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Entwicklungspsychologie (Fach) / M5 Klausurfragen (Lektion)

M5 Psychologie Klausurfragen

Diese Lektion wurde von Simon_B erstellt.

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  • Teil 2: 03. Eine „sichere Bindung“ (03/2012) A. zu einem Elternteil geht mit einer sicheren Bindung zum anderen Elternteil einher.B. resultiert der Theorie zufolge in einem positiven Arbeitsmodell vom eigenen „Selbst“ und vom „Anderen“.C. wird in empirischen Studien im Vergleich zu anderen Bindungsqualitäten seltener diagnostiziert.D. lässt sich ausschließlich durch elternseitige „Feinfühligkeit“ erklären.E. ist bis ins Erwachsenenalter hinein stabil.
  • 4. Der „Fremde-Situation Test“ basiert auf A. InterviewsB. GeschichtenergänzungsaufgabenC. VerhaltensbeobachtungD. FragebogenitemsE. einem narrativen Ansatz (Erzählen der Lebensgeschichte)
  • Teil 2: 05. Welcher Begriff/welches Konzept hat innerhalb der Bindungstheorie keine Relevanz? (03/2012) A. „sichere Basis“B. ArbeitsmodellC. RegelkreisprinzipD. EntwicklungsaufgabeE. Bindung als „emotionales Band“
  • Teil 2: 06. Innerhalb der Bindungstheorie versteht man unter einem internalen Arbeitsmodell (03/2012) A. das kindliche moralische „Gewissen“B. die Ausprägung der kindlichen KooperationsfähigkeitC. die Planungsschritte bei der Bearbeitung einer ProblemlöseaufgabeD. die vom Kind erreichte Stufe des logischen Denkens E. unter anderem die Repräsentation des eigenen Selbst
  • Teil 2: 07. Unter feinfühligem Pflegeverhalten versteht Ainsworth welche der folgenden Verhaltensweisen nicht: (03/2012) A. Die Mutter muss in der Lage sein, die kindlichen Signale mit größter Aufmerksamkeit wahrzunehmen.B. Sie muss die Signale aus der Perspektive des Säuglings richtig deuten, etwa das Weinen des Kindes in seiner Bedeutung entschlüsseln (Weinen wegen Hunger, Unwohlsein, Schmerzen, Langeweile).C. Die Reaktion muss prompt, also innerhalb einer für das Kind noch tolerablen Frustrationszeit erfolgen.D. Um das Kind lerntheoretisch gesehen nicht für unangemessene Stressreaktionen (z.B. schreien) zu verstärken, sollte die Mutter zwischendurch die Signale des Kindes immer mal wieder ignorieren.E. Sie muss angemessen auf die Signale reagieren, also etwa die richtige Dosierung der Nahrungsmenge herausfinden, eher beruhigen oder Spielanreize bieten, ohne durch Über- oder Unterstimulation die Mutter-Kind-Interaktion zu erschweren.
  • Teil 2: 08. Mit dem AAI (03/2012) A. werden insbesondere Formaspekte retrospektiver Erzählungen bei der Auswertung berücksichtigt (z.B. Auslassungen; Unfähigkeit, konkrete Beispiele zu geben etc.).B. lässt sich der Erfolg beim „Speed-Dating“ vorhersagen.C. wird die Bindungsrepräsentation des Lebenspartners erfasst.D. wird das Bondingverhalten Neugeborener beobachtet.E. lässt sich die Aktivität von Spiegelneuronen visualisieren.
  • Teil 2: 09. Welche Aussagen über John Bowlby bzw. über Bowlbys Theorie trifft nicht zu? (03/2012) A. Bowlby hatte einen psychoanalytischen Hintergrund.B. Bowlbys Theorie weist viele Parallelen zu Piagets Konzeption der Genese des Selbsts auf.C. Bowlby war an den Folgen langfristiger Trennungen zwischen Mutter und Kind interessiert.D. Ethologische Forschungsergebnisse hatten einen großen Einfluss auf Bowlby. E. Bowlby arbeitete mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen.
  • Teil2: 10. Bindung ist ein zentrales entwicklungspsychologisches Konzept. (03/2012) A. Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse betont die Bindungstheorie die zentrale Rolle von Beziehungen für die lebenslange Entwicklung.B. Sicher gebundene Kinder reagieren in den Trennungsphasen des „Fremde-Situation“- Tests nur in Ausnahmefällen mit Stress.C. Für das Bindungs- und Fürsorgesystem wird eine lerntheoretische Basis angenommen.D. Im Rahmen des „Fremde-Situation“ Tests wird kindliches Bindungsverhalten in Situationen kategorisiert, die für das Kind entspannend sind.E. Die Ausformung einer spezifischen Bindungsqualität ist umweltstabil.
