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Reiten (Fach) / Reitabzeichen (Lektion)
Grundlagen für das Deutsche Reitabzeichen ab DRA IV
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- 3. Ausbildungsskala des Pferdes 1. Takt 2. Losgelassenheit 3. Anlehnung 4. Schwung 5. Geraderichtung 6. Versammlung Alles Zusammen ist Vorraussetzung für die Durchlässigkeit und macht die Durchlässigkeit des Pferdes aus.
- 9. Was gehört alles zur Reitlehre? Ausrüstung von Reiter und Pferd Bahnordnung Die Grundausbildung von Reiter und Pferd Die Geschichte des Reitsports
- 11. Was gehört zur Ausrüstung von Reiter? (8) Reiter: Reithelm Reithose Reitstiefel, Stiefeletten und Mini-Chaps Reithandschuhe Gerte evtl. Sicherheitsweste evtl. Sporen keine flatternde, sondern eher anliegende Kleidung
- 2. A: Was gehört zur Ausrüstung des Pferdes? B: Was ist wichtig bei der Ausrüstung des Pferdes? Pferd: A: Sattel, Sattelgurt Trense, Gebiss, Reithalfter Zubehör (Gamaschen/Bandagen, evtl. Vorderzeug, evtl. Martingal, evtl. Hilfszügel, Ohrenhauben, gültige Ausrittplakette) B: Pflege der Ausrüstung 1. Immer sauber! 2. Leder immer gut eingefettet, damit keine brüchigen Stellen am Leder entstehen. Brüchige Stellen sofort ersetzen 3. Schabrachen sauber halten, damit keine Druckstellen und/oder Scheuerstellen entstehen.
- 8. Was gehört alles zur Bahnordnung? (3 Oberbegriffe) A Bahnbezeichnung B Hufschlagfiguren C Bahnregel
- 10. Was gehört zur Grundausbildung von Reiter und Pferd? (8 Oberbegriffe) A/ Ausbildung des Reiters B/ Sitz des Reiters C/ Hilfen, Gefühl, Einwirkung D/ Die Grundübungen im dressurmäßigen Reiten E/ Grundübungen im Reiten über Hindernisse und Springen F/ Reiterliches Verhalten auf der Straße und im Feld G/ Longieren H/ Ausbildungsskale des Pferdes (vertieft)
- 1. 6 Oberbegriffe zur Geschichte des Reitsports: A/ Die Geschichte des Pferdes (Evolution und Domestikation) B/ Die Ausbildung des Pferdes in der griechischen Antike C/ Die Germanen und der Übergang zur Ritterzeit D/ Die Wiederentdeckung der methodischen Reitkunst von der Renaissance bis zur Aufklärung (15.-17. Jh.) E/ Die Reform des gesamten Reitsystems - Francois Robinchon de la Guérnière (1688 - 1751) F/ Die Reitkunst im 19. und 20. Jh.
- 5. Gesundheit und Zucht: 3 Oberbegriffe mit Unterkategorien (6/6/1) A/ Anatomie und Physiologie Skelett und Muskulatur Gliedmaßen Haut und Huf Herz-Kreisluaf-System, Atmungsorgane PAT-Werte Nervensystem, Sinnesorgane B/ Erkrankungen (und 1. Hilfe bei Pferden) Erste Krankheitszeichen Erkrankungen Eine Auswahl der für Pferde giftige Pflanzen Hauptmängel Pferdekaufrecht Impfungen C/ Zucht Beurteilung von Pferden
- 12. Was gehört zur körperlichen Fitness der Pferdesportlers? (5) A/ Die körperliche Beanspruchung des Reiters B/ Was ist nun Kondition? C) Was bedeutet Training? D/ Die Fitness des Reiters E/ Aufwärmen/Abwärmen
- 7. Was fällt einem zu Sicherheit alles so ein? Unfallverhütung und Erste Hilfe A/ Unfallverhütung Sicherheit durch richtigen Umgang mit dem Pferd Sicherheit durch Kenntnis der Verhaltensweisen Sicherheit durch qualifizierte Ausbildung Sicherheit durch geeignete Ausrüstung B/ Erste-Hilfe-Maßnahmen Sofortmaßnahmen Weitere Maßnahmen
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- 13. Was gibt es für 2 große Bereiche im Tierschutz? A/ Tierschutz im Pferdesport B/ Gesetze und Regelungen
- 14. Was gibt es für Versicherungen rund ums Pferd (3)? A/ Haftpflichtversicherun B/ Unfallversicherung C/ Tierlebensversicherung
- 15. Was ist die LPO und wie gliedert sie sich auf? - Leistungs-Prüfungs-Ordnung - 4 Teile Teil A: Allgemeine Bestimmungen Teil B: Besondere Bestimmungen Teil C: Rechtsordnung Teil D: Durchführungsbestimmungen plus Sortieung der Prüfungsarten innerhalb der besonderen Bestimmungen nach Farben Grün = Distanzreiten/-fahren, Wettkampfbestimmungen für klassisch barocke Reiterei, PVZ, EWU und IGV Rot = Voltigierprüfungen Weiß = Basis- und Aufbauprüfungen Blau = Dressurprüfungen Rosa = Springprüfungen Gelb = Vielseitigkeitsprüfungen Orange = Fahrprüfungen Weiß = Kombinierte Prüfungen Bestandteil der LPO ist das Aufgabenheft der FN!
