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Wirtschaft (Fach) / FINANZIÖSE KRISEN (Lektion)

MH

Diese Lektion wurde von jonna erstellt.

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  • Zahlungsbilanz unterteilt Exporte und Importe in 3 Kategorien: Warenhandel (Güter) Dienstleistungen Eingehende Primäreinkommen (Grenzüberschreitende Zins- und Dividendenausschüttungen, Erträge Unternehmen im Ausland mit inländischem Besitz)  
  • Kapitalbilanz Saldo zw. Verkauf und Kauf von Vermögenswerten an und von Ausländern Kaptalzufluss: Kredit vom Ausland Kapitalabfluss: Transaktion, Ausland erwirbt Vermögenswert
  • Unterkategorien der Vermögensübertragungsbilanz: Statistische Diskrepanz Bilanz der offiziellen Reservetransaktionen (Devisenbilanz) Alle anderen Vermögenswerte
  • Statistische Diskrepanz Bilanz geht nicht auf, da: verschiedene Quellen, Unterschiede in Vollständigkeit, Genauigkeit und Pünktlichkeit
  • Offizielle (internationale) Reservetransaktionen: Ausländische Vermögenswerte der Zentralbank als Rücklagepolster für den Fall finazieller Schwierigkeiten   Vermögenswerte: staatl. Anleihen, Devisen, Gold,... an ausländ. Notenbanken verkaufte Devisen = Credits durch einheimische Notenbank gekaufte Devisen = Debits
  • Bilanz der offiziellen Reservetransaktionen (Devisenbilanz) Summe von Leistungsbilanz, Vermögensübertragungsbilanz und Kapitalbilanz ohne Devisenreserve, und der staatlichen Diskrepanz negative Bilanz kann anzeigen, dass land seine Devisenreserven aufzehrt oder Schulden bei Geldinstitutionen ausländischer Staaten anhäuft
  • aufwertung der eigenen Währung. Preis der Fremdwährung in einheimischer Währung sinkt...   $1/€ - $0,9/€
  • Abwertung der eigenen Währung... Preis der Fremdwährung in einheimischer Währung steigt..     z.b. $1/€ → $1,20/€
  • Abgewertete Währung? (Aufgewertete) heimische Güter billiger, ausländische teurer (teurer, billiger) relative Preise der Exporte sinken (steigen) relative Preise der Importe steigen (sinken)
  • Devisenmarkt? dort bilden sich Wechselkurse Akteure: Geschäftsbanken , internationale Unternehmen , Bankfremde Finanzdienstleister , Zentralbanken kurse weltweit angleichen, damit keine Arbitrage (billig kaufen und teuer verkaufen)
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  • Rendite aus Vermögenswerten prozentuale Wertsteigerung eines Vermögens über einen bestimmten Zeitraum hinweg
  • reale Rendite? Rendite abzüglich Inflationsrate; wird für Sparer berechnet
  • Einflüsse auf Nachfrage nach Währungsvermögenswerten? Rendite Risiko (Unsicherheits- /Zufallsfaktoren) Liquidität (Leichtigkeit des Tausches) Annahme: Anleger allein von Rendite beeinflusst ?             - Erwartete AUf- und Abwertung             - Zinszahlungen, die dem Eigentümer des Vermögenswertes                           zufliessen
  • Was ist Geld? Vermögenswerte, als Tauschmittelt benutzt und akzeptiert große Liquidität, aber gering bis gar keine Rendite Geld und Vermögenswerte: Geldmenge (M1) = Gesamtmenge Bargeld und Sichteinlagen von Privathaushalten und Unternehmen Funktion: Tauschmittel, Recheneinheit, Wertaufbewahrungsmittel
  • Zentralbank Kontrolliert Geldmenge indirekte Kontrolle über den Umfang der von Privatbanken ausgestellten Sichteinlagen
  • Geldnachfrage? Beeinflusst durch? Menge an Geldvermögenswerten, die Menschen willens sind zu halten Einflüsse: Zinssatz / erwartete Rendite Risiko Liquidität
