Histologie (Fach) / Allgemeine Histologie (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 81 Karteikarten

Gewebetypen

Diese Lektion wurde von Geri erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • 4 Grundgewebetypen Epithelgewebe Muskelgewebe Binde- und Stützgewebe Nervengewebe
  • Funktionen von Epithelgewebe Protektion (mechanisch, thermisch, strahlen) Absorption Transport Diffusionsbarriere Sekretion Gasaustausch Sensorik  
  • Merkmale eines Epithelverbands Zellen sind polarisiert Zellen liegent dicht aneinander Zellen sind basal an BM verankert Zellen sind avaskulär Zellen sind innveriert Zellen tragen spezalisierte Oberflächenstrukturen
  • 3 Oberflächenstrukturen Mikrovilli Sterozilien Kinozilien
  • Wo kommen Mikrovilli vor? Niere Dünndarm
  • Wo kommen Sterozilien vor? Innenohr als Haarzellen Nebenhodengang
  • Wo kommen Kinozilien vor? respiratorisches Epithel Eileiter Spermium Ependym
  • Eigenschaften von Mikrovilli Skelett aus Aktinfilamenten 1µm lang nur passiv beweglich Oberflächenvergrößerung (15:1 --> verbesserte Resoption) -->Bürstensaum (Mirkovillus)
  • Eigenschaften von Sterozilien? sehr lange Mikrovilli zum Teil verzweigt Aktinskelett nicht akitv beweglich
  • Eigenschaften von Kinozilien? bewegliche feine Zellfortsätze 8 - 100 µm Skelett aus Mikrotubuli -->Struktur 9x2+2 gerichteter Transport
  • 3 Zellkontakttypen - interzellulär Verschließende Verbindungen --> tight junctions Haftende Verbindungen -->Desmosomen Kommunizierende Verbindungen --> gap junctions
  • Oberflächenepithelien - Gestalt der Zelle platt kubisch = isoprismatisch hochprismatisch = säulenartig
  • Eigenschaften und Vorkommen von einschichtigem platten Epithel einzelne schicht von Zellen Zellkern flach, zentral Diffusion Lungenalveolen Endokard Blut- und Lymphgefäße Bauchfell hinteres Hornhautepithel
  • Eigenschaften und Vorkommen von einschichtigem isoprismatischem Epithel kubische Zellform Zellkern zentral, rund Sekretion, Absorption Leber Gallengang Schilddrüse Sammelrohr
  • Eigenschaften und Vorkommen von einschichtigem hochprismatischen Epithel Säulenartige Zellform Zellkerne oval, basal gelegen Ziliierte und nicht ziliierte Zellen Resorption, Sekretion, Schleimtransport Dünndarm Niere Eileiter
  • Eigenschaften und Vorkommen von mehrreihigem hochprismatischen Epithel 1 einzige Zelllage Alle Zellen haben Kontakt mit der BM Nicht alle Zellen erreichen die freie Oberfläche Zellkerne leigen in unterschiedlicher Höhe Ziliierte und nicht ziliierte Zellen Atemwege Nebenhodengang
  • Eigenschaften und Vorkommen von mehrschichtigem Epithel 2 oder mehrere Zelllagen nur basale Zellen haben Kantakt zur BM bezeichnet nach der Form der oberflächlichsten Zellschicht 2 Formen: -->unverhornt, verhornt unverhornt: -->Feuchte, menanisch beanspruchte Oberflächen (Schleimhäute) -->Mundhöhle, Rachen, Ösophagus, Hornhautepithel, Vagina verhornt: -->Schutz vor mechanischer Beanspruchung Haut
  • Eigenschaften und Vorkommen von mehrschichtigem isoprismatischen Epithel 2- schichtig (Ausführungsgänge der Schweißdrüsen) merhschichtig (Granulosazellen)
  • Eigenschaften und Vorkommen von merhschichtigem hochprismatischen Epithel 2-schichtig (Speicheldrüsengänge) merhschichtig (männl. Harnröhre, Bindehaut)
  • Eigenschaften und Vorkommen vom Urothel merhschichtig (vielschichtig isoprismatisch bis zu weniger schichtig platt 1-2 kernig dehnbar Deckzellen mit Crusta (steife Platten aus verdichtetem Aktinnetz -->schützt Gewebe vor hypertonem Harn) Harnleiter Harnblase
  • Eigenschaften der Basalmembran 2-lagige Schicht am basalen Pol aller Oberflächenepithelien trennt Epithel vom darunterliegendem BG Aufgebaut von Epithel-/Endothelzellen sowie BG PAS-positiv
  • Funktionen der Basalmembran Adhäsion der Epithelzelle zum darunterliegenden BG Diffusion Wundheilung Selektive Barriere
  • 2 Arten von Drüsenepithelien Endokrine Drüsen Exokrine Drüsen
  • Aufbau von exokrinen Drüsen (Drüsenbaum) Endstück Schalt- und Streifenstück Ausführungsgang Übergang zum Oberflächenepithel
