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Rechnungswesen (Fach) / Bilanzpolitik und Bilanzanalyse (Lektion)
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- Kennzahlen zur Analyse des UV! Umschlagsdauer der Vorräte Kundenziel (Debitorenziel) Umschlagsdauer der Vorräte: DS-Bestand an Vorräten durch Umsatz mal 365 -> Zeitdauer für Umschlag der Vorräte als Grad einer rationellen Logistik Kundenziel (Debitorenziel): DS-Bestand an Forderungen durch Umsatz mal 365 -> Zeitdauer für die Realisierung, Qualitätsmerkmal für Rechnungswesen des UN
- Kennzahlen zur ANA des UV! Cash Conversion Cycle Häufigkeit des Vorratsumschlags Cash Conversion Cycle: Umschlagsdauer der Vorräte+Kundenziel-Lieferantenziel -> Zeitdauer die UN benötigt um eingesetzt Zahlungsmittel durch Umsatz zurück zu gewinnen Häufigkeit des Vorratsumschlags: Umsatzerlöse durch DS-Bestand an Vorräten mal 100 -> Grad der rationellen Nutzung der Vorräte
- Kennzahlen zur Stabilität der Unternehmensfinanzierung! EK-Quote FK-Quote EK-Quote: EK durch GesamtK mal 100 -> Grad der Finannzierung der Aktiva durch eigene Mittel FK-Quote: FK durch GesamtK mal 100 -> Grad der Finanzierung der Aktiva durch fremde Mittel
- Kennzahlen zur Stabilität der Unternehmensfinanzierung! Statischer Verschuldungsgrad Fremdkapitalstruktur Statischer Verschuldungsgrad: FK durch EK mal 100 -> Verhältnis fremder und eigener Mittel zu einem Zeitpunkt Fremdkapitalstruktur: kurzfr. FK durch FK mal 100 -> Anteil der im kommenden Jahr zu tilgenden bzw. ggf. fällig werdenden Schulden
- Kennzahlen zur Rentabilitätsanalyse der Unternehmensfinanzierung! EK-Renta GesamtK-Renta EK-Renta: EBT durch EK mal 100 -> Höhe der Verzinsung des EK GesamtK-Renta: EBIT durch GesamtK mal 100 -> Höhe der Verzinsung des Gesamtkapital
- Kennzahlen zur Rentabilitätsanalyse der Unternehmensfinanzierung! Selbstfinanzierungsquote Bilanzkurs Selbstfinanzierungsquote: Gewinnrücklagen durch Reinvermögen mal 100 -> Anteil der thesaurierten Gewinne am EK Bilanzkurs: Reinvermögen durch Gezeichnetes Kapital mal 100 -> EK-Wachstum durch explizite Gesellschaftereinzahlungen und Gewinne der Vergangenheit
- Lierferantenziele! Lieferantenziel (Kreditorenziel) Wareneingang Lieferantenziel (Kreditorenziel): DS-Bestand an Warenschulden durch Wareneingang mal 365 -> DS-Zahlungsfristig im Einkauf Wareneingang: RHB Aufwendungen + Waren-Aufwendungen + Bestandszunahme - Bestandsabnahme -> Höhe der erworbenen Vorräte einer Periode
- Kennzahlen zur Stabilitätsanalyse - Goldene Bilanzregel Deckungsgrad A Deckungsgrad B Deckungsgrad C Deckungsgrad A: EK durch AV mal 100 -> Grad der Stabilität bei Eigenfinanzierung des AV Deckungsgrad B: EK+ langfr. FK durch AV mal 100 -> Grad der Stabilität bei Gesamtfinanzierung des AV Deckungsgrad C: EK+ langfr. FK durch AV + langfr. UV mal 100 -> Grad der Stabilität bei Gesamtfinanierzung des langfr. gebundenen GesamtV
- Kennzahlen zur Analyse der Erträge und Aufwendungen! Umsatzwachstum Gesamtleistung Umsatzeffektivität Umsatzwachstum: Umsatzerlös T02 durch Umsatz T01 mal 100 -> prozentulae Steigerung des Umsatzes Gesamtleistung: Umsatz +/- Bestandsveränderungen FE/UFE + aktivierte EL + sonst betr. Erträge -> Relativierung der Umsatzerlöse bei hohen Bestandsveränderungen Umsatzeffektivität: Umsatzerlöse (oder GesamtLeistung) durch Betriebsaufwand mal 100 -> Wie deckt Umsatz betr. Aufwendungen?
- Kennzahlen zur Analyse der einzelnen Erträge und Aufwendungen! Produktiviät Kostensatz Produktivität: Umsatzerlöse (oder Gesamtleistung) durch Mitarbeiteranzahl -> Umsatz pro MA Kostensatz: Betriebsaufwand durch Umsatzerlöse (oder Gesamtleistung) mal 100 -> wie sehr wird Aufwand von Umsatz gedeckt?
