88

Sportsoziologie (Fach) / Sportsoziologie (Lektion)

Sporzsoziologie

Diese Lektion wurde von paulai erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Soziabilität Fähigkeit des Menschen, Werte und Normen zu erkennen, soziale Beziehungen aufzunehmen und zu erhalten. Man ist in der Lage sich zu integrieren (Freunde, Familie, Gruppen, Gesellschaft,...).
  • Sozialität   Ist die Angewiesenheit des Menschen auf soziale Anerkennung bzw. Identitätsbestätigung. Um Identitätsbestätigung zu erhalten muss man Handlungen setzten um als handelndes Wesen anerkannt zu werden. Ständiges Streben nach Anerkennung & Identitätsbestätigung Soziabilität ist Voraussetzung für Sozialität  
  • Weltoffenheit beschreibt die Sonderstellung des Menschen in der Natur; er kann beliebig variable Antriebe und Strebungen entwickeln
  • Soziale Anerkennung im Sport Anerkennung als Zugehöriger einer GruppeAnerkennung in einer zugeschriebenen Rolle Von der Gesellschaft zugeschrieben (Mann-Frau, Alter,...)Anerkennung in einer erworbenen Rolle (Profisportler)Anerkennung in einer öffentlichen Rolle --Zeitung, Radio, Fernsehen, Medien,...Anerkennung der persönlichen Identität  
  • Soziale Institution   Objektivationen menschlicher Bedürfnisse (Werte, Normen, Rollen, Ziele, Zwecke, Interessen, etc.), die innerhalb einer Gesellschaft als allgemein verbindlich gelten  
  • Sport Kulturprodukt und wird leistungs-, wettkampf-, erlebnis- und gesundheitsorientiert betrieben.
  • Der Körper als soziales Gebilde   vier Tatbestände  Technik des Körpers (laufen, gehen) Expressive Körperbewegungen (Ausdruck, Sprechen) Körperethos (Schönheitsideal, Physionomie, Figur, Blickkontakt Kontrolle der Trieb- und Bedürfnisstrukturen (Umgang mit Trieben, Triebe kanalisieren)  
  • sozialer Gruppe Unter sozialer Gruppe wird jedes kontinuierliche Zusammenwirken mehrerer Personen zur Erreichung bestimmter Ziele verstanden.
  • Figuration Dynamik und Strukturiertheit sozialer Prozesse zwischen Menschen
  • Gruppenkohäsion (Gruppenzusammenhalt) versteht man die Stärke des Wunsches aller Mitglieder, in der Gruppe zu bleiben.
  • Anzeige
  • interdependenz Menschen in ihrem Dasein aufeinander eingestellt und angewiesen sind
  • interdependenter Aufgabenstruktur positiver Zusammenhang zwischen Kohäsion und Leistung, (interagierende Gruppen-Basketballteam)
  • Teams mit independenter Aufgabenstruktur sich kein oder sogar negativer Zusammenhang. 
  • Sport Cohesiveness Questionnaire (SCQ) – Faktoren für Erfolg in einem Team §  Stärke zwischen den Spielern – interpersonal attraction ·         Stärke des Einflusses auf Mitglieder und Trainer – interpersonal influence §  Wie gern Spieler in der Mannschaft spielen - enjoyment §  Wie stark sich ein Spieler zur Mannschaft hingezogen fühlt – sense of belonging §  Wie gut ist Zusammenarbeit im Team - teamwork §  Geschlossenheit der Gruppe - closeness §  Wert, den Spieler der Mitgliedschaft zur Mannschaft beimessen - value of membership
  • Merkmale einer sozialen Gruppe ·         gemeinsame Motive, Ziele und Interessen ·         gemeinsame Sprache ·         ein gemeinsames Werte- und Normensystem, ·         Wir- Gefühl bzw. Zusammenhalt(Gruppensolidarität) ·         Längerfristiges Zusammenwirken der Gruppenmitglieder
  • Gruppen unterschiede Kleingruppe (face 2 face enger Kontakt) Großgruppe (mehr als 20pax) Primärgruppen  emotionale Bindung (Familie)  Informelle Gruppen (Spontane face2Face beziehung)
  • Entkörperlichung soziale Rang der Menschen unabhängig gegenüber körperlicher Eigenschaften und körperlichen Erscheinungsbild werden, zumindest aber weniger zählen z.B. Intelligenz, Charakter und die Kontrollen z.B. Emotionale Erregungen, 
  • Fair Play Achtung des Gegners als Mensch und Partner 
  • Gesamtstatus Person besteht aus mehreren Einzelstatus, Einkommensstatus, Bildungsstatus, beruflicher Status, Status der Herkunft,
  • Gewalt beabsichtigte physische oder psychische Schädigung 
  • Hypothese ist eine Aussage, deren Gültigkeit man für möglich hält, die aber weder falsifiziert oder verifiziert ist. (Erklärungsversuche der unerklärten Welt)
  • Kommunikation Grundelement jeder sozialen Beziehung zw. Menschen, bei der gegenseitig orientiertes Verhalten (Gestik, Sprache..) den Sinn der Verständigung hat. 
  • Körperbewusstsein Summe der bewussten und unbewussten Beziehungen zum Körper inkl. Art der instrumentellen Beziehungen wie Selbsteinschätzung, Körperkontrollen und Umgang mit dem Körper.  
  • vertikale Mobilität Die Bewegung von Individuen oder Gruppen zwischen verschiedenen sozialen Positionen 
  • horizontale Mobilität ist die physische Bewältigung von Individuen oder Gruppen von einer Region zur anderen. 
  • Operationalisierung Messbarmachung von Begriffen 
  • Soziabilität ist die Fähigkeit soziale Beziehungen aufzunehmen und zu erhalten. 
  • sozial jedes Verhalten bzw. Handeln, das auf andere Menschen bezogen ist bzw. aus dem Verhalten anderer Menschen folgt. Sowohl Kooperation als auch Konflikt! 
  • Soziale Rolle:   Die Summe von Erwartungen an das soziale Verhalten eines Menschen, der eine bestimmte soziale Position innehat  
  • Soziale Schicht Bevölkerungsgruppe mit gemeinsamen merkmalen, sprachen usw.  
  • Anzeige
  • Soziale Schichtung beschreibt die wertmäßige, vertikale Gliederung einer Gesellschaft. 
  • Sozialer Status bezeichnet die soziale Wertschätzung, die ein Individuum hinsichtlich eines Kriteriums (Einkommen, Beruf, Besitz, Macht…) genießt. 
  • Soziologie jene Wissenschaft, die sich mit der Erforschung der Gesellschaft und sozialer Interaktionen befasst. 
  • Sportsoziologie jene Wissenschaft, die sich mit der Erforschung sozialen Handels im Sport sowie mit den Wechselwirkungen zw. Gesellschaft und Sport befasst. Auf Theoriebildung ausgerichtet und streng empirisch 
  • Statuskonsistenz = Statuskristallisation Akteure besitzen, sozialer Ungleichheit, eine ähnlich vorteilhafte oder unvorteilhafte Statusposition.
  • Trendsport Sportart, die kontinuierliche Zuwachsraten an Ausübenden über einen mehrjährigen Zeitraum aufweisen. 
  • Werte soziale bzw. kulturell vorgeschriebene Kriterien, auf deren Grundlage Handlungsziele als wünschenswert erkannt werden. Sie bilden die Basis für Entscheidungen und motivieren menschliches Handeln.
  • Körperethos Schönheitsideal // Weiterer Sinn: Steuer alle Dimensionen des persönlichen Kultrurellen Ehtos