  • Formen der Endstücke Tubulär (Schläuchlein -->Magendrüse) Azinös (Beerenhaft -->Pankreas) Alveolär (Bläschen -->Scheißdrüse)
  • Art des Sekrets Serös (Pankreas, Parotis, Tränendrüse) Mukös (Ösophagus, Duodenum) Gemischt
  • 3 verschiedene Sekretionsmechanismen Ekkrin/Merokrin Apokrin Holokrin
  • Eigenschaften eines serösen Drüsendenstücks englumig Sekretgranula apikal viel rER Zellkerne kugelig, im basalen Drittel Zytoplasma eosinophil Dünnflüssiges Sekret: -->Protein und Enzymreich, -->wenige Muzine Schaltstück vorhanden Halbmond fehlt
  • Eigenschaften eines mukösen Drüsenendstücks weitlumig Zellkerne paltt, weit basal helle Sekretgranula (HE blass - ungefärbt) zähflüssiges Sekret: -->viele Muzine, Enzymarm Schaltstück fehlend Halbmond vorhanden
  • Myoepithelzellen, Eigenschaften und Vorkommen Kontraktil, innerhalb der epithelialen BM Umgeben korbartig das Endstück einer Drüse Fördern die Austreibung des Sekrets Milchdrüsen Atemwegsdrüsen Schweißdrüsen Duftdrüsen Speicheldrüsen
  • Merokrine Sekretion Fusion von Sekrethaltigen Vesikeln mit der Membran -->Exozytose (nur Abgabe des Inhalts) Speicheldrüsen Pankreas Becherzellen Brustdrüsenproteine (Kasein) Schweißdrüsen
  • Apokrine Sekretion Abschnürung von zytoplasmatischem Sekretionsmaterial via Aposom Duftdrüsen der Haut Fett der Milchdrüse Zeruminaldrüsen
  • Holokrine Sekretion Sekret wird durch Zell-Lyse abgegeben (-->Zelltod) Talgdrüsen
  • Welche Drüsen gehören zu den Hautdrüsen? Duftdrüsen Talgdrüsen Schweißdrüsen Milchdrüsen
  • Eigenschaften von Duftdrüsen verzweigt tubulo-alveolär merokrin und apokrin
  • Eigenschaften von Talgdrüsen? von Zellen erfüllte Epihelsäckchen holokrin
  • Eigenschaften von Schweißdrüsen? unverzweigt tubulär merokrin
  • Eigenschaften von Milchdrüsen? verzweigt alveolär merokrin und apokrin
  • Was ist eine Sinneszelle? biologischer Rezeptor/Sensor, der zu einer bewussten Wahrnehmung von Sinnesreizen führt
  • Aufgaben von Sinneszellenß Wahrnehmung/Verarbeitung spezifischer Reize -->Filter, Energiewandler Weiterleitung der Erregung ins ZNS (Verstärker)
  • Aufbau von Sinnesepithel Epithelial angeordnet von Sinneszellen umgeben von Stützzellen
  • 2 Typen von Sinneszellen Primären Sinneszellen Sekundären Sinneszellen
  • Welche Arten von Bindegewebe gibt es? Mesenchym (Embryonales BG) Gallertartiges BG Retikuläres BG Kollagenes BG (locker, straff) Elastisches BG Spinozelluläres BG Fett- und Stützgewebe (Knorpel, Knochen)
  • Eigenschaften und Vorkommen von lockerem faserarmen BG Grundsubstanz überwiegt (Hyaluronan und Proteoglykane) Alle BG-Zellen und alle BG-Fasern enthalten Verformbar -->Scherengitterprinzip füllt Lücken Stütze in jedem epithelialen Organ als stabilisierendes Stroma Lamina propria (Schleimhäute) umgibt Blutgefäß/Nervenbündel Stratum papillare in der Dermis
  • Eigenschaften und Vorkommen von straffem faserreichen BG freie Zellen sehr wenig, überwiegend Kollagenfasern Typ 1 Nach Anordnung der Kollagenfasern: -->Gefechtartiges oder Parallelfasriges BG Geflechtartiges BG: Faserbündel in alle Richtungen Beansprucht in alle Richtungen Stütze Stratum retikulare der Dermis, Sklera (Auge), Hirnhaut, Kapsel vieler Organe Parallelfasriges BG: Faserbündel liegen parallel (z.T. leicht gewellt) gibt Zugkräften Widerstand Tendinozyten mit Flügel begleiten Fasern Sehnen und Bänder
  • Eigenschaften und Vorkommen von retikularen BG spezialisierte Fibrozyten (Retikulumzellen) Retikuläre Fasern von RZ sezerniet 3D-Netz mit langen Zellausläufern dazwischen entwickeln sich Vorläufer von Blut- und lymphatischen Zellen RZ umhüllen Faser -->verhindern Blutgerinnung (Milz) Milz Tonsillen LK rotes KM
  • Eigenschaften und Vorkommen von elastischen BG Bündel paralleler Fasern, verzweigt helfen muskeln bei Lageerhaltung Stimmbänder Ligg. flava/nuchae
  • Eigenschaften und Vorkommen von gallertartigen BG 3D-Netz aus Zellen viel Hyaluronan feine, wenige Kollagenfasern Nabelschnur
  • Eigenschaften und Vorkommen von spinozellulären BG zellreich, wenig Fasern Zellen spindelförmig und fischzugartig Ovar
  • Eigenschaften und Vorkommen von Mesenchym zellreich viel Hyaluronan embryonales BG