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Wirtschaft (Fach) / FINANZIÖSE KRISEN (Lektion)

MH

Diese Lektion wurde von jonna erstellt.

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  • VWL? Bewirtschaftung knapper Resourcen (Bedürfnis Mensch: unbegrenzt; Resourcen: begrenzt;- Entscheidung) Wissenschaft von Entscheidung und Tausch
  • Mikrök.? Makroök.? Mikro: Analy. individueller Entscheidungen und Interaktionen (z.B. Unternehmen, Haushalte, Regierungen)   Makro: gesamtwirtschaftliche Phänomene wie Arbeitslosigkeit, Inflation, Wachstum, Konjunktur
  • Mankiw`s Grundsätze? 1. Trade-offs (Abwägung: Kosten, Qualität 2. Opportunitätskosten: Kosten, der am höchsten bewerteten, nicht verfolgten Alternative (Kosten=immer Opp.kosten 3. Entscheidungen an der Grenze (eine weiter Einheit oder nicht?) 4. Mensch reagiert auf Anreize 5.beidseitiger Vorteil durch Handel 6.Preismechanismus 7.Produktivität bestimmt Lebensstandard  
  • Preismechanismus funktioniert? 1. Resourcen dezentral durch individuelle Entscheidungen alloziert (zuweisen) Resourcen an den Meistzahlenden preise lenken Produktion Preise aggregieren dezentrales Wissen von Zeit und Raum und dienen als Informationssignale 2. unsichtbare Hand (Mensch in Eigeninteresse dient in dem er Güter der Öffentlichkeit bereitstellt) Wettbewerb in jedem sozialen System alternative Mechanismen, Resourcen zu verteile: Diktatur, Gewalt, Wahlen, Haarfarbe...
  • Was bestimmt Produktions- und Handelsmuster? Unterschiede hinsichtlich der Opportunitätskosten
  • Produktion ohne Handel Produktionsmöglichkeitenkurve = Konsummöglichkeitenkurve
  • komparativer Vorteil in der Produktion? Land mit den geringeren Opportunitätskosten für die Produktion eines Gutes hat einen komparativen Vorteil in der Produktion des Gutes
  • Handelsvorteile? Handel als Produktionsmethode ohne Handel: Resourcen müssen so alloziert werden, dass alle Güter produziert werden können mit Handel: Spezialisierung und dann Tausch Konsummöglichkeiten größer als Produktionsmöglichkeitenkurve Handel wird ausgweitet, wenn sich land auf gut spezielisiert, in dessen Produktion es komparativen Vorteil hat
  • Nachfrage! 1. Nachfragekurve (Beziehung: Preis und Nachfragemenge eines Gutes) 2. Nachrfagemenge 3. Gesetz der Nachfrage: Bei unveränderten Rahmenbedingungen sinkt die nachgefragte Menge eines Gutes, wenn der Preis des Gutes steigt
  • Addition Nachfrage siehe Folie 5. Vorlesung 3
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  • Bewegung entlang der Nachfragekurve? Veränderung der Nachfragemenge z.B. Steuer lässt Preis von Eis steigen=Bewegung entlang der Kurve
  • Verschiebung der Nachfragekurve? 1. Veränderung der Nachfrage (Verschiebung der ganzen Kurve; Veränderung, die die Nachfragemenge zu jedem Preis verändert)   2. Faktoren: Einkommen                       Preise verwandter Güter                      Präferenzen                      Erwartungen                      Anzahl der Käufer
  • Substitute? zwei Güter: Preisrückgang eines Gutes verringert Nachfrage nach einem anderen Gut
  • Komplemente Preisrückgang eines Gutes erhöht Nachfrage nach einem anderen Gut    z.B. Bier trinken und Rauchen
  • Angebot 1. Angebotskurve: Beziehung Preis und Angebotsmenge 2. Angebotsmenge: Gütermenge, die Verkäufer veräussern wolle/können 3. Gesetz des Angebots: bei unveränderten Rahmenbedingungen steigt die angebotene Menge eines Gutes, wenn der Preis des Gutes steigt
  • Bewegung entlang der Angebotskurve? Veränderung der Angebotsmenge   z.B: Anstieg des Preises
  • Verschiebung der Angebotskurve? 1. Veränderung des Angebots durch Veränderung, die die Angebotsmenge zu jedem Preis verändert   2. Faktoren: Inputpreise                      Technologie                     Erwartungen                     Anzahl der Verkäufer
  • Angebot und Nachfrage ? Gleichgewicht   Gleichgewichtspreis   Gleichgewichtsmenge