- 4. Ethische Grundsätze Wieviele gibt es? Liste Nr. 1-3 auf. 9 1/ Übernahmen von Verantwortung (a) Verpflichtung zur artgerechten Haltung, Fütterung und medizinischer Versorgung und (b) Pferd nach seiner Veranlagung und seinem Leistungsvermögen auszurichten. 2/ Anpassen der Haltung des Pferdes an natürliche Bedürfnisse (a) Tierliebe allein reicht nicht für die Haltung eines Pferdes. (b) Es Bedarf der Kenntnisse über natürliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen, wie Herdentier, Steppentier und Fluchttier. Herdentier -> Sozialkontakt zu Artgenossen; Stepperntier -> Fütterung, Bewegung, Licht, Luft; Fluchttier-> Schreckhafigkeit, Fluchtinstinkt 3/ Gesundheit hat oberstes Gebot Physische und psychische Gesundheit kommt vor züchterischen oder sportlerischen und Nutztier-Ambitionen. Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung hat für alle Pferdehalter oberste Priorität
- 6. Verhaltenskodex im Pferdesport Wieviele gibt es? Liste 1-4 Es gibt 12 Grundregeln 1. Der Reitbetrieb muss von respektvollem Umgang miteinander geprägt sein (unabhängig von Ausbildungsstand, sportlichem Erfolg, Reitweise, eingesetzter Pferderasse und materiellen Möglichkeiten. 2. Fairer und konstruktiver Umgang miteinander insbesondere bei Missständen in Ausbildung und Umgang mit dem Pferd. (Verstoß gegen ethische Grundsätze). 3. Erfolg und Mißerfolg ist ursächlich eher beim Reiter als beim Pferd zu suchen. 4. Ansprüche an den Ausbilder: jederzeit Vorbild, im höchsten Maße dem horsemanship verpfichtet, lehnt alle Formen verbotener Leistungssteigerung ab und ist pädagogisch einwandfrei (fachlich fundiert und motivierend fördernd sowie fördernd in der Persönlichkeitsentwicklung von eigenverantwortlichem Handeln und sozialen Verhalten).
- 16. Ethische Grundsätze. Wieviele gibt es? Liste Gundsätze 4 bis 6 auf. Es gibt 9. (siehe Karteikarte 4. für Grundsätze 1-3 und 17 für 7 bis 9.) Grundsatz 4: Alle Pferde sind gleich zu achten unabhängig von dessen Rasse, Alter und Geschlecht sowie Einsatz in Zucht, Freizeit oder Sport. Grundsatz 5: Geschichte des Pferdes ist kulturgeschichtliches Gut -> wie kein anderes Tier hat das Pferd die Entwicklungsgeschichte der Menschheit beeinflußt.(Jagd, Ackerbau, Kriege, Sport) In seiner heutigen Form ist das Pferd außerdem auch Ergebnis langer züchterischer Bemühungen der Menschen. Es gilt daher das Wissen um die Bedeutung des Pferdes und seiner Wesensmerkmale als wichtiges Kulturgut zu verdeutlichen: => Jeder einzelne, der sich mit einem Pferd beschäftigt, ist zu verantwortungsbewußten Umgang mit dem Pferd verpflichtet. Grundsatz 6: Der Umgang mit Pferden ist persönlichkeitsprägend. Gerade bei jungen Leuten. Das sollte man beachten und fördern. Dazu gehört 1. Übernahme der Verantwortung bei einem Pferd, das einem anvertraut wird, 2. die natürlichen Bedürfnisse und Verhaltensweisen eines Pferdes zu kennen und zu respektieren. 3. Die Fehler erst bei sich und dann beim Pferd zu suchen: d.h. Erziehung zur Selbstbeherrschung und Selbsterkenntnis. 4. Bei der gemeinschaftlichen Ausübung des Pferdesports ist weiterhin Toleranz und Rücksichtnahme von hoher Bedeutung.
