Einführung in die Unternehmensführung (Fach) / Personalbeschaffung und -beteiligun (Lektion)

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Kapitel 4

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  • Def. Personalmanagement gezielte Beschaffung, Führung und Entwicklung des Produktionsfaktors "Mensch" Personalbewirtschaftung Personalführung
  • In welche Dimensionen/Kategorieren kann man die Bestandsanalyse einteilen? quantitativ qualitativ räumlich (wo Einsatz) zeitlich (zu welchem Zeitpunkt)
  • Nenne 3 quantitative Personalbedarfsbestimmungsmethoden Analogieschluss Trendextrapolation Kennzahlenmethode Simulation
  • Über welche Wege kann Personal beschafft werden? Intern ohne Änderung der Arbeitsverträge(Mehrarbeit) mit Änderung der Arbeitsverträge(Versetzung) Extern Neue Arbeitsverträge Fremdarbeitnehmer
  • Erkläre Eignungsprofil Zuerst Anforderungsprofil erstellen Vergleichen mit Fähigkeitsprofil Schnittmenge ergibt Eignungsprofil
  • Nach welchen Kriterien werden Bewerber beurteilt? Persönlichkeitsbeurteilung Leistungsbeurteilung Leistungsbewertung Potentialbeurteilung Entwicklungsbeurteilung
  • Welche Instrumente der Personalauswahlt gibt es? Interview Assesment-Center Formale Tests
  • Welche Vor- und Nachteile hat die Bewertung über ein AC? Nenne typische Aufgaben. Postkorb, Stehgreifrede, Überzeugungsgespräch,Gruppenaufgaben Vorteile Direkte Vergleichsmöglichkeit der Bewerber Mehrfache Erfassung desselben Fähigkeitsmerkmals Fokusierung auf beobachtbare Verhaltensmerkmale Nachteile Hohe Kosten, Zeitaufwand "Persönlichkeitsentblösung" Favorisierung des "Erfolgstyps" Übungen nicht immer betriebsspezifisch
  • Welche methodische Probleme treten be ider Personalbeurteilung auf? unzureichende Schulung der Bewerter Objektivität? Reliabilität (Vergleichbarkeit) Validität (Gültigkeit)
  • Welche typischen Wahrnehmungsfehler gibt es bei der Personalauswahl zu beachten? Halo-Effekt"Heiligenschein", Vorteil durch Gemeinsamkeit zu Bewerter Zeitlicher Kontrasteffektpositive/negative Eindrücke verstärken sich mit der Zeit Primacy-, Recency-EffektErster und letzter Eindruck zählt Hirarchie-EffektPerson hat auf höhere Stelle mehr Chancen als auf niedrigere
  • In welche 2 Kategorien kann man die immaterielle Beteiligung unterscheiden? freiwillig "Partizipation" gesetzlich "Mitbestimmung"
  • Wie kennzeichnet sich die Mitbestimmung in Deutschland? Kooperation Interessendualismus Kodifizierung
  • Welche Gesellschaftsformen gibt es? Kapitalgesellschaften AG, GmbH Personengesellschaften GBR, KG Einzelunternehmen Kaufleute, Freiberufler
  • Wo hat das Montan-Mitbestimmungsgesetz seine Gültigkeit und wie ist die Arbeitnehmervertretung geregelt? Unternehmen der Berg-, Eisen- und Stahlindustrie mehr als 1000 AN Aufsichtsrat je 2 AN-Vertreter betrieblich und außerbetrieblich 4 Kapitalvertreter 1 neutrales Mitglied ->> 1:1 Parität Vorstand Arbeitsdirektor AN-Vertreter (Sozial- und Personalangelegenheiten)
  • Wo hat das allg. Mitbestimmungsgesetz seine Gültigkeit und wie ist die Arbeitnehmervertretung geregelt? Kapitalgesellschaften mit mehr als 2000 AN Aufsichtsrat 10 AN-Vertreter 7 UN Angestellte 1 Arbeiter, 1 Angestellter, 1 leitender Angestellter 3 Gewerkschafter 10 Kapitalvertreter Vorstand Arbeitsdirektor AN-Vertreter (Personal und Soziales)
  • Wo hat das Drittelparitätsgesetz seine Gültigkeit und wie ist die Arbeitnehmervertretung geregelt? Kapitalgesellschaften mit mehr als 500 AN Aufsichtsrat 2:1 Drittelparität 3 AN-Vertreter 6 Kapitalvertreter Vorstand keine AN-Vertreter
  • Wann gibt es einen Betriebsrat und was kann er regeln? UN ab 5 Angestellte Mitbestimmungsrechte in Personal- und Sozialangelegenheiten Mitwirkungsrecht zusätzlich in wirtschaftl. Angelegenheiten
  • Nenne Typen materieller Personalbeteiligung im allgemeinen. reine Erfolgsbeteiligung reine Kapitalbeteiligung sog. laboristische Kapitalbeteiligung Mischform aus beiden: Teile Ertrag und Erfolgsbeteiligung werden in Beteiligung am UN investiert
  • Welche Arten materieller Beteiligung gibt es und was sind die Motive dafür? Kapitelbeteiligung, Erfolgsbeteiligung Motive Motivation unternehmerisches Denken Mitarbeiterbindung Finanzierungs- Liquiditätseffekte
  • Welche Arten der immateriellen Beteiligung/ Mitbestimmung gibt es und was sind die Motive dafür? Unternehmensebene (ARufsichtsrat) Betriebsebene (Betriebsrat) Motive: Kooperationsgebot(weniger Streik) innerbetrieblich Demokratie Arbeitsrechtlicher Schutz Kodifizierung
  • Welche negativen Aspekte kann man der Beteiligung/Mitbestimmung zuschreiben? Entsolidarisierung (wenn AN materiell an UN beteiligt nimmt er eher Betriebskündigungen hin) Mitarbeiter tragen Teil des Geschäftsrisikos Flexibilität der AN sinkt (z.B. Arbeitsplatzwechsel) schleichende Arbeitnehmerdominanz alternative Kapitaleinlagen am freien Markt oft günstiger hoher Verwaltungsaufwand
  • Welche indirekten Beteiligungsformen gibt es? Kapitalbündelung Beteiligungsgesellschaft Belegschaftsfonds
  • Welche direkten Beteiligungsformen gibt es? Mitarbeiterdarlehen (Mitarbeiter leiht UN Geld) Mitarbeiterschuldverschreibungen Belegschaftsaktien GmbH-Anteile