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Unternehmensführung (Fach) / Unternehmensführung Wirtschaftsfachwirte (Lektion)

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  • Job-Enlargement: Aufgabenerweiterung, bei der bestehenden Aufgabe neue, qualitativ gleich- o. ähnlichwertige Aufgaben hinzugefügt werden, wo z.B. Übernahme verwandten Tätigkeiten, die bislang an
  • Job-Enlargement Vorteile: -       Verbesserung der Motivation der MA -       Individuelle Steuerung der Entwicklung des MA -       Förderung der Flexibilität des MA und damit seiner Arbeitsgruppe
  • Regel für Durchführung Job-Enlargement -       Die Tätigkeiten sollen Möglichkeiten u. Anreize für die MA bieten, ihre Kenntnisse u. Fähigkeiten eigenverantwortlich weiterzuentwickeln. -       Die Aufgabenzuordnung soll sinnvoll sein, ganzheitlich strukturiert o. in inhaltlichen Zusammenhängen
  • Job-Enrichment Aufgabenbereicherung, bei der der bestehenden Aufgabe qualitativ höherwertige Aufgaben hinzugefügt werden, z.B. Erweiterung der Planungs-, Entscheidungs-, Durchführungs-, Kontrollspielräume, Vollmachten, Kompetenzen.   MA müssen zusätzlich qualifiziert werden und qualifizieren sich durch die Wahrnehmung der neuen Herausforderung höher; es eröffnen sich Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung u. Selbstverwirklichung.
  • Job-Enrichment Vorteile -       Individuelle Steuerung der Entwicklung des MA -       Entwicklung einer übergeordneten Sicht für den MA, bereichsübergreifendes Denken und Handeln  wird möglich -       Förderung der individuellen Motivation
  • Regeln für die Durchführung Job-Enrichment -       Handlungs- und Gestaltungsspielraum sollte so beschaffen sein, dass der MA ihn entsprechend seinem persönlichen Leistungsvermögen auch sinnvoll ausschöpfen kann -       Die Arbeitsaufgabe sollte so herausfordernd sein, dass sie dem MA Anreize zur persönlichen selbstverantwortlichen Weiterbildung bietet -       Es müssen ganzheitliche oder bereichsübergreifende Tätigkeitszusammenhänge entstehen
  • Supervision Es treffen sich Teilnehmer aus gemeinsamen Berufs- u. Erfahrungsfeldern (Trainer, Personalentwicker) unter der Leistung eines professionellen und psychologisch und pädagogisch geschulten Supervisors, um ihr persönliches Erleben darzustellen und ihre Beziehungen zu anderen Menschen (im Betrieb) zu reflektieren. Die Supervision kann sich auf eine Einzelperson oder eine Gruppe beziehen.
  • Zielsetzung vom Supervision -       Des eigenen Führungsverhalten -       Der Arbeitssituation aus sozialer Sicht -       Der persönlichen Verhaltensmuster
  • Coaching Als Bezeichnung für einen Betreuer oder Unterstützer bekannt. Dieser Begriff ist in der Personalarbeit übertragen worden, um neuartige Probleme zu löschen, die mit bisherigen, vorwiegenden autoritären Führungsstil entstammenden Führungsmethoden nicht lösbar war. Hierzu zählen: -       Sachliche Probleme der Alltags -       Schwierigkeiten mit MA u. MAverhalten -       Persönliche Fragen, wie Karriereplanung -       Rasches persönliches Fitmachen -       Ängste abbauen Coaching ist eine Trainingsform, in der ein Problemträger sich an eine geeignete Person wendet in der Absicht, von dieser eine Problemlösung zu erhalten.
