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Psychatrie (Fach) / Psychatrie (Lektion)

Mündliche Psychatrie

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  • Vaskuläre Demenz 15 % aller Demenzen stufenweise Verschlechterung, Vaskuläre Risikofaktoren (Hypertonie, Diabetes Mellitus, Nikotinabusus, Adipisitas, Hypercholesterinämie), Cerebrale Infarkte in der Vorgeschichte,  Klinik anhand Läsionsstelle aber besonders oft Affektlabilität, Störungen des Antriebs und der Stimmung Diagnose durch CT oder MRT nur Sekundärprävention, keine Antidementiva
  • Frontotemporale Demenz 5% aller Demenzen früherer Beginn als Alzheimer, vor dem 60. LJ, Verhaltensstörungen stehen im Vordergrund, Enthemmung (sexuell, Euphorisch, Vergröberung der Esssitten) oder Apathie bis zur völligen Antribslosigkeit Diagnose wie Alzheimer aber Atrohie frontotemoral und nicht frontoparietal wie bei Alzheimer Unterform ist der Morbus Pick, bei dem Pickkörper gefunden werden können
  • Lewy-Body-Demenz Ganz selten, <5% intraneurale Einschlusskörperchen aus Alpha-Synuklein, die in Substanzia Nigra zu Parkinson und im Kortex zu Demenz fürt deutliche Fluktuationen der kognitiven Leistungen, optische Halluziantionen, leichte Pakinsonsymtomatik, Überempfindlichekit gegeüber Antipsychotika mit starken Extrapyramidalen NW, wiederholte Stürze bei autonomer Beteiligung Therapie mit Azetylcholinesterasehemmer und L-Dopa Antipsychotia ohne extrapyramidale NW wie Clozapin(Standard für Parkinson) oder Quetapin  
  • Demenzen bei anderen Erkrankungen Huntington, Parkinson, NPH, AIDS-demenz, Creuzfeld-Jacob-Erkrankung
  • Delir Qualitative Bewusstseinsstörung und Desorientiertheit, Formale Denkstörungen (inkohärent, verwirrtes Reden), Inhaltliche Denkstörungen (Wahnideen), Psychomotorische Störungen mit Hypo und Hyperaktivität, Umkehr des Schlaf und Nachtrhythmus, Verschlimmerung in der Nacht, Illusionen und optische Halluzinationen Risikofaktoren: Alter (bei 40% aller über 65 Jährigen stationären Patienten und Kleinkinder), Vorbestehende Hirnerkrankung wie Demenz oder Schlaganfälle, Polypharmazie, Suchterkrankungen, früher aufgetretendes Delir. 10-15% aller stationären Paitenten Ätiologie: Intoxikation und Entzug, ZNS-Erkrankungen, Systemische Erkrankungen (metabolische Erkrankungen, Wasser-Elektrolythaushalt, Vitaminmangel, besonders B1), nach Operationen Medikamenten die fördern: Antibiotika, Andidepressiva, Antiepileptika, Neuroleptika, Benzos, Narkotika, Benzos Therapie: Ursache beseitigen, Medis die fördern absetzen, Kontrolle von Elektrolytund Wasserhaushalt, BZ, Vitaminmangel (B1), bei Wahnsymptomen und Halluzinationen Haldol oder Risperidon, bei Schlafstörungen Pipamperon und Melperon
  • Organisch psychische Störungen zweiten Ranges, 4 Beispiele organische Ursache kann nicht anhand des psychopathologischen Bilds erkannt werden   Organische Halluzinose: meist taktil (Dermatozoenwahn) bei Männern >60, Alkoholhalluzinose: bei chronischer Alkhoholabhängigkeit, akustische Pseudohalluzinationen Gustatorische Halluzinationen bei komplex partiellen Anfällen optische Halluzinationen bei Parkinsontherapie
