101

Psychologie (Fach) / Psy 3400 K1 (Lektion)

Psy

Diese Lektion wurde von Alpi22 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Mem-Theorie nicht nur die Änderungen in der belebten Natur, sondern auch die Genese und die Änderungen der Humankultur lassen sich durch die Evolutionstheorie erklären
  • Mensch: besonderes Merkmal ist die Rationalität und die Fähigkeit zur Selbstreflexion die es ihm ermöglicht, sich auch als Tier unter Tieren zu sehen
  • Seele-Leib-Problem (Gehirn-Geist-Problem) Behauptungen, dass geistige Prozesse Gehirnprozesse seien. Dies ist für einige Forscher die Erkenntnis der Wissenschaft. Frage nach dem Wesen des seelischen und geistigen, der Seele und des Geistes wird thematisiert
  • theoretische Leitbegriffe in den Naturwissenschaften und auch Psychologie Anpassung, Regulation, Fleißgleichgewicht, offenes System, Koordination
  • Jean Piaget bedeutender Entwicklungspsychologe verstand sich als genetischer Epistemologe war der Überzeugung, dass sich menschliche Erkenntnisse- und Handlungsleistungen nur im Rahmen der Biologie erklären lassen
  • Psychologie als biologische Teildisziplin denn psychische Funktionen sind Funktionen von sich phylogenetisch und ontogenetisch ändernden Lebewesen, deren Erforschung das Ziel der Biologie ist.
  • Sozialpsychologie kommunikatives Handeln,Personenwahrnehmung,wechselseitige Zuschreibung von psychischen Merkmalen und Fähigkeiten und gruppendynamische Prozesse werden thematisiert
  • Verknüpfung von Soziologie und Politologie mit der psychologischen Forschung Die Soziologie trägt zum Verständnis des sozialen Handelns bei, indem sie die überindividuellen sozialen Strukturen betont, vor allem soziale Institutionen, Regeln und Gesetze sowie soziale Normen.drei analytische Ebenen:1. Makroebene: Gesellschaft, Kultur, Zivisilation2. Mesoebene: intermediäre Gebilde, wie Organisationen, Institutionen, soziale Netzwerke3. Mikroebende: soziales Handeln von Individuen in Interaktion mit anderenÜberschneidung mit der Psychologie hauptsächlich auf der Mikroebene. Strukturen und Prozesse auf der ersten und zweiten Ebene stehen deutlicher im Mittelpunkt der Soziologie.
  • Makro-Mirko-Link hier wird in der Soziologie wie sich zum Beispiel gesellschaftliche Strukturen oder kulturelle Werte und Normen auf das Handeln von Individuen auswirken untersucht.
  • Rolle der Sprachwissenschaften und Philologie für die Psychologie Sprechen können ist eine zentrale psychische Fähigkeit, deren Erforschung daher verständlicherweise sowohl für die Sprachwissenschaften, insbesondere die Linguistik, aber auch die Psychologie von größter Bedeutung ist. sprachpsychologie und psycholinguistik sprechen= zentrale psychische Fähigkeit Syntax,Semantic und Pragmatik spielen wichtige Rolle Frage nach dem Wesen der Seele ist philosophische Frage
  • Anzeige
  • analytische Philosophie des Geistes (philosophy of mind) Themen aus der theoretischen Philosophie, der Erkenntnistheorie,der philosophie des Geistes, praktischen Philosophie
  • Grundlagenfächer Weil sie aus ihrer jeweiligen Perspektive Gesetzmäßigkeiten des Erlebens und Verhaltens erforschen, die möglichst weite Geltung aufweisen und nicht auf einen einzelnen anwendungsbezogenen Kontext beschränkt sein sollen.zB: Allgemeine Psychologie, Biologische Psychologie, Sozialpsychologie, Entwicklungspsychologie, Differentielle und Persönlichlichkeitspsychologie, Psychologiesche Diagnostik
  • Sammelbegriff der Seele für seelische Eigenschaften, Prozesse und Funktionen
  • allgemeine Psychologie befasst sich unter dem allgemeinstmöglichsten Aspekt mit der Seele des Menschen, wenn unter Seele ein Sammelbegriff für seelische Eigenschaften, Prozesse und Funktionen des Menschen verstanden wird Genese (wahrnehmung), Struktur(wissen), Aufrechterhaltung(Gedächtnis),Nutzung(wieder erkennen) und Modifikationen(lernen,Problemlösen) vom mentalen Modellen, ist ein wesentlicher Forschungsgegenstand Zu den Aufgaben der Allgemeinen Psychologie gehört es auch, eine allgemeine Taxionomie psychischer Funktiontn vorzunehmen.Taxionomie oder Klassifikationsschema ist ein einheitliches Verfahren oder Modell, um Objekte eines gewissen Bereichs nach bestimmten Kriterien zu klassifizieren.
