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Gemischtes (Fach) / HEX 2012 (Lektion)

Begriffe die beim Kreuzen auftauchten und schwer zu merken sind

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  • Tolosa-Hunt-Syndrom  = granulomatöse Entzündung im Bereich der Orbitaspitze Kennzeichen:einseitige heftige, bohrende OrbitaschmerzenOphthalmoplegie mit Beteiligung der Hirnnerven III-VIsensible Ausfälle im Versorgungsgebiet des N. trigeminus KM-cCT: Anfärbung im Simus-cavernosus und in der Fissura orbitalis sup Th: Kortison mit Erhaltungstherapie über 6 Monate
  • Robertsonschen Translokation Translokationstrisomie 21: Hierbei finden sich keine drei Chromosomen 21, sondern der lange Arm eines Chromosoms 21 "hängt" an einem Chromosom 14. der Karyotyp lautet 46, XY, -14, +t(14q21q) 3% der Down-Syndrome   bei der balancierten Translokation ist der Phänotyp normal: es fehlen also ein Chromosom 14 und ein Chromosom 21, dafür liegt ein Translokationschromosom 14q/21q vor. der Karyotyp 45, XX, -14, -21, +t(14q21q)
  • Dimetinden = Fenistil H1-Antihistaminikum ausgeprägte cholinerge Nebenwirkungen
  • 5-HT3-Antagonisten =Setrone (ausschließlich) bei zytostatikainduziertem Erbrechen Ondansetron Dolasetron Tropisetron
  • Cotrimoxazol Trimethoprim + Sulfamethoxazol HWI PCP (1.Wahl) Wegener
  • Triamteren kaliumsparendes Diuretikum (hemmt aldosteronabh. Na-Kanal) aufgrund der Gefahr einer ausgeprägten Hyperkaliämie wird es oft in Kombination mit Thiaziddiuretika verabreicht. gering diuretisch Bei schwerer Leberfunktionsstörung  und NI ist es kontraindiziert.   Spironolacton:  darf bei Leberzirrhose (Basisth. bei Aszites)                          aber auch KI bei NI!                          prognoseverbessernd bei HI         Aldosteron-Antagonist
  • Xipamid Thiaziddiuretikum
  • tetrazyklische AD MianserinMirtazapinMaprotilin
  • Chlortalidon Thiazid
  • Anticholinergikum bei Parkinson Biperidin (Akineton®) dämpft Plussymtomatik wie Rigor und Tremor und On-Off-Phänomene KI: Minussymptomatik
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  • Oxymetazolin / Naphazolin / Xylometazolin   α1-Agonisten -> vasokonstriktiv Anwendung in Nasensprays und Augentropfen
  • Adalimumab wie Infliximab TNF-α-Antagonist bei M. Crohn, rheumatoider Arthritis, M. Bechterew, ...   Cave. Etanerecept ist löslicher TNF-Rezeptor mit gleicher Wirkung
  • SSNRI 1) bei Depression2) bei diabetischer Polyneuropathie Venlafaxin  auch bei ADHS Duloxetin    auch bei Belastungsinkontinenz Reboxetin
  • Anwendung von Carbamazepin und Phenytoin? Wichtige NW? blockieren Na-Kanäle in Axonen bei fokaler Epilepsie Carbamazepin 2. Wahl weil Agranulozytose Phenytoin auch im Status epilepticus macht Gingivahyperplasie und stört den Folsäurehaushalt -> megaloblastäre Anämie Phenytoin außerdem als Antidot bei Überdosierung von Herzglykosiden
  • Therapie der chron. Hepatitis B Lamivudin (Reverse-Transkriptase-Hemmer)bei HBV und HIV1 Adefovir (hemmt DNA-Polymerase)speziell bei HBV
  • Cholinesterase-Hemmer nicht ZNS-gängig bei Myastenia gravis und zur Antagonisierung von Muskelrelaxantien     Neostigmin     Pyridostigmin   ZNS-gängige bei Alzheimer     Rivastigmin     Donepezil     Tacrin (hepatotoxisch)     Galantamin (zusätzlich stark analgetisch) als Antidot bei: Atropin, Scopolamin, Amphetamin und trizyklischen Antodepressiva     Physostigmin
  • adjuvante Therapie bei hormonsensitiven Mamakarzinomen vor der Menopause: GN-RH-Analoge: Leuprorelin                                   ggf. Tamoxifen nach der Menoause: Ösrogen-Rezeptormodulator: Tamoxifen                                   Aromatasehemmer:                 Anastrozol(in Kombination oder als Sequenztherapie 2 Jahre Tamoxifen, 3 Jahre Anastrazol)   Tamoxifen: erhöht die Gefahr für Thromboembolien und KHK                   optische Neuropathie und Optikusneuritis
  • Stufentherapie Typ II Diabetes  Stufe 1                 Sport und Gewichtsreduktion Stufe 2                 Acarbose oder Metformin Stufe 3                 Acarbose und Metformin Stufe 4                 + Sulfunylharnstoff (z.B. Glibenclamid) Stufe 5                 (Metformin oder Sulfonylharstoff) + Insulin kurzwirksame Insuline (2h):   Insulin lispro und aspartat Verzögerungsinsulin (24h):   Insulin glargin Diabetiker bekommen immer eine kardiale Stufendiagnostik, da sie das gleiche Risiko wie nicht Diabetiker mit durchgemachtem Infarkt haben.