  • Aggregierte Geldnachfrage? Bestimmt durch.... Gesamtgeldnachfrage aller Privathaushalte und Unternehmen einer Volkswirtschaft Einflüsse: Zinssatz (senkt die Nachfrage) Preisniveau (hebt Geldnachfrage) reales Nationaleinkommen (hebt Geldnachfrage)
  • Formel: aggregierte Geldnachfrage... Md = P x L(R, Y)   P: Preisniveau Y: reales Nationaleinkommen L(R,Y): aggregierte reale Geldnachfrage   → Md/P = L(R,Y) FOLIE 6
  • Effekt eines Anstieges des realen Einkommens auf die aggregierte reale Geldnachfrage? steigert auf jedem Zinsniveau die reale Geldnachfrage (Nachfragekurve L(R,Y) verschiebt sich nach oben)
  • Geldmarktgleichgewicht? Bedingung: Ms = Md   (s: supply; Angebot?)   In Beziehung zur aggregierten realen Geldnachfrage: Ms/P = L(R,Y) FOLIE 7
  • Veränderung bei gegebenem Preisniveau P und Realeinkommensniveau Y des Gleichgewichtres L(R,y) und realen Geldangebot, wenn Geldangebot steigt? M/P verschiebt sich nach rechts, Zins senkt sich...
  • Effekt eines Anstiegs des Realeinkommens auf den Zinssatz? (gegebenee reale Geldmenge) L(R,Y) Kurve verschiebt sich nach oben, Zinssatz erhöht sich       FOLIE 7
  • Simultanes Gleichgewicht auf US Geldmarkt und dem Devisenmarkt ? Devisenmarkt: Wechselkurs        Rendite (Zinsen)   Geldmarkt: Geldmenge (reale Kassenhaltung); ansteigend nach unten   Gleichgewicht: Geldangebot = Geldnachfrage; Zinsparität ist erfüllt FOLIE 7
  • Effekt eines Anstiegs des US Geldangebots auf den Dollar/Euro Wechselkusr und den Dollar Zinssatz? Bei gegebenen P und Y geht Dollarzinssatz zurück (neues Geldmarktgleichgewicht) und Dollar wir gegenüber dem Euro abgewertet (neues Devisenmarktgleichgewicht) FOLIE 8 (!!!!)
  • Auswirkungen einer Veränderung der Geldmenge in Europa auf Dollar/Euro Wechselkurs.... Erhöhung Geldmenge EU: Verrringerung der ZInssatzes auf Euro-Einlagen und Abwertung des Euros (Aufwertung Dollar) Reduzierung Geldmenge EU: Erhöhung Zinssätze auf Euro-Einlagen und Aufwertung des Euros (Abwertung Dollar) Veränderung der Geldmenge in Europa hat keinen Einfluss auf das Geldmarktgleichgewicht der USA (denn Kurve der erwarteten Eurorendite verschiebt sich nur nach links/rechts und wertet somit den Dollar auf/ab) FOLIE 8
  • Geld, Preisniveau und Wechselkurs in langer Frist... Geld und Geldpreis? Veränderung Geldmenge: keine Auswirkung auf langfristige Zinssätze, die reale Produktion und die reale Geldnachfrage L(R,Y) Preisniveaugleichgewicht in langer Frist: P = Ms/L(R,Y) Erhöhung der Geldmenge eines Landes führt zu proportionalem Anstieg seines Preisniveaus
  • Effekt von Geldmengenänderung in langer Frist? ständiger Erhöhung folgt ein proportionaler Anstieg des Preisniveaus
  • in der kurzen Frist wird analysiert Verhältnis Wechselkurse zur Produktion wie sich politische Instrumente zur Beeinflussung der Makroökonomie auf die Produktion und die Leistungsbilanz auswirken  
  • Gesamtwirtschaftliche Nachfrage Menge der Güter und Dienstleistungen eines Landes, die von Privathaushalten, Unternehmen und anderen Institutionen auf der ganzen Welt nachgefragt wird: Private Konsumnachfrage (C), Investitionsnachfrage (I), Nachfrage der öffentlichen Haushalte (G) und Nettoexportnachfrage (NX)
  • Leistungsbilanzsaldo wird von zwei Faktoren bestimmt: Dem realen Wechselkurs der Inlandswährung gegenüber der Auslandswährung (q = EP*/P) Dem inländischen verfügbaren Einkommen (Yd)
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  • Wirkung realer Wechselkursänderung auf Leistungsbilanz? Eine Erhöhung von q erhöht EX und verbessert die inländische Leistungsbilanz. Eine Erhöhung von q kann IM heben oder senken, seine Wirkung auf die Leistungsbilanz ist uneindeutig.
