Führungskompetenz (Fach) / Kommunikation (Lektion)
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Kommunikation als Führungskraft
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- Definition Jede erkennbare, bewusste oder unbewusste, gerichtete oder nicht gerichtete Verhaltensänderung mittel derer ein Mensch (oder mehrere Menschen) - die Wahrnehmung - die Gefühle - die Gedanken - die Handlungen anderer Menschen beeinflusst. --> Kommunikation hat immer ein Ziel!
- Vermittlung in sozialen Prozessen über: - Gesten, Mimik - Worte - Symbole - Handlungen
- Kommunikation ist die Fähigkeit eines Menschen... - seine Gefühle - seine Ideen - seine Befürchtungen - seine Ziele anderen mitzuteilen
- Kommunikation ist Voraussetzung für... - Integration - das Verständnis - den Erfolg - die Entwicklung von Personen und Organisationen Kommunikations-Niveau-Unterschiede werden durch Führung überwunden bzw. akzeptiert.
- Kommunikationserfolg von Personen und Gruppen hängt ab von... - der Einschätzung des gegenseitig zuerkannten Status - der Qualität der Kommunikationsmittel - der Fähigkeit der Führungskräfte zur Vermittlung
- Komunikation erfolgt im Komunikationsprozess gegenseitig aufeinander bezogener Kommunikationspartner. Wichtige Rolle spielen: - beidseitig erkennbare und akzeptiete Kommunikationsregeln - beidseitig entschlüsselbare Bedutung von Kommunikationsregeln - beidseitig identische Inhaltlichkeit der Botschaft - die Privatheit, Vertrautheit von Botschaften versus der Allgemeinheit und generellen Geltung von Botschaften - der soziale Hintergrund der Akteure (Hierarchie, Bereich, Alter, Bildung, Betriebszugehörigkeit)
- Grundvorgang zwischenmenschlicher Kommunikation: - Sender möchte etwas mitteilen --> verschlüsselt seine Anliegen in erkennbare Zeichen - Empfänger entschlüsselt die wahrnehmbare Gebilde --> in der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachrichten überein Rückmeldung des Empfängers hilft dem Sender zu überprüfen, ob seine sendeabsicht mit dem Empfangsresultat übereinstimmt --> Feedback
- Kommunikationsquadrat: Sachinhalt (worüber ich dich informiere) Selbstkundgabe Apell (was ich von mir zu Äußerung (was ich bei dir erreichen erkennen gebe) möchte) Beziehung (was ich von dir halte, wie ich zu dir stehe)
- Bsp. Kommunikationsquadrat "Du, die Ampel ist grün" Sachinhalt Es ist grün. Selbstkundgabe Apell ich habe es eilig Fahr los! Beziehung Ich bin der bessere Autofahrer
- Werte und Entwicklungsquadrat "Sparsamkeit" Sparsamkeit <----------------> Großzügigkeit I positive Spannung I I X I Entartung I I Geiz <-----------------> Verschwendung Überkompensation X = Konträre Gegensätze
- Inneres Team - Metapher zur Vereinfachung von seelischen Vorgängen - Verschiedene Mitglieder in einer Versammlung - Aufgabentypische Unterteilung von Mensch zu Mensch unterschiedlich
- Innere Pluralität Ursache: - Gruppendynamische Interpretation der Seele --> Pluralistische Gesellschaft Ursache: - Erziehung - Welt- und Kulturgeschichte - Religion - Gesellschaftsprinzipien -Medien --> Aus dem Wegfall einheitlicher Denkweisen und Bewrtungen resultiert größere Freiheit zu entscheiden.
- Konflikteskalation nach Glasl 1. Verhärtung 2. Polarisation & Debatte 3. Taten statt Worte 4. Sorge um Image und Koalition win-win: FK soll intervenieren 5. Gesichtsverlust 6. Drohstrategie 7. Begrenzte Vernichtungsschläge win-lose: Eingriff nur durch Profi 8. Zersplitterung 9. Gemeinsam in den Abgrund lose-lose
- Konfliktfähigkeit (Rupert Lai) 1. Fähigkeit, überflüssige von notwendigen Konfl. zu unterscheiden 2. Fähigkeit, lösbare von unlösbaren Konfl. zu unterscheiden 3. Fähigkeit, überflüssige Konfl. zu vermeiden 4. Fähigkeit, notwendige Konfl. mit Mindestmmaß an sozialen und psychischen Aufwand bei sich und seinem Konl. Partner zu lösen --> Fähigkeit rechten Zeitpunkt zu erfassen vorausgesetzt 5. Fähigkeit und Bereitschaft mit unlösbaren Konfl. leben zu lernen --> ohne unverhältnismäßige Beschränkung der eigenen Entfaltung psych. und sozialer Fähigkeiten und Begabungen