  • Coaching Vorteile: -       Es stellt sich auf die besonderen Bedürfnisse des Lernenden ein -       Die Art und Weise ermutigt Ideen, Innovationen und direktes Einbezogensein -       Es hilft, analytische und zwischenmenschliche Fähigkeiten zu entwickeln und einzusetzen -       Es schafft einen Probebehandlungsrahmen und mehr Vertrauen in eine erfolgreiche Anwendung -       Es fördert die Stärkung der Selbsthandlungskraft
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  • Assessment-Center: Systematisches Verfahren zur Auswahl und Entwicklung von Nachwuchs und Führungskräften mit dem Ziel, in einem zwei- oder dreitägigen Auswahlseminar festzustellen, welche Teilnehmer sich für die entsprechende Position am besten eignen. Ziel: ist den Bildungs- und Entwicklungsbedarf der Teilnehmer zu ermitteln.
  • Jedes Personalentwicklungskonzept ruht auf vier Säulen: -       Personalbedarf -       Potenzialerfassung -       Methoden und Instrumente -       Personalentwickungsmaßnahmen
  • Informationsquellen/Instrumente zur Potenzialerfassung: -       Personalakte (pers. Daten des MA, Bewerbungsunterlagen) -       Personalstammdaten (Grunddaten, Veränderungsdaten) -       PE-Datei, - Kartei (durchgeführte Lehrgänge, Seminare; interne Qualifikationsmaßn.) -       MAbefragung (Wünsche Neigung, Erwartung, Einstellung) -       Leistungsbeurteilung (Beurteilung der gegenwärtigen u. zurückliegenden Leistung) -       Testverfahren (Fähigkeiten, Persönlichkeit) -       Assessment-Center (Eignungsprofil, Anforderungsprofil, Mehrfachbeobachtung)
  • Potenzialbeurteilungen sind Zukunftsorientiert. Sie stellen den Versuch dar, in systematischer Form Aussagen über zukünfiges, wahrscheinliches Leistungsverhalten zu treffen.
  • Evaluierung (auch Evaluation, Erfolgskontrolle) ist die Überprüfung und Bewertung von Qualifizierungsmaßnahmen hinsichtlich -       Ihres Inputs -       Ihres Prozesses und -       Ihres Outputs.
  • Evaluierungssystem Analyse der Ist-Situation Zielsetzung (Sollwert) Vergleich von Soll und Ist (Abweichungsanalysen) Ursachenanalysen Entwicklung von Maßnahmen und Methoden Kontrolle der Wirkung der durchgeführten Maßnahmen
  • Methoden zur Evaluierung von Qualifizierungsmaßnahmen: -       Kontrolle der Kosten -       Kontrolle des Erfolges (Lernerfolg, Anwendungserfolg) -       Kontrolle der Wirtschaftlichkeit  
  • Verfahren der Zielfestlegung (Zielplanung) - Top-Down (von oben nach unten) - Buttom-Up (von unten nach oben) - Gegenstromverfahren (kombi aus beiden)
  • Gruppenprozesse - Performing (Miteinander) - Norming (Vereinbarungsstruktur) - Storming (Klärung von Zielkonflikten) - Reforming (Bilanzstruktur)
  • 4-Stufenmethode in der Ausbildung 1. Vorbereiten 2. Vormachen 3. Nachmachen lassen 4. Üben lasse
  • Maßnahmen der Qualifizierung - on the job (am Arbeitsplatz) - near the job (in der Nähe zum Arbeitsplatz) - off the job (außerhalb des Arbeitsplatzes)
  • Handlungsbereiche der Ausbilder-Eignungsverordnung AEVO 1. Ausbildungsvorraussetzung prüfen und Ausbildung planan 2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Azubis mitwirken 3. Ausbildung durchführen 4. Ausbildung abschießen 7. Richtige Einführung der Azubis in die Ausbildungsstätte 8. Anwendung v. Prinzipien der Kommunikation u. Kooperation zur Förderung des Lernerfolges 9. Einsatz wirksamer Methoden u. Medien bei der Durchführung der Ausbildung 10. Laufende Lernkontrolle 11. Wahl geeigneter Standards als Maßstäbe der Erfolgskontrolle 12. Einsatz geeigneter Beurteilungssysteme