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Veranstaltungsfachwirt - VWL/BWL (Fach) / Wirtschaftsordnung / -systeme (Lektion)

Arten / Funktionen der Wirtschaftsordnung

Diese Lektion wurde von fran1305 erstellt.

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  • Funktionsanforderungen von Wirtschaftsordnungen PR - Koordinationsproblem - Allokationsproblem - Distributionsproblem - Motivations- / Kontrollproblem - Produktions- / Konsumproblem
  • Koordinationsproblem PR Welche Güter sollen nach Art, Menge & Qualität in Hinblick auf einen bestimmten Bedarf produziert werden?
  • Allokationsproblem PR Wie, wo, wann und durch wen sollen die Güter produziert werden?
  • Distributionsproblem PR Wie sollen die Güter verteilt werden?
  • Informationsproblem PR Auf welche Weisen enthalten die Entscheider, Informationen über AN und NF von Gütern und Produktionsfaktoren?
  • Motivations- / Kontrollproblem PR Welcher Mechanismus sorgt für gute wirtschaftliche Leistungen und belohnt diese? Welcher bestraft die schlechten?
  • Wirtschaftsordnung - umfasst alle (Rechts-)Normen und Institutionen, die das wirtschaftliche    Geschehen in einer Volkswirtschaft regeln. - legt die Regeln fest, nach denen Akteure eines Landes im   Wirtschaftsgeschehen handeln können und sollen. - beeinflusst im Wesentlichen die Form, den Umfang und die Entwicklung   einer Volkswirtschaft. - Summe aller beschriebenen und angeschriebenen Regeln für das   wirtschaftliche Handlungsverhalten in Gemeinschaften
  • Inhalte der Wirtschaftsordnung =     politische + soziale + rechtliche Ordnung    
  • Wirtschaftsverfassung - „Gesamtentscheidung über die Ordnung des Wirtschaftslebens eines   Gemeinwesens“ - betrachtet nur die Summe aller geschriebenen Gesetze, Verordnungen   und Erlasse für das wirtschaftliche Handeln
  • Wirtschaftssystem konkret modelhafte Ausprägung des Wirtschaftsgeschehens
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  • Typen von Wirtschaftsornungen - Wirtschaftssystemen dezentrale System = freie Marktwirtschaft zentrale System = Zentralverwaltungswirtschaft
  • Merkmale des dezentralen Systems / der freien Marktwirtschaft PR 1) Planungsordnung     --> dezentral durch die einzelne Markt-TN in freier Entscheigung 2) Lenkungsmechenismus    --> Marktpreisbildung     --> Koordinationsprinzip 3) Eigentumsordnung    --> Privateigentum an Produktionsmitteln 4) Motivation    --> Gewinn- und Nutzenmaximierung 5) Gesellschaftsordnung    --> Individualismus
  • Merkmale des zentralem Systems / der Zentralverwaltungswirtschaft 1) Planungsordnung     --> zentral durch den Staat 2) Lenkungsmechenismus    --> Überwachung, Anordnung, Preisfestsetzung    --> Subordinationsprinzip 3) Eigentumsordnung    --> Kollektiveigentum an Produktionsmitteln 4) Motivation    --> Planerfüllung 5) Gesellschaftsordnung    --> Kollektivismus
  • Konzeption der Wirtschaftsordnung "soziale Wirtschaftsordnung" Freiheit + Ordnung wettbewerbsfähige Märkte + wirtschaftspolitische Eingriffe einzelwirtschaftliches Erwerbsstreben + soziale Verpflichtung führt zu = liberale Wirtschaftsordnung = demokratische Grundordnung = Eigeninitiative und Selbstverwirklichung gestützt auf freiheitliche Rechtsordnung, Wortschaftspolitik, Sozialpolitik & Umweltpolitik  
  • Kernziele der sozialen Marktwirtschaft + Wirtschaftswachstum (Summe aller Güter) + wirtschaftliche Stabilität ( stbilen Geldwert) + Vollbeschäftigung (keine AL) + opt. Ressourcennutzung (Produktion mit geringen Kosten) + soziale Gerechtigkeit (Schutz der Leistungsschwachen) + Umweltschutz (natürliche Lebensgrundlage erhalten)  
  • Inhalte der aktiven Rolle des Staates in der sozialen Marktwirtschaft - Gestaltung der Wirtschaftsordnung - Sicherung eines funktionsfähigen Wettbewerb - Finanzierung öffentlicher Aufgaben - Unterstützung wirtschaftlich Schwacher - Tätigkeit als Unternehmer
  • soziale Marktwirtschaft entsteht nach dem Subsidiaritätsprinzip Selbsthilfe geht vor Fremdhilfe
  • Sozialstaatprinzip der Staat verpflichtet sich auf zwei allgemeine Ziele: sozialer Ausgleich + soziale Sicherheit
