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Physiologie Semester 2 (Fach) / Physiologie I vetmed Blut Teil 1 (Lektion)
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- Funktionen von Blut (5) Transportfunktion Hämostase (Gerinnung) Homeostase (Aufrechterhaltung des Gleichgewichts) Pufferfunktion Abwehrfunktion
- Blut transportiert... (5) Blutgase Nährstoffe Stoffwechselprodukte (Metabolite) Information Wärme
- Hämostase 2 Teilschritte: "Blutstillung": Verengung des Gefäßes Anheftung der Blutplättchen an das Leck "Blutgerinnung": Verstärkung des Verschlusses durch Firbinfäden
- Homöostase Isovolämie (konstantes Volumen) Isotonie (konstanter osmotischer Druck) Isoionie (konstante Ionenzusammensetzung) Isohydrie (konstanter pH) Homöostase = Selbstregulation
- Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit Geschwindigkeit der Sedimentation kospuskulärer Elemente Bestimmung: Dicke der Plasmaschicht von gerinnungsgehemmtem Blut wird nach bestimmten Zeitintervallen gemessen
- normozytäre Normovolämie gesundes Stadium
- polyzytäre Normovolämie (4 Auswirkungen) Sauerstoffmangel (z.B. auf hohen Ebenen) Hämokonzentration erhöhte Blutviskosität (Blut ist zähflüssiger) Herz muss kräftiger arbeiten
- olygozytäre Normovolämie Hämodilution (Verdünnung von Blut) → weniger zelluläre Bestandteile
- Hypovolämie def. Verminderung der Menge an Blut im Kreislauf
- normozytäre Hypovolämie (Oligämie) Blutung (gleichzeitiger Blutzellen- und Plasmaverlust) → schneller Ausgleich des Plasmaverlusts → langsamer Ausgleich des Zellverlusts
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- polyzytäre Hypovolämie Anhydrie: Wassermangel, Durst → Hämokonzentration (Blutverdickung)
- oligozytäre Hypovolämie Verminderung des im Blutkreislauf zirkulierenden Blutes bei gleichzeitiger Verminderung der Zellzahl (Verringerung des Hämatokrits)
- Hypervolämie Def und Unterteilungen Veränderungen des Blutvolumens normozytäre polyzytäre oligozytäre
- Auslöser von normozytärer Hypervolämie übermäßige Transfusion permanente erschöpfende körperliche Arbeit Trächtigkeit
- Auslöser von polyzitärer Hypervolämie Plethora (übermäßige Blutfülle bei gesteigerter Blutbildung oder erhöhtem Sauerstoffbedarf)
- Auslöser von oligozytärer Hpervolämie Hydrämie (erhöhter Wassergehalt des Blutes) Aufnahme von großen Mengen Wasser Infusion
- Abbau von Hämoglobin II freies Bilirubin (toxisch) bindet sich an Albumin und ohne A. in die Leber aufgenommen Konjugation des freien Bilirubin (mit Glucuronsäure) Sezernierung des Bilirubin- bisglucuronid in die Gällenkanälchen Abbau des Bilirubin im Darm (85%) Dekonjugation zu indirektem Bilirubin (15%) und Rücktransport in die Leber 1% erreicht den großen Kreislauf und wird als Urobilin über die Niere ausgeschieden
- Milz- Kolonie Test Typisierung des Knochenmarks vor KM- Transplantation Maus wird bestrahlt → Stoppen der körpereigenen Hämatopoese Implantation des KM eines anderen Tiers nach 2 Wochen: Nachfolgezellen erscheinen Vergrößerung der Milz: für den KMZelltyp charakteristische Signalpeptide sind in der Blutbahn erhöht
- Schritte der Phagozytose Ausbildung einer aus Aktin bestehenden Grenzschicht Bindung von Liganden und Aktin gesteuerte Ausbildung von Pseudopodien Einverleibung mithilfe von Aktin und anderen fusogenen Proteinen Aktin- Bindung und Synthese von anderen fusogenen Proteinen Synthese von Phagosom* Synthese von Phagolysosom** Verdauung und Synthese von Residualkörper Abtöten des pathogenen Agens im Rahmen der "respiratorischen Verbrennung" *Phagosom = Organellen in der Zelle **Phagolysosom = Phagosom (das zellfremdes Material enthält), verschmolzen mit einem Lysosom