  • Angebotsüberschuss? Preis größer als Gleichgewichtspreis - Angebotsmenge größer als Nachfragemenge   folgt: Angebotsüberschuss   Folie 20 VL3
  • Nachfrageüberschuss? Preis geringer Gleichgewichtspreis - Angebotsmenge kleiner als Nachfragemenge   Nachfrageüberschuss - Preis erhöhen   folie 21 VL3
  • Veränderung des Gleichgewichtes: Nachfrage, Angebot Folie 23 und 24 VL3
  • Wettbewerb als Entdeckungsverfahren ??? Markt als Set von Institutionen, das Informationen produziert jeder Akteure (Konsumente, Produzenten) hat Anteil an der Produktion von Information, die die Knappheit von Ressourcen (Güter und Services) in Form von relativen Prisen anzeigt Preismechanismus gewährt Individuen, ihr subjektives Wissen an Fremde zu übermitteln Durch Marktprozess entdecken Individuen: neues Wissen
  • Standard Handelsmodel jedes Land produziert 2 Güter Transformationskurve jedes Landes hat gleichmäßigen Verlauf Unterschiede bezüglich zur Verfügung stehende Arbeit, Fähigkeiten, Land, physische Kapital, Technologie verursachen unterschiedliche Produktionsmöglichkeitenkurven
  • Transformationskurve = Produktionsmöglichkeitenkurve
  • Produktionsmöglichkeiten Punkt in dem Volkswirtschaft produziert, hängt ab vom relativen Preis z.B. der Textilien (c) in Lebensmitteln (f) ab (Pc/Pf) VW wählt Poduktion so, dass sie den Wet des Outputs maximiert: PcQc+PfQf=V Auf Isowertlinien ist der Marktwert des Outputs konstant Steigung einer Isowertlinie ist gleich -(Pc/Pf) VW produziert wo die PMK tangent ist zur Isowertlinie FOLIE 1
  • Produktionsmöglichkeitenkurve und relativer Preis? Anstieg des Preises für Textlien relativ zu Lebensmitteln Pc/Pf führt zu steilerer Isowertlinie Produktion verlagert sich von Q1 zu Q2 (Q verschiebt sich nach rechts unten) FOLIE 1
  • Wert des Konsums einer Volkswirtschaft? ...gleich dem Wert der Produktion: PcQc+PfQf=PcDc+PfDf=V                  (D=Menge der Dinge, die wir kaufen)
  • Indifferenzkurven? graphische Darstellung der Präferenzen der Käufer, um den Punkt auf der Isowertlinie zu bestimmen, den VW wählt zeigt verschiedene Mengenkombinationen von Textilien (c) und Lebensmitteln (f), deren Konsum ein Individuum jeweil gleichermaßen zufrieden stellt 3 Eigenschaften haben fallenden Verluaf je weiter oben und außen die Kurve, desto höher das Wohlfahrtsniveau, dem sie entspricht Jede Indiff.kurve wird nach rechts hin flacher FOLIE 2
  • Produktionspunkt Q? dort, wo Isowertlinie als Tangente an der Transformationskurve anliegt FOLIE 2
  • Konsum (punkt) D ..dort, wo Isowertlinie der Produnktion als Tangente an der höchstmöglichen Indifferenzkurve anliegt FOLIE 2
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  • Differenz Produktion Q und Kunsum D ? ...ergibt Imprte und Exporte der Güter     FOLIE 2
  • relativer Textilpreis (Pc/Pf) steigt an ? Konsumpunkt D1 nach D2 (rechts unten) Isowertlinie wird steiler: höhere Indifferenzkurve kann erreicht werden für jede Einheit exportierter Textilien können mehr Einheiten Lebensmittel importiert werden FOLIE 3  
  • Veränderug der Terms of Trade (reales Tauschverhältnis) Quotient aus dem Preis des Exportguts und dem Preis des Importguts einer VW Anstieg erhöht die Wohlfahrt eines Landes, da höherer Preis für Exporte bedeutet, Land kann sich mehr Importe leisten Rückgang veringert Wohlfahrt FOLIE 3
  • Sektorlastiges Wachstum im Ausland: Einfluss auf Terms of Trade ? Inland exportiert Textilien und Improtiert Lebensmittel Wachstum Textilienindustr. (im Ausland): senkt relativen Preis von Textilien und senkt die Terms of Trade für Textilienexprteure Wachstum in Lebensmittelindustrie (im Ausland): erhöht relativen Preis von Textilien und erhöht die Terms of Trade von Textilienexporteuren
  • Sektorlastiges Wachstum in der Textilindustrie im Ausland: Effekte auf das textilexportierende Inland ? Relativer Preis?   Konsumverlagerung     FOLIE 4 (!!!???)
  • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung? Erfasst sämtliche Ausgabenposten, die zum Einkommen und zur Produktion eines Landes beitragen Produzenten erziehlen ein Einkommen von Käufern, die ihr Geld für Güter und Dienstleistungen ausgeben Ausgaben der Käufer = Einkommen der Verkäufer = Wert der Produktion
  • Alternative zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ? BRUTTONATIONALEINKOMMEN (BNE):   Wert aller Endprodukte und Dienstleistungen, die von den Produktionsfaktoren eines Landes produziert und innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf dem Markt verkauft werden
  • BNE errechnet sich aus...? ..Addition des Marktwerts aller Ausgaben für Endprodukte: Private Konsumausgaben Investitionsausgaben (Maschinen, Bau von Anlagen,...) Konsumausgaben des Staates Leistungsbilanz (Nettoexport von Gütern, Dienstleistungen und Faktoreinkommen)
  • Korrekturen am BNE? Abschreibung: -Reduzeiren Einkommen der Kapitalbesitzer                                     - Müssen vom BNE abgezogen werden (ergibt                                                     das   Nettonationaleinkommen Laufende Übertragungen:                - Bestandteil Eikommen, nicht aber der Produktion                                              des  Empfängerlandes               - Müssen zum Nettonationaleinkommen addiert werden
  • Bruttoinlandsproduktion Erfasst Produktionsvolumen innerhalb der Grenzen eines Landes Ist gleich dem BNE minus dem Nettofaktoreinkommen aus der übrigen Welt Berücksichtigt nicht, welcher Anteil der Produktion eines Landes unter Einsatz von Kapital erfolgt, das sich in ausländischem Besitz befindet
  • BNE in einer offenen VW ? Nationaleinkommen ist die Summe der innländischen und ausländischen Ausgaben für von inländischen Produktionsfaktoren erzeugte Güter und Dienstleistungen Y = C + I + G + EX - IM Es gitlt: Y: BNE              C: private Konsumausgaben              I: Investitionen               G: Konsumausgaben des Staates          Export, Import (In geschlossener VW: IM = EX = 0)
  • Leistungsbilanz (NX) ? Differenz zw. Export und Import von Gütern, Dienstleistungen und Faktoreinkommen (NX = EX - IM) NX > 0: Leistungsbilanzüberschuss NX < 0: Leistungsbilanzdefizit Leistungsbilanz gleich der Differenz zw. Nationaleinkommen und Inlandsausgaben: Y - (C + I + G) = NX
  • Nationales Sparen (S) ? Anteil der Produktion,Y, der nicht durch Privatkonsum C oder den Konsum der öffentlichen Haushalte G aufgebraucht wird S = Y - C - G   S = (Y - C - T) + (T - G)     T: Einkommen des Staates (Nettosteuereinnahmen)
  • Verbindung von Leistungsbilanz und Sparen ? Leistungsbilanz = Nationales Sparen - Investition Leistungsbilanz = Nettoauslandsinvestition NX = Y - (C + I + G)       = (Y - C - G) - I       = S - I   Ein Land, das mehr importiert als es exportiert spart weniger relativ zu den Investitionen
  • Wie kann eine offene VW sparen ? Aufbau des Kapitalstocks Erwerb von Auslandsvermögen S = I + NX
  • privates Sparen Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht in den Konsum fließt, sondern zurückgelegt wird
  • Staatsdefizit (G - T) Weist aus, in welchem Umfang der Konsum der öffentlichen Haushalte durch die Aufnahme neuer Kredite finanziert wird.
  • Zahlungsbilanzrechnung Verzeichnet die Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge zwischen In- und Ausland Jede Transaktion mit dem Ausland geht automatisch zweimal in die Zahlungsbilanz ein: als Credit (+) und als Debit (-)
  • Welche Formen der internationalen Transaktionen hält die Zahlungsbilanz fest ? Leistungsbilanz: Exporte oder Importe von Gütern oder Dienstleistungen Kapitalbilanz: An- und Verkäufe von Vermögenswerten Vermögensübertragungsbilanz: Internationale Vermögensbewegung
  • Beispiel doppelte Buchführung: Bürger USA zahlt 200$ für Essen in Frankreich mit Visakarte... Tausch Vermögenswert gegen Dienstleistung Buchung in US-Zahlungsbilanz:                     - negatives Vorzeichen in Leistungsbilanz -200$                     - Kapitalbilanz: + 200$ Gleiches gilt für Tausch Vermögenswert gegen Gut Gilt NICHT für Austausch von Vermögenswerten (Aktien)