  • Die Sozialpolitik besteht aus der Arbeits- und Sozialordnung
  • primäre Einkommensverteilung PR Verteilung der Markteinkommen im Wettbewerb = Summe des auf dem Markt erzielten Bruttoeinkommen    aus Arbeit + Besitz
  • sekundäre Einkommensverteilung PR Verteilung der verfügbaren Einkommen = personelle Primäreinkommen   + empfangene Rente    + Transferzahlungen des Staates   - Steuern   - Sozialabgaben
  • Die Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik liegen in der... ... Bestimmung und Beeinflussung der Wirtschaftsordnung,     Wirtschaftsstruktur und Wirtschaftsprozesse      Ordnungs-, Prozess- und Strukturpolitik
  • Ordnungspolitik - legt die Rahmenbedingungen langfristiger Entscheidungen fest Wettbewerbs-, Eigentums-, Währungs-, Handels- & Gewerbe-, Arbeitsmarktordnungs- und Umweltschutzpolitik
  • Prozesspolitik - konkrete Beeinflussung des Wirtschaftsablaufes    Konjunktur + Wachstum - Geld-, Fiskal-, Wechsel-, Außenhandels-, Arbeitsmarkt-, Lohnpolitik
  • Strukturpolitik Wachstum & Ausgleich regionaler, branchen- und verteilungsmäßiger Zusammensetzung - Regional-, Sektorale- und Infrastrukturpolitik
  • nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik = kurzfristige Betrachtung der    Summe wirtschaftliche NF der HH und des Staates - bei sinkender NF reagiert der Staat über das Stabilitätsgesetz - steigender Preis + ALG - Wachstum = Stagflation    
  • Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik = langfristige Verbesserung der Bedingungen    des Güterangebotes für Unternehmen
  • policy mix + Rahmenbed. für unternehmerische Risikobereitschaft + Stärkung individueller Marktkräfte - staatlicher Einfluss + stabiler Geldpolitik und Finanzpolitik (langfr. - Staatsdefizites)  
  • Träger der Wirtschaftspolitik Bundesregierung+ Dt. Bundesbank + EZB Tarifpartner (ET) Sachverständigenrat (Einfluss, keine ET) politische Parteien (ET) Parlamente (ET) Öffentlichkeit / Presse (Einfluss, keine ET)
  • Stabilitätsgesetz § 1 StG Grundlage wirtschaftspolitischen Handelns Bund und Länder sind verpflichtet ihre wirtschaftspolitische Maßnahmen so zu treffen, dass sie zum Erhalt des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts beitragen
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  • "Magische Viereck" PR 1) Preisniveaustabilität 2) angemessenes & stetiges Wachstum (gemessen am BIP) 3) hoherer Beschäftigungsgrad (gemessen an der ALQ) 4) außenwirtschaftliches Gleichgewicht    (gemessen am Außenbeitrag zum Nationalprodukt)
  • "magische Seckseck" 1) Preisniveaustabilität 2) angemessenes & stetiges Wachstum (gemessen am BIP) 3) hoherer Beschäftigungsgrad (gemessen an der ALQ) 4) außenwirtschaftliches Gleichgewicht    (gemessen am Außenbeitrag zum Nationalprodukt) 5) gerechte Einkommensverteilung 6) Umweltschutz
  • Einkommensverteilung die Verteilung der Einkommen auf die Wirtschaftssubjekte.
  • Wirtschaftssubjekte = Wirtschaftseinheiten
  • Gründe für die Arbeitslosigkeit - friktionelle AL (Sucharbeitslosigkeit zw. zwei Stellen) - saisionelle AL (kurzfristig, Jahresbedingt) - konjunkturelle AL (mittelfristig, Marktabhängig) - strukturelle AL (langfristig, Strukturwandel)
  • Substainability Die angemessene Bedürfnisbefriedigung der gegenwärtigen Generation ohne der Zerstörung der Möglichkeiten einer angemessenen Bedürfnisbefriedigung zukünftiger/folgender Generationen! z. B. Green Meetings
  • folgende gesellschaftspolitische Ziele sind den wirtschaftspolitischen Zielen übergeordnet: Freiheit + Gerechtigkeit + Wohlstand + Sicherheit
  • Zielbeziehungen Zielharmonie = Ziele begünstigen sich gegenseitig   Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung (im Normalfall) Wirtschaftswachstum und sozialer Ausgleich Zielneutralität = Ziele beeinflussen sich nicht Umweltqualität und aussenwirtschaftliches Gleichgewicht Umweltqualität und sozialer Ausgleich Zielkonflikt = Ziele schließen einander aus Preisstabilität und Wirtschaftswachstum Wirtschaftswachstum und Umweltqualität
  • Grundelemente der Wirtschaftspolitik Zielproblem Lageproblem Mittelproblem Vollzugsproblem Kontrollproblem