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Wirtschaftsfachwirt II (Fach) / Investition und Finanzierung (Lektion)

Zusammenfassung

Diese Lektion wurde von Cooper11 erstellt.

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  • Wie ist der Zusammenhang von Finanzierung und Investition? Investition=Mittelverwendung Finanzierung=Mittelherkunft
  • Wie werden Investitionen unterschieden? Sachinvestionen: Beschaffung von Sachanlagevermögen und Sachgütern (Teile des Umlaufvermögens) z.B, Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Vorräte, Werkzeuge Finanzinvestitionen: Beschaffung von Forderungs- oder Beteiligungsrechten z.B, Wertpapiere, Aktien, Geschäftsanteile, Rentenpapiere, Obligatoren Inmaterielle Investitionen:Aufgaben zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit; Kapitalrückfluss ist nicht direkt ermittelt, z.B. Ausgaben für folgdende Bereiche: Personalentwicklung, Sozialwesen, F&E Marketing Gründungsinvestitionen Erweiterungsinvestitionen Strategische Investition Ersatzinvestionen Rationalisierunginvestiionen      
  • Welche Kriterien sind zur Beurteilung einer Investition geeignet? 1. Quantitative Beurteilungskriterien: 1.1. Statische Betrachtungsgrößen: Kosten der Investition=Kostenvergleichsrechnung, Gewinn der Investiton=Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilität=Rentabilitätsvergleichsrechnung, Amortisationszeit=in welcher Zeit die Überschüsse aus der Investition den Kapitaleinsatz decken=Amortsationsvergleichsrechnung 1.2 Dynamische Betrachtungsgrößen: Kapitalwert=Kapitalwertmethode, interner Zinsfluss=interne Zinsflußmethode, Annuität=Annuitätenrechnung Armortisationszeit=Dynamische... 2. Qualitative Beurteilungskriterien 2.1 Wirtschaftliche Betrachtungsgröße: Garantieleistung, Kulanz und Zuverlässigkeit des Herstellers, Kundendienst des Herstellers, Nutzungsdauer der Anlage, steuerliche Aspekte, Risiken der Investition (Gefahr der Überalterung),Ermittlung des optimalen Ersatzzeitpunkts 2.2 Technische Betrachtungsgrößen: Stand der Technik der Anlage, Kosten der Instandhaltung (Störanfälligkeit), Leistungsdaten der Anlage, Dimension der Anlage 3. Beachtung notwendiger Nebenbedingungen : Umweltverträglichkeit, (Emmision), Arbeitsschutz/Arbeitssicherheitsaspekte, technische Vorschriften, Genauigkeitsgrad, Kapazitätsreserven, im Berieb vorhandende Energieversorgung, Lieferzeit, Anpassung        
  • Welche generellen Unterschiede bestehen zwischen statischen und dynamischen Verfahren der Investionsrechnung? Statische Verfahren: sind einfache Vergleichsverfahren anhand der Bewertungskriterien Kosten, Gewinn, Rentabilität und Amortisation -werden in der Praxis überwiegend verwendet -gehen nur von einer Periode aus, die als repräsentativ gesehen wird -berücksichtigen keine zeitlichen Unterschiede von Einnahmen und Ausgaben Dynamische Verfahren: betrachten alle Nutzungsperioden der Anlage, berücksichtigen alle Ein- und Auszahlungen der einzelnen Perioden, basieren auf finanzmathematischen Methoden, sind besser geeignet als statische Verfahren, werden wegen ihrer Handhabung in der Praxis seltener eingesetzt
  • Welche statischen Verfahren der Investitionsrechnung gibt es? 1. Kostenvergleichsrechnung 2. Gewinnvergleichsrechnung 3. Rentabilitätsvergleichsrechnung 4. Amortisationsvergleichsrechnung
  • Die Eurosound OHG vefolgt seit ihrer Gründung im 2007 bestimmte Ziele Stellen Sie drei Unternehmensziele der Eurosound OHG dar. z.B.: 1. Kapitalsbeschaffung 2. Investition bei technischen Anlagen und Maschinen 3. Abbau der Verschuldung 4. Umsatzsteigerung  
  • Beschreiben Sie einen möglichen Zielkonflikt und eine Zielkomplemtariatät. Bezügl. Eurosound OHG Zielkonflikt: Fremdkapitalbeschaffung/Abbau der Verschuldung Abbau der Verschuldung/Investionen Zielkomplemtarität: Mit steigendem Umsatz kann angemessener Gewinn entstehen, kostengünsitige Produktionsstandorte und veränderte Produktpallette Investitionen bei technischen Anlagen und Maschinen und Kapitalbeschaffung  
  • Erläutern Sie die Begriffe -Liquidität -Finanzierung Liquidität z.B. sagt aus, in welchem Maß das Unternehmen fähig ist, die in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Schulden zu begleichen; auch Zahlungsfähigkeit benannt oder sagt aus, mit wie viel Prozent das Unternehmen durch den jeweiligen Umalufvermögensbestandteil das kurzfristige Kapital abdeckt. Finanzierung z.B. beschreibt die Beschaffung von Kapital (Eigen- und Fremdkapital), das zur Investition in Anlage- und Umlaufvermögen benötigt wird.