  • Mono- und bipolare Störungen im Vergleich, Zahlen und Fakten Lebenszeitrisiko 15-20% bei monopolaren, bei bipolaren nur 1-2%, 2 Gipfel bei Monopolar, zwischen 20 und 30 und zwischen 50 und 60, das mittlere Alter ist 40(bei bipolar 16-18), bei Monopolar besonders Frauen, bei Bipolar Männer und Frauen gelich, normale Episodenlänge monopolar  unbehandelt 6 bis 8 Monate, 50-70 haben Rezidiv, 10-15% chronisch
  • Dysthymia verlauf über mindestens 2 Jahre, es reicht nicht für Diagnose einer Depression
  • Zyklothymia Schwankungen der Stimmung über mindestens 2 Jahre, Kriterien für Manie und Depression sind nicht erreicht DD Zyklothymie: Alter Begriff für Manisch-Depressiv
  • Saisonale Depression beginnt im Spätherbst und hält über Winter an, im Frühjahr wirds besser. Muss über 2 Jahre anhalten. Th: Lichttherapie 
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  • Atypische Depression vermehrtes Schlafbedürfnis, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme, MAO-Hemmer
  • Lavierte Depression Depression versteckt sich hinter vegetativen Symptomen:Schlafstörungen, Müdigkeit, Schmerzen, Missempfindungenm, Gewichtsverlust und Libidostörungen
  • Depressive Störung nach ICD-10 Hauptsymptome:  1) gedrückte Stimmung, 2) Intressensverlust und Freudlosigkeit,  3) Antriebsmangel und erhohte Ermüdbarkeit Zusatzsymtome Gestörte Konzentration und Aufmerksamkeit, Vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle und Wertlosigkeit, negativ pessimistische Zukunftsperspektiven, Suizidgedanken und Handlungen, Schlafstörungen, verminderter Appetit Wenn Symptome über 2 Wochen anhalten, 2 Haupt- und : 2 Neben = leichte, 3-4 = mittelgradige und >4 Schwere Depression erfüllen Für die diagnose sollten andere organische und psychatrische Ursachen ausgeschlossen worden sein Auch depressive Wahnideen (Schizophrenie ist Wahnwahrnehmung), besonders verschuldungs, versündigungs, nichtigkeits und hypochondrischer Wahn formale Denkstörungen wie Denkhemmung, Denkverlangsamung und Grübelneigung Pseudodemenz
  • Ätiologie von Depressionen Multifaktoriell mit genetische Prädisposition und als Trigger pschosoziale Faktoren (Vulnerabilitäts-Stress-Modell) Monoaminmangelhypothese: Mangel an Noradreanlin, Dopamin und Serotonin wegen Antidepressiva, da aber erst nach 1-2 Wochen wirken eher Störungen im Bereich postsynaptischer Second-Messenger und Transkriptionsfaktoren Menge weiterer Theorien
  • Manie Klassifikation nach der ICD-10 Hautsymptom: abnorme, anhaltend gehobene, expansive oder reizbare Stimmung  Zusatzsymptome: gesteigerte Aktivität oder motorische Ruhelosigkeit, Rededrang, Ideenflucht oder subjektives Gedankenrasen, Verlust sozialer Hemmungen, Vermindertes Schlafbedürfnis, Überhöhte Selbsteinschätzung bis Größenwahn, Ablenkbarkeit mit dauerhaftem Wechsel von Aktivitäten oder Plänen, leichtsinniges und tollkühnes Verhalten, gesteigerte Libido und sexuelle Taktlosigkeit für Diagnose Hauptsymptom über eine Woche und 3 oder mehr Zusatzsymptome
  • Therapie von Bipolaren Störungen Depression: keine Antidepressiva, da sie Manie provozieren Therapieversuch mit atypischen Neuroleptikum wie Quetiapin Manie: Akut: Lithium bei Euphorischer Manie, Valproin bei dysphroischer Manie atypische Neuroleptika wie Olanzapin und Risperidon Benzos als Kombi zur Sedierung zusätzlich: Abschirmung von Reizen, Stationär, ggf. auch gegen den Willen des Patienten Rezidivprophylaxe (wenn innerhalb von vier Jahren zwei Episoden aufgetreten sind) Lithium, wenn nicht ausreicht oder kontraindziert Carbamazepin (beide Manisch und Depressiv) Lamotrigen nur Depressive- und Valproat nur Manische Rezidivprophylaxe
