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Wirtschaftswissenschaften (Fach) / EInführung in die VWL (Lektion)
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- Define: Methodisches Gleichgewicht Zustand, in dem kein Individuum einen Anreiz hat seine Entscheidungen zu revidieren (Alle Pläne miteinander konsestent)
- Define: Rationierung Revidierung von Preis- und/oder Mengenentscheidungen bei Marktentscheidungen zum erreichen eines Gleichgewichts
- Define: Rationierung Revidierung von Preis- und/oder Mengenentscheidungen bei Marktentscheidungen zum erreichen eines Gleichgewichts
- Define: Edgewoth-Box Grafische Analyse einer Aufteilung von Gütern zwischen zwei Individuen - Ohne Produktion, reiner Tausch, somit feste Ausgangsmenge. Block (32)
- Define: Parteoeffizienz Verteilungszustand, in dem es nicht möglich ist, jemanden besser zu stellen, ohne jemanden anders schlechter zu stellen
- Define: Wohlfahrt zusätzliche Gewinne und Nachfrageüberschuss (Block 34)
- Define: (technischer) externer Effekt Eine Auswirkung auf die Kosten oder den Nutzen anderer ohne Einfluss auf das Preissystem. Positive und negative externe Effekte (Nutzen und Kosten) -> Ineffizienz: da keine spiegeleung im Preis, falsche Signale, zu wenig hergestellt bei pos. ext. eff. und zu viel bei neg. ext. effekt.
- Define: Pigou-Steuer Steuer zur Anpassung der Grenzkosten an die Gesellschaftlichen Grenzkosten, durch die Steuer wird es teuerer und so den externen effekten angemessener. Problem: Man muss sie sozialen Grenzkosten kennen!
- Wie kann eine Zuteilung von Verfügungsrechten zur Internalisierung von externen Effekten führen? Wenn der Schädigende die Verfügungsrechte enthällt, so kann der Geschädigte sie ihm abkaufen. Schädiger verlangt min. seines entgangenen Grenzgewinns pro nicht-produzierte Einheit, Geschädigter bietet maximal die Höhe von externen Grenzkosten an Wenn Verfügungsrechte beim Geschädigten liegen, so kann der Schädiger sie ihm Abkaufen und wird maximal den sonst entgangenen Grenzgewinn anbieten und der sonst Geschädigte min. die Kosten der externen Grenzkosten verlangen
- Define: Öffentliches Gut Keine Nutzenrivalität und keine Möglichkeit von Ausschluss
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- Define: Anrezproblem bei öffentlichen Gütern. Wieso ineffizienz? Da man nicht ausgeschlossen werden kann, ist die dominante Strategie sich nicht zu beteiligen aber zu profitieren. Das führt zu weniger Beteiligung und somit werden ö.G. nicht zur Hergestellt oder in geringerem Umfang
- Define: Asymmetrische Informationsverteilung. Wieso ist es problematisch? Agent-Prinzipal Beziehung Agent hat Informationen über die der Prinzipal nur Vermutungen anstellen kann Vor der Entscheidung: Hidden characters - der Prinzipal (z.b. Autoleihe) kann einen falschen Agent wählen und somit eine falsche Entscheidung treffen (Z.B. zu viel für eine Reparatur zahlen) Nach der Entscheidung: Hidden actions/informations: der Prinzipal kann nicht einsehen ob der Agent seine Versprechen einhällt (oder scheitert am Zufall liegt) etc.
- Möglichkeiten von (analytischer) Einkommensverteilung Funktional, Personell, Primär, Sekundär
- Define: Personelle Einkommensverteilung Auf Personen aufgeteilt (oder Haushalte)
- Define: funktionale Einkommensverteilung Nach Funktion, meistens: Einkommen aus unselbstständiger Arbeit VS. Einkommen aus Unternehmerischer Tätigkeit
- Define: primäre Einkommensverteilung Einkommensverteilungsbetrachung VOR staatlichen Eingriffen
- Define: sekundäre Einkommensverteilung Einkommensverteilungsbetrachtung NACH staatlichen Eingriffen (Steuern etc.)
