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Psychologie (Fach) / Psychotherapie - Prüfungsfragen (Lektion)

DSM 5 - einzelne Begriffe - Abwehrmechanismen - Merkmale tiefenpsychologisch fundierter Therapie - psychodynamische Tests - Pharmakotherapie - Entwicklungsaufgaben - QM - Prävention - Denkfehler nach Beck

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  • Wirkprinzip Grawe Aktive Hilfe zur Problembewältigung bzw. Intentionsrealisierung Damit ist gemeint, daß der Therapeut den Patienten mit geeigneten Maßnahmen aktiv darin unterstützt, mit einem bestimmten Problem besser fertig zu werden. Bereichsspezifische Maßnahmen, die sich für die Bewältigung dieser Probleme bewährt haben: VT z.b. Modelllernen, wagen neuer Schritte und Erfahrungen, Verhaltensmodifikation, Problemlösestrategien und Lösung konkreter Probleme, Erwerb neuer kommunikativer Verhaltensweisen, Verbesserung der sozialen Wahrnehmung (Diskriminationslernen), Kommunikationslernen, Reizkonfrontation, Selbstsicherheitstraining, Sexualtherapie, PM, ... Bewältigungsperspektive - Perspektive des Könnens versus Nichtkönnens (im Sinn mangelnder Lernerfahrungen und Übung von Fertigkeiten) Die insgesamt ausgezeichnete Wirksamkeit, die für ganz verschiedene therapeutische Vorgehensweisen festgestellt wurden, die als unterschiedliche Realisierungen dieses Wirkprinzips betrachtet werden können, spricht dafür, daß es viel haufiger, als es in der Psychotherapieliteratur geschieht, angemessen ist, psychische Störungen und Probleme einfach als ein Nicht-anders-können zu betrachten und die therapeutische Hilfe darauf auszurichten, dem Patienten aktiv dabei zu helfen, die Zustände, Schwierigkeiten, Probleme, die den unmittelbaren Gegenstand seines Leidens ausmachen, besser zu bewältigen.  
  • Wirkprinzip Grawe Problemaktualisierung bzw.. prozessuale Aktvierung "Prinzip der realen Erfahrung" : Was verändert werden soll, muß in der Therapie real erlebt werden. Oder: "Reden ist Silber, real erfahren ist Gold".  Das tatsächliche Erleben stellt ein zentrales Element für erfolgreiche Veränderung fast aller therapeutischen Konzeptionen dar. Große Unterschiede bestehen nur darin, wie sie diese Prozeßerfahrung herbeizuführen versuchen. Wenn sich in der psychoanalytischen Therapie beim Patienten eine Übertragungsneurose entwickeln soll, um sie dann durcharbeiten zu können, dann heißt dies nichts anderes, als daß die als zentral angenommenen Problemstrukturen zum Erleben gebracht und dann durch das reale Erleben veränderter Bedeutungen in der Therapiebeziehung dauerhaft verändert werden sollen. In der Gestalttherapie sind eine ganze Reihe von Techniken entwickelt worden, die das reale Erleben problematischer Bedeutungen über den verbalen Dialog hinaus fördern sollen. Im Experiencing-Konzept von Gendlin (1961) wird die therapeutische Fruchtbarkeit des Dialogs zwischen Patient und Therapeut explizit danach bemessen, inwieweit der Patient die verbal behandelten Bedeutungen in diesem Moment gefühlsmäßig tatsächlich erlebt.  
  • paroxysmal anfallsartig
  • inkohärent nicht zusammenhängend
  • inkongruent nicht übereinstimmend
  • Response-Cost Verstärkerentzug (Response-Cost)
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