  • Unterbreiten Sie drei Vorschläge zur Verbeserung der finanziellen Situation in Bezug der Liquidität. Als besonders belastend sind die hohen Vorräte anzusehen, die kurz- bis mittelfristig abgebaut werden müssen (z.B. durch Sonderaktionen im Verkauf, Produktionseinschränkungen durch Kurzarbeit usw.) Die Forderungen könnten an ein Factoringunternehmen verkauft werden. Das schafft kurzfristig einen finanziellen Spielraum, senkt allerdings wegen der anfallenden Gebühren die Rentabilität Es wäre drüber nachzudenken, von den Groß- bzw. Bestandskunden Anzahlungen einzufordern, um darüber zu kostenlose kurzfristigen Mittel zu kommen. Kurzfristige liquide Mittel ließen sich über einen Verkauf von dafür geeigneten Teillen des Anlagevermögens erreichen, wenn dieser zurückgelastet werden können.    
  • Beschreiben Sie zwei Arten des Factorings. Echtes Factoring:beinhaltet alle drei Faktoren (Finazierungsfunktion, Dienstleistungsfunktion, Delkrederefunktion) durch den Fakter. Unechtes Factoring:beinhaltet nur zwei Funktionen (Delkredererisiko entfällt) Offenes Factoring:Klient informiert Debitor(Drittschuldner) über das Factoring, dieser zahlt ab sofort nur noch mit befreiender Wirkung an den Faktor. Stilles Factoring: Dem Debitor (Drittschuldner) bleibt das Factoring verborgen. Er zahlt weiter an den Lieferanten/Klienten. Halboffenes Factoring: Der Klient zeit durch Zahlungsvermerk auf den Rechnungen die Zusammenarbeit mit dem Faktor an, verzichtet aber auf eine ausdrückliche Abtretungserklärung. Der Kunde kann in diesem Fall auch an seinen Lieferanten zahlen.
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  • Beschreiben Sie jeweils drei Vor- und drei Nachteile dieser Finanzierungsform. Vorteile:  ausbleibende Forderungsausfälle bei Anwendung der Delkredererfunktion, Kosteneinsparung Debitorenbuchhaltung bei Anwendung der Dienstleistungsfunktion,Entlastung der Bilanz (Bilanzverkürzung wenn mit den frei werdenden Mitteln Skontierungsvorteile ausgenutzt werden, evtl. Ausnutzung von Vorteilen im Einkauf, Unternehmen kommen schneller an flüssige Mittel (unter Abzug der Aufwendungen) Nachteile: Verringerung der Rentabilität durch anfallende Kosten für Factoring-Gebühren und Delkrederefunkton, ggf. Imageverlust durch offenes Factoring, Aufwendung für die Sollzinsen, Vermittlungsprovision, Spesen und Bearbeitungsgebühr.
  • Welche Arten von Investitionen gibt es? Gründungsinvestition Erweiterungsinvestition Strategische Investition Ersatzinvestition Rationalisierungsinvestition Finanzinvestition Inmaterielle Investition
  • Goldene Finanzierungsregel Anlagevermögen und langfristiges gebundenes Umlaufvermögen durch Eigenkapital und mittel- bis langfristiges Fremdkapital mindestens in gleicher Höhe gedeckt ist.
  • Leasing zeitlich begrenzte Nutzungsüberlassung gegen Entgeld. Es gibt Immobilien- und Mobilienleasing. Dabei bleibt die Leasinggesellschaft i.d.R. während der Dauer des Leaingvertrages rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer und bilanziert den Gegenstand. Aus Folge daraus kann der Leasingnehmer die Rate in voller Höhe als steuerlichen Aufwand geltend machen.
  • Vorteile des Leasings? Kein Fremd- oder Eigenkapital zur Finanzierung eines Objektes nötig und somit die Bilanzstruktur nicht negativ verändert wird. Die Liquidität des Unternehmens wird geschont.