- 17. Ethische Grundsätze. Wieviele gibt es? Liste Grundsätze 7 bis 9 auf (die anderen stehen auf Karteikarte 4 und 17). 7. Ziel der Ausbildung im Pferdesport ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd. Es besteht die Verpflichtung zu Aus- und Fortbildung unabhängig davon ob das Pferd leistungs- oder breitensportlich eingesetzt wird z.B wegen der Sicherheit beim Führen, Arztbesuch, Hufschmied, ausreiten etc. Ziel ist nicht das beherrschen schwieriger Übungen (Piaffe oder Passage), sondern die harmonische Abstimmung zw. Pferd und Reiter. Vermeintliche Charaktermängel des Pferdes gehen oft auf falsche Behandlung der Pferde zurück. Probleme in der Ausbildung werden i.d.R. weniger durch angeborene Mängel verursacht als durch fehlerhafte Einwirkung des Reiters. 8. Die Nutzung des Pferdes im Reit-, Fahr- und Voltigiersport muss sich an seinier Veranlagung , seinem Leistungsvermögen und seiner Leistungsbereitschft orientieren. Leistungsmanipulationen z.B. durch medikamentöse Beeinflussung ist Doping und Betrug am Pferd, am Gegner und am Publikum und ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. 9. Verantwortung für das Lebensende
- 18. Verhaltenskodex im Pferdesport. Wieviel Grundregeln gibt es? Liste Regeln 5 bis 8! Siehe auf Karteikarten 6 und 19 und 20 Es gibt 12 Grundregeln 5. Der Reitschüler bringt dem Reitlehrer denselben Respekt entgegen, den er von ihm erwartet. Keine ausufernden emotionale Diskussionen in der Reitbahn, sondern vielleicht ein offenes Gespräch über Ängste und Überforderungen. 6. Eltern sollen motivierend begleiten und nicht überehrgeizig sein. 7. Der Pferdesportler vertraut dem Stallbetreiber und dessen Personal sein Pferd an. Der Umgang miteinander soll respektvoll sein. Eventuelle Mißstände sollen sachlich diskutiert und zeitnah behoben werden. 8. Ein Turnierrichter darf nicht befangen sein, sondern soll eine Leistung vorurteilsfrei und auf der Basis seiner fachlichen Qualifikation bewerten.
- 19. Verhaltenskodex im Pferdesport: Wieviele Grundregeln gibt es? Liste Regeln 9 bis 12! Siehe auch Karteikarten 6, 18 und 20 Es gibt 12 Grundregeln. 9. Der Turniersportler hat den Urteilsspruch des Richters im beurteilenden Richtverfahren zu akzeptieren. Bleibt eine Entscheidung unverständlich, ist das klärende Gespräch mit dem Richter das einzig faire Mittel. Polemik in der Öffenlichkeit disqualifiziert der Reiter und verstößt gegen die Grundregeln des Sports. 10. Pferdeverkäufer muss über die gesetzlichen Vorschriften hinaus verantwortungsvoll handeln und die Vermittlung eines Pferdes am Ausbildungsstand von Pferd und Käufer sowie an der beabsichtigten Nuzung des Pferdes ausrichten. 11. Der Funktionär im Pferdesport muss scih seiner Vorbildfunktion und besonderen Verantwortung für den Sport- und Freizeitpartner Pferd bewußt sein. Er ist nicht nur für den ordnungsgemäßen Betrieb eines Reitstalls, Verbandes, Turniers o.Ä. zuständig, sondern hat gleichzeitig als Ansprechpartner für Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft die Interessen der Pferdesportler und Züchter wahrzunehmen und zu vertreten. 12. Ehrenamtliche und Hauptamtliche im Pferdesport verdienen Anerkennung und Unterstützung. Jeder pferdesportler ist Nutznießer der vorhandenen Strukturen und Möglichkeiten innerhalb seines Sports.
