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GI (Fach) / GI (Lektion)

GI

Diese Lektion wurde von chris111 erstellt.

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  • Hereditäres angioödem Das Hereditäre Angioödem (HAE) Das hereditäre Angioödem, abgekürzt HAE, kann eine Ursache für nicht-allergisch bedingte Schwellungsattacken sein. Diese Angioödem-Form geht auf eine Veränderung (= „Mutation“) der Erbanlagen zurück. Betroffen ist ein Gen auf dem Chromosom 11, das für die Herstellung des so genannten C1-Esterase-Inhibitors (abgekürzt C1-INH) zuständig ist. C1-INH ist ein wichtiger Eiweißstoff, der verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper reguliert. Beim hereditären Angioödem haben die Betroffenen entweder zu wenig C1-INH oder ein defektes C1- INH, das nicht richtig funktioniert. C1-INH sorgt unter anderem dafür, dass bei Entzündungen, Gerinnungsreaktionen und anderen Prozessen im Körper nicht zuviel Bradykinin gebildet wird. Bradykinin erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefäße. Wird die Bradykinin-Herstellung durch C1-INH nicht in Grenzen gehalten, kann ein vorübergehender übermäßiger Flüssigkeitsaustritt zu umschriebenen Haut- oder Schleimhautschwellungen führen. Vererbung Die veränderte Erbanlage für die Bildung von C1-INH wird autosomal dominant vererbt.
  • Mallory-Weiss-Syndrom Äthiopathogenese =>  Wie das Boerhaave-Syndrom fast immer mit einer axialen Hiatushernie assoziiert. Dabei wird die große kurvatur des Magens pilzförmig in den Ösophagus hochgeleitet=> es kommt zu Einrissen im Bereich der fixierten kleinen Kurvatur klinik=> Akute Blutung aus Längsrissen der Mukosa des Gastroösophagealen Übergangs, meist innerhalb der Hernie die zu Hematmesis und epigastrischen Schmerzen führt Therapie=> in 90 % kommt Blutung selbst zum Stillstand, sonst endoskopische Blutstillung  
  • Boerhaave-Syndrom Das seltene Boerhaaave Syndrom geht mit einer kompletten Ösophagusruptur und retrosternalen Vernichtungsschmerzen einher Chirurgische Versorgung und antibiotische Therapie!
  • Urease Schnelltest Magenschleimhautbiopsie => einlegen in 10%iges Harnstoffmedium => Ureaseaktivität von HP setzt Ammoniak frei => der durch 2 Tropfen Kongorot an einem Farbumschlag innerhalb von 3 Stunden nachgewiesen werden kann. Indikationen Hp (Typ B Gastritis) Magenulkus Duodenalulkus MALTom
  • 13C Harnstoff Atemtest = nicht radioaktives Kohlenstoffisotop (stabil) 14C= instabiles Isotop=> Altersbestimmung von organischen Materialien über Verhältnis von stabilen Isotopen 12,13 und 14 dem instabilen Isotop Patient trinkt 13C Harnstoff unmittelbar danach und 30 min später gibt er Atemproben über 5s in einen Probenbehälter über einen trinkhalm Labor: Nachweis von 13Co2 in Expirationsluft (Massenspekrometrie) hohe Sensitivität und Spezifität für HP Infektion   Indikationen HP, ULKIUS, MALTom, Eradiakationskontrolle Beachte PPI 1 Woche vorher absetzen Antibiotika 6 Wochen vorher absetzten
  • Schilling test (VitB12 wasserlösliches Vitamin) Prinzip: Messung der Funktionsfähigkeit des terminalen Ileums durch orale Gabe vonradioaktiv markiertem Vitb12 anhand der ausgesciedenen Menge im 24 Std Sammelurin Indikation: Verdacht AUF RESORBTIONSSTÖRUNG DES TERMINALEN iLEUMS => Sprue, Pernizosa, Typ A Gastritis Auswertung Eine verminterte Ausscheidung trotz Zugabe von Intrinsic Factor spricht für Resorbtionsstörung des terminalen Ileums IF => Differenzierung zwischen Typ A Gastritis und VitB12 Resorbtionsstörung des terminalen Ileums
  • akute intermittierende Porphyrie -Die Erkrankung beruht auf einem autosomal-dominant vererbten Defekt der Porphobillinogen-Desaminase -durch  Infektionen, Alkohol, Operationen, Medikamente, Stress und Hypoglykämien getriggert -Im Bereich des Abdomens kommt es zu kolikartigen Schmerzen, die von Obstipation, Übelkeit und Erbrechen begleitet sein können. Charakteristisch sind ebenfalls Psychosen, zerebrale Krampfanfälle, Parästhesien sowie Paresen. -Der Urin der betroffenen Patienten ist rötlich gefärbt. Als Screeningmaßnahme wird der Urin auf Porphobilinogen untersucht (Hoesch-Test). Anschließend erfolgt die quantitative Bestimmung von Porphobilinogen und delta-Aminolävulinsäure im 24-h-Urin.
  • Zollinger-Ellison Syndrom -Das Zollinger-Ellison-Syndrom ist das klinische Erscheinungsbild infolge der Übersekretion von Gastrin. Es ist charakterisiert durch schwere gastroduodenale Ulkuskrankheit Hypergastrinämie Vorhandensein eines Tumors (Gastrinom) in Pankreas oder Duodenum -Gastrinome treten sporadisch oder im Rahmen eines MEN-Syndroms auf. Sie befinden sich im endokrinen Pankreas oder im Duodenum und sind etwa in der Häfte der Fälle maligne. -Bestimmung des Gastrinspiegels im Blut (> 1000 pg/l nüchtern) Sekretintest (Nachweis der überhöhten Gastrinsekretion)
  • Diagnostisches Vorgehen bei GI-Blutung => Gastroskopie => Koloskopie => ggf. 2. Gastroskopie => CT-Angiographie oder Kapselendoskopie, abhängig vom Befundergebnis Re-Endoskopie, ggf Dünndarmendoskopie => intraoperative endoskopie
  • Nierensteine (Schmerzausstrahlung) Schmerzausstrahlung in die Leiste Schmerz Kolikartig => Sonographie
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