- Aufgabe von neutrophilen Granulozyten körpereigene Abwehr (Phagozytose)
- basophile Granulozyten - Aufbau - Granula - Hauptaugabe - Fraktionen - (Enzyme) Aufbau Durchmesser: 15 µm körniger Zellkern, hufeisenförmig Granula im Zytoplasma Aufgabe Unterstützung der Immunreaktion (Allergie) Lockerung des Gewebes → andere Abwehrzellen könen leichter zr Infektion gelangen binden mit Rezeptoren Antikörper → treffen auf passendes Antigen → Degranulation: Entlassen von proteolytischen (proteinabbauenden) Enyzmen in das Interstitium (siehe genauere Karteikarte "Wege der Degranulation") Granula viel vorhanden lila basophil Fraktionen intravasale Fraktion: -gering - keine Phagozytose -kaum Endozytose extravasale Fraktion: -Mastzellen vorhanden -lockern Gewebe auf, stimulieren die Elimination des Antigens Enzyme Hyaluronidase Protease Myeloperoxidase
- Aufgabe eosinophile Granulozyten wirken gegen Überreaktion der basophilen G. Verteidigung
- Aufgabe B- Lymphozyten Hauptzellen der humoralen Immunität ( humorale Immunantwort =Antikörperproduktion der B- Lymphozyten)
- Aufgabe T- Zellen Hauptzellen der zellulären Immunität "T-Killerzellen" = vernichten durch Viren infizierte Körper- oder Krebszellen
- Aufgabe Thrombozyten Abwehr Hämostase (Blutgerinnung)
- Pufferfunktion: Pufferkapazität insgesamt (in%) 47%
- Pufferkapazität Plasma (in %) 35%
- Pufferkapazität rote BK 18%
- Pufferkapazität Bikarbonat ingesamt 35%
- Pufferkapazität Nicht/Bikarbonat Hämoglobin 35%
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- Pufferkapazität Nicht/Bikarbonat Plasmaproteine 7%
- Pufferkapazität Nicht/ Bikarbonat Phosphatpuffer 5%
- Pufferkapazität Nicht/Bikarbonat insgesamt 47%
- Homeostase def Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems
- Isovolämie konstantes V
- Isotonie konstanter osmotischer Druck
- Isoionie konstante Ionenzusammensetzung
- Isohydrie konstanter pH
- Blutsenkung bei Pferd, Hund, Schwein, Huhn, Rind, Mensch Pferd: 60-90 Hund: 5-10 Schwein: 1-14 Huhn: 1-4 Rind: 0-2 Mensch: 3-10
- durchschnittlicher Hämatokritwert 0,4 bzw 40%
- Venöser Hämatokritwert bei Hund, Gans, Pferd, Schwein, Rind, Ente, Ziege, Schaf, Huhn, Mensch (Mann, Frau) Hund: 0,46 Gans: 0,44 Pferd: 0,42 Schwein: 0,42 Rind: 0,40 Ente: 0,40 Ziege: 0,32 Schaf: 0,32 Huhn: 0,32 Mensch- Mann: 0,47; Frau: 0,42
- Blut pH Wert Eigenschaften Schwankungen Unterschied venöser und arterieller pH Wert: 7,35- 7,45 Wert extrem stabil Schwankungen zwischen 7,1 und 7,6 (vorübergehend) pH venös < pHarteriell
- Messung der Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit mit gerinnungsgehemmten Blut Messung der Dicke der oben gebildeten Plasmaschicht in bestimmten Zeitintervallen
- Blutmenge 60-80 ml/kgKM
- Plasmavolumen 45 ml/kgKM
- Volumen der Blutzellen 35 ml/kgKM
- Viskosität des Blutes und des Plasmas Blut: 3,5 Blutplasma: 2
- Dichte Plasma, Gesamtblut und Blutzellen Plasma: 1030 g/l Gesamtblut: 1060 g/l Blutzellen: 1090 g/l (Werte vereinfacht)
- Werte Gefrierpunkt, gesamtosmotischer Druck, kolloidosmotischer Druck, Osmolalität GP: -0,56 Grad Celsius gesamtosmotischer Druck: 700kPa kolloidosmotischer Druck: 3,5kPa Osmolalität: 300mosmol/kg
- Bestimmung Blutvolumen Eigenschaften der Substanzen geeignete Substanzen im Plasmaraum und im Volumen der Blutzellen durch Substanzen, die die Kapillarwand nicht passieren können → es muss extrapoliert ( = Errechnen von Werten, die außerhalb bekannter Funktionswerte liegen) werden, da es keine ideale Substanz gibt geeignete Substanzen: - im Plasmaraum: Evansblau, Albumin, Globulin, Fibrinogen - Volumen der Blutzellen: markierte rote BK