Wahrnehmung und Kognition (Fach) / Kategorien und Konzepte (Lektion)
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Vorlesung basierend auf: Prüfungsrelevant – Reed, S. K. (2004). Cognition: Theory and applications. Belmont, USA: Wadsworth. Chapter 8 • Weiterführend – Rosch, E., & Mervis, C. B. (1975). Family resemblances: Studies in the internal structure of categories. Cognitive Psychology, 7, 573-605.
Diese Lektion wurde von Fubuki erstellt.
- Modelle zur Kategorisierung neuer Muster 1. Prototypen 2. Merkmalshäufigkeit: abwiegen der Anzahl von Merkmalen, die ein neues Muster mit denen existierender Kategorien gemein hat 3. Exemplarmodell: Muster wird mit allen Mitglieder der bestehenden Kategorien verglichen - entweder Auswahl der Kategorie a) mit dem nächsten "Nachbarn" oder b) mit der geringsten durchschnittlichen Distanz
- theoriebasierte Kategorisierung Einfluss von theoretischem Wissen auf die Bildung von Kategorien: 1. kausale Erklärungen präferiert 2. Beziehung unter Merkmalen berücksichtigt führt zu: schnellerem Erlernen von Kategorien mit kohärenten Mitgliedern
- Vorteile von Kategorienbildung 1. Organisation des mentalen Wissens 2. ermgölichen Generalisierung und Abstraktion 3. Rückgriff auf bereits Erlerntes möglich 4. ermöglichen damit angemessenes Handeln in neuen Situationen 5. ermöglicht Klassen von Objekten zu ordnen und in Beziehung zu setzen
- Definition: Konzept = Repräsentation einer Kategorie
- DEfinition: Klasse Menge von Objekten, die in irgendeiner Hinsicht als äquivalent angesehen werden können
- Kaegorie von einem Organismus gebildete Klasse
- Repräsentation gesitiges Gegenstück / Vorstellung von Dingen in der Außenwelt
- Begriff Konzept, für das es einen Namen gibt JEDER Begriff ist ein Konzept ABER nicht jedes Konzept hat einen Namen
- angeborene Konzepte sind eng mit angeborenem Verhalten verbunden und können dieses somit auslösen manche werden über Schlüsselsignale vermittelt Vorteil: Informationsreduktion: min. Signal --> max. Reaktion
- Arten des Konzepterwerbs 1. durch Assoziation: Assoziationen von z.B. Futter mit Wahrnehmungsmustern können von Tieren erlernt werden 2. explizites Lernen von regelbasierten Konzepten (Regellernen und Attributlernen) 3. Hypothesentesten
- Einschränkungen assoziativen Lernens von Konzepten Notwendigkeit gemeinsamer Attribut(e) keine disjunktiven, konditionalen oder bikonditionalen Konzepte erwerbbar
- Typikalität geprägt con Rosch als Ansatz zur Kategorisierung "natürlicher" Kategorien, die weder klare Grenzen haben noch diskrete Merkmale: Kontinuum der Merkmalsausprägung hierarchische Struktur innerhalb der Kategorien Einteilung der Mitglieder nach dem Ausmaß der Typikalität Maß dafür, wie gut ein Mitglied einer Kategorie die Kategorie repräsentiert
- Familienähnlichkeit bei unscharfen Begriffen angebracht zu verwenden, da kein Attribut gemeinsam sein muss (beispiel: zielorientierte Kategorien) Maß dafür, wie häufig die Attribute eines Mitglieds der Kategorie mit anderen Mitglieder der Kategorie geteilt werden
- Verlust kategorialer Information (Warrington und Shallice) Schädigung beider Temporallappten durch herpes enccephalitis --> keine Unterscheidung mehr zwischen belebt/unbelebt bzw. Alternativerklärung: keine Unterscheidung funktional/visuell Alternative eher wahrscheinlich, da auch mit neuronalem Netzwerk Ergebnisse repliziert
