77

Industriefachwirt (Fach) / Kosten-/ Leistungsrechnung (Lektion)

Kosten-/ Leistungsrechnung

Diese Lektion wurde von biene1183 erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Datenquelle für KLR Quelldaten aus der Finanzbuchhaltung, der Betriebsstatistik, aus externen Quellen sowie durch Eigenerstellung (zum Beispiel kalkulatorische Kosten). Die KLR ist heute in größeren Unternehmen Bestandteil von ERP-Systemen und bezieht aus diesen Systemen viele Quelldaten wie z. B. Arbeitspläne und Stücklisten für die Kalkulation
  • Untersützung/Aufgabe welcher bestimmten Analysemethode Zum Teil werden bestimmte praktische Gebiete des Operations Research auch als Zusatzaufgaben der Kostenrechnung gesehen
  • Kosten bewerteter Verzehr von Güter/ Dienstleitungen, zur Erstellung der Absatzleistung
  • Einzelkosten sind Kosten welches sich direkt dem Produkt/Kostenträger zuordnen lassen
  • Gemeinkosten lassen sich nur über Zuschlagssätze auf das Produkt/ Kostenträger umlegen
  • variable GK (Bsp.) Strom
  • Gesamtkosten (Berechnung) Grundkosten+Zusatzkosten+Anderskosten
  • primäre Kosten Zukaufteile o. Dienstleitungen
  • sekundäre Kosten sind innerbetriebliche/ Eigenleistungen
  • Grundkosten gewöhnlicher Aufwand (Zweckaufwand)
  • Anzeige
  • Anderskosten (1) kalk. AfA
  • Zusatzkosten (2) z.B. kalk. U-Lohn, kalk. Miete
  • neutraler Aufwand (3) betriebsfremder Aufwand, periodenfremder Aufwand, außergewöhnlicher Aufwand
  • neutraler Ertrag (3) betriebsfremder Ertrag, periodenfremder Ertrag, außergewöhnlicher Ertrag
  • verrechnete Plankosten (Begriff) sind die Guten!
  • Leistung ist das Ergebnis der betr. Tätigkeit
  • Grundleistung sind Erträge betr. Tätigkeit (Zweckertrag)
  • Andersleistung sind Erträge mit anders bewerteten Leistungen (Mehrbestände)
  • Zusatzerträge sind Leistungen denen kein Ertrag gegenübersteht
  • Kostenartenrechnung hat die Aufgabe die Kosten zu erfassen und zu gliedern
  • Mengenermittlung mittels.. (3) Inventurmethode, Fortschreibungsmethode (permanente Inventur), Rückrechnungsmethode
  • Mengenbewertung mittels…(3) Durchschnittsbewertung, Verbrauchsfolgeverfahren, Verrechnungspreise
  • Wertansatz (2) lineare Abschreibung, Leistungsabschreibung (je nach Beschäftigung in einer Periode)
  • Wagnisarten (3) Bestandswagnis, Anlagenwagnis, Entwicklungswagnis, Forderungswagnis, Garantiewagnis
  • Wagniszuschlag nur für Wagnisse welche nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind
  • Kostenstellenrechnung hat die Aufgabe Gemeinkosten der Verursachung nach zu verteilen (Gemeinkostenarten werden auf die Hauptkostenstellen verteilt)
  • Funktionale Gliederung der Gemeinkosten nach den Bereichen… (4) FM, FL1, FL2, FL3, VW, VT-GK
  • Kostenstellenumlageverfahren (2) Summenumlageverfahren, Kalkulationssätze (Gemeinkostenzuschlagssätze)
  • Prozesskostenrechung Weiterentwicklung der Kostensstellenrechnung, da die Gemeinkosten überproportional stiegen und immer schwerer den Einzelkosten zuzurechnen sind
  • Kostenträgerrechnung hat die Aufgabe die Kosten dem Träger z.B. Produkt zuzuordnen
  • Anzeige