  • Vollkostenrechnung Alle anfallenden Kosten werden auf die Kostenträger verrechnet. Gesamtkosten des Leistungszeitraums werden auf die gesamte Leistungsmenge aufgeteilt. Traditionelle Form der Kostenrechnung Problematik: verursachgsgerechter Zurechnungsmodus für Stück-Gemeinkosten der nicht stückbezogen anfallenden Kosten Kritik: Verstoß gegen das Verursachungsprinzip
  • Teilkostenrechnung Nur bestimmte Kosten werden auf die Kostenträger verrechnet, die übrigen Teile werden auf anderen Wegen in das Betriebsergebnis übernommen Den Kostenträgern werden somit nur die Kosten zugewiesen, die diese auch wirklich hervorgerufen haben. Für kurzfristige Dispositionen sind nur variable Kosten relevant Kritik: Auf lange Sicht lässt eine Teilkostenrechnung wesentliche Kostenaspekte außer Acht.
  • Investitionsentscheidungen Beurteilungskriterien: Wirtschaftlichkeit/Rentabilität/Ammortisatioszeit Differenz zwischen Aufwand und Ertrag=Wirtschaftichkeit, es ist anzustreben eine möglichst hohe Rentabilität des eingesetzten Kapitals zu erzielen. Ebenso fließt in die Burteilung ein, wie langees dauter, bis das eingesetzte Kapital wieder durch den Rückfrluss gedeckt wird (Ammortisationszeit) Unternehmensstrategie: Überlegungungen ob die Investition zur langfristigen Planung passt. Liquidität: finanzielle Mittel aufzubringen ohne Engpässe Steuern: Durch die Abschreibung einer Investition entstehen Kosten. Aber Neuinvestitionen führen häufig zu einer Erhöhung des Unternehmensvermögens und der Unternehmensgewinne. Die evtl. zusätzlich anfallenden Steuerzahlungen mindern den aus den Investitionen erwarteten Gewinn und müssen berücksichtigt werden. Umgekehrt vermindern Abschreibungen auf das Anlagevermögen den Unternehmensgewinn. Investitonstermin: Wann ist die der optimale Termin Investionsrisiko: Eiermaschine Technische Rahmenbedingungen: Wie lange wird Garantie gewährt? Unabhängigkeit: Folgeinvestitionen    
  • Investionsrechenverfahren Arten der Investionensrechnungen Investitionen führen zu Zahlungsströmungen.Diese sind: Kapital bindende Ausgaben, die aus den Ausgaben der Anschaffungen oder der Herstellung einschl. der damit verbundenen Nebenkosten sow laufenden Kosten der die Nutzung der Investionsobjekte bestehen. Kapital freisetzende Einnahmen, die den Kapital bindenden Ausgaben gegenüberstehen. Diese stammen aus den Erlösen für Leistungen des Unternehmens soe den Liquiditionserlösen der Investionsobjekte am Ende der Nutzungsdauer Drei Gruppen der Investionsrechnung: Statische Verfahren: wird der Zeitablauf nicht oder nur unvollkommen berücksichtigt, und die Konsequenzen der Investionsverfahren werden meist nur für eine kurzen Zeitraum beachtet. Einfache Anwendung. gehen weniger auf die zukünftigen Einnahmen und Ausgaben während der Leistungsdauer des Investionsgutes ein. Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilitäsvergleichsrechnung, Amortsationsvergleichsrechnung Dynamische Verfahren. über den gesamten Investitionszeitraum bis zur Deinvestition. Es werden hohe Anforderungen an die Qualität der benutzten Daten gestellt Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode, Zinsfußes Simulantenverfahren
  • Statische Investitionsrechnung Kostenvergleichsrechnung Berechnungsprinzip: Betriebskosten + Abschreibungen oder Miete + Kapitalkosten (Zinsen) = jährliche Kosten Dabei berechnet man die Höhe der Abschreibung aus: AfA=A/Hk-Restwert:Nutzungsdauer Die Zinsen werden auf das durchschnittliche gebundende Kapital berechnet.