  • Rapid Cycling mindestens vier Krankheitsepisoden in einem Jahr, Therapie mit Valproinsäure, schlechte Prognose
  • Symptome der Schizophrenie, Einteilung in Ränge Schizophrenie stehen abnorme Erlebnisweisen im Vordergrund: Inhaltliche Denkstörungen: Wahnwahrnehmnung, Wahneinfall, Wahnideen. Typische Wahnthemen sind Verfolgungs- Beeinträchtigungs- und Vergiftungswahn Formale Denkstörungen: Zerfahrenheit, Gedankenpsrengungen und Gedankenabreißen, Begriffszerfall (Schizophasie), Kontamination (unsinnige Wortkombinationen), Neologismen, Perseveration und Verbigeration Halluzinationen: Akustische Halluzinationen, kommentierend imperative Stimmen, selten optisch, olfaktorisch, taktil (2. Rang), Leibhaluzinationen, Gedankenlautwerden, Zoenästhesien Ich-Störungen: Gedankeneingebung, Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Willensbeeinflussung Katatone Symtome: Befehlsautomatismus(Echolalie, Echopraxie), Negativismus,  Symtome ersten Ranges nach Kurt Schneider sind Fett gedruckt, die 2. Ranges sind kursiv
  • Geschichte der Schizophrenie Emil Kraepelin, Begriff Dementia Praecox Eugen Beuler: Begriff der Schizophrenie Kurt Schneider: Symptome ersten und zweiten Ranges
  • Schizophrenie Daten und Fakten 50% beginnen zwischen Pubertät und dem 30. LJ, Männer und Frauen gleich, Frauen haben eine bessere Prognose, 1% Lebenszeitprävalenz
  • Formen der Schizophrenie Paranoide Schizophrenie: mit 40 % die häufigste, Beginn im 4. Lebensjahrzehnt, Wahnhafte Störungen wie Verfolgungswahn, Vergiftungswahn und Ich_Störungen stehen im Vordergrund, gute Prognose Hebephrene Schizophrenie, 15%, Beginn im Jugendalter, heiter-läppische Gestimmtheit, enthemmt, distanzlos, kaum erst- und zweitsymptome, schlechte Prognose Katatone Schizophrenie: 15%, Katatone Symptome im Vordergrund, gutes Ansprechen auf Antipsychotika, gute Prognose. Sonderform die perniziöse Katatonie Schizophrenia simplex, negativsymptome im Vordergrund, schlechte Prognose Sonderformen nicht im ICD-10: Zoenästhetische Schizophrenie Positiv- negativ Schizophrenie
  • positiv und negativsymptome bei Schizophrenie Negativ: Affektverflachung, Apathie, Anhedonie, sozialer Rückzug, Aufmerksamkeitsstörungen, sozialer Rückzug Positiv: Halluzination, Wahn, Ich-Störungne, Formale Denkstörungen, bizarres Verhalten Positivsymptome sprechen besser auf Antipschotika an
  • ICD-10 Schizophrenie Über mindestens einen Monat ein von 4 folgenden Symptomen  Ich-Störung(Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung, -entzug, -ausbreitung), Inhaltliche Denkstörung (Wahnwahrnehmung, Beeinflussungswahn), Aktustische Halluzinationen (kommentierend), anhaltender unrealisitischer bizarrer Wahn (das Wetter kontrollieren zu können) zwei weitere Symptome von 5-9 andere Halluzinationen, formale Denkstörungen(Gedankenabreißen, Zerfahrenheit), katatone Symptome, Negativsymptome(Apathie, Sprachverarmung, Apathie), ?  