  • Teil 2: 11. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet im „Rahmenmodell der Gestaltung sozialer Beziehungen“ von Neyer & Lang einen evolutionären Mechanismus? (03/2012) A. DatingB. Mutter-Kind-BeziehungC. NäheregulationD. Kin selectionE. Reziprozitätsaushandlung
  • Teil 2: 12. Ultimate Ursachen von Verhalten beziehen sich auf (03/2012) A. die aktuellen Ursachen von Verhaltensweisen.B. die unmittelbaren Vorstufen des Verhaltens.C. den evolutionären Nutzen von Verhaltensweisen.D. die situativen Bedingungen des Verhaltens.E. die individuellen Verhaltensentwicklungen.
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  • Teil 2: 13. Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zur Freundschaftsdefinition von Auhagen (1991)? (03/2012) A. FreiwilligkeitB. Positiver CharakterC. Keine offene SexualitätD. Zeitliche AusdehnungE. Formelle Sozialbeziehung
  • Teil 2: 14. Welches der folgenden Merkmale erhöht in der Untersuchung von Marbach (2007) die Wahrscheinlichkeit, dass eine Netzwerkperson Freund/Freundin des/der Befragten ist? (03/2012) A. Befragte(r) ist zwischen 30 und 40 Jahre alt.B. Netzwerkperson ist Adressat enger Gefühle.C. Netzwerkperson ist Freizeitpartner.D. Befragte(r) hat Kinder.E. Netzwerkperson empfängt Finanzhilfe.
  • Teil 2: 15. Welche der folgenden Aussagen bezeichnet keine der Stufen der Entwicklung des Freundschaftskonzepts nach Selman? (03/2012) A. Freundschaft als gegenseitige soziale Interaktion.B. Freundschaft als einseitige Hilfestellung.C. Freundschaft als Schönwetter-Kooperation.D. Freundschaft als intimer, gegenseitiger Austausch.E. Freundschaft als Heteronomie und Autodependenz.
  • Teil 2: 16. Nach Seiffge-Krenke verändern sich die Adressaten der „Selbstenthüllung“ im Jugendalter. Wem teilt man nach ihrer Untersuchung im Alter von 12 Jahren am häufigsten „Privates“ mit? (03/2012) A. GeschwisterB. MutterC. FreundeD. romantische(r) Partner/PartnerinE. Vater
  • Teil 2: 17. Welches der folgenden Ergebnisse erbrachte die Freundschaftsuntersuchung von Lambertz (1999)? (03/2012) A. Die tatsächliche Ähnlichkeit ist für eine positive Freundschaftsbeziehung wichtiger als die wahrgenommene Ähnlichkeit.B. Die Freundinnen kritisierten sich häufig und es wurden viele Konflikte genannt.C. Die Einschätzung der Dominanz scheint einen von Zuwendung, Missempfindung und Bewertung moderierten Aspekt einer Beziehung zu erfassen.D. Materielle Hilfeleistungen (z. B. Kinderbetreuung) wurden häufig genannt.E. Missempfindungen und Ärger wurden deutlich besser wahrgenommen als positive Stimmungen der Freundin.
  • Teil 2: 18. Welche der folgenden Aussagen stimmt nicht mit offiziellen statistischen Angaben überein? (03/2012) A. In den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg lag die Scheidungsquote zunächst höher als vor dem Krieg.B. Die höchste Scheidungsquote zwischen 1950 und 2007 weist das Jahr 2003 auf.C. Seit 1950 hat sich die Scheidungsquote bis 2007 auf über 50 % erhöht.D. Die Anzahl der Eheschließungen ist seit 1950 deutlich gesunken.E. Zwischen 2004 und 2007 ist eine leichte Zunahme der Scheidungsquoten zu verzeichnen.