  • Evolutionstheorie wird in der Psychologie und Biologie als Rahmentheorie aufgefasst, mit der die Herkunft und die Entwicklung psychischer Eigenschaften und Funktionen stammesgeschichtlich erklärt werden kann. Die Gemeinsamkeiten werden von der evolutionsären Psychologie bearbeitet.
  • Unterschied zwischen mentalem und physischen besteht darin, dass das Mentale als Intentionalität zu verstehen ist. Mentales hat semantischen Gehalt, wobei die rezeptive (Welt-auf-Kopf-Beziehung) und produktive Seite (Kopf-auf-Welt-Beziehung) eine Einheit bilden.Was den Mensch von anderen Tieren unterscheidet, ist, dass er ein animal rationale ist, also den Gehalt seines Erkennens und seines Handelns mit mehr oder weniger rationalen Argumenten begründen kann und dies im sozialen Umgangauch tun muss (vgl. 3.1.2.3.1). 
  • Seele als biologischer Begriff aristoteles: Merkmal der dynamischen,offenen,umgebungsbezogenen Organisierheit biologischer Eigenschaften und Funktionen. Seele als einheitserhaltende Organisationen des Organismus. drei Arten von Seele:die vegetative (vegetativ-physiologische), die sensitiv-motorische (sensu-motorische) und die Denkseele (kognitive, motivationale)
  • Mensch als psychophysische Einheit Jeder Organismus verfügt über Wirkorgane und Merkorgane und verfügt über Lern- und Merkfähigkeiten, um günstige von ungünstigen Umgebungen zu unterscheiden und günstige aufzusuchen und ungünstige zu meiden.Also muss der Organismus bewerten, d.h. nach Relevanz sortieren, wobei Bewerten eine komplexe Einheit von kognitiven und emotionalen Komponenten ist.
  • Wahrnehmung und Aktion ist nötig, weil jeder Organismus über eine semipermeable Grenzfläche (haut) von seiner Umgebung abgegrenzt ist. Die Einrichtungen unseres Organismus (Organe) erlauben es, Veränderung der Umgebung festzustellen und regelhaft in der Umgebung zu nutzen. Jeder Organismus hat eine Umgebung, die aus abiotischen Entitäten wie auch lebendigen besteht.  Seelische Funktionen sind nur adäquat ökologisch, also unter Berücksichtigung ihrer normalen Umgebung, charakterisierbar.
  • Repräsentation mentaler Modelle Um die Diagnose- und Wirkungsmöglichkeiten über eine gegebene Umgebungslage hinaus nutzen zu können, also um zu lernen, ist es nötig, dass im Organismus eine Art Umgebungsmodell erstell wird. Dies geschieht im Rahmen der Informationsverarbeitung. Der Fachterm hierfür ist Repräsentation, das Resultat der Informationsverarbeitung. wirken und (be)merken sind damit zwei Schwerpunkte eines des baslasten seelischen Prozesses, die man sich in einem Funktionskreislauf vorstellen kann sind auch Modelle über den Organismus selbst (Körperbild) und über andere Artgenossen Struktur kann man als Wissen (Begriffe,Fertigkeiten) auffassen
  • J.v. Uexküll zur theoretischen Biologie jeder Organismus muss über Wirkorgane und Merkorgane verfügen
  • bewerten ist eine komplexe Einheit von kognitiven und emotionalen Komponenten
  • Einheit von Welt-auf-Kopf und Kopf-auf-Welt-Beziehung Welt-auf-Kopf-Beziehung: Die Organismus-Umgebungsbeziehung wird von den Reizen der Außenwelt initiiert.Kopf-auf-Welt-Beziehung: Intentionalität ist das Ausgerichtetsein auf ein Ziel hin, wie sich es in Wünschen, Wollen, Beabsichtigen und Entscheiden ausdrückt
  • Umgebungsbild muss erstellt werden, damit der Organismus die Diagnose- und Wirkmöglichkeit über eine gegebene Umgebungslage hinaus nutzen kann wichtig ist, dass das repräsentierte nicht im Organismis ist, sondern dass es als Repräsentandum zeichenhaft im Organismus als Repräsentat vertreten wird. Ohne Repräsentate könnten wir numerisch verschieden gleichartiges nicht als das Gleiche erkennen.