  • Dynamische Verfahre Wichtige fianzmathematische Begriffe Endwert Barwert Der Endwert ergibt sich durch die Aufzinsung eines Betrages mit dem Aufzinsungsfaktor. Damit kann festgestellt werden,welchen Wert eineoder mehrere während einer Betrachtungsperiode gleistete Zahlungen am Ende dieser Perionde hat/haben. Der Barwert einer Einnahme oder Ausgabe ist der Wert, der sich durch die Abzinsung ergibt. Er gibt an, welchen Wert eine oder mehrere während einer Betrachtungsperiode geleistete Zahlungen zu Beginn der Betrachtungsperiode haben. Der Barwert ergibt sich durch die Multiplikaton des Zeitwertes der Zahlung mit dem Abzinsungsfakter Endwert= BarwertxAufzinsungsfaktor Kn=K0x(1+i)hoch n. Barwert: Betrag am Ende des n-ten Jahres x Abzinsungsfaktor K=K0x(1+1)hoch -n i=Kalkulationszinsfuß als Dezimalzahl, d.h. 8% =0,08 n=Anzahl der Jahre (1+i)hoch n=Aufzinsungsfaktor (1+i)hoch-n=1/(1+i)n=Abzinsungsfaktor Abzinsungsfaktor=1:Aufzinsungsfaktor
  • Dynamisches Verfahren Kapitalwert Der Kapitalwert einer Investition ist die Differenz zwischen dem Barwert der investionsbedingten Einzahlungen und dem Barwert der investitionsbedingten Auszahlungen. Darüber hinaus kann man nicht nur den Wert einer Zahlung zu Beginn oder zum Ende einer Vergleichperiode ermitteln, sondern auch die durchschnittlich jährlich in gleicher Höhe anfallenden Zahlungen (Annuitäten) die sich aus einem bestimmten auf den Beginn oder das Ende der Vergleichperiode bezogenen Kapitalbetrag ergeben.
  • Grundschuld und Hypothek Hypothek=akzessorisch d.h. sie ist unlösbar mit der zugrunde liegenden Forderung verbunden. Sie passt isch an die wechselnde Höhe der Forderungen an und erlischt mit dem Wegfall der Forderung. Aus der Hypotek haften dem Gläubiger das Grundstück (dingliche Haftung) und die Person des Schuldners (persönliche Haftung). Der Schuldner haftet somit nicht nur mit seinem Grundstück für die Erfüllung seiner Schuld sondern mit seinem gesamten Vermögen. Formen der Hypothek: Verkehrs- Sicherungs- und Höchstbetragshypothek Hypothekt entsteht durch die Einigung zwischen dem Hypothekengläubiger und dem Grundstückseigentümer und der Eintragung ins Grundbuch. Die Übertragung der Hypothek erfolgt durch Einigung der Forderungsabtretung, schriftliche Abtretungserklärung und Umschreibung im Grundbuch.    
  • Sicherungsübereignung Besicherung von Bankdarlehen. Sie ist eine Art Pfandrecht ohne das eine Besitzübertragung erfolgt. Sicherungsgeber bleibt Besitzer des Gutes und der Sicherungsnehmer wird Eigentümer. Es wird zusätzlich ein Verwahrvertrag geschlossen, durch den der Sicherungsgeber zum Besitz verpflichtet wird. Er muss das Sicherungsgut weiterhin bilanzieren.Bei Konkurs des Sicherungsgeber hat der Sicherungsnehmer ein Absonderungsrecht. Zur Sicherungsübereignung eigen sich insbesondere Kraftfahrzeuge, Maschinen und Waren, Warenlager. Gefahren/Negativ:Sicherungsgut könnte ein Eingentumsvorbehalt des ursprünglichen Verkäufers des Gutes lasten, diesergeht dem Sicherungseigentum vor, das Sicherungsgut wird veräußert und nicht ersetzt. Bei Sicherungsübereignung beweglicher Sachen ist für einen ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Weitere Sicherheiten: Bürgschaft=Bürge haften neben dem Kreditnehmer für den Fall, dass der Kreditneher seine Rückzahlungspflichten nicht nachkommt. Eigentumsvorbehalt=die gelieferte Ware bleibt solange Eigentum des Lieferanten, bis der Kunde seine Schuld bezahlt hat. Pfandrecht:= Zur Absicherung eines Kredites kann der Kreditnehmer bewegliche Sachen oder Rechte den Kredit Zession: Der Lieferant (Zedent) kann eine Forderung gegenüber einem Kunden an einen neuen Gläubiger (Zessionar) zur Absicherung von dessen Kredit abtreten.
