Biologie (Fach) / E & B Pflanzen 2 (Lektion)
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- Wie ist die Klasse Diatomeae charakterisiert? coccale Einzeller (unbewegl.), teilweise Coenobien, nur wenige begeißelte Formen feste Zellwand aus Kieselsäureschale (Hypo-/Epitheka) nach Symmetrie der Schale 2 Ordnungen: Pennales (bilateral- symmetrisch (Schiffchen), Schleimschicht zur Fortbewegung) und Centrales (radiär- symmetrisch)
- Wie teilt sich Pennales? Jeweils Bildung einer neuen Unterschale --> stetige Verkleinerung der Nachkommen. Bei Erreichen der Mindestgröße: sexuelle Fortpflanzung
- Wie ist die Klasse der Braunalgen charakterisiert? Vorkommen: überwiegend marin (kältere Meere), Benthos (Litoralzone) Org. formen: verzweigt trichal bis zu Gewebethalli Zellwand: Cellulose und Alginat Fortpflanzung: Haplo- Diplonten bis Diplonten Besonderheiten: Alginat ist ein Geliermittel in vielen Lebensmitteln, Gewebethalli können bis 100m lang werden
- Warum können Braunalgen in der Litorealzone (Brandungszone) leben? sie sind schleimig, Kohlenhydrate und Alginat speichern Wasser, so trocknen sie in der LItoralzone nicht aus
- Nenne Charakteristika von drei Ordnungen der Braunalgen. Ectocarpales: isomorpher Haplo- Diplont, büschelig verzweigt, trichal, interkalares Wachstum Laminariales: heteromorpher GW (Gametophyt< Sporophyt), Gliederung in Rhizoid, Kauloid, Phylloid, "Tange" Fucales: Diplont, Fortpflanzungszellen in Konzeptakeln, Leitelemente, echte Gewebe
- Karteikarte 14 Zeichnung
- Welche Besonderheiten weist der GW von Fucus platycarpus auf? (eine Braunalge) Diplont Oogamie Monözie
- Was ist ein Konzeptakel? Konzeptakeln sind krugförmige Einsenkungen, die an den Thallusenden bei Fucales ausgebildet werden und in denen die Geschlechtsorgane ausgebildet werden
- Wie sind die Rotalgen charakterisiert? Abt. Rodophyta einzige Klasse: Rhodophyceae Vorkommen: überwiegend marin, auch sublitoral Pigmente: Chlorophyll a, Phycolibine Reservestoff: Flonideenstärke Zellwand: Cellulose (filzartig) und Galactane Organisationsform: wenige Einzeller, trichal, bis Pseudoparanchyme Heteromorpher GW: mit diploider Zwischengeneration: Karposporophyt
- Wie sind die Chlorophyta charakterisiert? Vorkommen: 90% Süßwasser, marine Formen in Küstennähe, teilweise Landformen Pigmente: Chlorophyll a und b, Xantophylle Reservestoff: Stärke Zellwand: Zellulose Geißeln: (meist) 2 isokonte Peitschengeißeln Org. stufe: Einzeller bis Gewebethallus Besonderheiten: Choloropyceae hat Geißeln, Zygnematophyceae ist unbeweglich, sexuelle Fortpflanzung durch Jochbilung
- Wie ist die Ordnung Volvocales organisiert? Monadale Einzeller Entwicklung zu Zellkolonien (Arbeitsteilung)- congenital Gonium (4-8), Pandorina (16), Endorina (32), Pleodorina (128), Volvox (bis zu 16.000)
- Welche Eigenschaften hat Volvox hinsichtlich der vegetativen und sexuellen Fortpflanzung? Vegetative Fortpflanzung einzelne Gonidien teilen sich und bilden eine Hohlkugel, die ins Innere der Mutterkolonie ragt, Geißeln nach innen gerichtet, das Innere muss noch nach außen gestülpt werden, Freisetzung bei Tot der Mutterkolonie Sexuelle Fortpflanzung Oogamie, männl. Spermatozoiden-Pakete, weibl. unbegeißelte Eizellen --> Dauer Zyklus (?)