  • Der reale Wechselkurs birgt zwei Effekte den Mengeneffekt (Substitutionseffekt   Werteffekt (Einkommenseffekt)
  • Determinanten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Ein Anstieg von q (EP*/P) steigert den Leistungsbilanzsaldo und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage   Ein Anstieg des inländischen Realeinkommens hebt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach inländischen Produkten.
  • Wechselkurs / Produktion Bei fixen Preisniveaus im In- und Ausland verteuert ein Ansteigen des nominalen Wechselkurses ausländische Güter und Dienstleistungen gegenüber einheimischen.
  • Anstieg Wechselkurs - Produktion Anstieg des Wechselkurses (eine Währungsabwertung) verschiebt die Linie der Gesamtnachfrage nach oben und erhöht die Produktion
  • DD-Kurve zeigt sämtliche Kombinationen von Produktion und Wechselkurs, bei denen sich der Gütermarkt im kurzfristigen Gleichgewicht befindet   Ihre positive Steigung ergibt sich daraus, dass ein Anstieg des Wechselkurses zu einer Produktionsausdehnung führt. von links unten nach rechts oben  
  • AA-Kurve Sie widerspiegelt sämtliche Kombinationen von Wechselkurs und Produktionsmenge, bei denen sich der inländische Geldmarkt (Ms/P = L(R, Y) ) und der Devisenmarkt (R = R* + (Ee – E)/E ) im Gleichgewicht befinden. Eine Ausdehnung der inländischen Produktion muss von einer Aufwertung der eigenen Währung begleitet werden. von links oben nach rechts unten (steigende Produktion - fallende wechselkurs - aufwertung der eigenen Währung)
  • Fiskalpolitik Veränderungen des Ausgaben der öffentlichen Haushalte oder der Steuern
  • Erhöhung der Geldmenge Die Erhöhung der Geldmenge schafft einen Angebotsüberschuss an Geld, der den Inlandszinssatz senkt.   →Folglich muss die Inlandswährung abwerten und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt   AA_Kurve verschiebt sich nach rechts oben
  • Gesteigerte Staatsausgaben, Steuersenkungen oder eine Kombination von beidem Die Produktionsausdehnung steigert mittels vermehrter Transaktionen die reale Geldnachfrage. Dies wiederum treibt den Inlandszinssatz nach oben -Folglich muss die Inlandswährung aufwerten.     DD-Kurve nach rechts (Prod hoch- wechselkurs fällt - währung aufgewertet)
  • Kosten und Nutzen fixer Wechselkurse •Nutzen: Es entfallen die Unsicherheits-, Konfusions-, Kalkulations- und Transaktionskosten, die flexible Wechselkurse mit sich bringen.   •Kosten: Verzicht auf Fähigkeit, Produktion und Beschäftigung mit Hilfe währungs- und geldpolitischer Maßnahmen zu stabilisieren.
  • Wie intervenieren Zentralbanken in den Devisenmarkt? Kauf und Verkauf von Staatsanleihenm (Kauf erhöht heimisches Geldangebot und umgekehrt)
  • Theorie optimaler Währungsräume Hohe Mobilität der Arbeiter (Immigration) Hohe Mobilität von Gütern/Dienstleistungen und physischem und Finanzkapital Einheitliche Bewegungen von Konjunkturzyklen Fiskalunion (Transfermechanismus)
  • Arbeitsmobilität:Ist die EU ein Optimaler Währungsraum? -Die regionale Mobilität in der EU ist nicht hoch -Unterschiedliche Sparchen und Kulturen sind Barrieren für Migration und Arbeitsmobilität -Gewerkschaften und Regulierungen verringern die Mobilität von Arbeitern zwischen Ländern und Insudtriezweigen -Regionale Unterschiede bezüglich der Arbeitslosenrate sind in den USA weniger ausgeprägt und weniger persitent als in der EU. Das spricht für eine geringere Mobilität des Faktors Arbeit in der EU als in den USA.