  • Arten der Kostenträgerrechnung (2) Kostenträgerstückrechnung, Kostenträgerzeitrechnung
  • Arten der Kostenträgerstückrechnung/Kalkulationsverfahren (3) Vorkalkulation(Normalkostenzuschlagssätze), Nachkalkulation (Istkostenrechnung/ -zuschlagssätze), Annahmen von Aufträgen (Deckungsbeitragsrechnung)
  • Arten der Kostenträgerzeitrechnung (2) UKV und GKV beide führen zum Berg und unterscheiden sich in den Bestandsveränderungen
  • Kostenträgerblatt dient der periodischen Geschäfts- / Betriebsergebnisrechnung
  • Überdeckung (Begriff) Normalkosten > Istkosten
  • Unterdeckung (Begriff) Normalkosten < Istkosten
  • weitere Kalkulationsverfahren je nach Fertigungsprogramm (3) Divisionskalkulation bei Massenfertigung, Äquivalenzziffernkalkulation bei Sortenfertigung, Zuschlagskalkulation bei Einzelfertigung
  • Kostenträgerzeitrechnung/ kurzfristige Erfolgsrechnung (3 Aufgaben) laufende Wirtschaftlichkeitskontrolle, Ermittlung der Ergebnisbeträge einzelner Kostenträger, Nachprüfung von Entscheidungen
  • Kostenträgerzeitrechnung (2 Varianten) Umsatzkostenverfahren, Gesamtkostenverfahren
  • einstufige&mehrstufige Divisionskalkulation einstufige DK (K/x=SK), mehrstufige DK berücksichtigt mehrere Fertigungsstufen (K1/x + K2/x + K3/x=SK)
  • Äquivalenzziffernkalkulation findet Anwendung bei Sortenfertigung zur Verteilung der z.B. Gesamtkosten, Gemeinkosten
  • Zuschlagskalkulation findet Anwendung bei Serien- oder Einzel-/Indivualfertigung, hier erfolgt die Teilung in die 4 bekannten Kostenträger/Hauptkostenstellen nach dem Verursachungsprinzip und die Gemeinkosten anhand von Zuschlagssätzen
  • Kuppelkalkulation (Erklärung) Hintergrund: Bei der Kuppelproduktion entstehen zwangsläufig mehrere Produkte, man unterteilt in Haupt- und Nebenprodukte.
  • Kuppelkalkulation (2 Arten) Restwertrechnung (Überschüsse der Nebenprodukte werden subtrahiert), Äquivalenzziffernverfahren (Kostenverteilung der Verbundkosten auf die Kuppelprodukte)   Restwertrechnung;(z.T. auch Subtraktionsmethode): Die Weiterverarbeitungsüberschüsse der Nebenprodukte (Nettoerlöse - Weiterverarbeitungskosten) werden von den Gesamtkosten des Kuppelproduktionsprozesses abgezogen. Der verbleibende Restwert muss vom Hauptprodukt abgedeckt werden; der Restwert liefert Informationen für die Preisfestlegung des Hauptprodukts.
  • Kuppelprodukte sind Produkte die zwangsläufig entstehen zB. Sägespäne bei Herstellung von Balken
  • Kalkulation des Maschinenstundensatzes(5) z.B. AHK/Laufleistung + kalk. Zins + Instandhaltung + Raumkosten + Stromverbrauch
  • Zielkostenrechnung (Target-Costing/Rückwärtsgedanke - neuartiger japanischer Gedanke) der aus dem Markt erzielbare Preis abzgl. Gewinn ergeben die erlaubten Kosten
  • Kritik an der traditionellen Kalkulationsmethode traditionell werden Preisen von Kosten abgeleitet. Durch schärfere Wettbewerbsbedingungen ist das nur noch schwer möglich
  • Plan- und Istkostenrechnung ist der Übergang zur zukunftsorientierten Kostenrechnung
  • Starre Plankostenrechnung Ermittlung des PKVS-Gesamt (Plankosten/Planbeschäftigung), (PKVS*Istbeschäftigung=verrechnete Plankosten)