Unternehmensführung (Fach) / Umweltveränderungen (Lektion)

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Reaktion auf Umweltveränderungen

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  • Anpassung von Organisationen auf Umweltveränderungen WahrnehmnungOrga suchen ihre Umwelt nach Veränderungen ab -> Veränderungen werden nicht erkannt BeurteilungEntscheidungsträger entscheiden, ob die Veränderungen wichtig sind oder nicht -> Erkannt, aber nicht als wichtig eingestuft EntscheidungEntscheidungsträger entscheiden ob und wie auf die wichtigen Veränderungen reagiert werden soll -> Wichtig, aber keine Ressourcen zugewiesen UmsetzungEntscheidungen werden implementiert -> Ressourcenzuweisung aber Beibehaltung alter Routine
  • Definition "Business Model" A business model describes the rationale of how an organization creates, delivers, and captures value.  
  • Innovation im Geschäftsmodell Strategische Innovation ist die Suche nach neuen "Who-What-How" Positionen in einem existenten Markt Innovation beschränkt sich nicht nur auf ein Produkt oder Technologie sondern betrifft auch das Business Modell Ein neues (oder anderes) Business Modell in einem vorhanden Markt erweitert den Markt   Who: Kunde What: Wertbeitrag How: Aktivitäten
  • Dikontinuierliche Veränderungen [Definition, Einfluss auf...,] Prozesse die das grundlegende Selbstverständnis über die Erfolgsvorraussetzungen eines Geschäfts in Frage stellt Produktangebot Aufbau der Wertschöpfung Umwandlung des geschaffener Kundennutzen in Gewinne
  • Phänomen der „Incumbent Inertia“ - Psychologische Erklärungsansätze [Grundidee, 3 Formen] Grundidee dieser Ansätze liegt in der Annahme, dass sowohl Entscheidungsträger als auch Organisationen eine begrenzte Kapazität der Informationsaufnahme und –verarbeitung haben. Absorptive Capacity TheorieManager achten aufgrund großer Belastungen im Tagesgeschäft nicht auf Veränderungen der technologischen Umwelt. Tendenz zu Routinen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben (Ankereffekt). Threat Rigidity TheseBedrohungswahrnehmung führt zu eingeschränkter Informationsaufnahme, Verlagerung von Entscheidungskompetenzen und geringer Risikobereitschaft Institutionenökonomie - IsomorphismusUnternehmen orientieren sich bei großer Unsicherheit am Verhalten an anderen erfolgreichen Unternehmen in etablierten Branchen, die selbst lethargisch sind.
  • Technologielebenszyklus und Produktlebenszyklus Es ist wichtig zwischen Technologie- und Produktlebenszyklus zu unterscheiden Auch bei veralteter Technologie kann es Sinn machen in Produktentwicklung zu investieren Technologielebenszyklus Schrittmacher Technologie Schlüsseltechnologie Basistechnologie
  • Phänomen der „Incumbent Inertia“ [Ökologischer Ansatz] Incumbent Inertia: Die Trägheit etablierter Unternehmen verhindert angemessene Anpassung Unternehmen haben gewisse rational nachvollziehbare Geschäftsprinzipien, deren Verfolgung notwendig ist, solange Märkte sich kontinuierlich entwickeln.   Beim Auftreten technologischer Diskontinuitäten, führt dieses rationale Verhalten zum Scheitern. Populationsökonomie Organisatorische Trägheit entsteht durch interne und externe Hindernisse Theorie disruptiver Innovationen Scheu vor Kannibalisierung Unternehmen mit techn. Vormachtstellung tun sich schwer in Diskontinuität zu investieren Kurzfristig orientierte Anreizstrukturen Manager die an kurz- bzw mittelfristiger Erfolgsfaktoren gemessen werden haben keinen Anreiz in unsichere Innovationsprojekte zu investieren
  • Continuous vs Discontinuous Innovation Continuous Innovation Ausgangspunkt sind bestehende Branchenstruktur und Wettbewerbssituation Ausbau bestehender Wettbewerbsvorteile Convergent Thinking – inkrementelle Verbesserungen und starker Fokus führt zu zunehmender Spezialisierung Inward focus - Blickrichtung stark „ins“ Unternehmen gerichtet z.B. iDrive, active steering   Discontinuous Innovation Entsteht aus grundlegend neuem Wissen in ein oder mehr Produktdimensionen Definiert Markt- und Wettbewerbsstrukturen einer Branche neu , was bisherige Wettbewerbsvorteile in Frage stellt Lateral/divergent thinking – Marktgrenzen der Unternehmung neu definieren. „Out of the box“ Mindset z.B mit der Erfindung des PC verschwanden die Schreibmaschinen
  • Disruptive Technologie [Beschreibung]   Disruptive Technologie befriedigen häufig die Bedürfnisse der Kunden am unteren Ende des Marktes und zeichnen sich durch bestimmte Vorteile aus (günstiger, kleiner, einfacher) Kommerzialisieren sich typischerweise erst in aufstrebenden Märkten oder Nischen Kunden reizen Möglichkeiten bestehender Technologien nicht vollständig aus Entspricht den Anforderungen von Kunden in unteren Marktsegmenten, die besonders preisbewusst sind und zieht Nicht-Kunden in den Markt. Eine disruptive Innovation erfüllt zu Beginn nicht die Ansprüche der bedeutendsten Marktsegmente Durch Weiterentwicklungen im laufe der Zeit erfüllt das neue Angebot die Anforderungen der Hauptmarktsegmente. Durch den günstigeren Preis nehmen die Kunden nun die neue Technologie in Anspruch  
  • Phänomen der „Incumbent Inertia“ - Psychologische Erklärungsan-sätze [Veränderungsdimensionen bei der Aufdeckung disruptiver Veränderungen] Kunden und Kundenbedürfnisse: Analyse, ob die bestehenden Produkte oder Dienstleistungen Features oder Services enthalten, die der Kunde nicht verwendet Neue Leistungsangebote im Markt: Analyse, ob sich disruptive Wettbewerber bereits in den unteren Marktsegmenten etabliert haben und beginnen, in den Kernmarkt des etablierten Unternehmens vorzustoßen Einschätzung der Veränderung im eigenen Unternehmen: Analyse, inwieweit die eigene Wahrnehmung und die der besten Kunden dazu beitragen, dass disruptive Gefahren übersehen werden