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Ernährungsberater ILS (Fach) / Ernährung bei Krankheiten des Stoffwechsels (Lektion)

Ernährung bei Krankheiten des Stoffwechsels

Diese Lektion wurde von anja1966 erstellt.

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  • Nenne allgemeine Tipps zur gesunden Ernährung bei Bluthochdruck (9)! - angepasste Energiezufuhr - leere Kalorien meiden (ZUcker, Alkohol) - weniger Salz, kochsalzreiche Lebensmittel meiden - Kochsalzufuhr reduzieren - kochsalzreduzierte Lebensmittel verwenden - mehr Kalium - Gesamtfettzufuhr reduzieren - Auswahl der Fette - ballaststoffreiche Ernährung
  • Welche Änderungen der Gewohnheiten sind hilfreich? - Abbau von Übergewicht - gesunde Ernährung, natriumarm - Fertiggerichte, gepökelte Fleischwaren, Räucherwaren meiden - ausreichende Bewegung - Rauchen einstellen - Alkohol in Maßen - Stress abbauen - Vorsorgeuntersuchungen
  • Welche Risikofaktoren gelten für Hypertonie (Bluthochdruck)? - Übergewicht - zu viel Kochsalz - Alkohol - Nikotin - Stress - mangelnde Bewegung
  • Warum wird bei BEwußtlosigkeit nach Unterzucker Glukagon gespritzt? - Glukagon ist der Gegenspieler von Insulin - d.h. es setzt Glukose aus der Leber frei und erhöht den Blutzuckerspiegel
  • Wie wird ein Unterzucker behandelt? - Wichtig!!! Sofort handeln: Zuerst essen! Dann messen! - schnell wirsame Kohlenhydrate (z.B. Traubenzucker, 1 Glas Fruchtsaft, Cola, keine Diätcole oder Light) - langsame Kohlenhydrate danach essen (1/2 Scheibe Vollkornbrot)
  • Kann ein Typ 2 Diabetiker, der keinerlei Medikamente nimmt, eine Unterzuckerung bekommen? - Nein, da Blutzucker nicht künstlich abgesenkt wird. - Körper reguliert Blutzucker in bestimmten Grenzen selbst - Symptome einer Unterzuckerung können trotzdem sein, durch stark schwankenen Blutzucker, durch z.B. extremer körperlicher Belastung, starken Hunger  
  • Nenne typische Anzeichen von Unterzucker! - Zittern - Krämpfe - Heißhunger - Schweißausbruch - Unruhe / Herzklopfen - Bewußtlosigkeit (in schweren Fällen)
  • Was ist Unterzucker und wie kommt es dazu? - Blutzucker sinkt unter einen bestimmten Wert (unter 60 mg/dl) - tritt auf bei Diabetes nur, wenn kein Insulin gespritzt wird, oder keine Tabletten genommen werden - zu wenig Kohlenhydrate - Mahlzeiten ausgelassen - keine Zwischenmahlzeiten - ungewohnte körperliche Belastung (Sport) - zu langer Zeitabstand zwischen Injektiuon und Nahrungsaufnahme - Alkohol ohne Kohlenhyrate getrunken
  • Wie sieht die Basistherapie bei Diabetes mellitus aus? - Ernährungsumstellung bzw. optimierung - körperliche Aktivität - Selbstkontrollen regelmäßig von Blut-, Harnzuckerwerten, Gewicht und Bllutdruck - regelm. ärztliche Kontrollen - medikamtöse Behandlung
  • Was ist das A und O einer erfolgreichen Diabetesbehandlung? Ausgewogene, vollwertige Ernährung
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  • Was führt in den meisten Fällen zu einer Verbesserung oder sogar Normalisierung der Blutzuckerwerte? - Gewichtsreduktion - 80 % der Typ2-Diabetes-Menschen sind übergewichtig
  • Wie sollte die Kohlenhydrataufnahme bei Diabetes sein? - auf keinen Fall vom Speiseplan streichen, da wichtig für Stoffwechsel - sollte genauso hoch sein wie beim Gesunden - Kohlenhydrate sollte auf mehrere Mahlzeiten (bis zu 6 mal) verteilt werden
  • Warum schießt z.B. Schokolade nicht schnell ins Blut? - fettreiche Süßigkeiten schießen nicht so schnell ins Blut, da die Resorption des Zucker durch den hohen Fettgehalt verlangsamt wird.
  • Welche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel "schießen ins Blut"? - zuckerhaltige Getränke - "isolierter" Zucker - Süßigkeiten (außer Schokolade, fetthaltige Lebensmittel)
  • Welche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel "strömen ins Blut"? - Weißmehlprodukte - Obst (je nach Obstsorte und Fasergehalt)
  • Welche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel "fließen ins Blut"? - Vollkorngetreideprodukte - Kartoffeln  
  • Welche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel "tropfen ins Blut"? - Kohlenhydrate aus Milch  