  • Syntax wichtig ist die Form des Zeichens und die Beziehung zueinader alle Zeichen, sind materiell realisiert, aber nicht alle möglichen Zeichenrealisierer sind auch Zeichen
  • Homunkulus-Fehler Das Umgebungsbild darf nicht mit einem Bild gleichgesetzt werden, da man ansonsten im Organismus immer wieder ein weiteres Wesen braucht, dass dieses Bild abliest. Wir haben keine Kopie unserer Umgebung im Kopf, sondern stets relativ abstrakte Modelle, in denen nun bestimmte Aspekte der Umegbung und des Organismus repräsentiert werden = Umgebungsbild
  • Methoden der Allgemeinen Psychologie Bevorzugt werden Beobachtungsmethoden eingesetzt, die eine möglichst große Kontrolle über die Untersuchungssituation erlauben.typischerweise: Experiment
  • Franz Brentano bedeutende Gründerpersönlichkeit der modernen Psychologie Internationalität als das wesentliche Merkmal des mentalen
  • Ziele der Allgemeinen Psychologie Sie sollte es übernehmen, eine Metapsychologie oder Metatheorie über die Organisation aller psychischen Funktionen und Eigenschaften aufzubauen (z.B. im Sinne eines Bauplans der Seele) und damit der innerdisziplinären Zersplitterung der Psychologie entgegenwirken.
  • Internationalität und Repräsentation verweisen auf den semantische Gehalt des mentalen und dieser Verweis auf Sprache sprache ist das komplexeste Repräsentationssystem, das wir kennen intentionale Erklärungen sind stets im logischen Raum der Gründe, d.h. Rationalität stehen
  • Anzeige
  • Erfahrungswissenschaften alle gehen von Phänomenen aus, untersuchen diese unter der Perspektive der Objektivität,d.h. der Denkunabhängigkeit    
  • Beziehungen der Allgemeinen Psychologie zu anderen Teildisziplinen Da psychische Funktionen immer auch psychophysische sind, ist es wichtig, dass sich die Allgemeine und Biologische Psychologie hinsichtlich ihrer Fragen und methodischen Mittel ergänzen und eng mit den entsprechenden Nachbargebieten wie Neurowissenschaften, Sinnesphysiologie, Humanbiologie und Medizin, hier vor allem mit der Psychiatrie und Neurologie, zusammenarbeiten. Wahrnehmungspsy hat ihre Wurzeln in der Sinnesphysiologie
  • Kovariationsprinzip Unterschiede im Verhalten,Urteil und Erleben entsprechen Unterschieden in physiologischen Zuständen. In der äußeren Psychophysik kann man nur die Kovariation zwischen Reiz und Reaktion untersuchen. Die gleiche Kovarations bzw. Differenzlogik gilt für die Erforschung der neuronalen Korrelate psychischer Funktionen.
  • Biologische Psychologie Ist eine Teildisziplin, die sich mit körperlichen Prozessen, Veränderungen und Zuständen des Organismus beschäftigt, die von Außen mit typisch physiologischen Methoden beobachtet und gemessen werden können. wilhelm Wundt, Wiliam James
  • psychophysischer Parallelismus historischer Vorläufer der Biologischen Psychologie, Gründer sin Wundt und JamesDem psychophysischen Parallelismus zufolge, entspricht jedem psychischen Prozess ein physischer. Die Psychologie bedarf der physiologischen Forschung, zB in der Wahrnehmung, aber auch die Physiologie kommt ohne die Psychologie nicht aus, da erst über Urteilen oder Verhalten sich das physiologische Korrelat identifizieren lässt.