  • Kapitalmobilität:Ist die EU ein Optimaler Währungsraum? -Die meisten EU-Länder exportieren 10% bis 20% ihrer Produktion in andere EU-Länder. -Der Handel zwischen EU und USA macht nur 2% des BNE der USA aus. -Aber der Handel zwischen den Staaten der USA macht einen wesentlich höheren Anteil am regionel BNE aus
  • Fiskalunion: Ist die EU ein Optimaler Währungsraum? •Die Höhe der Transfers zwischen den EU Mitgliedsstaaten kann sich ebenfalls darauf auswirken, wie EU Volkswirtschaften auf Schocks reagieren. -Transferzahlungen zwischen Ländern können helfen Stabilitätsverluste durch den Beitritt zur WWU auszugleichen (Fiskalischer Föderalismus). -Aber im Vergleich zu interregionalen Transfers in den USA, die regionale Schocks abfedern können, sind Ausgleichzahlungen zwischen EU-Staaten gering.
  • Finanzkrise USA •Immobilienkredite wuchsen schneller als das Volumen des Endverbrauchs von Gütern und Dienstleistungen •Kreditgetriebene Nachfrage nach Wohnimmobilien trieb den Preis für Wohnimmobilien in die Höhe (Rechtsverschiebung der Nachfragekurve) •Die Investitionen in die Wohnungswirtschaft waren „künstlich“ hoch •Ein Rückgang der Hauspreise führte zu einer Ressourcenallokation weg von der Bauindustrie und erforderte das Abschreiben von auf Immobilien basierenden Finanzanlagen
  • Kosten und Nutzen eines Austritts aus der Währungsunion NutzenDer Wechselkurs ist wieder als Anpassungsmechanismus nutzbar Unabhängigkeit in der Geldpolitik … KostenFremdwährungsrisiko Weniger Preistransparenz Verlust politischer Glaubwürdigkeit Höhere Zinssätze Einführung der alten Währung
  • Wie kam das (Leistungsbilanz)-Ungleichgewicht zustande? In EU •Nach der Entstehung der Europäischen Währungsunion (EWU) wuchsen einige Volkswirtschaften der Peripherie schneller •Ihr Wachstum wurde möglicherweise durch den Zugang zu günstigen Krediten befeuert -Zuvor nicht rentable private und öffentliche Projekte wurden möglich
  • Erweiterung unseres AA-DD-Modells (für eu-differenzen) •Mit dem Eintritt in eine Währungsunion sinkt der Gleichgewichtszinsatz für einige Staaten: Der Kapitalmarkt passt sich sofort an, aber der Gütermarkt passt sich langsamer an. Staatsausgaben und Investitionen passen sich im Zeitverlauf an den niedrigeren Zinssatz an und steigen. •Ein Anstieg von Y verschiebt die Geldnachfragekurve. •Die Zunahme von R (von 1 auf 3) erhöht die Attraktivität von Einlagen im Inland. •Mit einströmendem Geld sinkt der Zinssatz wieder auf R* und Banken erhöhen das Geldangebot wegen der Zunahme der Einlagen – sie vergeben mehr Kredite. •Wenn die Verschiebung der DD Kurve stärker als die Verschiebung der AA Kurve ausfällt, muss E sinken. Da der nominale Wechsel-kurs E in einer Währungsunion nicht sinken kann, fällt der reale Wechselkurs EPAusland /Pinland. Der relative Preis der Güter des Inlands steigt. Der Leistungsbilanzsaldo des Inlands wird mit steigendem Import und fallendem Export sinken. VL11 F:22