Entwicklung und Funktionen menschlichen Denkens und Wissens

Diese Lektion wurde von hannemac erstellt.

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  • Zentrale Annahme der Processing-Speed theory: - kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit verringert sich im Alter - Folge: Einbußen in Performanz in verschiedenen kognitiven Aufgaben 
  • Selektive Aufmerksamkeit erfordert: (3) - zielgerichtete Verarbeitung relevanter Information - Inhibition irrelevanter Reize - Reaktionstendenzen
  • Defizit in inhibitorischer Kontrolle hat drastische Konsequenzen für: (2) - Informationsverarbeitung - zielgerichtetes Handeln
  • Zentrale Annahme der Inhibitionsdefizit-Theorie:   - Inhibitionsprozesse regulieren Information im Arbeitsgedächtnis  
  • Zugangsfunktion (access function):   - begrenzt Zugang von (irrelevanten) Informationen zum Arbeitsgedächtnis  
  • Löschfunktion (deletion function): - löscht Informationen, die nicht länger relevant sind
  • Unterdrückung (restrain function):   - verhindert, dass Denken und Handeln durch dominante Informationen und Verhaltenstendenzen bestimmt werden  
  • Kognitives Altern: Im höheren Lebensalter sind alle drei Inhibitionsprozesse beeinträchtigt:   - bei älteren Erwachsenen ist Arbeitsgedächtnis stärker mit irrelevanter Information gefüllt --> Reduktion der Kapazität für relevante Information - weitreichende Konsequenzen für verschiedene kognitive Funktionen, einschließlich Sprache, Gedächtnis und Aufmerksamkeit  
  • Neurobiologische Ursache Inhibitionsdefizit-Theorie: (2) - Strukturelle Veränderungen -Veränderungen in Neurotransmittersystemen
  • Veränderung Neurotransmittersystem: (1)   - Veränderung Dopaminsystem (Schlüsselrolle in selektiver Aufmerksamkeit und Kontrolle)  
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  • Strukturelle Veränderungen:   - alterskorrelierte Veränderungen im Frontalkortex - vor allem in Regionen, die mit Arbeitsgedächtnis und Kontrolle in Verbindung gebracht werden (dorsolateral und präfrontal)  
  • Empirische Befunde Inhibitionsdefizit-Theorie: (1) - Interferenzparadigmen
  • Interferenzparadigmen: ältere Erwachsene immer dann schlechter, wenn mit relevanten Zielreizen Distraktoren präsentiert werden, die explizit als irrelevant gekennzeichnet sind
  • Einflussfaktoren auf altersbedingte Veränderungen: - Geschlechtsunterschiede bleiben im Laufe des Lebens stabil - Genetische Faktoren bleiben im Laufe des Lebens stabil - Bildungsstand spielt eine Rolle -->Bedeutung tritt ab 80 in Hintergrund - Rolle des Gesundheitsstatus wird mit zunehmendem Alter bedeutsamer