt den Umfang produktiver Beschäftigung
  • Arbeitsteilung bei Smith -        Arbeitsteilung bedeutend für „Wachstumsmotor“ der Ökonomie -        Stecknadelbeispiel -        Hier dient Arbeitsteilung der Steigerung der Produktion durch Vereinfachung der Handgriffe -        (Spricht auch an, dass einfache Handgriffe durch eine Mechanisierung ersetzt werden könne, versteht jedoch nicht die Bedeutung der „Mechanisierung“ – konnte Ricardo in Principles erklären)
  • Was bezeichnet der Begriff "unsichtbare Hand" bei Smith   -        Eigennutz = Treibkraft wirtschaftlichen Handelns -        Bsp: Bäcker und Metzger üben ihr Handwerk nicht Wohlwollen aus, sondern aus Eigeninteresse -        Wenn einzelner nach seinem Gewinnmotiv handelt, sorgt er damit für größtmöglichen Wohlstand aller -        Eigennütziges Handlen –> positive Folgen, die nicht beabsichtigt waren  
  • Was sind „natürliche Preisen“ bei Smith? -        Natürliche Preise = Produktionspreise -        Entsprechen den Kosten der Produktion und des Profits im klassischen Sinne
  • Marktpreisen bei Smith   -        Marktpreise sind von vielen Einflüssen abhängig: „Effectual demands“, Nachfrage. -        Marktpreis bildet sich abhängig vom natürlichen Preis -        Marktpreis hat nachrangige Rolle -        Marktpreise verkörpern Störungen der regelmäßigen Produktion  
  • Rolle des Staates in Bezug auf die Ökonomie bei Smith -        Smith war gegen staatlichen Interventionismus -        Glaube, dass nur der Markt die wirtschaftliche Entwicklung gestalten könne 
  • Wie bestimmen sich Marktpreise bei Smith?   -        Konkurrenz unter Käufern führt zu Anstieg des Marktpreises -        Konkurrenz unter Verkäufern zu Verringerung des Marktpreises -        Gravitation hin zum natürlichen Preis  
  • Wie bestimmt sich der Reallohn / Natürliche Lohn bei Smith?   -        Natürliche Lohn ist unabhängig von Preisen -        Höhe des Lohns ist von Klassikern durch historische und Nationale Umstände begründet -        Schließt alles Lebensnotwendige ein, was Arbeiter braucht. Steigt mit Bildung des Arbeiters -        Smith und Ricardo versuchten herauszufinden weshalb der Marktlohn in Richtung des natürlichen Lohns tendierte -        Erklärungsansatz: starke Verhandlungsmacht und Vermögensbesitz der Unternehmer      
  • Anzeige
  • Wie bestimmt sich sie Höhe des Profits bei Smith? -        Profit allein vom Wert des investierten Kapitals abhängig -        (nicht vom Arbeitseinsatz der Unternehmer) -        Profit misst sich in Proportion zur Größe des Kapitalstocks -        Profit kann als einheitliche Rate auf alle Kapitaleinheiten entfallen
  • Stufenfolge der wirtschaftlichen Entwicklung nach Smith -        Jäger und Sammler ohne Privateigentum -        Hirtenvölker mit Eigentum und somit Ungleichheit -        Agrikultur, Landeigentum als Einkommensquelle -        Städte mit Tausch und Handelsgesellschaften
  • Fehlinterpretationen von Smith   -        Bestimmung der Preise inkonsistent, da -        Preise sich bei Smith aus Lohn, Rente und Profitrate bestimmten -        Smith konnte die Höhe der Profitrate aber nicht bestimmen  
  • Was sind die Fehler der Klassik in Bezug auf Löhne?   -        Bedingung des Reallohns steht in keinem Zusammenhang mit relativen Preisen -        Höhe des Lohns wird durch Preise der Subsistenzgüter bestimmt -        Subsistenzgüter werden selbst durch Arbeit erzeugt