  • Leverange-Effekt: Die Rentabilitätsanalyse gibt Aufschluss über die Ertragskraft eines Unternehmens. Stellt den Gewinn und dessen Entwicklung in Abhängigkeit von anderen Größen dar. Bei der Ermittlung der Eigenkapitalrentabilität wird der Jahresüberschuss auf das durchschnittlich eingesetzte Eigenkapital bezogen. Eigenkapitlarentabilität: Jahresüberschuss (vor Ertragssteuer=Eigenkapital x 100 Die Rentabilität des Eigenkapital sollte größer sein als der markt- landes oder bankübliche Zinssatz für langfristig angelegte Gelder. Sie muss neben der Verzinsung des Eigenkapitlas eine Prämie für das Unternehmenswagnis enthalten. Gesamtrentabilität zeigt die Verzinsung des in einem Unternehmer insgesamt eingesetzten Kapital (Summe aus Eigen- und Fremdkapital) Die Kenniffer zur GK mach die Rentabiliät unterschiedlich finanzierter Unternehmer verleichbar. Liegt die GK über dem marktüblichen Zinsuß für langfristg angelegte Gelder, lohnt sich der Einsatz zusätzlichen Fremdkapitals zur Steigerung des Gewinns und zur Erhöhung der Eigenkapitalrendite. Dies nennt man Leverange-Effekt (Hebel-Effekt) Die Eigenkapitalrentabilität kann durch steigende Einsatz von Fremdkapital verbessert werden solange die Rentabilität des Gesamtkapitals über dem Durchschnittzinssatz für das aufgenommene Fremdkaptial liegt.
  • Liquiditätsplan Definition der Liquidität jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Liquide Mitteln zahlen: Kassenbestand, Bankguthaben, Schecks (Wechsel) Je mehr flüssige Mittel das kurzfristige Fremdkapital decken, desot liquider und sicherer ist das Unternehmen im Fortbestand.
  • Statische Liquiditätskennzahlen Die Verwendung von Kennzahlen ermöglicht es die wirtschafltichen Verhältnisse und deren Veränderungen zum Jahresabschluss und auch über mehrere Zeitperioden auszudrücken. Neben dem Zeitreihenvergleich ermöglichen sie auch den Branchenvergleich. Bei den statischen Liquiditätskennzahlen werden die Positionen des Umlaufvermögens zu Positionen der kurzfristigen Verbindlichkeiten ins Verhältnis gesetzt. Sie Formel,. Diese Quote eignet sich auch sehr gut zum Verleich mehrer Unternehmen einer Brache.  
  • Mezzanines Kapital Bei Mezzanine Kapital handelt es sich um eine Finanzierungsart, die in ihren rechtlichen und wirtschaftichen Ausgestaltung eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital dargestellt. Dabei wird in der klassischen Variante einem Unternehmen wirschaftliches und/oder bilanziellen Eigenkapital zugeführt, ohne den Kapitalgebern Stimm- oder Einflussrechte wie bei echten Gesellschaftern zu gewähren. Merkmale: Eigenkapital und Fremdkapital Stehen die Mittel langfristig zur Verfügung und wurde eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, zählen die Kreditinstitute dieses Kapital zum Eigenkapital. Dadurch entsteht eine verbesserte Eigenkapitalquote und Bilanzbonität. Die Verzinsung der geliehenen Mittel erfolgt meist durch eine feste laufende undeine variable (erfolgsabhängige) Zinskomponente und liegen höher als bei klassischer Fremdkapitalüberslassung        
  • Finanzierungsarten Innen- und Aussenfinanzierung Mittelherkunft Innen- und Aussenfinanzierung. Scharfe Trennung zwischen dem Betrieb und den Kapitalgebern einschl. des Inhabers oder der Gesellschafter vorzunehmen. Als weitere Form der Innenfinanzierung ist die Bildung von Rückstellung anzusprechen.Wirkt sich auf die Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwandbuchung aus und verkürzt dadruch den ausweisbaren Gewinn. Außenfinanzierung fließ dem Betrieb das Kapital von außen zu. Eigen- und Fremdfinanzierung
  • Eigen- und Fremdfinanzierung Eigenfinanzierung verschiedene Arten: Leisten der Inhaber oder die bisherigen Gesellschafter eine zusätzliche Einlage, auch Einlagenfinanzierung bezeichnet. Wir das neue Eigenkapital von neuen Gesellschaftern aufgebracht, so spricht man von Beteiligungsfinanzierung und die Selbstfinanzierung durch den Betrieb selbst. Fremdkapital =Beleihungsfinanzierung, da man das Fremdlkapital termingebunden zurückzuzahlen hat.  Wird in der Bilanz als Fremdkapital aufgeführt.(Kredite, Verbindlichkeiten, Rückstellungen) die Kapitalüberlassung erfolgt meist gegen Entgelt die Kapitalüberlasung ist befristet der Gläubiger hat eine Rückzahlungsanspruch der Gläubiger hat kein Mitspracherecht bei der Geschäftsführung das Unternehmen trägt eine Liquiditätsbelastung durch Zinszahlung und Schuldentilgung die Überlasung erfolgt i.d.R. gegen die Stellung von Sicherheiten