  • Teilbereiche der Biologischen Psychologie (nach Schandry) 1. Kovariation (Zusammenhänge) zwischen Gehirn und Verhalten bei Mensch und Tier (Physiologische Psychologie und Neuropsychologie): Dieser Bereich ist bestrebt, Indikatoren neuronaler Prozesse und Strukturen als neuronale Korrelaten möglichst direkt Verhalten- und Erlebensweisen zuzuordnen. Anwedungsaspekt liegt im Hintergrund arbeitet Tierexperimentell Forschungsfelder:visuelle Wahrnehmung oder die neurobiologischen Grundlagen von lernen und Gedächtnis non-invasive Verfahren, die es erlauben, oft auch in Kombination mit klassischen Verfahren wie EEG, in guter räumlicher und zeitlicher Auflösung neurnaler Korrelate psychische Prozesse zu identifiezieren 2. Gestörte Hirnfunktion und menschliches Verhalten (Neuropsychologie, vor allem Klinische Neuropsychologie):Durch die Zuordnung der beobachteten Verhaltens- und Erlebensstörungen zu den lokalisierten Schädigungen von Gehirnstrukturen kann oft erschlossen werden, welche funktionale Rolle die betreffende Hirnregion für das Verhalten und Erleben spielt. Störungen des Verhaltens gehen meist mit Störungen und Beeinträchtigungen von Gehirnfunktionen einher Bereiche wie Gedächtnis,Aufmerksamkeit und lernen 3. Physiologische Prozesse als Indikatoren psychischer Prozesse beim Menschen (Psychophysiologie)Froschungsgegenstände sind Stress, Aktiviertheit und Aktivierung, Schlaf, Emotion, Belastung mindestens drei Ebenen werden in Betracht gezogen:Ebene des Erlebens über die verbale Auskunft gegeben wird, beobachtbare Verhalten (motorische Prozesse) und die Ebene physiologischer Prozesse, über die messbare Indikatoren gebildet werden die Bildung dieser physiologischen Indikatoren hat zum Ziel, erleben und Verhalten vollständiger durch zusäzliche non-verbale Maße zu erfassen elektrophysiologische Indikatoren des ZNS und EEG peripherphysiologische Indikatoren wie Pupillenveränderung,Muskelspannung 4. Funktion neurochemischer und zellulärer Prozesse im Kontext der Verhaltensregulation (Psychopharmakologie, Psychoneuroendokrinologie, Psychoneuroimmunologie, Pharmakopsychologie) Hauptziel:Erklärung der Wirkung von Arzneimitteln und Drogen auf das menschliche Verhalten kann helfen, die Bedeutung und Wirkungsweise körpereigener Psychoaktiver Stoffe aufzuklären zentrale Aufgabe ist naturgemäß die Entwicklung und Überprüfung von Pharmaka Psychoneuroimmunologie: Gegenstand ist die wechselseitige Beziehung zwischen einerseits den menschlichen erleben und verhalten und andererseits den zentralen Nervensystem, dem Hormonsystem und dem Immunsystem Psychoneuroendokrinologie:Befasst sich mit den innersekretorischen Vorgängen,insbesondere den hormonellen Prozessen in ihrer Wechselwirkung mit Phänomenen auf der Ebene des Erlebens und Verhaltens. Beispiele sind emotionale Vorgänge und Veränderungen in Hormonkonzentraion Pharmakopsychologie:psychoaktiven Substanzen werden als Forschungswerkzeuge der Grundlagenforschung orientierten physiologischen Psychologie eingesetzt
  • Methoden der Biologischen Psychologie 1. Bildgebende Verfahren zu Untersuchung des Gehirn 2. Elektrophysiologische Techniken3. Invasive Verfahren   KAPITEL 3.1.5.3 SEITE 64 aus meiner Zusammenfassung
  • Sozialpsychologie Sozialpsychologen beschäftigen sich mit der Beschreibung, Prognose und Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens im sozialen Kontext.Die Sozialpsychologie erforscht, wie sich soziale und psychologische Prozesse darauf auswirken, wie Menschen einander wahrnehmen, Einfluss aufeinander ausüben und wie sie ihre sozialen Beziehungen gestalten.
  • Forschungsmethoden der Sozialpsychologie Beobachtungsstudein, Fragebogenstudien, Interviewstudien, Dokumentenanalysen, experimentelle Untersuchungen, bildgebende nerowissenschaftliche Verfahren
  • Impliziter Assoziationstest Verfahren, welches die unbewussten oder auch unerwünschten ("impliziten") Einstellungen von Personen gegenüber bestimmten Objekten (z.B. Personen oder Gruppen) misst, die diese Personen nicht verbal ausdrücken können oder wollen
  • Abgrenzung zu anderen Disziplinen Makroebene (Analysen von soziostrukturellen, ökonomischen oder politischen Faktoren, die Phänomene des menschlichen Zusammenlebens kennzeichnen): Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, SoziologieMikroebene (Analysen des menschlichen Individuums): Allgemeine Psychologie, Neurowissenschaften, HumangenetikMesoebene (Analyse von sozialen Prozessen zwischen Indviduen, Gruppen, innderhalb von Gruppen oder zwischen Gruppen): Sozialpsychologie
  • Theorie der sozialen Identität Mikro- und Mesoebenenprozesse werden mit Makrostrukturellen Faktoren in Verbindung gebracht, um das Auftreten von Konflikten zwischen Gruppen zu erklären.