  • Teil 2: 19. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet eine „Mischform“ (keinen Primärtypus) der Liebe nach J. A. Lee? (03/2012) A. ErosB. StorgeC. LudusD. ManiaE. Sexus
  • Teil 2: 20. Die Bindungsstile Erwachsener lassen sich den beiden Dimensionen „Vermeidung“ und „Angst“ zuordnen. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? (03/2012) A. niedrige Angst kennzeichnet den sicheren BindungsstilB. hohe Angst kennzeichnet den abweisenden BindungsstilC. hohe Vermeidung kennzeichnet den abweisenden BindungsstilD. niedrige Vermeidung kennzeichnet den verstrickten BindungsstilE. hohe Vermeidung kennzeichnet den unsicheren, ängstlichen Bindungsstil
  • Teil 2: 21. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet eine Phase der Entwicklung romantischer Liebe nach Brown/Seiffge-Krenke? (03/2012) A. Dating-PhaseB. Reaction-PhaseC. Mating-PhaseD. Bonding-PhaseE. Reflection-Phase
  • Teil 2: 22. Welche der folgenden Aussagen zu Untersuchungen an nordamerikanischen Präriewühlmäusen ist falsch? (03/2012) A. Die Paarbildung wird durch Geruchsbotenstoffe (Pheromone) gesteuert.B. Es gibt auch nicht-monogame Wühlmausarten.C. Wird die Ausschüttung von Oxytozin und Vasopressin verhindert, kommt es zu keiner Bindung zwischen den Partnern.D. Während der Paarung wird beim Männchen vor allem Oxytozin wirksam.E. Auch ohne vorhergehende Paarungen führt die künstliche Verabreichung von entsprechenden Hormonen zu dauerhaften Bindungen.
  • Teil 2: 23. Welcher der folgenden Begriffe gehört zu den Dimensionen im Partnerschaftsmodell von Spanier und Lewis? (03/2012) A. AnpassungB. BarrierenC. VulnerabilitätD. StressE. dyadisches Coping
  • Teil 2: 24. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet einen der fünf „apokalyptischen Reiter“ von John M. Gottman? (03/2012) A. RechthabereiB. IronieC. AngriffD. RückzugE. Desinteresse
  • Teil 2: 25. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet keine der im Kurs aufgeführten „Liebesformeln“ (nach Kast) für gelingende Paarbeziehungen? (03/2012) A. ZuwendungB. AkzeptanzC. Positive AlternativenD. Wir-GefühlE. Aufregung im Alltag
  • Teil 2: 26. Welche der folgenden Aussagen zum Moralbegriff ist zutreffend? (03/2012) A. Im Alltag wird meist ein deskriptiver Moralbegriff verwendet.B. In der Moralpsychologie wird überwiegend ein normativer Moralbegriff benutzt.C. Nützlichkeitserwägungen sind charakteristisch für die Gesinnungsethik.D. Deontologische Moralbegründungen gehören in den Bereich der Verantwortungsethik.E. Aus gesinnungsethischer Perspektive kann eine Handlung moralisch schlecht sein, selbst wenn ihre Folgen positiv sind.
  • Teil 2: 27. Welche der folgenden Aussagen zum Begriff „moralischer Realismus“ von Piaget ist zutreffend? A. Der moralische Realismus kennzeichnet die autonome Moral.B. Der moralische Realismus beruht auf Zusammenarbeit und Kooperation der Kinder untereinander.C. Eine Regel wird nicht einfach wörtlich genommen, sondern ihrem Sinn nach interpretiert.D. Das Kind berücksichtigt weniger die Absicht, sondern die tatsächlichen Konsequenzen des Handelns.E. Dem moralischen Realismus entspricht die konventionelle Moral.
  • Teil 2: 28. Welches Merkmal gehört zu den Besonderheiten eines moralischen Dilemmas im Sinne Kohlbergs? (03/2012) A. In den Dilemmata von Kohlberg geht es häufig um den Bruch von Anstandsregeln.B. Auf jeder Urteilsstufe darf nur eine der beiden Handlungsalternativen begründbar sein.C. Ein moralisches Dilemma hat die Form eines Aversions-Aversions-Konfliktes.D. Die Dilemmata von Kohlberg basieren auf alltäglichen Situationen.E. Zu einem moralischen Dilemma gibt es jeweils nur eine optimale Lösung.
  • Teil 2: 29. Welche Aussage gehört zur Ebene der konventionellen Moral im Sinne Kohlbergs? (03/2012) A. Nichthinterfragte Macht und Vermeidung von Strafe gelten als Werte an sich.B. Grundzüge von Fairness, Gegenseitigkeit und Sinn für gerechte Verteilung sind zwar vorhanden, werden aber stets physisch oder pragmatisch interpretiert.C. Richtiges Verhalten ist, was anderen gefällt oder hilft und ihre Zustimmung findet.D. Außerhalb des gesetzlich festgelegten Bereichs basieren Verpflichtungen auf freier Übereinkunft und Verträgen.E. Orientierung an selbstgewählten ethischen Prinzipien.