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  • Finanzierungsarten Darlehen: Annuitätendarlehen Endfälliges Darlehen Ratendarlehen  
  • Ausgestaltung der Kapitalstruktur: Je nach Ausgestaltung der Kapitalstruktur kommt es auch zu unterschiedlichen Belastungen durch Steuern. Hier sind folgende Aspekte entscheidend: Ausschüttungspolitik, Steuer auf Unternehmensgewinne, Gewerbesteuer
  • Innenfinazierung Selbstfinanzierung Bei der Selbstfinanzierung aus Gewinn werden Finanzmittel, vom Unenehmen selbst bzw. aus den Betrieblichen Umsätzen heraus aufgebracht. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Gewinne werden aus der Bilanz ausgewiesen und einbehalten (offene Selbstfinanzierung). Dabei werden die Gewinne entweder den Kapitalkonten gutgeschrieben (Einzelunternehmen, Personengesellschaften) oder auf Rücklagenkontengesammelt (Kapitalgesellschaften) Die Selbstfinanzierung ist also aus der Bilanz ersichtlich. Für Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften (außer AG) gibt es keine gesetzlichen Vorschriften über Umfang und Grenzen der offenen Selbstfinanzierung. Bei Aktiengesellschaften sind jährlich 5% des um den Verlusvortrag des Vorjahres verminderten Jahresüberschuss in eine gesetzliche Rücklage einzusellen, bis 10% des Grundkapitals erreicht sind.
  • Finanzplan und Ermittlung des Finanzbedarfs Die Kapitalbeschaffung nennt man auch Finanzierung. Verschiedene Möglichkeiten für ein Unternehmen sich mit Kapital zu versorgen. Eigen-oder Fremdfinanzierung, (Fremdfinanzierung durch Bankkredite) Ob ud zu welchem Preis eine Bank bereit ist einen Kredit herauszugeben hängt von der Bewertung des Unternehmens (Rating) ab. Dabei spielen messbare, quantitative Faktoren aber auch qualitative Faktoren eine Rolle.
  • Kapitalbedarfsplanung Je nachdem, in welcher Phase sich ein Unternehmen befindet, wird es einen anderen Kapitalbedar haben. In der Gründungsphase oder während der Expansion wirdes einen erhöhten Kapitalbedarf haben (Gründung- Markteinführungskosten) um ein neues Produkt) Gesamtkapitalbedarf=Anlagekapitalbedarf+Umalufkapitalbedarf
  • Finanzierungsplanung Fremdfinanzierung Fremdfinanzierung: Kredite, Rückstellung oder Verbindlichkeiten Kapital von Banken durch Bankdarlehen oder Kontokorrentkrediten Weitere Möglichkeit zur Fremdfinanzierung auch aus öffentlichen Förderprogrammen, bspl. KfW
  • Eigenfinanzierung Wenn das Unternehmen selbst im Rahmen der Selbstfinanzierung aus seinem Geschäftsbetrieb erwirtschaftet. Die Eigenkapitalquote ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Prüfung der finanziellen Stabilität eines Unternehmens. Je höher die EK-Quote desto solider und krisenfester ist eine Finanzierung und desto geringer ist die Abhängigkeit von Femdkapitalgebern (Banken, Lieferanten
  • Gewinnversteuerung Bei den Personengesellschaften erfoglt es durch die Gesellschafter selbst. Kapitalgesellschaften auf einbehaltene Gewinne müssen 15 % Körperschaftssteuer bezahlt werden.
  • Stille Selbstfinanzierung Bei der stillen Selbstfinanzierung ist das Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben zur Bewertung von Vorräten, selbst erbrachte Leistungen, Einstellung in die Rückstellungen sowie den Ausweis von Abschreibungen gebunden. Stille Selbstfinanzierung erfolgt durch die Bildung stiller Reserven in der Bilanz. Durch die Unterbewertung von Aktiva (z.B. durch überhöhte Abschreibung) oder durch Überbewertung von Passiva (z.B. überhöhte Rückstellungen) wird der Gewinn gedrückt. Der Finanzierungseffekt stiller Reserven ist größer als derjenige offener Rücklagen, weil die ausgewiesenen Gewinne sofort steuerpflichtig sind, während die in den stillen Reserven versteckten Gewinne zunächst nicht besteuert werden. Erst bei der Auflösung werden sie als außerordentliche Erträge sichtbar und besteuert.  