  • Welche kohelnhydrathaltigen Lebensmittel "sickern ins Blut"? - Kohlenhydrate aus Gemüse - Hülsenfrüchte
  • Auf welche kohlenhydrathaltigen Lebensmittel sollten Diabetiker zugreifen? - Lebensmittel, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen - besonders Vollkornprodukte
  • Was bedeutet BE (=Broteinheit) für Diabetiker? - Kohlenhydrataustauscheinheit - 1 BE entspricht 12 g blutzuckererhöhende Kohlenhydrate - wichtig, um die zu spritzende Insulinmenge zu errechnen
  • Warum sind Vollkornprodukte besonders empfehlenswert? - wirken sättigend - lassen den Blutzucker relativ langsam ansteigen - reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen
  • Unter welchen Voraussetzungen sind kleine Mengen Haushaltszucker (Saccharose) für den Diabetiker tolerierbar? - gute Stoffwechseleinstellung - regelmäßige Selbstkontrolle - nicht in Form on Getränken (zu schnelle Blutzuckerwirkung) - nicht in purer Form, sondern in Lebensmitteln verpackt
  • Was eignet sich zum Süßen von Getränken bei Diabetes? - kalorienfreie Süßstoffe (Saccharin, Cyclama, Aspartam)  
  • Warum sind spezielle Diätprodukte überflüssig? - teuer - meist hoher Fett- und Energiegehalt - Zuckeraustauschstoffe (Fruchtzucker, Sorbit) haben keinen entscheidenden Vorteil - eher Nachteile: wirken abführend und blähend
  • Welche Rolle spielen Fette in der Ernährung bei Diabetikern? - wichtige Rolle : ca. 60 g/Tag (30 %) - tierische Fette (Butter, Wurst, Käse, Sahne) durch pflanzliche Fett ersetzen - gehärtete Fette meiden - positive Wirkung: einfach ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl)
  • Welche Richtlinien gehlten bei Eiweiß für Diabetiker? - gleiche wie für Gesunde - 10-15 % Gesamtenergie (ca. 60 g/Tag) - bei Mikroalbuminurie Eiweiß reduzieren
  • Was ist "Mikroalbuminurie"? Ausscheidung kleinster Eiweißteilchen auf Grund einer Nierenschädigung  
  • Was sollten Diabetiker bei der Aufnahme von Alkohol beachten? - 1- 2 Gäser Wein erlaubt - Alkohol nur zusammen mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten trinken, da der Alkohol die Glukosefreisetzung in der Leber blockiert - Gefahr von Unterzuckerung bei Insulientherapie oder Tabletten, die den Blutzucker senken
  • Warum ist Alkohol bei übergewichtigen Diabetikern nicht zu empfehlen? - hoher Energiegehalt - fördert die Enttehung von Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen - Erkrankungen der Gefäße können begünstigt werden  
  • Was ist LADA-Diabetes? Eine im höheren Alter auftrende Diabetes  
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  • Was ist a) Mirkoangiopathie b) Makroangiopathie? Mikroangiopathie: Schädigung der kleinsten Blutgefäße Makroangiopathie: Schädigung großer Blutgefäße  
  • Was ist die Nährstoffdichte? Verhältnis von Gehalt an NÄhrstoffen zum Energiegehalt eines Lebensmittels  
  • Warum sind Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wichtig bei Diabetikern? - Viatmin A, C, E und sekundäre Pflanzenstoffe neutralisieren freie Radikale - Prophylaxe der diabetischen Folgeschäden (Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Beine, Augen) - vor allem in Obst und Gemüse - sollten täglich auf dem Speiseplan stehen
  • Was bedeutet "Hypoglykämie"? - zu wenig Zucker im blut - Unterzucker - Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Zucker (Glukose) versorgt  
  • Warum sit Haferkleie gut? Ein Nahrungsergänzungsmittel mit sehr hohem Ballaststoffanteil und cholesterinsenkenden Eigenschaften  
  • Was bewirken die Omega-3-Fettsäuren im Fisch wie Lachs, Hering und Makrele im Körper? senken den Triglyzeridspiegel  
  • Welche Art von Kohlenhydraten sollten gemieden werden? - schnelle resorbierbare Kohlenhydrate wie Zucker, Honig, Fruchtzucker, Traubenzucker, Zuckeraustauschstoffe oder Lebensmittel, die diese enthalten  
  • Als was werden mehrfach ungesättigte Fettsäuren bezeichnet? - eesenzielle (lebensnotwendige) Fettsäuren, die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können und mit der Nahrung zugeführt werden müssen