  • Froschungsbereiche der Sozialpsychologie 1. Interaktion zwischen Individuen: soziale Wahrnehmung, Einstellungsforschung, sozialer Einfluss, Aufbau von sozialen Beziehungen, prosoziales Verhalten, antisoziales oder aggressives Verhalten2. Gruppenprozessea) intragruppale Prozesse (Prozesse innerhalb von Gruppen): Kooperation in Gruppen,Gruppenleistung, Führung in Gruppen, Konformität und Uniformität in Gruppen, Minoritätseinflussb) Intergruppenprozesse (Verhalten zwischen Gruppen): Eruierung der Ursache von Intergruppendiskriminierung und der Entwicklung von Interventionsmaßnahmen, positives Verhalten zwischen Gruppen, Kooperation, intergruppales Helfen, Solidarität
  • Anwendung der Sozialpsychologie Angewandte Sozialpsychologie beschäftigt sich mit der Planung, Durchführung und Evaluation sozialpsychologischer Interventionen.Ziel der Intervention ist a) die Veränderung individueller Erlebens- und Verhaltensweisenb) die Veränderung der Interaktion innerhalb von Dyaden oder Gruppenc) die Veränderung der Interaktion zwischen Gruppen
  • Gegenstand der Entwicklungspsychologie Fragen nach der Entstehung, nachhaltiger Veränderung und nach dem Zustandekommen von Stabilität psychischer Phänomene und Funktionen über die Lebensspanne hinweg.Es wird nicht gefragt, wie etwas ist, sondern wie etwas wird.
  • Forschungsmethoden der Entwicklungspsychologie 1. Längsschnittdesign: Dasselbe Individuum wird im Hinblick auf das interessierende Phänomen zu unterschiedlichen Zeitpunkten untersucht, woraus sich der individuelle Entwicklungsverlauf nachzeichnen lässt.2. Querschnittsdesign: Hier werden Individuen unterschiedlichen Alters zu einem einzigen Zeitpunkt im Hinblick auf ein Merkmal untersucht.Manko: Aus Querschnittsdaten lässt sich keine Aussage über Entwicklungsverläufe treffen.Problem beider:Probanden gehören nur einer bestimmten Kohorte an.In einem Längsschnittsdesign wird diese Kohorte über die Zeit hinweg verfolgt: damit gelten die Ergebnisse für diese Kohorte und können nicht vorbehaltlos verallgemeinert werden. Im Querschnittsdesign sind Alters- und Kohortenunterschiede miteinander vermischt, man spricht hier von Konfundierung.
  • Gegenstand der Differentiellen Psychologie Ziel ist es Unterschiede zwischen einzelnen Personen oder Gruppen auf bestimmten Dimensionen bzw. Merkmalen zu identifizieren.Dabei geht es um die Frage, welche Konsequenzen bzw outcomes in der Zukunft mit welchen Persönlichkeitsmerkmalen vorhergesagt werden können.
  • Gegenstand der Persönlichkeitspsychologie Untersucht die einzigartige Organisation von psychischen Merkmalen innerhalb einer Person.
  • Persönlichkeit In der Psychologie wird der Begriff nicht wertend, sondern rein deskriptiv benutzt.Hermann: Die Mehrdeutigkeit heutiger Persönlichkeitsdefinitionen fass Persönlichkeit auf als ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ stabiles und den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat (etwas hinter dem Verhalten)Pervin: Persönlichkeit ist die komplexe Organisation von Kognitionen, Emotionen und Verhalten, die dem Leben einer Person Richtung und Zusammenhang gibt. Die Persönlichkeit umfasst wie der Körper Strukturen und Prozesse und spiegelt nature und nurture wider.Persönlichkeit schließt die Auswirkungen der Vergangenheit, ebenso wie die Konstruktionen der Gegenwart und der Zukunft ein.
  • Forschungsmethoden der Differentiellen Psychologie und Persönlichkeitsforschung Fragebogen, Verhaltensbeobachtung, korrelative Designs, Experiment