  • Therapie der Schizophrenie Akuttherapie atypisches Neuroleptikum (Olanzapin oder Quetapin da auch Sedierend), eher nicht Clozapin (da Agranulozytose), bei starker psychomotorischer Erregung Haloperidol (aber viel Extrapyramidal), eventuell mit Lorazepam und Diazepam bei Therapieresistenz oder ausgeprägter Therapieresistenz sicherstellung der Compliance, Plasmaspiegelkontrollen(Ultrarapid metabolizer), Umstellen auf Clozapin da überlegene Wirksamkeit, evtl. Elektrokrampftherapie Es brauch 2 Wochen bis Therapie anspricht, die Akuttherapie sollte für 4-6 Wochen weitergeführt werden Rezidivprophylaxe Erhaltungstherapie für ein bis 2 Jahre nach vollständiger Remission, nach Erstmanifestation 5 Jahre mit gleichem Medikament, welches zur Remission geführt hat. Ohne Vollremission lebenslang. atypische Neuroleptika oral, bei schlechter Compliance als Depotform (Olanzapin und Risperidon) Pscho- und Soziotherapie: Frühinterventionsprogramme(zum Erkennen von Prodromalstadien), Psychoedukation(aufklären über Erkrankung), soziales Kompetenztraining, Ergotherapie und kognitive Verhaltenstherapie(um Fähigkeiten zu verbessern und so dem Patienten einen Berufsleben zu erleichtern), Familientherapie (schaffen eines günstigen Umfelds), Rehabilitationsprogramme(ambulante Einichtungen wie Wohnheime)
  • Prognosefaktoren für Schizophrenie Schlecht sind: Geschieden, getrennt, männlich, sozial isoliert, schleichender, früher Beginn und späte Behandlung, Negativsymptomatik, 
  • Alkoholkrankheit, Daten, Laborparameter, Klinik 1,6 Millionen Menschen = 2,4% der Gesamtbevölkerung in DE, multifaktorielle Genese mit genetischer Komponente, bei Variationen der Aktivität von Enzymen des Alkoholabbaus (kaum NW trotz hoher Mengen) ICD-10-Kriterien für Sucht Laborparameter: MCV, Gamma-GT, CDT, ALT und AST KL: Reduzierter AZ, Gewichtsabnahme, Inappetenz, rotes Gesicht mit Telangiektasien, Spidernavi, Gastritis, Wadenatrophie, Schlafstörungen, Potenzstörungen, PNP Sekundär bei Anststörungen oder Depression
  • Formen des Alkoholrausches Einfacher Rausch:  0,5-1,5 = leichter Alkoholrausch, 1,5-2,5 = Mittlerer Alkoholrausch, 2,5-3,5 = schwerer Alkoholrausch, >3,5 Lebensgefahr, 4.0 = Alkoholisches Koma, bei 5% liegt Letalität bei 50% (Aspiration, Atemdepression) Komplizierter Rausch: quantitativ stärker ausgeprägter Rausch bei zerebraler Vorschädigung Pathologischer Rausch: Auslösung durch kleine Mengen Alkhohol, nur kurze Dauer, komplette Amnesie für Rausch, Persönlichkeitsfremde Verhaltensmuster, bei chronischer Alkoholkrankheit durch Hirnschädigung (forensich wichtig)
  • Alkoholentzugssyndrom Alkoholentzugssyndrom Alhohol wirkt GABAerg, bei Wegfall Überstimulation Brechreiz, übelkeit, Druchfall, Tachykardie, Hypertonie. Vegetativ: Schwitzen und Tremor. ZNS: Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Depressive oder gereitzte Stimmung, Angst und Schreckhaftigkeit, akustische Hallus Gefahr 15: haben generalisierte Krampfanfälle, zu 85% in den ersten 6 Stunden   Delirium tremens in 15% der Fälle Trias: Bewusstseinsstörung, Desorientiertheit, Anst. Dauert 5-7 Tage an.  beim Delir auch optische Halluzinationen, erhöhte Suggestibiliät (nimmt vermeintlichen Faden von Bettdecke oder liest vom leeren Blatt), Hypermotorik und Symptome des Entzugs Behandlung: Alkoholentzungssyndrome Clomethiazol (Disulfiram): Wirkung: wirkt wie Benzos am GABA-Rezeptor über Verstärkung von GABA und Glycin, nur andere Bindungsstelle. Macht  sedierend, anticholinerg und verhindert ein Delir NW Hohes Abhängigkeitspotential, daher nur stationär, schleichend absetzen Kapseln, Initial 2-4, 2 weitere alle 2-4 