Wirtschaftsinformatik 1 (Fach) / Glossar (Lektion)

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Glossar zur Wirtschaftsinformatik

Diese Lektion wurde von hannemac erstellt.

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  • System, dynamisches System mit über die zeit wechselnden Zuständen
  • System, offenes System, das mit Systemumgebung (Austausch-) Beziehungen unterhält
  • System, geschlossenes System, das mit Systemumgebung keine (Austausch-) Beziehungen unterhält
  • System-Zustand, stabiler bleibt bei Abwesenheit von Einflüssen aus der Systemumgebung unverändert
  • System, stabiles bleibt trotz „Störungen“ aus der Systemumgebung in einem Zustand
  • System, homeostatisches erhält Zustand bei externen Störungen durch interne Anpassung
  • System-Reaktion = Systemereignis, das deterministisch durch ein Ereignis, das auf das System/die Systemumgebung einwirkt, ausgelöst wird
  • System-Response = Systemereignis, das deterministisch durch ein Ereignis, das auf das System/die Systemumgebung einwirkt, ausgelöst werden kann
  • System, Aktion = Systemereignis ohne externen Auslöser
  • System, funktionales = für jeden Zustand gibt es höchstens einen möglichen Zustandsübergang
  • System, stochastisches = für jeden Zustand können (subjektive) Wahrscheinlichkeiten für die möglichen Zustandsänderungen angegeben werden
  • Steuerung = Beeinflussung einer veränderlichen Größe durch (eine) andere Größe(n)
  • Steuerkette = Folge interagierender Systeme (Systemkomponenten), bei denen der Output von Komponente i Teil des Inputs der Komponente i+1 bildet
  • Wissen (subjektives) Gesamtheit der Wahrnehmungen, Erfahrungen und Kenntnisse eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen über sich und seine/ihre Umwelt bzw. einen Teilbereich davon Gesamtheit der im menschlichen Gedächtnis fixierten Inhalte (VDI-Richtlinie) Anhäufung von Informationsmodellen in einem Speicher (Steinmüller) problem- „bewährte“ Information für zukünftige Anwendung in neuen Problemsituationen Wissen besitzt Handlungsbezug (Wissen entsteht durch aktive Auseinadersetzung eines Individuums mit seiner Umwelt) Subjektbezug (Wissen entsteht individuell in der spezifischen Umwelt des jeweiligen Individuums) Sozialbezug (Wissen entsteht in und durch soziale Beziehungen) Kontextabhängigkeit (Wissen wird erworben und aktiviert abhängig von bestimmten Umweltsituationen Grad des Bewusstseinsfahogkeit (Wissen als gespeicherte Erfahrung/Information ist nicht immer bewußtseinsfähig, d.h. bei bestimmten Handlungen wird Wissen eingesetzt ohne dass uns dies explizit bewußt ist) (VDI-Richtlinie)
  • Wissensarten deskriptives Wissen (know what) beschreibt Realitätsausschnitte/Situationen/Ereignisse (Information) Bsp.: Lagerbestandsdatei prozedurales Wissen (know how) beschreibt Aktionen, methodisches Vorgehen (Algorithmen) Beisp.: Losgrößenformel Begründungswissen (know why) beschreibt Ursache/Wirkungszusammenhänge (Inferenzregeln) Beisp.: Entscheidungstabelle/Tariftabelle
  • Wissen (quasi-objektives) Wissen, dass gegenüber allen rational argumentierenden Diskursteilnehmern zur Zustimmung gebracht werden kann Tatbestand, einschließlich seiner Begründungsstruktur.
  • Zustand wahrgenommene/empfundene Ausprägung aller relevanten Merkmale eine Gegenstands(bereiches)