- Wie ist die Ordung Cholorococcales organisiert? zählen zu den Grünalgen Coccale Einzeller (Fortpflanzungszellen teilw. begeißelt) - Chlorococcum, Chlorella Entwickung zu Aggregationsverbänden- postgenital: Scenedesmus (4-8), Pediastrum (16), Hydrodictyon (bis 50 cm)
- Wie ist die Ordnung Ulotrichales charakterisiert? eine Grünalge Süß- und Meerwasser trichale bis blattartige Thalli gürtel-/ zylinderförmiger Chloroplast Haplonten/ Haplo- Diplonten
- Wie ist die Ordnung Siphonales charakterisiert? eine Grünalge marin (wärmere Meere) siphonale Organisation Haplo- Diplonten/ Diplonten Entwicklung über 3 Jahre (?)
- Wie ist die Klasse Zygnematophyceae (Conjugatae, Jochalgen) charakterisiert? gehören zu den Grünalgen keine begeißelten Formen sexuelle Fortpflanzung duch Jochbildung, Haplonten coccale und trichale Organisation überwiegend Süßwasser
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- Wie sind Desmidiaceae (Zieralgen) charakterisiert? sind Grünalgen coccal, 2 Hälften mit Isthmus nährstoffarme Gewässer, niedriger pH- Wert
- Wie unterscheiden sich ein Thallus und ein Cormus? Cormus: in Sprossachse, Blatt, Wurzel gegliedert Thallus: nicht gegliedert wie ein Cormus
- Warum haben Algen außer Chlorophyll a und b weitere Photosynthesepigmente? Grünes Licht wird von Pflanzen nicht absorbiert, unter Wasser wäre desshalb eine Grünfärbung schlecht. Xantophylle (Carotin mit Sauerstoffeinlagerung) verursachen eine dunklere Färbung.
- Warum schließen sich manche Algen zu Coenobien zusammen? Coenobien haben es leichter unter Wasser die richtige Tiefe zu halten, als Einzeller.
- Wie unterscheiden sich die folgenden Blatttypen: - bifazial - unifazial - äquifazial - bifazial: Ober- und Unterseite unterscheiden sich deutlich- unifazial: Rundblatt wie bei Allium- äquifazial: beide Seiten fast identisch wie bei Nadelbäumen
- Aus welchen Blattschichten besteht das Mesophyll? Palisaden- und Schwammparenchym
- Wie wehrt sich ein Nadelblatt gegen überflüssige Wasserverluste? eingesenkte Stoma harte Hypoderm
- Was sind Lamina und Petiolus? Oberblatt: Blattspreite (=Lamina) und Blattstiel (=Petiolus)
- Was ist beim Unterblatt zu beachten? Es gibt einen Blattgrund (der ggf aussehen kann wie ein Spross- Scheinspross, viele Blattgründe können auch aussehen wie Rinde- Sprossberindung), Nebenblätter (=Stipeln, die bei Monokotyledonen oft zu Blattscheiden verlängert sind).
- Was sind Phyllodien? verbreiterte Blattstiele, die Photosynthese übernommen haben
- Welche Funktion hat die Blattnervatur? Stützfunktion Leitstruktur
- Wie werden die Ober- und Unterseite eines Blattes bezeichnet? Dorsiventralität: Oberseite- adaxial Unterseite- abaxial
- Was ist Phyllotaxis? Blattstellung (z.b. wirtelig, zweizeilig- distich, schraubig- dispers)
- Nenne verschiedene Plastidentypen. Proplastiden- Bildungsgewebe, klein hfg. Teilungen Leukoplasten- Elaioplasten zur Öl-, Mayloplasten zur Stärkespeicherung Etioplasten- Lichtmangel Prolamellarkörper Chromopalsten- verantwortlich für Färbung von Früchten und Blüten Gerontoplasten- herbstlaub, aus Abbau v. Chloroplasten Chloroplasten
- Welche Funktionen hat die Zellwand? Isolation Wasserabweisung Feistigung und Gestaltung der Zellen
- Was sind Plasmodesmen? Plasmatische Verbindungen durch Zellwände hindurch, symplastisches Kontinuum, hfg. in Gruppen: primäre Tüpfelfelder
