Biologie (Fach) / Ökologie und Ressourcenschutz I (Lektion)
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schindler, hamm
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- Ökosystem ist eine funktionelle Einheit der Biosphäre. D.h. ein Wirkungsgefüge von Organismen und ihrer Umwwelt (biotische u. abiotische). Kurz. Ein Ökosystem ist eine funktionelle Einheit aus Biozönose und Biotop.
- Kennzeichen von Agrarökosystemen - von Menschen geschaffen - durch regelmäßige Eingriffe in Organismusbestand und ihrer Funktion gesteuert
- Biotop Räumlich abgegrenzbare Struktur innerhalb einer Landschaft. Lebensraum für unterschiedliche Lebensgemeinschaften.
- Habitat Lebens- oder Teillebensraum einer bestimmten Art oder Artengemeinschaft
- Ressourcen / Requisiten benötige Habitatbestandteile einer Art
- Biozönose ist gekennzeichnet durch Artverbindungen (= gemeinsames Vorkommen von Arten), die die biotischen und abiotischen Faktoren eines Standorts wiederspiegeln.
- Population Zu einer Population gehören alle Individuen einer Art mit gemeinsamen genetischen Gruppenmerkmalen in einem bestimmten Raum.
- Phänotyp - das individuelle Erscheinungsbild - die Summe der Merkamle eines Organismus
- Genotyp Gesamtheit aller Gene (Genom) einer Art
- Ökotyp -genetisch fixierte Anpassungen an Standortbedingungen --> müssen nicht phänologisch sichtbar sein
- ökologische Potenz Toleranzbereich: Minimum (Tod)-Pessimum Pessimum-Max.(Tod) Bereich der ökol. Potenz Präferendum | Optimum |---------------------------------------Toleranzbereich---------------------------------------|
- Euryök ein breites Sandortspektrum (-->halin,phag,therm...)
- Stenök ein geringer Toleranzbereich bzgl. bestimmter oder mehrer Umweltfaktoren
- -phop meidend
- -phil liebend
- eu- , poly- hoch / viele
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- meso mittel
- oligo wenig
- -troph Nährstoffgehalt
- homio- (therm, hydre) regenln ihren Temperatur / Wasserhaushalt immer auf genetisches Optimum
- poikilo- (therm, hydre) folgen den Schwankungen der Umgebungstemperatur / -feuchte
- Artbegriff nach Mayr Gruppen sich miteinander kreuzender natürlicher Populationen, die hinsichtlich Fortpflanzung von anderen Gruppen isoliert sind.
- Rote Königin Hypothese eine Hypothese zur Evolution, die zwei Phänomene erklären soll: Den Vorteil der aus evolutionsbiologischer Sichtweise eigentlich wenig effektiven sexuellen Fortpflanzung und das ständige „Wettrüsten“ konkurrierender Organismen (Parasit-Wirt, Beute-Jäger).
- allopatrische Artbildung Artbildung durch räumliche Trennung Bsp. Kontinentaldrift, Klimawandel (Eiszeit), Gebirgsbildung, Konkurrenzausschluss
- sympatrische Artbildung - entstehen neuer Arten im Gebiet der Ursprungsarten - Auslöser: genetische Isolation, differenzierung in verschiedene Ökotypen
- adaptive Radiation die Auffächerung (Radiation) einer wenig spezialisierten Art durch Herausbildung spezifischer Anpassungen (Adaptationen) an die vorhandenen Umweltverhältnisse in viele stärker spezialisierte Arten.
- ökologische Niesche Der Begriff steht für das System von Wechselbeziehungen zwischen einem Organismus und dessen Umwelt --> funktionelle Einordnung einer Art --> ist nicht ausschlißlich topographisch --> verschiedene Überlebensstrategien
- Taxozönose bestimmte systematische Gruppe einer Biozönose
- Gilde eine Gruppe von Arten die in ähnlicher Weise dieselbe Klasse von Ressourcen nutzt
- Ökosystemfunktionen Versorgende Ökosystemfunktionen Regulierende Ökosystemfunktionen Kulturelle Ökosystemfunktionen Erhaltende Ökosystemfunktionen
- multifunktionale Landwirtschaft Neben der Primärfunktion Lebensmittel zu produzieren, werden durch landwirtschaftliche Aktivitäten unter anderem Landschaften gestaltet, erneuerbare Energien bereit gestellt, die Artenvielfalt erhalten und ein Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung ländlicher Räume geleistet. Landwirtschaft ist Multifunktional wenn in Ergänzung zur primären Funktion als Nahrungsmittelproduzent andere Funktionen wahrgenommen werden [OECD].
- wissenschaftliche Disziplinen der Ökologie Autökologie:Beziehungen von Individuen einer Art zu einzelnen abiotischen und biotischen Umweltfaktoren. Synökologie: Beziehungen verschiedenartiger Organismen untereinander (in einer Lebensgemeinschaft/ Biozönose) sowie zu ihrer Umwelt (Eigenwelt und Außenwelt einer Biozönose). Populationsökologie: Wechselwirkungen der Individuen einer Population sowie zwischen Populationen und ihrer Umwelt. Landschaftsökologie: Die Landschaftsökologie untersucht räumliche und zeitliche Veränderungen der biologischen, physikalischen und gesellschaftlichen Komponenten von Natur- und Kulturlandschaften.
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- abiotische Faktoren Klima Relief Boden Licht Wasser Feuer chemische Faktoren ( Gift- Schadstoffe, Salz, pH-Wert) mechanische Faktoren ( Wind, Schneelast)
- biotische Faktoren = Umweltfaktoren an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind Antibiose Konkkurenz Räuber - Beute Beziehung Amensalismus Symbiose Mutualismus
- Mutualismus fakultatives Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil Bsp. Ameise und Akazie
- Antibiose negativer Effekt auf mindestens einen Partner
- intraspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen innerhalb einer Art oder Population
- interspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen zwischen Individuen verschiedener Arten
- Ökologie ist die Wissenschaft vom Stoff- und Energiehaushalt der Biosphäre und ihrer Untereinheiten, sowie von den Wechselbeziehungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt.