Stunden, höchstdosis sind 24/d Benzos: Diazepam, 4-6 x 10mg/d Alkoholentzugsdelir: Bei Halluzinationen und Wahnideen Haloperidol 50-100mg B1-(Thiamin) gegen Wernicke-Enzephalopathie Rückfallprophylaxe: Acamprosat: Anticraving-Susbtanz, Antagonist am NMDA- Rezeptor Naltrexon: in Deutschland nicht mehr zugelassen, vermindert Rückfälle und Trinkhäufigkeit Adversivtherapie mittels Disulfiram: Hemmt  Aldehyddehydrogenase und macht schwere Alkohol- Unverträglichkeit, da auch Todesfälle beschrieben sind vorsichtige  Gabe Ambulante Nachbetreuung: Selbsthilfegruppen, Blaues Kreuz, AA, Guttempler, regelmäßige Besuche beim Hausarzt, Einzeltherapie beim Psychologen oder Psychater
  • Folgeschäden der Alkoholkrankheit Alkoholhalluzinoseeher akustische Halluzinosen, da sie oft über Trugcharakter wissen Pseudohalluzinationen Eifersuchtswahn Wernicke-Enzephalopathie:B1 Mangel, Trias: Orientierungsstörungen, Okulomotorikstörungen (beidseitig Abduzens) und Ataxie Korsakow-Syndrom:Merkfähigkeitsstörung, Desorientiertheit und Konfabulation
  • Nikotin Jeder Raucher verliert im Schnitt 8 Jahre seines Lebens Bindet an nikotinerge Azetylcholinrezeptoren, führt im zu Dopaminausschüttung im Behlohnungssystem und zur Abhängigkeit Einzel- und Gruppentherapieverfahren, Verhaltenstherapie Nikotinersatztherape: Pflaster, Kaugummi, nasenspray Andidepressivum Bupropion und Vareniclin als ein parteieller Agonist am nikotinergen Azetylcholinrezeptor
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  • Angststörungen Phobien:Soziale Phobie: Angst vor Situationen, in denen man im Mittelpunkt stehtAgoraphobie (Platzangst) Angst vor Situationen, in denen Flucht erschwert ist, öffentliche Plätze, beengende RäumeSpezifische Phobien (Arachnophobie, Zoophobie, Akrophobie) Panikstörung: nicht auf Situationen bezogen: Herzneurose, chronisches Hyperventilationssyndrom Generalisierte Angststörung: Generalisierte, anhaltende Angst auf unspezifische Situationen, meist Frauen Th: Verhaltenstherapie, SSRI
  • Zwangsstörungen Von den Paitenten im Gegensatz zum Wahn selber als sinnlos empfunden und stört diesen im Alltag. Männer und Frauen gleichhäufig betroffen (bei Kindern vor allem Jungen), Beginn in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter.  Zwangshandlungen: Hände waschen, Rituale vorm Schlafengehen Zwangsgedanken: Gedanken, die sich immer wieder aufdrängen und als Störend empfunden werden: Ein Kind mit einem Messer zu verletzen oder vom Balkon fallen zu lassen. Werden sehr selten durchgeführt.  Zwangsstörung: Zwangsgedanken und Zwangshandlungen Th: Psychotherapie, besonders kognitiv behavoiorale Therapie (mit Exposition und Vermittlung kognitiven Strategien) sowie SSRI (besonders bei Zwangsgedanken)
  • Dissoziative Störungen Dissoziative Störung= Abspaltung von Bewusstsein oder Körperfunktionen die der Patient nicht mehr oder nur teilweise kontrollieren kann   Dissoziative Bewusstseinsstörungen Dissoziative Amnesie (vergessen bestimmter Sachen) Dissoziative Fugue (flüchten aus bekannter Umgebung) Dissoziativer Stupor (Patienten Reagieren nicht mehr) Dissoziative Identitätsstörung (Patienten nehmen zwei Identitäen an) Konversionsstörungen (=dissoziative Bewegungsstörungen): Dissoziative Bewegungsstörung (nicht durch organische Ursache erklärbare Lähmung einer Körperpatie) Dissoziative Empfindungs oder Sensibilitätsstörungen (empfindungsstörungen, die mehr dem Wissen des Patienten entsprechen, als neurologischem Fachwissen wie übertribenes Schütteln oder Zittern bestimmter Körperpatien) Dissoziativer Krampfanfall (bewusstsein bleibt erhalten, normales EEG, kein Zungenbiss oder Einnässen) Sonstige: Depersonalisation und Derealisation Ganser-Syndrom Therapie:Pschotherapie(Psychoedukation, Verhaltenstherapie zur Selbstbeobachtung), Physio- und Ergotherapie, keine zugelassene Pharmakotherapie
