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Abitoische und biotische Standortfaktoren (Fach) / 2 Klima und Temperatur - Abiotik (Lektion)
Fragenkatalog
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- Definition a) Geländeklima b) Einstrahlungtypus c) Ausstrahlungstypus a) pflanzenwirksames Klima b) Strahlungsüberschuss in den äquatornahen Bereichen c) Strahungsdefizit in den polnahen Bereichen Die Energiezufuhr nimmt mit dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zu. Mit zunehmender Breite nimmt die direkte Strahlung ab und die diffuse Strahlung zu und umgekehrt. Ausstrahlung ist im Winter wegen der längeren Nächte größer, deshalb ist die Abkühlung Nachts stärker. Vegetation kann die Ausstrahlung herabsetzen
- Wieso sind auf der Südhemisphäre die Nordhänge und in der Nordhemisphäre die Südhänge strahlungsbegünstigt? Infolge der Erdachsenneigung
- Wovon ist die Strahlungsintensität abhängig? Breitengrad Inklination = Neigungswinkel (Erdachse zu Eklypse) Exposition = Ausrichtung
- Welches Ereignis kennzeichnet den phänologischen Frühlingsanfang? Der Beginn der Apfelblüte
- Welche Lebensformen werden nach Lage ihrer Erneuerungsorgane zum Schutz ihrer Überdauerungsknospen unterschieden? Therophyten = keine Erneuereungsknospen, überdauern als Samen im Boden (Kräuter) Geophyten = Knospen in der Erde (Stauden) - Schutz durch Schnee und Erde Hemikryptophyten = Knospen unmittelbar am Boden (Stauden) - Schutz durch Schnee und Laub Chamaephyten = Knospen knapp oberhalb des Bodens (Halb- und Zwergsträucher) - Schutz durch Schneedecke Phanerophyten = Knospen oberhalb der schützenden Schneeschicht (Bäume, Sträucher)
- Die thermischen Vegetationszonen vom Äquator zum Nordpol (horizontal) Tropische Regenwälder Steppen und Wüsten Laubwälder Nadelwälder Baumgrenze Tundra Eis und Schnee
- Höhenstufen der Vegetation von unten nach oben (vertikal) Laubwälder hochmontan Nadelwälder Baumgrenze zwischen alpin und hochalpin Matten Schnee und Eis
- Was versteht man unter extrazonaler Vegetation? Das Vorkommen von Vegetationseinheiten außerhalb ihre zonalen Areals in anderen Vegetationszonen. Bsp.: (sub)mediterrane Vegetation auf xerothermen Südhängen in Mitteleuropa (Kalkmagerrasen in der Eifel) (sub)kontinentale Trockenvegetation in Mitteleuropa
- Was versteht man unter azonaler Vegetation? Eine Vegetation, die keine oder nur eine sehr geringe Bindung an bestimmte Vegetationszonen zeigt. Diese Vegetation wird nicht vom Klima, sondern von einem dominanten und extremen Standortfaktor geprägt. Bsp.: Sandvegetation halophytische Küstenvegetation - Salzwiesen Nordfriesland Auenvegetation Schwermetallvegetation
- Was versteht man unter zonaler Vegetation? Unter dem Einfluss des Makroklimas entwickeln sich auf allen mittleren Standorten charakteristische Vegetationseinheiten. Diese bilden die makroklimatisch bedingten Vegetationszonen.
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- Was versteht man in der Botanik unter dem Begriff Stratifikation? Die Förderung der Samenkeimung durch Kälteeinwirkung. Samenruhe = Dormanz muss vor der Keimung überwunden werden. Dormanz wird durch Inhibitoren ausgelöst, die durch Kälte allmählich abgebaut werden.
- Was versteht man in der Botanik unter Vernalisation? Die natürliche Induktion des Schossens oder Blühens durch eine längere Kälteperiode. Inhibiert vorzeitige Schossung, vor dem Wintereinbruch. Sprossung und Blühbeginn müssen nichz unmittelbar anschließend erfolgen. Die Tageslänge hat auch Einfluss
- Welche Mechanismen besitzen frosttolerante Arten zum Schutz vor Frost? Anreicherung von "Frostschutzmittel" z.B. Saccharide kältestabile Phospholipide in den Biomembranen prophylaktische Entwässerung Laubfall Knospenschuppen geeignete Lebensform --> Therophyten, Geophyten,....
- Welche Arten von Pflanzen unterscheidet man im Hinblick auf ihre Sensitivität gegen Kälte (Kältestress)? Kältesensitive Arten Veränderung der Membrandurchlässigkeit und Hemmung der Photosynthese Frostsensitive Arten Bildung von Eikristallen - Dehydrierung und Zerstörung von Zellen Frosttolerante Arten "Frostschutzmittel", Laubfall, prophylaktische Entwässerung Die Frostempfindlichkeit einer Pflanze ändert sich mit dem Alter und im Jahresverlauf. Wasserarme Gewebe (Samen) sind kälteresisteneter als zarte, aktive Gewebe.
- Einteilung der Temperaturzahl T nach Ellenberg 1 Kältezeiger - hohe Gebirgslagen und boreal-arktischer Bereich 2 zwischen 1 und 3 stehend - viele alpine Arten 3 Kühlezeiger - hochmontan-subalpine Lagen, oder temperat-boreal 4 zwischen 3 und 5 stehend - insbes. monatne Arten 5 Mäßigwärmezeiger - sub-montan-temperater Bereich 6 zwischen 5 und 7 stehend 7 Wärmezeiger - im nördl. Mitteleuropa nur in Tieflagen 8 zwischen 7 und 9 stehend - meist submediterranes Schwergewicht 9 extremer Wärmezeiger - Mediterrangebiet
- Was bewertet die Temperaturzahl T nach Ellenberg? Das Vorkommen bestimmter Pflanzenarten von der mediterranen zur arktischen Zone bzw. von Tieflagen zur alpinen Stufe.