  • Acamprosat senkt Glutamatspiegel im Gehirn zur Rückfallprophylaxe bei trockenen Alkoholikern (weil Glutamat im Gehirn von Alkoholikern erhöht ist)
  • Sulfonylharnstoffe Blockade von K-Kanälen in den β-Zellen des Pankreas, dadurch Depolarisation und Öffnung spannungsgesteuerter Ca-Kanäle, dadurch steigt die Insulinausschüttung. Gliquidon           -> 2. Generation Glibenclamid Glimepirid (Amaryl®) KI: Leber und Niereninsuffizienz -> 3. Gen.
  • ADHS -> med. Th. Methylphenidat (auch bei Narkolepsie) Venlafaxin (SSNRI) Atomoxetin (SNRI) Amphetamine ultima ratio:                   Dexamphetamin
  • Schleifendiuretika Furosemid Torasemid Etacrynsäure hemmen Na/K/2Cl-Kanalin der Henle-Schleife bewirken Ca-Ausscheidung und Mg-Rückresorption-> Therapie bei Hyperkalzämie NW wie Thiazide: Hyperurikämie und Hyperglykämie, aber Hypokalzämie
  • Osteoporose -> med. Th: Basis:                               Kalzium und Vit. D3 Bisphosphonate:             z.B. Aldronat (NW: aseptische Kiefernekrose) Östrogen-Rezeptor-Modulator: Raloxifen (NW: Thrombose) Parathhormon-Analoga: Teriparatid RANKL-Antikörper
  • Antihistaminika am H1-Rezeptor über H1 wird Vasodilatation, Erbrechen und Tag-Nacht-Rhythmus vermittelt. Antagonisten daher bei Erregungszuständen und Schlafstörungen: Diphenhydramin Promethazin als Antiallergika: Cetirizin (gering ZNS-gängig) Loratidin und Terfenadin (nicht ZNS-gängig) Dimetinden (Fenestil, ZNS-gängig) als Antiemetikum: Dimenhydrinat (Vomex ®) -> 1. Wahl bei Hyperemesis gravidarum
  • Tirofiban  Glykoprotein IIb/IIIa-Hemmer wie Abciximab immer in Kombination mit Heparin u. Acetylsalicylsäure bei AKS, instabiler AP, geplanter PTCA
  • Anticholinergika Scopolamin          wirkt nur bei Kinetosen u. im Gegensatz zu Atropin                               sedierend Botylscopolamin   bei Koliken (Buscopan®) Biperiden              bei Parkinsonplussymptomen, On-Off-Phänomen,                              bei Frühdyskinesien unter Neuroleptikatherapie Oxybutinin             bei Harndrang
  • Stufen-Therapie bei Asthma Stufe 1                 immer kurzwirksames β2-Mimetikum                             Salbutamol, Terbutalin, Fenoterol, Reproterol Stufe 2                 + Kortikosteroide inhalativ (niedrige Dosis)                                Budesonid, Beclometasondepropionat                             ggf. Montelucast Stufe 3                 + Kortikosteroide inhalativ (mittlere Dosis)                             + langwirksames β2-Mimetikum oral                                Salmeterol, Formoterol                             ggf. Montelucast Stufe 4                 + Kortikosteroide inhalativ (hohe Dosis)                                   + langwirksames β2-Mimetikum oral                                Salmeterol, Formoterol                             ggf. Montelucast                                         + orale Kortikosteroide  
  • MAO-Hemmer MAO-B-Hemmer:   Selegilin, Rasagilin                                 bei Parkinson MAO-A-Hemmer:   Moclobemid                                 bei Depression und Angststörungen unselektiv:              Tranylcypromin (bei therapieresistenter Depression)   MAO-A: Abbau von NA, SerotoninMAO-B: Abbau von Dopamin
  • Nitroglycerin vs. Natriumnitroprussid Nitroglycerin senkt Vor- und Nachlast Natriumnitroprussid senkt nur die Nachlast
  • BPH -> med. Th: α1-Blocker:                   Doxazosin, Tamsulosin 5α-Reduktasehemmer: Finasterid                                      Flutamid -> palliativ bei Prostata-Ca   5-alpha-Reduktase wandelt Testosteron in das biologisch wirksame Dihydrotestosteron um. Seine Blockierung wirkt damit antiandrogen.