  • Cashflow Der Cashflow wird als Indikater für die Ertrags- und Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens herangezogen. Er gibt an welche aus den Umsatzerlösen selbst erwirtschafteten Mittel für Investitionen, Schuldtilgung und Gewinnausschüttung zur Verfügung stehen.  Bei den Kreditinstituten und für die Bilanzauswertung wird meist -ausgehend vom Jahresüberschuss-folgende Ermittlung angewandt
  • Dynamischer Verschuldungsgrad (Kennziffer) Die Kennziffer dynamischer Verschuldungsgrad zeigt wie viele Jahre bei gleichbleibendem Cashflow es dauert, bis die Verbindlichkeiten zurückbezahlt worden sind, vorausgesetzt Casflow wird zur Schldentilgung verwendet. dynamischer Verschludungsgrad=Verbindlichkeiten:Cashflow Im Rahmen der Bonitätsanlayse kann die Kennzahl Cashflow alleine nicht zu einem Bonitätsurteil führen, denn mehrere Fragen weren von ihr nicht beantwortet.z.B. ist die Höhe des Betriebsergebnisses durch Höherbewertung bei den Vorräten, aktivierten Eigenleistungen, Leasing beeinflusst? sind die getätigten Investitionen sinnvoll oder handelt es sich um eine Fehlinvestition oder überdimensionierte Investition? werden hohe Ausschüttungen oder gewinnübersteigende Entnahmen getätigt?
  • Finanzierung aus Abschreibung. Abschreibungen sind Wertminderungen von abnutzbaren Anlagegütern. Für Abschreibungen ist es charakterisch, dass sie als Aufwand aber nicht Ausgabe der gleichen Rechnungsperiode sind.Die verdienten Abschreibungen können zur Schuldentilgung, Ersatzbeschaffung oder auch Kapazitätserweiterung eingesetzt werden. Kapazitätserweiterungseffekt/Lohmann-Ruchti-Effekt Werden Abschreibungswerte laufend reininvestiert kann das unter bestimmten Vorraussetzungen zu einer Anlagenexpansion führen, ohne das neue finanzielle Mittel zugeführt werden müssen Kapazitätsereiterungsfaktor=2xn:N+1
  • Finanzierung aus Rückstellungen Steht dem Unternehmen bis zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit als Finanzierungsmittel zur Verfügung. Rahmenbedingungen § 249 HGB Rückstellungen können in der Bilanz ausgewiesen werden für ungewisse Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für die Ingangsetzung, die im darauffolgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen geleistet werden Besonders die langfristigen Pensionsrückstellungen haben für das Unternehmen finanzierende Bedeutung. z.B. Steuerzahlungen und Sozialleistungen für das abgelaufene Geschäftsjahr Finanzierungseffekt durch Rückstellungen das der Aufwand für die Rückstellungen sofort entsteht, die Auszahlung des Kapitals ab zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Für diese Zeitspanne steht das Kapital zur Finanzierung zur Verfügung.. Darüber hinaus für die Bildung von Rückstellungen zu einem reduzierten Gewinn umd damit auch zu einer verminderten Steuerschuld. Man unterscheidet: kurzfristige Rückstellungen (z.B. Steuern) mittelfristige Rückstellungen (z.B. Prozesskosten) langfristige Rückstellungen (z.B. Pensionsrückstellungen) Die Bedeutung er Rückstellungen für die Finanzierung ist umso größer, je länger sie zur Verfügung stehen und natürlich je höher sie sind.