- 20. Verhaltenskodex im Pferdesport. (1) Wieviele Grundregeln git es? (2) Welche Beziehungen stellen die Grundregeln in den Vordergrund? (3) wie lautet die Formel für das allgemeine menschliche Zusammenleben? (4) Liste die Hauptakteure die in den Gr (1) es gibt 12 Grundregeln (2) Im Vordergrund stehen die menschlichen Beziehungen (3) "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu." (4) 1/ Der Reitbetrieb, die Pferdesportler im Reitbetrieb und der respektvolle Umgang miteinander 2/ die Pferdesportler untereinander, insbesondere wenn es um Aufklärung und/oder Mißstände in Ausbildung und Umgang mit dem Pferd gibt. 3/ die Pferdesportler und ihr Umgang miteinander und sich selbst gegenüber bei der Auseinandersetzung mit Erfolg und Mißerfolg im Sport. Fehlerquelle ist selten das Pferd, sondern der Umgang mit ihm. 4/ Der Ausbilder 5/ Die Reitschüler 6/ Die Eltern 7/ Pferdesportler, Stallbetreiber und dessen Personal 8/ Der Turnierrichter 9/ Der Turniersportler 10/ Der Betreiber eines Handelsstalls bzw. Pferdeverkäufer 11/ Der Funktionär 12/ Ehrenamtliche und Hauptamtliche
- 21. Was gehört zur Ausbildung des Reiters? (S. 44) Gehört zu Reitlehre und Grundausbildung von Pferd und Reiter. Siehe auch Karteikarte 10 und ab 21 aufwärts 1/ Die Ausbildung sollte vielseitig sein (und nicht zu früh spezialisiert). Dazu gehört Dressur und Springen und Gelände. Diese vielseitige Bewegungserfahrung ist die wichtigste Grundlage für einen ausbalancierten Sitz. 2/ Durch einen ausbalancierten Sitz kann ein gutes Bewegungsgefühl erreicht werden. Es kommt zum losgelassenen Sitz. 3/ Der ausbalancierte und losgelassene Sitz (= der richtige Sitz) ist die Voraussetzung für eine korrekte Hilfengebung und Einwirkung auf das Pferd. 4/ Das Gefühl, die Hilfengebung und die Einwirkung ist die Voraussetzung für gutes Reiten. Ziel der Ausbildung ist gutes Reiten und das ist die Harmonie von Pferd und Reiter.
- 22. Was ist Gefühl, was ist Einwirkung und was bedeutet Hilfengebung? Siehe auch 10 und 21 aufwärts Gehört zu Grundausbildung von Reiter und Pferd; Ausbildung des Reiters 1/ Das Gefühl ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Reiters, da es entscheidend für die harmonische und vertrauenvolle Verständigung zwischen Reiter und Pferd sorgt. 2/ Die Einwirkung setzt sich aus den Hilfen von Gewicht, Schenkel und Zügel zusammen. Einzelne Hilfen können nicht zum Erfolg führen, die Hilfen müssen gut aufeinander abgestimmt sein (Koordination), um sicher einwirken zu können. 3/ Hilfengebung: Der ausbalancierte und losgelassene Sitz ist in allen Disziplinen Voraussetzung für eine korrekte Hilfengebung und Einwirkung auf das Pferd. Durch das Zusammenwirken der Hilfen wird die jeweils angestrebte Gangart, das Tempo, die Haltung des Pferdes und die allgemeine Kontrolle über das Pferd ermöglicht. Den treibenden Hilfen kommt stets eine höhere Bedeutung zu als den verhaltenen Hilfen.
- 23. Der Sitz des Reiters (S. 45) 1/ Was gibt es für Sitze und worin unterscheiden sie sich hauptsächlich? und 2/ was ist das wesentliche beim Sitz des Reiters? 1/ 3 Sitze: Dressursitz (=Grundsitz), Springsitz, Rennsitz Unterschiede liegen in der unterschiedlichen be- und entlastung des Pferderückens. Im Dressursitz wird der Pferderücken vermehrt belastet und in Rennsitz vermehrt entlastet. 2/ wesentlich bei allen 3 Sitzen ist der ausbalancierte (Gleichgewicht) und losgelassene Sitz. Dieser ermöglicht eine geschmeidiges Mitschwingen der Mittelpositur und somit eine korrekte Hilfengebung und Einwirkung auf das Pferd. (Kein festklammern oder verkrampfen).