  • Teil 2: 30. Welche Aussage zur Längsschnittstudie von Kohlberg ist nicht zutreffend? (03/2012) A. Die Stufen folgen der von Kohlberg postulierten Reihenfolge.B. Die Anzahl der Befragten variierte zu den verschiedenen Befragungszeitpunkten.C. Die Stufenzuordnungen korrespondierten mit dem Alter.D. Die Stufenzuordnungen wurden mit dem Standard Issue Moral Judgment Test erfasst.E. Die Studie umfasste sowohl männliche als auch weibliche Vpn.
  • Teil 2: 31. Welcher der folgenden Schlüsse lässt sich aus empirischen Untersuchungen mit dem „Moralisches-Urteils-Test“ (MUT) von Lind in Bezug auf die Theorie Kohlbergs ziehen? (03/2012) A. Personen ziehen moralische Argumente niedriger Stufen denen höherer Stufen vor.B. Die moralische Urteilspräferenz und die moralische Differenzierungsfähigkeit folgen beide der von Kohlberg postulierten Stufensequenz.C. Etwa 15 Prozent der Versuchspersonen weisen idiosynkratische (nichttheoriekonforme) Urteilspräferenzen auf.D. Frauen tendieren zu Urteilen auf Stufe 3, Männer überwiegend zu Urteilen auf Stufe 4.E. Moralische Urteile, die weit unterhalb des eigenen Urteilsniveaus liegen, können nicht mehr sicher differenziert werden.
  • Teil 2: 32. Der Zusammenhang zwischen „logischem Denken“, „sozialer Perspektive“ und „moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen Voraussetzungsrelation“ beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine derartige Beziehung zwisc A. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive.B. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.C. Eine bestimmte Stufe der sozialen Perspektive ist keine notwendige Voraussetzung für die Erreichung einer entsprechenden Stufe des moralischen Urteils.D. Das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf der entsprechenden Stufe des logischen Denkens.E. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.
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  • Teil 2: 33. Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigten, dass (03/2012) A. altruistische Bestrafung sich negativ auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.B. die Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, dann aber kontinuierlich zunahm.C. die Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft nicht erhöht.D. sich die Versuchspersonen gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekannten Mitspielern zeigten.E. nicht nur Trittbrettfahrer bestraft werden, sondern auch kooperative Mitspieler („antisoziale Bestrafung“).
  • Teil 2: 34. Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ wird im Kurs getroffen? (03/2012) A. Trotz seiner Hirnschädigung konnte Elliot im Interviewverfahren von Kohlberg der Stufe 4/5 zugeordnet werden.B. Elliot zeigte in Leistungs- und Persönlichkeitstests auffällige Ergebnisse.C. Elliot klammerte sich stur an einmal gefasste Ziele.D. Gegenüber seiner Familie blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber fremden Personen war er allerdings völlig gleichgültig.E. Der Gehirntumor hatte bei Elliot die Amygdala (Mandelkern), die für Gefühle zentral wichtig ist, zerstört.
  • Teil 2: 35. Welche der folgenden Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) ist zutreffend? (03/2012) A. Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten Risikos weiterhin von den „schlechten“ Stapeln.B. Mit dem IGT konnte die positive Wirkung altruistischer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.C. Bei Spielern mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit beim Ziehen von einem „schlechten“ Stapel.D. Mit dem IGT konnte die Überlegenheit der „Tit-for-Tat-Strategie“ nachgewiesen werden. E. Mit dem IGT konnte die negative Wirkung antisozialer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.
  • Teil 2: 36. Welche der folgenden Aussagen zum „sozial-intuitiven Modell“ moralischen Urteilens von Haidt ist zutreffend? (03/2012) A. Es stellt eine deutliche Vereinfachung gegenüber dem „rationalistischen“ Modell dar.B. Es ist besser mit den philosophischen Annahmen von D. Hume als von I. Kant vereinbar.C. Es stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als eine Abfolge analytischer Entscheidungsschritte dar.D. Es geht im Gegensatz zum rationalistischen Modell davon aus, dass sich Personen in ihren moralischen Urteilen nicht gegenseitig beeinflussen.E. Es basiert auf der Annahme, dass Personen ihre moralischen Intuitionen vor allem durch Nachdenken ändern.