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- Kennzahlen zur ANA von Erträgen und Aufwendungen! Rohgewinn Materialkostenintensität Personalkostenintensität Durchschnittslohn Rohgewinn: Umsatzerlöse (oder Gesamtleistung) - Materialaufwand/ bezogene Leistungen Materialkostenintensität: Materialaufwand durch UE (oder GL) mal 100 -> wie Prozent von Umsatz macht Materialaufwand aus? Personalkostenintensität: Personalaufwand durch UE (oder GL) mal 100 DS-Lohn: Personalaufwand durch Anzahl MA -> Lohn pro MA
- Erscheinungsformen der EK-Renta! EK-Renta 1 EK-Renta 2 EK-Renta 3 EK-Renta 4 EK-R1: Jahresüberschuss durch EK -> Bildet Leverage-Effekt ab EK-R2: Ergebnis der ordentlichen Geschäftstätigkeit v. St. durch EK EK-R3: Bereinigtes Betriebsergebnis durch Bereintiges EK EK-R4: Cashflow durch EK
- Kennzahlen der GesamtkapitalRenta! GesamtK-Renta 1 GesamtK-Renta 2 GKR1: Jahreserfolg + Zinsen durch Gesamtkapital (Summe Passiva) mal 100 GKR2: Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit + Zinsen durch Gesamtkapital (Summe Passiva) mal 100
- Kennzahlen des Return on Investment! Return on Investment Return on Net Assets (Betriebsvermögenrentabilität) ROI des Finanzvermögens (Finanzvermögensrentabilität) ROCE (Return on Capital Employed) Return on Investment: Jahreserfolg durch Gesamtvermögen mal 100 RONA: bereinigtes Betriebsergebnis durch Betriebsvermögen mal 100 ROCE: EBIT durch Capital Employed mal 100 ROI Finance: Finanzerträge durch Finanzvermögen mal 100
- Stellen sie das Kennzahlensystem zum ROI dar! Oben: Umsatz - var. Kosten = DB DB- Fixe Kosten = Betriebsergebnis Betriebsergebnis durch Umsatz = Umsatzrentabilität Unten: immaterielle VG + Sachanlagen = AV Vorräte + Forderungen = UV AV+UV = betr. notw. Vermögen Umsatz durch betr.notw VG = Umschlagshäufigkeit Umsatzrentabilität mal Umschlagshäufigkeit = ROCE
- Kennzahlen: Rückflussdauer 1 Rückflussdauer 2 RFD1: Gesamtvermögen durch Jahreserfolg RFD2: Betriebsvermögen durch Betriebsergebnis -> Aussage: rein hypotetisch: wie schnell kann Vermögen aus Ergebnis neu gebildet werden
- Warum ist der ROI1 zu kritisieren? Da Jahreserfolg Kennzahl nach FK-Zinsen ist und eine Leistunngsbezogene Kennzahl sollte nur auf das betr. Leistungsvermögen bezogen werden!
- Kennzahlen Statischer Finanzanalyse: Liquidität 1. Grades Liquidität 2. Grades Liquidität 3. Grades 1. Grad: Barmittel durch kurzfr. FK mal 100 2. Grad Barmittel+Wertpapiere+kurzfr. Forderungen durch kurzfr. FK mal 100 3. Grad Barmittel+Wertpapiere+kurz. Forderung+ RHB + UE+ FE durch kurzfr. FK mal 100
- Was ist ein Fonds? Ein Fonds ist grundsätzlich eine Zusammenfassung von Bilanzpositionen zu einer buchhalterischen Einheit. Der Fonds repräsentiert den Finanzmittelbestand des Unternehmens.
- Kennzahlen der Dynamischen Finanzanalyse: Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung Unterteilt sich in Bruttofonds und Nettofonds! Bruttofonds: Geldfonds = Kasse + Bank Fonds liquider Mittel = Bank+Kasse+leicht veräußerbare Wertpapiere Fonds des Bruttogeldvermögens= Bank+Kasse+leicht veräußerbare WP + kurzfr. Forderungen (nur intern zulässig) Nettofonds: Fonds des Nettogeldvermögens 1= Bruttofonds minus kurzfr. Bankverbindlichkeiten Fonds des Nettogeldvermögen 2= Fonds des NettoGV1 minus Lieferantenverbindlichkeiten
- Gestaltung der Finanzlage: Ermittlung des Finanzmittelbestandes am Periodenende! Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit - Cashflow aus Investitionstätigkeit + Cashflow aus Finanzierungstätigkeit = Gesamtcashflow + Finanzmittelbestand am Periodenanfang = Finanzmittelbestand am Periodenende
- Nennen Sie die 3 handelsrechtlich zulässigen Aktivierungswahlrechte (mit HGB-§ und Absatz) und erklären Sie die Wahlrechte in betriebswirtschaftlicher Argumentation! Selbsterstellte immaterielle VG des AV die nicht entgeltlich erworben wurden! -> Aktivierungswahlrecht 248 Abs. 2 Disagio -> Wahlrecht 250 Abs. 3 latente Steuern -> 274 Abs. 1 S. 2 Passivierungsgebot für Pensionszusagen ab 1987 -> 249 Abs. 1
- Rechtsgrundlage FÜR IFRS-Pflicht usw? Kapitalmarktorientierte Unternehmen Einzelabschluss: 325 Abs. 2a-b HGB Nicht kapitalmarktorientierte Unternhemen Einzelabschluss: 325 Abs. 2 a-b Konzern für 1= 315a Abs. 1-2 Konzern für 2= 315a Abs. 3