- 24. Merkmale der Dressursitzes: 1 = Voraussetzung, 2= Gesamtlinie + 2 von 8 Merkmalen mit Fehlern 1/ Voraussetzung für einen guten Dressursitz ist: der ausbalancierte und losgelassene Sitz, der das Mitschwingen der Mittelpositur in der Bewegung des Pferdes ermöglicht. 2/ Gesamtlinie: Gestreckter, aufrechter Sitz, so dass ein vom Ohr über Schulter und Hüftgelenk gefälltes Lot auf das Fußgelenk trifft. (Schulter-Hüfte- Absatz). 3/ Das Gesäß: wichtig: mit unverkrampften Muskeln im tiefsten Punkt des Sattels sitzen. Gleichmäßige Verteilung der Körperlast (Gewicht) auf beide Gesäßhälften und Oberschenkelmuskulatur). Fehler: Anspannen der Gesäß- und Oberschenkelmuskeln. Der Reiter sitzt über dem Pferd. 4/ Die Oberschenkel sind leicht nach innen geneigt, sodass das Knie leichter Winkelung flach am Sattel bleibt und so tief wie möglich liegt. Fehlerhaft: A: Verdrehen der Oberschenkel nach außen -> hohles oder offenes Knie: sicherer Sitz nicht mehr möglich. B: übertrieben eingedrehter Oberschenkel mit starr angepresstem Knie -> Unterschenkel wird vom Pferd abgeschoben -> keine Einwirkung und Losgelassenheit beeinträchtigt C: zu lange Bügel -> Spaltsitz D: zu kurze Bügel -> Stuhlsitz
- 25. Merkmale der Dressursitzes: 3,4,5 von 8 Merkmalen mit Fehlern (S. 46) Merkmal 3 von 8 3/ Die Unterschenkel: Sie werden so weit zurückgenommen, dass Schulter-Hüfte-Absatz eine senkrechte Linie bilden (Unterschenkel geringfügig hinder dem Sattelgurt) Fehlerhaft: klopfender, unruhiger Schenkel -> Einwirkung ist beeinträchtigt (Pferd ist am Schenkel abgestumpft) 4/ Das Fußgelenk: es federt in der Bewegung etwas nach unten durch. Der Absatz wird dadurch zum tiefsten Punkt des Reiters, die Füße sind annähernd parallel zum Pferdekörper. Fehlerhaft: krampfhaftes eindrehen der Fußspitzen, Verdrehen nach außen, hochgezogener Absatz, bewußtes Herabdrücken des Absatzes. 5/ Der Oberkörper ist aufrecht mit leicht zurückgenommenen Schulterblättern. Der Reiter sitzt dabei ungezwungen in der Mitte des Sattels. Die Wirbelsäule wird in ihrer natürlichen, doppelten S-Form belassen und die Schultern werden natürlich fallen gelassen. Fehlerhaft: A: runder Rücken, Durchbiegen der Wirbelsäule (Hohlkreuz) -> Sitz steif, Mängel in der Einwirkung B: seitliches Einknicken in der Hüfte -> besonders zu sehen in Wendungen und Seitengängen -> falsche Belastung und damit fehlerhafte Einwirkung C: hochgezogenen Schultern -> Sitz steif, Mängel in der Einwirkung D: aufwändige Bewegung -> falsche verstandene treibende Einwirkung
- 26. Merkmale der Dressursitzes: 6,7,8 von 8 Merkmalen mit Fehlern (S. 46-47) 6/ Der Kopf: er wird aufrecht getragen, der blick ist geradeaus über die Pferdeohren gerichtet. Fehlerhaft: vorgestrecktes oder angezogenes Kinn -> Beeinträchtig die Elastizität des Oberkörpers und damit auch das Mitschwingen in der Mittelpositur und damit den ausbalancierten und losgelassenen Sitz. 7/ Die Oberarme hängen aus den Schultern unverkrampft herab (ohne angedrückt zu werden und sind etwas vor der Senkrechten; Die Ellbogen liegen locker am Leib an. Unterarm - Zügel - Pferdemaul bilden eine gerade Linie. Fehlerhaft: A: Anklemmen der Ellbogen -> Hochziehen der Schultern und starre Handhaltung B: Abspreizen der Ellbogen -> Beeinträchtigt Geschmeidigkeit im Sitz und Zügelführung 8/ Die Hände: Sie sind unverkrampf zur Faust geschlossen. Sie werden aufrecht getragen, weil nur aus dieser Haltung heraus feine Zügelhilfen aus dem Handgelenk möglich sind. Der mäßig gekrümmten Daumen liegen dachförmig auf den Zügelenden. Fehlerhaft: A: zu hohe Fäuste B: verdeckte Fäuste und offene Fäuste C: durchgedrücktes Handgelenk, steifes Handgelenk D: herüberdrückende Hand
- 27. Beschreibung des leichten Sitzes 1/ Wann wird er eingesetzt? 2/ Wie wird der leichte Sitz noch bezeichnet? 3/ Wozu ist der leichte Sitz gut? 1/ Er wird z.B. beim Springen, beim Reiten im Gelände und beim Reiten von Remonten eingesetzt. 2/ er wird auch Remontesitz, Entlastungssitz, Springsitz und Geländesitz bezeichnet. 3/ Der Reiter kann sich im leichten Sitz besonder gut den wechselnden Situationen der Schwerpunktverlagerung und des Tempos anpassen. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Ausprägungen der Entlastung sind fleißend, das Fundament bleibt unberührt.