  • Teil 2: 37. Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu denen, die nach Haidt für moralische Intuitionen bestimmend sind? Gefühle für ... (03/2012) A. HierarchieB. ReziprozitätC. NutzenD. BezugsgruppeE. Schaden
  • Teil 2: 38. M. Blatt, ein Schüler Kohlbergs, führte mit Schülern Gruppendiskussionen durch, die deren moralische Urteilsfähigkeit stimulieren sollten. Die von ihm verwendete Methode bestand darin, (03/2012) A. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung entsprachen, aber genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.B. in Kleingruppen eine gemeinsame Lösung des Problems erarbeiten zu lassen.C. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und genau auf der Stufe ihrer eigenen Urteilsfähigkeit lagen.D. moralische Dilemmata in Rollenspielen möglichst intensiv einzuüben.E. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.
  • Teil 2: 39. Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet das fortgeschrittenste Stadium der kognitiven Entwicklung im Sinne Piagets? (03/2012) A. post-operationales DenkenB. formal-operationales DenkenC. konkret-operationales DenkenD. meta-operationales DenkenE. trans-operationales Denken
  • Teil 2: 40. Das folgende moralische Dilemma ist dem Moralischen-Urteils-Test von G. Lind entnommen. In diesem Test sind die Argumente zu den Dilemmata jeweils einer der sechs moralischen Urteilsstufen (Kohlberg) zugeordnet. (03/2012) Man sagt, der Arzt habe richtig gehandelt, ...A. weil der Arzt der einzige war, der den Willen der Frau erfüllen konnte; die Hochachtung vor dem Willen der Frau gebot ihm, so zu handeln, wie er es tat.B. weil der Arzt nur getan hat, wozu die Frau ihn überredete. Er braucht sich deswegen um unangenehme Konsequenzen keine Sorgen zu machen.C. weil der Arzt nach seinem Gewissen handeln muss. Der Zustand der Frau rechtfertigt eine Ausnahme von der moralischen Verpflichtung, Leben zu erhalten.D. weil der Arzt eigentlich kein Gesetz verletzt hat, da die Frau nicht mehr hätte gerettet werden können und er nur ihre Schmerzen verkürzen wollte.E. weil vermutlich die meisten seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation genauso gehandelt hätten wie dieser Arzt.
  • Teil 3: 01. Welche Aussage ist im Kontext der Anlage-Umwelt Fragestellung falsch? (03/2012) A. Die Umwelten von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind in jeder Beziehung vergleichbar.B. Vergleichsweise hohe Erblichkeitsschätzungen finden sich im Bereich der Intelligenz. C. Mit aktiven Anlagewirkungen ist gemeint, dass ein Individuum aktiv eine Umgebung sucht, die zu seinen Anlagen passt.D. Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch, bei zweieiigen Zwillingen liegt die durchschnittliche genetische Übereinstimmung bei 50 %.E. Bei Adoptionsstudien ist die theoretisch geforderte Nullkorrelation zwischen den Umweltmerkmalen der Herkunfts- und der Adoptivfamilie de facto kaum realisierbar. Falsch wäre A (Unterschiede in der Umwelt getrennt oder gemeinsam aufgewachsen).
  • Teil 3: 02. Zu den Aufgaben der Entwicklungspsychologie gehört nicht: (03/2012) A. Diagnostik des aktuellen EntwicklungsstandsB. Beschreibung von EntwicklungsphänomenenC. Suche nach den Bedingungen für das Zustandekommen von EntwicklungD. Erklärung kurzfristiger BefindlichkeitsänderungenE. Prognose des zukünftigen Entwicklungsstands Falsch ist D.
  • Teil 3: 03. Welche Aussage ist für die Sensorikentwicklung nicht zutreffend? A. Schon bei Neugeborenen lassen sich Indikatoren für die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung nachweisen.B. Säuglinge zeigen eine Präferenz für niedrig-frequente Töne.C. Säuglinge präferieren Gesichter vor anderen Objekten.D. Säuglinge präferieren einfache vor komplexen Mustern.E. Schon in den ersten Tagen nach der Geburt zeigen Kinder eine Präferenz für die Stimme der eigenen Mutter. Falsch ist B.  
  • Teil 3: 04. Die Psychoanalyse hat sich u.a. auch mit der menschlichen Entwicklung befasst. Welche Aussage ist zutreffend? (03/2012) A. Nach der analen Phase folgt zuerst die genitale Phase, danach die Latenzphase.B. Von den drei postulierten Instanzen „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“ ist das „Ich“ um unmittelbare Triebbefriedigung bemüht.C. Der Ödipus- bzw. Elektrakomplex führt zur Identifikation mit demgegengeschlechtlichen Elternteil.D. Zu Fixierungen kommt es nur, wenn in den einzelnen Entwicklungsphasen eine unzureichende Bedürfnisbefriedigung stattfindet, nicht aber durch eine übermäßige Bedürfnisbefriedigung.E. In der oralen Phase steht die Nahrungsaufnahme, in der analen Phase die Nahrungsausscheidung im Vordergrund.