  • Somatoforme Störungen Somatisierungsstörung: Multiple, häufig wechselnde Beschwerden in verschienen Organsystemen, kein morphologisches Korellat, besonders junge Frauen, Patienten beschäftigen sich sehr intensiv mit ihren Beschwerden Psychotherapie und SSRI Somatoforme autonome Funktionsstörungerhöhte Vegetative Erregung, verschiene Organsysteme. Herz= Herzneurose"Da-Costa-Syndrom", Darm = Colon irretable Pschodynamische Therapie, Opipramol und Johanniskraut Hypochondrische Störung:Patient ist überzeugt davon an einer bestimmten Erkrankung zu leiden, z.B. einem Tumor oder an Aids, besonders jüngere Menschen Pschotherapie und SSRI Therapie bei allen:Patienten ernst nehmen, aufklären, unnötige Diagnostik vermeiden, feste Termine zur Nachuntersuchung, inadäquaten Schonverhalten vorbeuten
  • Neurotische Störungen nach ICD-10 Angststörungen, Zwangsstörungen, Dissoziative Störungen, Somatoforme Störungen   Neurose= ungelöster unbewusster Konflickt, Symtome als Kompromisslösung des Konflickts
  • Reaktionen auf schwere Belastungsstörungen Akute BelastungsreaktionInnerhalb von Minuten nach traumatisierendem Ereignis, klingt nach bis zu zwei Tagen ab. Fluchttendenz, Suizidalitätk Depersonalisation, Derealisation, Depressivität, Antriebsminderung Th: Patient vom Unfallort wegführen, abschirmen, Angehörige holen, ambulante Kriesenintervention Anpassungsstörungennach belastendem Ereignis, tritt innerhalb eines Monats auf und Dauert nicht länger als 6 Monate, Ausnahme ist die längere depressive Reaktion mit Dauer von bis zu 2 Jahren (Eheprobleme) Therapie: Kriesenintervention und ambulante Psychotherapie Posttraumatische Belastungsstörung: Schwere Belastung, Krieg, Unfall. Innerhalb von 6 Monaten später Flashbacks, Vermeidungsverhalten, Schlafstörungen, Anhedonie, dissoziative Störungen Th: Pschotherapeutische Verfahren wie kongitive Verhaltenstherapie (Expositionsbehandlung in sensu oder in vivo) und Pharmakotherapie, SSRI, nur Paroxetin  
  • Persönlichkeitsstörung Persönlichkeit die von erwartungen des soziokulturellen Umfelds abweichen, stabil seit dem Kindes und Jugendalter bestehen und zu einem erheblichen Leidensdruck für die Umgebung  und oder die betroffene Person führen Paranoide Persönlichkeit = Querulant(kampf gegen vermeintliches Unrecht) und Fanatiker(unbelehrbarer, rechthaberischer Kampf für die eigene Idee) Schizoide Persönlichkeit = Kontakthemmung, Isolation, Distanz,  Histrionische, hysterische Persönlichkeitsstörung = Muss immer im Mittelpunkt stehen Ängstlich vermeidende Persönlichkeit = vermindertes Selbstvertrauen Emotional instabile Persönlichkeit vom Borderline-Typ = intensive unstabile Beziehungen mit emotionalen Kriesen Anankanstische Persönlichkeit Therapie: Psychotherapie
  • Persönlichkeitsstörung Persönlichkeit die von erwartungen des soziokulturellen Umfelds abweichen, stabil seit dem Kindes und Jugendalter bestehen und zu einem erheblichen Leidensdruck für die Umgebung  und oder die betroffene Person führen Paranoide Persönlichkeit = Querulant(kampf gegen vermeintliches Unrecht) und Fanatiker(unbelehrbarer, rechthaberischer Kampf für die eigene Idee) Schizoide Persönlichkeit = Kontakthemmung, Isolation, Distanz,  Histrionische, hysterische Persönlichkeitsstörung = Muss immer im Mittelpunkt stehen Ängstlich vermeidende Persönlichkeit = vermindertes Selbstvertrauen Emotional instabile Persönlichkeit vom Borderline-Typ = intensive unstabile Beziehungen mit emotionalen Kriesen Anankanstische Persönlichkeit = Perfektionismus Therapie: Psychotherapie