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  • Therapie der Hypertonie in der Schwangerschaft, und bei Präeklampsie Methyldopa Dihydralazin -> 1. Wahl bei Präeklampsie da kein Einfluss auf Plazenta Mg -> Prophylaxe
  • Behandlung M. Wegener Glukokortikoid +-> Cotrimoxazol (Anfangsstadium)-> Cyclophosphamid (hämorrhagischer Urozytitis mit Mesna vorbeugen)-> Azathioprin (Remissionserhaltung)
  • Dimenhydrinat = H1-Antagonist Antiemetikum
  • Loratidin wie Terfenadin H1-Antagonist Antiallergikum
  • Diphenhydramin wie Dimenhydrinat H1-Antagonist Ind: Erregungszustände, Schlafsstörungen v.a. in SS
  • Selegilin MAO-B-Hemmer -> Parkinson
  • Penicillinamin = Chelatbilder Ind: M. Wilson, Schwermetallvergiftungen
  • Hydroxychloroquin Ind: Malaria, SLE, RA seltene NW: Retinopathie mit irreversiblem Verlust der Sehfähigkeit                              -> engmaschige augenärztliche Kontrollen
  • Hämochromatose = primäre Siderose (ad) = "Bronzediabetes" Lebererkrankung + Diabetes + Hyperpigmentierung der Hautkonsekutive Organschädigungen: Leberzirrhose Kardiomyopathie (belastungsabh. Atemnot) endokriner Pankreasinsuffizienz endokrinen Störungen ( Amenorrhoe) Schmerzhafte Arthropathien Th: Chelatbildner
  • Tropisetron 5-HT3-Antagonist -> Antiemetikum bei CTx
  • Ullrich-Turner-Syndrom X0 Gonadendysgenesie + Hypergonatotroper Hypogonadismus + Kleinwuchs       -> immer! Verlauf: keine Brustentwicklung da keine Östrogene und Gestagene,               primäre Amenorrhoe              keine Pubertät Th: Substitution STH und Östrogen
  • komplette Androgenresistenz X-rez -> Testosteronrezeptor-Defekt  (CAIS) weiblicher Habitus mit blind endender Vagina, kein OvarMammae, weibliche Stimme...Hoden vorhandenkeine Pubertätkeine Schabehaarung (hairless woman) da androgenabhängig
  • Scopolamin Anticholinergikum wirkt nur bei Kinetosen u. im Gegensatz zu Atropin sedierend
  • Botylscopolamin Anticholinergikum bei Koliken (Buscopan®)
  • Biperiden Anticholinergikum bei Parkinsonplussymptomen, On-Off-Phänomenbei Frühdyskinesien unter Neuroleptikatherapie
  • Oxybutinin Anticholinergikum bei Pollakisurie, Nykturie
  • Clozapin atypisches Neuroleptikum
  • Risperidon atypisches Neuroleptikum
  • Aripiprazol atypisches Neuroleptikum
  • Quetiapin atypisches Neuroleptikum