  • Teil 3: 05. Welche Aussage ist für den Bereich der Methoden der Entwicklungspsychologie zutreffend? (03/2012) A. Bei der Längsschnittmethode ist es einfacher als bei der Querschnittmethode, repräsentative Stichproben zu gewinnen.B. Beim Vergleich von längs- und querschnittlichen Untersuchungen desselben Merkmals kann es zu systematisch verursachten Ergebnisdivergenzen wie beispielsweise folgender kommen: Bei der Messung der Intelligenz über die Lebensspanne hinwegzeigte sich in Längsschnittuntersuchungen typischerweise ein deutlicher Intelligenzabfall im späteren Erwachsenenalter, während die Intelligenzleistung in Querschnittuntersuchungen relativ konstant blieb.C. Im Idealfall lassen sich Teilstichproben im Konvergenzmodell so verbinden, dass ein zusammengesetzter Längsschnitt entsteht. Voraussetzung für die Verbindung der einzelnen Teilstichproben ist jedoch, dass die Mittelwerte an den Stichprobenübergängen keine deutlichen Abweichungen erkennen lassen.D. Längs- wie Querschnittmethode informieren über intraindividuelle Veränderungen.E. Im Vergleich zur Längsschnittmethode ist die Querschnittmethode durch einen höheren Zeit- und Personalaufwand charakterisierbar.
  • Teil 3: 06. Ein Entwicklungstest muss reliabel sein. Durch welches Verfahren lässt sich die Reliabilität nicht ermitteln? (03/2012) A. KonsistenzanalyseB. Retest-ReliabilitätC. Paralleltest-ReliabilitätD. Pretest-ReliabilitätE. Split-Half-Reliabilität
  • Teil 3: 07. Als Datenerhebungsmethode im Säuglingsalter fungiert nicht: (03/2012) A. das Erwartungs-Enttäuschungs-ParadigmaB. das PräferenzparadigmaC. das Habituations-Dishabituations-ParadigmaD. der Wiener Entwicklungstest E. das Erwartungs-Induktions-Paradigma Nicht: der Wiener Entwicklungstest
  • Teil 3: 08. Bei welchem kindlichen Störungsbild werden Stimulanzien als Interventionsmaßnahme eingesetzt? (03/2012) A. AngststörungenB. Hyperkinetische StörungenC. Aggressiv-oppositionelles VerhaltenD. Asperger-SyndromE. Enuresis
  • Teil 3: 09. Innerhalb der kognitiven Theorie Jean Piagets ist folgende Aussage richtig: (03/2012) A. Ein zentraler Entwicklungsschritt in der sensumotorischen Entwicklungsphase ist die Entwicklung der Objektpermanenz.B. Wenn Sachverhalte mithilfe der vorhandenen Schemata eingeordnet werden, dann spricht man von einer Akkommodation.C. Die Tendenz zur Zentrierung auf einzelne Dimensionen gilt als Grundproblem der formal-operationalen Entwicklungsphase.D. Piaget nimmt einen kontinuierlichen Entwicklungsverlauf an.E. Im Assimilations-Akkommodationsprozess kommt es zunächst zum Äquilibrium, wenn eine Assimilation misslingt.
  • Teil 3: 10. Welche Verhaltensweise gilt nicht als Bestandteil des „intuitiven Elternprogramms“? (03/2012) A. verbales und präverbales Verhalten der ElternB. Regulation des Wachheits- und ErregungszustandesC. Einhalten eines optimalen ReaktionszeitfenstersD. Herstellen und Aufrechterhalten von BlickkontaktE. Bereitstellung von lernförderndem Spielzeug
  • Teil 3: 11. Welches Merkmal wird beim Apgar-Index nicht erfasst? (03/2012) A. HerzfrequenzB. AtmungsaktivitätC. ReflexauslösbarkeitD. HautfärbungE. zirkadianer Rhythmus
  • Teil 3: 12. Als sogenannter „Aktivierungszustand“ des Säuglings gilt nicht (03/2012) A. aufmerksamer, aber quengeliger ZustandB. ruhiger SchlafC. LächelnD. SchläfrigkeitE. Schreien