- 28. Beschreibung der leichten Sitzes 7 Merkmale (S. 49) Liste 1-3 auf, inkl. Fehler auf 1/ Der Oberkörper wird aus dem Hüftgelenk heraus mehr oder weniger nach vorne vorgeneigt, je nach Entlastung. Das Gesäß bleibt bei geringer Entlastung mehr am Sattel, bei höherem Tempo, beim Springen (ausgeprägte Entlastung) kommt das Gesäß vermehrt aus dem Sattel heraus. Dabei bleibt der Reiter in der Mittelpositur elastisch, die natürliche Haltung der Wirbelsäule wird beibehalten. Fehlerhaft: a) Steifer oder zu unruhiger Oberkörper -> Störung des Gleichgewichts von Pferd und Reiter b) runder Rücken, Hohlkreuz 2/ Durch die kürzeren Bügel entsteht eine stärkere Winkelung im Knie, der Reiter erlangt einen festen Knieschluss 3/ Die Unterschenkel liegen am Gurt und halten mit der flachen Wade Kontakt zum Pferdeleib (-> treibende Wirkung) Fehlerhaft: Zurückrutschen der Unterschenkels -> Beeinträchtigung der Balance des Reiters
- 29. Beschreibung der leichten Sitzes 7 Merkmale (S. 49) Liste 4-7 auf, inkl. Fehler auf 4/ Der Bügel wird mit dem Fuß etwas weiter aufgenommen, und zwar an der breitesten Stelle des Ballens. Der Absatz ist der tiefste Punkt. Dabei gewährleistet ein durchgedrücktes und elastisches Fußgelenk eine sichere und elastisch federnde Stütze un eine feste Lage des Unterschenkels. 5/ Der Kopf wird frei getragen, der blick ist nach vorne gerichtet 6/ Aus den Schultergelenken werden die Oberarme und Ellbogen etwas vor dem Körper genommen. Die Unterarme werden so gehalten, dass Unterarm - Zügel- Pferdemaul möglichst eine gerade Linie bilden. 7/ Die Hände werden aufrecht beiderseits des Halses vor dem Widerrist getragen.
- 30. Beschreibung der leichten Sitzes Was bildet das Fundament des leichten Sitzes? Was ist Fehlerhaft? Knie- Unterschekel- Absatz bilden das Fundament des leichten Sitzes. Fehlerhaft: hochgezogener Absatz, Zurückrutschen der Unterschenkel - Reiter kommt vor die Bewegung.
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- 31. Sitzfehler : 4 S. 51, 52 neu
- 32. Hilfen S. 53 Was bedeutet HIlfen? Welche Hilfen sind wichtiger? Die Einwirkung des Reiters auf sein Pferd durch Gewicht, Schenkel und den Zügeln, d.h. die Verständigung zwischen Reiter und Pferd durch diese Einwirkungen werden als Hilfen bezeichnet. Dabei sind die treibenden Hilfen (Gewichts- und Schenkelhilfen) wichtiger als die verhaltenen Hilfen (Zügelhilfen).
- 33. Was soll durch die Hilfen erreicht werden? Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Hilfen kann die angestrebte Gangart, das Tempo und die allgemeine Kontrolle des Pferdes erreicht werden.
- 34. Was ist das Ziel der korrekten Zügelwirkung? Das Ziel der korrekten Zügelwirkung ist eine feine und unauffällige Einwirkung, die von außen kaum wahrnehmbar ist.
- 35. Welches ist die Vorraussetzung für eine korrekte Hilfengebung? Vorrausstzung ist der korrekte, losgelassen, ausbalancierte Sitz
- 36. Was gibt es für Hilfen? (4 mit 3,3,3 und 5 Unterkategorien) 1/ Gewichtshilfe a) beidseitig belastendb) einseitig belastendc) entlasten 2/ Schenkelhilfen a) vorwärts treibendb) vorwärts-seitwärts treibendc) verwahrend 3/ Zügelhilfen a) nachgebendb) annehmendc) durchhaltendd) verwahrende) seitwärts weisend 4/ Hilfsmittela) Stimmeb) Gertec) Sporen
- 34. Hilfsmittel s. 57 neu
- 36. Hilfszügel S. 58 neu
- 37. Einwirkung. Was sind die wichtigen Vorraussetzungen für die richtige Einwirkung? (s. 59) 3 Merkmale 1/ der losgelassene, geschmeidige, korrekte Sitz 2/ die richtig Anwendung der Hilfen 3/ das reiterliche Gefühl Entscheidend ist nicht die Kraft, sondern die geschickte, gut abgestimmte und feine Anwendung.