  • Persönlichkeitsstörung Persönlichkeit die von erwartungen des soziokulturellen Umfelds abweichen, stabil seit dem Kindes und Jugendalter bestehen und zu einem erheblichen Leidensdruck für die Umgebung  und oder die betroffene Person führen Paranoide Persönlichkeit = Querulant(kampf gegen vermeintliches Unrecht) und Fanatiker(unbelehrbarer, rechthaberischer Kampf für die eigene Idee) Schizoide Persönlichkeit = Kontakthemmung, Isolation, Distanz,  Histrionische, hysterische Persönlichkeitsstörung = Muss immer im Mittelpunkt stehen Ängstlich vermeidende Persönlichkeit = vermindertes Selbstvertrauen Emotional instabile Persönlichkeit vom Borderline-Typ = intensive unstabile Beziehungen mit emotionalen Kriesen Anankanstische Persönlichkeit = Perfektionismus   Therapie: Psychotherapie
  • Asperger-Syndrom im Erwachsenenalter beeinträchtigung sozialer Kompetenzen, repetitive stereotype Verhaltensweisen, Sonderintressen bis isolierte Hochbegabung, verstehen nur gesprochenes Wort, nicht aber übertragenen Sinn oder mitschwingende Emotionen.  Besonders Männer betroffen, große Überschneidung mti der schizoiden Persönlichkeit Therapie: Pschoedukation, Selbsthilfegruppen, soziotherapeutische Interventionen, Verhaltenstherapie
  • Schlafstörungen Schlafstadien LeichtschlafStadium 1, EinschlafenStadium 2, Leichtschlaf TiefschlafStadium 3, Mittlerer Schlaf, DeltawellenStadium 4, Tiefer Schlaf, Deltawellen REM-Schlaf, Träume, Augenbewegungen, Beta-Wellen Der Schlafzyklus wird insgesamt 4-6 mal pro nacht druchgemacht, über 50% fallen auf dem leichtschlaf, der Tiefschlaf macht 15 % aus Schlafstörungen: Dyssomnien: intrinsich (Stress, Angst vorm Schlafen, Psychotherapie), extrinsich (Lärm, Licht, Essen vor schlafen), Zeitverschiebungen bei Schichtarbeit und Jetlag Parasomnien: Albträume, Schlafwandeln und Pavour nocturnus Sekundäre Schlafstörungen durch körperliche oder psychatrische Erkrankungen. Asthma kardiale, Depression  
  • Delir nach ICD-10   Störung des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit Störung der Kognition und des Gedächtnis, Orientierung (besonders Zeit und Ort) Psychomotorische Störungen (Hypo und Hyperaktivität im wechsel) Schlafstörungen (Störung des Schlafwachrhythmus, nächtliche Verschlimmerung) Akuter Beginn und fluktuierender Verlauf Nachweis einer organischen Grundlage  
  • Abhängigkeit von psychotropen Substanzen ICD-10 e
  • PsychKG Auch Unterbringung oder Zwangseinweisung, geregelt auf Länderebene nach Pschisch-Kranken-Gesetze oder Landesunterbringungsgesetz Es muss eine pschische Erkrankung vorliegen, akute Eigen- oder Fremdgefährdung, keine andere Möglichkeit, die Situation abzuwenden Typische Fälle für PsychKG: paranoid-halluzinatorische Schizophrenie, Suizidgefährdete Patienten, manische Patienten, demente Patienten. Alle müssen oben genannte Kriterien erfüllen Aprobierter Artz darf für 24 Stunden festhalten, dafür schriftliches Gutachen und über Feuerwehr das Vormundschaftsgericht/ Teil des Amtsgerichts verständigen, dieser Entsendet dann einen Richter. Wenn kein Notfall vorliegt muss für die Unterbringung ein Facharzt für Psychatrie ein schriftliches Unterbringungszeugniss verfassen und die Unterbringung an das Amtsgericht zu faxen, dieses entsendet einen Richter der beide anhört und die Unterbringung dann bestätigt Gültigkeit bis 4 Wochen, je nach Land muss für die 4 Wochen noch ein Betreuuer gefunden werden. Nach Ablauf der 4 Wochen erneuter Beschluss des Amtsgerichts notwendig. 
