Biologie (Fach) / Ökologie und Ressourcenschutz I (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 39 Karteikarten

schindler, hamm

Diese Lektion wurde von s7bekamm erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Ökosystem ist eine funktionelle Einheit der Biosphäre. D.h. ein Wirkungsgefüge von Organismen und ihrer Umwwelt (biotische u. abiotische). Kurz. Ein Ökosystem ist eine funktionelle Einheit aus Biozönose und Biotop.
  • Kennzeichen von Agrarökosystemen - von Menschen geschaffen - durch regelmäßige Eingriffe in Organismusbestand und ihrer Funktion gesteuert
  • Biotop Räumlich abgegrenzbare Struktur innerhalb einer Landschaft. Lebensraum für unterschiedliche Lebensgemeinschaften.
  • Habitat Lebens- oder Teillebensraum einer bestimmten Art oder Artengemeinschaft
  • Ressourcen / Requisiten benötige Habitatbestandteile einer Art
  • Biozönose ist gekennzeichnet durch Artverbindungen (= gemeinsames Vorkommen von Arten), die die biotischen und abiotischen Faktoren eines Standorts wiederspiegeln.
  • Population Zu einer Population gehören alle Individuen einer Art mit gemeinsamen genetischen Gruppenmerkmalen in einem bestimmten Raum.
  • Phänotyp - das individuelle Erscheinungsbild - die Summe der Merkamle eines Organismus
  • Genotyp Gesamtheit aller Gene (Genom) einer Art
  • Ökotyp -genetisch fixierte Anpassungen an Standortbedingungen --> müssen nicht phänologisch sichtbar sein
  • ökologische Potenz Toleranzbereich: Minimum (Tod)-Pessimum                                            Pessimum-Max.(Tod)                                               Bereich der ökol. Potenz                                                        Präferendum                                                                  |                                                          Optimum |---------------------------------------Toleranzbereich---------------------------------------|
  • Euryök ein breites Sandortspektrum (-->halin,phag,therm...)
  • Stenök ein geringer Toleranzbereich bzgl. bestimmter oder mehrer Umweltfaktoren
  • -phop meidend
  • -phil liebend
  • eu- , poly- hoch / viele
  • meso mittel
  • oligo wenig
  • -troph Nährstoffgehalt
  • homio- (therm, hydre) regenln ihren Temperatur / Wasserhaushalt immer auf genetisches Optimum
  • poikilo- (therm, hydre) folgen den Schwankungen der Umgebungstemperatur / -feuchte
  • Artbegriff nach Mayr Gruppen sich miteinander kreuzender natürlicher Populationen, die hinsichtlich Fortpflanzung von anderen Gruppen isoliert sind.
  • Rote Königin Hypothese eine Hypothese zur Evolution, die zwei Phänomene erklären soll: Den Vorteil der aus evolutionsbiologischer Sichtweise eigentlich wenig effektiven sexuellen Fortpflanzung und das ständige „Wettrüsten“ konkurrierender Organismen (Parasit-Wirt, Beute-Jäger).
  • allopatrische Artbildung Artbildung durch räumliche Trennung Bsp. Kontinentaldrift, Klimawandel (Eiszeit), Gebirgsbildung, Konkurrenzausschluss  
  • sympatrische Artbildung - entstehen neuer Arten im Gebiet der Ursprungsarten - Auslöser: genetische Isolation, differenzierung in verschiedene Ökotypen
  • adaptive Radiation die Auffächerung (Radiation) einer wenig spezialisierten Art durch Herausbildung spezifischer Anpassungen (Adaptationen) an die vorhandenen Umweltverhältnisse in viele stärker spezialisierte Arten.
  • ökologische Niesche Der Begriff steht für das System von Wechselbeziehungen zwischen einem Organismus und dessen Umwelt --> funktionelle Einordnung einer Art --> ist nicht ausschlißlich topographisch --> verschiedene Überlebensstrategien
  • Taxozönose bestimmte systematische Gruppe einer Biozönose
  • Gilde eine Gruppe von Arten die in ähnlicher Weise dieselbe Klasse von Ressourcen nutzt
  • Ökosystemfunktionen Versorgende Ökosystemfunktionen Regulierende Ökosystemfunktionen Kulturelle Ökosystemfunktionen Erhaltende Ökosystemfunktionen
  • multifunktionale Landwirtschaft Neben der Primärfunktion Lebensmittel zu produzieren, werden durch landwirtschaftliche Aktivitäten unter anderem Landschaften gestaltet, erneuerbare Energien bereit gestellt, die Artenvielfalt erhalten und ein Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung ländlicher Räume geleistet. Landwirtschaft ist Multifunktional wenn in Ergänzung zur primären Funktion als Nahrungsmittelproduzent andere Funktionen wahrgenommen werden [OECD].
  • wissenschaftliche Disziplinen der Ökologie Autökologie:Beziehungen von Individuen einer Art zu einzelnen abiotischen und biotischen Umweltfaktoren. Synökologie: Beziehungen verschiedenartiger Organismen untereinander (in einer Lebensgemeinschaft/ Biozönose) sowie zu ihrer Umwelt (Eigenwelt und Außenwelt einer Biozönose). Populationsökologie: Wechselwirkungen der Individuen einer Population sowie zwischen Populationen und ihrer Umwelt. Landschaftsökologie:  Die Landschaftsökologie untersucht räumliche und zeitliche Veränderungen der biologischen, physikalischen und gesellschaftlichen Komponenten von Natur- und Kulturlandschaften.  
  • abiotische Faktoren Klima Relief Boden Licht Wasser Feuer chemische Faktoren ( Gift- Schadstoffe, Salz, pH-Wert) mechanische Faktoren ( Wind, Schneelast)
  • biotische Faktoren = Umweltfaktoren an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind Antibiose Konkkurenz Räuber - Beute Beziehung Amensalismus Symbiose Mutualismus
  • Mutualismus fakultatives Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil Bsp. Ameise und Akazie
  • Antibiose negativer Effekt auf mindestens einen Partner
  • intraspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen innerhalb einer Art oder Population
  • interspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen zwischen Individuen verschiedener Arten
  • Ökologie ist die Wissenschaft vom Stoff- und Energiehaushalt der Biosphäre und ihrer Untereinheiten, sowie von den Wechselbeziehungen zwischen den Organismen und ihrer Umwelt.