- 39 Neu frei neu
- 40. 1/ An die Hilfen stellen S. 60 heißt? 2/ Wo ist die Stirn-Nasen-Linie? 3/ was darf man auf keinen Fall? 1/ es bedeutet, das Pferd mit Gewichts- und Schenkelhilfen von hinten nach vorne an das Gebiss bzw. die Zügelhand heranzutreiben, sodass im Halten wie in der Bewegung zwischen Reiterhand und Pferdemaul eine stete, aber weich federnde Verbindung, die sogenannte Anlehnung hergestellt ist. 2/ Die Stirn-Nasenlinie des Pferdes bleibt dabei etwas vor oder höchstens an der Senkrechten, wobei das Genick der höchste Punkt bleibt (Ausnahme: Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen und Dehnungshaltung bei jungen Pferden). 3/ Die Hals- und Genickbiegung darf auf keinen Fall mit den Zügel erzwungen werden, es gilt immer, dass von "hinten nach vorne" geritten wird.
- 41. Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen 1/ Was ist das? 2/ Wo befindet sich dabei die Stirn-Nasenlinie? 3/ Was machen die Hände? 4/ Was überprüft man damit? 5/ In welcher Gangart und wie lange macht man das? 1/ Das Pferd dehnt sich unter Beibehaltung von Takt und Tempo vorwärts-abwärts an das Gebiss heran. Die Dehnung sollte unter Beibehaltung des Gleichgewichts so weit erfolgen, das das Pferdemaul sich auf Höhe der Buggelenke befindet. 2/ Diese bleibt vor bzw. an der Senkrechten. 3/ Die Hände des Reiters gehen bei dieser Übung etwas in Richtung Pferdemaul vor, eine leichte Anlehnung bleibt jedoch bestehen. 4/ Man überprüft, ob der Reiter das Pferd richtig an die Hilfen gestellt hat, d.h. ob das Pferd losgelassen ist. 5/ In jeder Gangart: Schritt, Trab, Galopp. Besser kürzere Strecken und öfter als zu lange (Das Pferd könnte sonst auf die Vorhand kommen).
- 42. Überstreichen S. 61 1/ Wie macht man das? 2/ Wozu dient es? 1/ Der Reiter schiebt dabei beide Zügelfäuste entlang des Mähnenkammes für zwei bis drei Pferdelängen vor, um sie dann wieder in die Ausgangshaltung zurückzunehmen. 2/ Es dient der Überprüfung der Selbsthaltung des Pferdes; es soll zeigen, ob das Pferd sicher and den Gewichts- und Schenkelhilfen des Reiters steht.
- 43. Schritt Merkmale und Fehler S. 62, 63 1/ Was ist das? Definition: 2/ Was für Gangmaße (Tempi) werden unterschieden? 3/ Welches sind die Grundkriterien? 4/ Hilfengebung zum Anreiten aus dem Halten: 5/ Fehler 3 1/ Der Schritt ist eine schreitende Bewegung im Viertakt ohne Schwebephase.Er muß fleißig, raumgreifend und gleichmäßig sein. 2/ Mittelschritt, starker Schritt, versammelter Schritt. Erst ab Klasse M wird starker und versammelter Schritt verlangt. 3/ klarer Viertakt, Fleiß, Ungebundenheit under der vom Gangmaß abhängige Raumgriff (d.h. Fußen der Hinterhufe über oder in die Spur der jeweiligen Vorderhufe.) 4/ Reiter treibt das an den Hilfen stehende Pferd mit Gewicht und beiden Schenkeln bei einer nachgebenden Zügelhilfe in die Vorwärtsbewegung hinein, ohne die weiche Anlehnung aufzugeben.Der Reiter muß losgelassen den Bewegungen des Pferdes folgen (kein "aktives Anschieben") und die Nickbewegung des Pferdes von Hals und Kopf durch mitgehen der Reiterhand und Ellbogen- und Schultergelenken zulassen. 5/ a) Zu starke Handeinwirkung -> starke Beeinträchtigung von Takt und Losgelassenheit b) zu starkes Treiben, klemmender Unterschenkel und übertriebenes wechselseitiges Treiben -> Taktfehler (z.B. das unterschiedlich weite Vortreten der Hinterbeine c) falsches Treiben und zu starke Handeinwirkung -> Gleichmaß geht verloren, die gleichseitigen Beine werden gleichzeitig bewegt (Pass).