  • Betreuung eine Betreuung nach Betreuungsrecht (nach Zivilrecht) kann erfolgen wenn: a) der Patient unter einer psychischen-, geistigen- oder körperlichen Erkrankung leidet und b) aufgrund dieser nicht mehr oder nur teilweise in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln Einrichten einer Betreuung: jeder kann einen Antrag beim Betreuungsgericht einreichen. Ein Richter des Betreuungsgericht befragt die betroffene Person und holt ein ärztliches Gutachten ein und entscheidet dann.  Der Betreuuer entscheidet über Gesundheitsfürsorge, Vermögenssorge und die Aufenthaltsbestimmung. Ziel ist das Schützen des Patienten vor gesundheitlichen und finanziellen Schäden. Patienten sind weiter Geschäftsfähig. Diese kann jedoch zusätzlich durch ein Einwilligungsvorbehalt durch das Betreuungsgericht eingeschränkt werden, so dass der Betroffene die Zustimmung des Betreuuers brauch, wenn ein gewisser Betrag überschritten ist. Das wird gemacht, wenn sich der Betroffene selber Schaden zu fügt.  Betreuungsrangfolge:    Wunsch des Betroffenen Ehegatte, Lebenspartner, Eltern oder Kinder weitere Verwandte oder Bekannte andere ehrenamtliche Betreuer Vereinsbetreuer, Behördenbetreuer oder Berufsbetreuer Betreuungsverein oder Betreuungsbehörde    
  • Schuldfähigkeit Schuldunfähig: ohne Schuld handelt wer an einer krankhafte Seelische Störung (Demenz, Schizophrenie), tief greifende Bewusstseinsstörung (akute Belastungsreaktion), Schwachsinn oder andere Seelische Abartigkeit (schwere Persönlichkeitsstörung oder sexuelle Derivation) leidet und daher nicht in der Lage ist, das Unrecht der Tat einzusehen. vermindert Schuldunfähig ist, wenn die Fähigkeit des Betroffenen seine Schuld einzusehen sehr stark gemindert ist. Die Strafe wird dann nicht als Regelvollzug sondern als Maßregelvollzug vollzogen, sprich in einem psychatrisch-forensichen Krankenhaus. Die Rate an Straftaten entspricht denen der Allgemeinbevölkerung
  • Vorsorgevollmacht kann vom Patienten zur Zeiten völliger Geschäftsfähigkeit bestimmt worden sein. Ist formlos gültig, sollte aber Notariell aufgesetzt sein (Beratung, klare Formulierung, Feststellung der Geschäftsfähigkeit). Einge gesetzliche Betreuung kann so umgangen werden Gilt ja nach dem was drinnen steht für medizinischen, finanziellen Bereich und Aufenthaltsort. Bei größeren Operationen, Fixieren o.ä. muss ein Beschluss vom Amtsgericht vorliegen.
  • Wer kann für einen nicht geschäftsfähigen Patienten einwilligen? Personen die Vorsorgebevollmächtig sind oder der gesetzliche Betreuuer. Bei Fixierung oder lebensbedrohlichen Eingriffen muss ein Beschluss vom Amtsgericht eingeholt werden
  • häusliche Betreuung und Pflegestufen Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung (5. Säule der Sozialversicherung) Antrag wird bei der Pflegekasse über die Krankenkasse gestellt durch betroffene Person, Betreuuer oder Vorsorgebevollmächtigter. Diese informiert den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und diese schickt wiederum einen Gutachter zu einem vorher bekannten Termin zur betroffenen Person.Vorher Pflegetagebuch erstellen. Bis hier alles kostenlos. Kasse entscheidet sich innerhalb von 5 Wochen. Einteilung erfolgt in die Pflegestufen. Diese enstehen durch Zeitaufwand für benötigte Pflege wie Waschen, Essen zubereichten, Einkaufen, Putzen Pflegestufe 1  - erhebliche Pflegebedürftigkeit, Zeitaufwand mindestens 1,5 StundenPflegestufe 2 - schwere Pflegebedüftigkeit, Zeitaufwand mindestens 3 Stunden pro TagPflegestufe 3 - schwerste Pflegebedürftigkeit, Zeitaufwand mindestens 5 Stunden pro Tag je nach Pflegestufe können Angehörigen, die die Patienten selber versorgen sich Geld auszahlen lassen, eine Ambulante oder teilstationäre Behandlung bezahlen lassen (leistungen je nach Pflegestufe)
  • Fahrtauglichkeit Arzt muss immer über Fahruntauglichkeit informieren und die Aufklärung dokumentieren, sonst Arzt für Schäden haftbar.  Aufgehobene Fahruntauglichkeit bei: Schweren Phasen affektiver Störungen, Psychosen, Alkohol, Drogen und Medikamentenabhängigkeit. Auch bei Behandlung mit sedierenden Psychopharmaka Entscheidung im Einzelfall(Trizyklische Antidepressiva, Benzos, sedierende Neuroleptika)