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- Wozu gehören Tracheiden und Tracheen? zum Xylem
- Wozu gehören Siebzellen und Siebröhren? zum Phloem
- Was sind Geleitzellen? begleiten jedes Siebröhrenglied, mit dem Siebröhrenglied über zahlreiche Plasmodesmen verbunden, Versorgung des Stoffwechsels der Leitelemente Kontrolliertes Be- und Entladen der Leitelemente
- Wie sind Armleuchteralgen charakterisiert? Vorkommen: "hartes Wasser" --> pH 7 Thallus in Knoten und Internodien gegliedert Wachstum mit Scheitelzelle Sexuelle Fortpflanzung: Oogamie, Haplont Oogonien/ Antheridien mit steriler Hülle Spermatozoide plastidenfrei, schraubig, begeißelt
- Wie ist Chara charakterisiert? eine Armleuchteralgen- Art Thallus gegliedert in Nodien und Internodien Wuchs mit Scheitelzelle männliche Gameten plastidenfrei weibliches Gametangium durch Hülle geschützt --> Überleitung zu Moosen
- Welche Struktur ist für das SDW der Wurzel verantwortlich? das Pelizykel (anders als beim Spross wo in der Rinde Periderm gebildet wird)
- Was bedeuten die Begriffe? Monözie und Diözie Monözie- einhäusig, weibl. u. männl. Blüten sind auf einem Pflanzenindividuum --> ZwittrigkeitDiözie- zweihäusig, weibl. u. männl. Blüten auf getrennten Individuen
- Nenne die wichtigsten Eigenschaften von Penicillium notatum. wichtiger Antibiotikaproduzent gehört zu den Ascomyceten bildet verzweigte Konidienträger
- Evolutiv neue Entwicklungen der Angiospermen. Samenanlage in Fruchtknoten eingeschlossen Blüten mit nektarien und farbiger Blütenhülle Pollen-Stigma- Interaktion Doppelte Befruchtung Siebröhrenglieder- Geleitzellen- Komplexe Same/ Frucht neue Verbereitungseinheit
- Karteikarte 15 .
- Generationswechsel der Angiospermen heterophasischer (antithetischer) GW
- Welche Struktur der Angiospermen entspricht dem Sporophyten? die beblätterte Pflanze
- Welche Struktur entspricht dem Sporophyten der Moose? Sporogon
- Welche Struktur entspricht dem Gametophyten der Angiospermen/ der Moose? Angiospermen: 1. Mehrzelliges Pollenkorn mit generativer und vegetativer Zelle 2. Embryosack (Eiapparat, Polkerne und Antipodenzellen)(im Sporophyten) Moose: 1. männliche Moospflanze 2. weibliche Moospflanze
- Verbreitungseinheiten der Moose, Farne und Angiospermen. Moose: Sporen Farne: Sporen Angiospermen: Samen/ Frucht
- Schutz der Samenanlage der Angiospermen und daraus folgende Neugestaltungen 1. Samenanlagen werden in Fruchtblättern eingeschlossen (neu: Fruchtknoten (Ovar), Stylus (Griffel) und Stigma (Narbe)) 2. neu: Pollen- Stigma- Interaktion, Kompatibilitätskontrolle 3. neu: Frucht, Samenverbreitung wird durch die Frucht optimiert
- Welche Funktionen haben die beiden Spermakerne bei der Pollenschlauchbefruchtung der Angiospermen? Wie heißt der gesamte Vorgang? welche besonderen Vorteile entstehen? Spermakern 1: fusioniert mit Eizelle zur Zygote, die den Embryo hervorbringt Spermakern 2: fusioniert mit sekundärem Embryosackkern (oder 2 Pollenkernen) zum triploiden Endospermkern, daraus entsteht das Sekundäre Endosperm Vorgang: Doppelte Befruchtung Vorteile: Speichergewege entsteht erst bei erfolgreicher Befruchtung, verbesserte Ökonomie
- Was transportieren Xylem und Phloem? Welche Strukturen gehören jeweils zu den beiden Leitsystemen? Xylem: Wasser und Nährsalze; Tracheiden, Tracheen, Xylemparenchymzellen Phloem: Assimilate und Phytohormone; Siebzellen, Siebröhren, Bastfasern
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