- 44. Trab Merkmale und Fehler S. 63 1/ Definition 2/ Tempi und in welcher Klasse geritten? 3/ Tritte Verlängern ist eine Vorstufe vom? 4/ Hilfengebung? 5/ Hilfengebung beim Zulegen zum Mitteltrab oder starken Trab? 6/ Fehler 2 1/ Der Trab ist ein Zweitakt mit einem Moment der freien Schwebe. 2/ Arbeitstrab, Mitteltrab, versammelter T., starker Trabbis Klasse L: AT, MT in Klasse L: AT, MT, VersTab Klasse M auch starker T 3/ Mitteltrab 4/ Wie im Schritt nur im verstärkten Maße: mit Gewicht- und Schenkelhilfe bei nachgebender Zügelhilfe in die Vorwärtsbewegung hinein. Der Reiter muß in der Mittelpositur mit den Bewegungen des Pferdes mitschwingen, um Schwung und Takt im gewünschen Maße beizubehalten. 5/ Beim Zulegen veranlaßt der R. nach einer oder mehreren halben Paraden durch die bestimmte, gleichzeitige und gleichmäßige Einwirkung von Gewicht und beiden Schenkeln das Pferd zu einem größeren Raumgriff. Die Hand gibt soviel nach, wie es die Dehnung des Halses zur Rahmenerweiterung erfordert. Verbindund und korrekte Selbshaltung bleibt erhalten (Genick bleibt höchster Punkt). 6/ übertriebenes Treiben und zu starke Handeinwirkung -> eiliger Bewegungsablauf, kein oder zu wenig Schub aus der Hinterhand, Taktstörung, Spannung, Festhalten im Rücken, Hinterhand breittretend oder seitwärts ausweichend.
- 45. Galopp S. 64, 65 Merkmale, Schrittfolge, Fehler 1/ Definition: 2/Tempi und in welcher Klasse verlangt? 3/ geringfügige Stellung auf gerader Linie erlaubt? 4/ Hilfengebung z. B. Rechtsgalopp (7) 5/ Fehlerhaft 2 1/Der G. ist ein 3-Takt als Folge von Sprüngen mit einem Moment der freien Schwebe. Unterscheidung in Rechts- und Linksgalopp, je nachdem welches seitliches Beinpaar weiter vorgreift. Handgalopp: Vorgreifen des inneren Beinpaares (linke Hand, linkes Beinpaar) Außengalopp: Vorgreifen des äußeren Beinpaares 2/ AG, MG, vers.G. starker G. Bis L Arbeitsgalopp, Mittelgalopp; ab L auch Außengalopp, ab M auch fliegender Galoppwechsel und starker Galopp. 3/ ja 4/(a)Halbe Parade zum Aufmerksammachen des Pferdes (zum vermehrten Herantreten der Hinterbeine an/unter den Schwerpunkt).(b) Vermehrtes Belasten des inneren Gesäßknochens(c) rechter Schenkel liegt vorwärts treibend am Sattelgurt(d) gleichzeitiges Annehmen des rechten Zügels, um das Pferd rechts zu stellen,(e) linker (äußerer) Zügel begrenzt die Stellung und verhindert das Ausfallen über die außerer (linke) Schulter.(f) linker äußere Schenkel wird etwa eine Handbreit hinter den Sattelgurt gelegt, um ein Seitwärtstreten des linken (äußeren) Hinterfußes zu verhindern und diesen in Richtung Schwerpunkt zu fixieren(g) sobald das Pferd zum Angaloppieren ansetzt, gibt der R. nach, besonders mit der inneren (rechten) Hand, und lässt den Galoppsprung heraus. 5/ "Vierschlag" durch zu starke Handeinwirkung (Schwebephase geht verloren); Kreuzgalopp
- 46. Galopp S. 64-65 / 85 1/ 4 verschiedene Tempi im Galopp. 2/Was wird bis Klasse L verlangt? 3/ Was wird zusätzlich in Klasse L verlangt? 4/ Und was in Klasse M? 1/ Arbeitsgalopp, Mittelgalopp, versammelter Galopp und starker Galopp. 2/ Bis Klasse L werden Arbeitsgalopp und Mittelgalopp verlangt. 3/ In Klasse L werden auch versammelter Galopp verlangt. 4/ In Klasse M auch noch starker Galopp.
- 47. Halbe und ganze Paraden; S. 66 neu
- 49. 1/ Welche Lektionen werden in Klasse A gefordert? Vorwiegend lösende Aufgaben 1/ Es werden korrekte Hufschlagfiguren und genaue Übergänge verlangt a) vorwiegend lösende Lektionen b) Angaloppieren aus dem Trabc) Schlangenlinien durch die ganze Bahnd) einfache Schlagenlinien an der langen Seitee) Viereck verkleinern und vergrößernf) Vorhandwendung
- 50/ Welche Lektionen, die mehr Durchlässigkeit fordern werden in der Klasse A verlangt? 6 Lektionen 1/ Volten mit 10m Durchmesser 2/ Halten aus dem Trab (korrekte Grußaufstellung) 3/ Rückwärtsrichten um eine Pferdelänge (3-4 Tritte) 4/ Angaloppieren aus dem Schritt 5/ Übergänge zum Schritt aus dem Galopp 6/ einfacher Galoppwechsel