  • Außenfinanzierung Beteiligungen Einlagen- bzw. Beteiligungsfinanzierung ist Zuführung von EK von außen durch den Einzelunternehmer, Miteigentümer(Gesellschafter Personengesellschaften) oder durch Anteilseigner (AG, GmbH-Gesellschafter). Hinsichtlich der Personen, die das Eigenkapital aufbringen, existieren bei der Beteiligungsfinanzierung zwei Möglichkeiten: bisherige Gesellschafter der Unternehmung erhöhen ihren Anteil neue Gesellschafter treten durch ihre Einlage in den Kreis der bisherigen Gesellschafter Dabei kann es sich um Einzelpersonen,Unternehme oder Kapitalbbeteiligungsgesellschaften handeln (Private-Equity-Gesellschaften)  
  • Private Equity/Venture-Capital-Gesellschaft Private Equity der allgemeine Begriff für das von privaten und institutionellen Anlegern bereitgestellte Beteiligungskapital i.d. R. nicht an der Börse notierten Unternehmen. Zwei Grundformen der Beteilgung:Auf der einen Seite sindes die Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die vornehmlich in bereits etablierte und bestehende kleine und mittelgroße Unternehmen investieren. Das Gegenstück hierzu die sog. Wagnisfinanzierungsgesellschaften (Venture-Capital-Gesellschaft) Ihr Anliegen ist es jungen und innovativen Geschäftsindeen bzw. Unternehmen beim Start zu helfen und sie in der Wachstumsphase zu begleiten.Der Kapitalgeber erwartet eine gute Rendite seiner Anlage. Bei der Vergabe von Risikokapital (Venture Capital) ist die mittelfristige Erwartung des Kapitalgebers, seine Einlage zu einem guten Preis wieder weiterverkaufen zu können. Das Kapital wird hierbei entweder in Form von vollhaftendem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstruementen (z.B. Mezzanine Kapital oder Wandelanleihe) ins Unternehmen gebracht, oftmals durch Venture-Capital-Gesellschaften (VCG)  
  • Stillen Gesellschafters Der stille Gesellschafter ist an Gewinn und Verlust beteiligt. Die Verlustbeteiligung kann ausgeschlossen werden. Der typische stille Gesellschafter erhält eine Gewinnbeteiligung d.h.sein Ertrag ist als Einkommen aus Kapitalvermögen in dem Jahr, in dem er ihm zufließt, zu versteuern und stellt eine Betriebsausgabe für das Unternehmen dar. Der atypische Gesellschafter ist auch an den stillen Reserven einer Unternehmung beteiligt. Die Erträge daraus sind von stillen Gesellschaftern als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu versteuern und sind keine Betreibsausgaben für das Unternehmen
  • Kurzfristige Kredite Bonitätsprüfung vor Kreditvergabe kurz- oder langfristigen Fremdfinazierung. Zu den wichtigsten kurzfristigen Kredite Kontokorrentkredit, der Lieferantenkredit und die erhaltenen Anzahlungen. Kontokorrentkredit für kurzfristige Schwankungen. Durch die Aufnahme von Fremdkapital enstehen für das Unternehmen einmalige und laufende Kapitalkosten z.B. Grundbucheintragung, Bearbeitungsgebühren, Emmisionskosten oder Kurrsicherungkosten.  
  • Lieferantenkredit Der Lieferantenkredit wird stillschweigend eingeräumt, indem der Lieferant seinen Kunden ein Zahlungsziel gewährt. Oberflächlich betrachtet ist der LIeferantenkredit für den Unternehmen die billigste Finanzierung, weil der Lieferant keine Zinsen verlangt. Ist der Lieferant allerdings bereit, für pünktliche Bezahlung seiner Forderungen Skonto zu gewähren, lohnt es sich in jedem Fall ein Vergleich mit den Kosten des Bankrekredites, der zu diesem Zweck aufgenommen werden müsste. Skontosatz:Zahlungsziel-Skontofrist x 360=% Das Zinsniveau für Bankkredite müsste bei den Zahlungsbedingungen deutlich über 20% liegen, bevor der Lieferantenkredit billiger als ein Bankkredit wäre. Erst dann würdesich eine Zielinanspruchnahme ohne Skontoausnutzung empfehlen.
  • Erhaltene Anzahlungen In Bilanzen von Unternehmen des Baugewerbes sowie des Maschinen- und Anlagenbaus hat diese Position häufigeien erheblichen Umfang. Das Unternehmen vereinbartmit seinen Kunden Anzahlungen, um nicht den gesamten Zeitraum bis zur Bezahlung der Rechnung den vollen Betrag für die Erstellung des Gutes vorfinanzieren zu müssen. Im Gegensatz erhält der anzahlende Kunde meist als Sicherheiten eine Bankbürgschaft über den geleisteten Betrag. Im Normalfall müssen sie auch nicht verzinst werden und sind somit eine kostenfreie Möglichkeit der Kreditfinanzierung.
  • Diskontkredit Dies ist der Betrag, den die Bank für die vorzeitige Diskontierung (=Einlösung) seines Wechsels zur Verfügung stellt. Dem Einlösenden wird der Betrag abzgl. der Zinsen, deren Höhe von der Restlaufzeit des Wechsels abhängen, gutgeschrieben.