- Define: Bereinigte Lohnquote Lohnquote = Einkommen als unselbstständiger Arbeit Bereinigt da auf eine konstante Anzahl an Arbeitern runtergerechnet, als ob die Anzahl der Arbeitsnehmer konstant geblieben wäre
- Define: Lorenzkurve Verteilungsbetrachtungsmöglichkeit x-Achse: Merkmalsträger y-Achse: Merkmal In 10%-Schritten abgetragen Block (45)
- Wie kann der Staat die gesammtwirtschaftliche Nachfrage beeinflußen? Fiskalpolitik: Selbst Ausgaben tätigen (C.st erhöhen) oder Steuern senken (T). Problem: Wenn zusätzlichen Ausgaben aus zusätzlichenSteuern finanziert werden, führt es zum Crowding-Out-Effekt, private Ausgaben werden verringert. Besser: Schuldenfinanziert und beim Aufschwung abbezahlen Geldpolitik: Geldmengenausweitung oder Zinsenverringerung
- Define: Konzept der Antizyklischen Fiskalpolitik zur stabilisierung des Konjunkturverlaufs. Probleme? Annahme: Konjunktur verläuft in Auf- und Abschwungphasen. In Abschwungphasen soll der Staat mehr ausgeben (konterkarieren) und beim Aufschwung ihn zum abzahlen der Schulden nutzen (Deficit Spending) Probleme: Lags in Erkennung und Entscheidung; Andere politische Ziele? (Wahlen z.B.), Zinslastproblem bei Staatsverschuldung
- Define: Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Auf die Unternehmer Konzentriert, Verbesserund der Situation(Steuersenkungen, Subventionen, bessere standortfaktoren etc.) -> positiver Effekt auf die Nachfrage, da sich auch das Einkommen erhöht
- Define: Funktion von Geld 1. Tauschmittelfunktion 2. Wertaufbewahrungsfunktion 3. Recheneinheitsfunktion
- Define: Geldmengen, wie wird Geld unterteilt? M0: Bargeld + Einlagen der Banken bei der Zentralbank M1: Bargeld + Sicheinlagen (Sofort Abhebbar etc.) M2: M1 + Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten M3: M2 + Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren
- Was sind Geldhaltungsmotive nach Keynes? 1. Transaktionsmotiv: Geld für geplante Transaktionen 2. Vorsichtsmotiv: Geldhaltung für unerwartete Zahlungsausgänge oder unerwartetes ausbleiben von Zahlungseingängen (Opportunitätskosten) 3. Spekulationsmotiv: Spekulation aus Zinsanstieg mit mehr Gewinn dann
- Auf welche Weise entsteht Zentralbankgeld M0? Durch Transaktionen der Zentralbank: Abkauf von Wertpapieren einer Geschäftsbank oder Kreditgewähnung an eine Geschäftsbank
- Define: Kreditgeldschöpfung Die Banken verleihen Kredite, wenn es nicht abgehoben wird, verbleibt es bei der Bank als Sichtgeld (Auf Konten etc), die Bank kriegt Zinsen, kann das Geld aber weiterverleihen -> hat dann zwei Kredite mit einer Geldmenge verliehen und das kann sie weitersetzen! --> Zur Verhinderung: Von der Zentralbank festgelenkte Mindesthaltemenge an Sichtgeld + freiwillige Haltung damit es abgehoben werden dann
- Negative Effekte von Inflation? 1. Preisanpassungskosten: Aufwand neue Preise zu bestimmen, Preislisten ändern etc. 2. Beeinträchtigung der Informatiosfunktion: Weniger durchschaubar welche Änderung auf Knappheitsverhältnisse und welche auf Inflation zurückgeht 3. Verzerrte Vermögensstruktur: Inflation ist wie eine "Steuer" auf Geldhaltung (da Wertverlust) --> Wertverlust führt zur schwierigeren Finanzierung von langfristigen Investitionen 4. Willkürliche Umverteilungseffekte: Verträge mit festen nominalen Zahlungen verlieren an Realwert (Reallohn, Renten, Schulden). Kalte Regression: Nominal höheres Einkommen ist höher besteuert, aber nciht mehr Wert -> Weniger zur Verfügung 5. Nettorenditeeffekte: Auf Rückflüsse von Investionen wirkt Inflation wie eine Steuer! Nettorendite sinken
- Messung von Inflation Konstruktion eines festen, repräsentativen Warenkorbes mit Durchschnittskosten und danach regelmäßiger Preisvergleich. Dabei Warenkorb entweder einer Basisperiode oder einer Neuen
- Geldpolitische Instrumente der Zentralbank 1. Mindestreservesatz: Ändert Geldschöpfungsmultiplikator, in der Praxis nicht eingesetzt 2. Offenmarktgeschäfte (Kredite an Geschäftsbanken -> bestimmt Zinsmöglichkeiten der Geschäftsbanken) 3. Ständige Fazilitäten: Spitzenrefinanzierungsfazilität (Kredite über nacht mit hohen Zinssatz) und Einlagenfazilität (Gering verzinste Einlagen von Banken über Nacht annehmen) 4. Kommunikationspolitik
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- Erläutern Sie den Grund für Außenhandel nach Ricardo Durch unterschiedliche Produktionsfunktionen entstehen unterschiedliche Güteraustauschverhältnise. Hierraus führt eine (teilweise) Spezialisierung zu komperativen Kostenvorteil (relativer vorteil!) und exporitert das gut und importiert damit das andere
- Neoklassische Begründung des Außenhandels? Unterschiedliche Ausstattung der Länder (Arbeitsreich, Kapitalreich) -> Vorteil in der Produktion, Spezialisierung
- Transformationkurvenschema für Außenhandel zeichnen Block (74)
- Position der neoklassischen Theorie zum Einfluss von Lohnniveaus durch Int. Arbeitsteilung Annahme: Angleichung der Faktorpreise, da durch Spezialisierung die Nachfrage nach dem günstigen Produktionsfaktor steigt und somit auch der Preis, bis sich ein einheitliches Faktorpreisniveau einstellt.
- Position der klassischen Theorie zum Einfluss von Lohnniveaus durch Int. Arbeitsteilung Da keine unterschiedlichen Produktionsfaktoren angesehen werden (oder ihre nicht-substituierbarkeit), ändert die Spezialisierung nicht die Grenzproduktivitäten, somit bleiben unterschiedliche Faktorpreisverhältnisse bestehen
- Define: Preisnotierung Währungsrechnung. Eigenwährung/Fremdwährung "Wie viel kostet eine Einheit ausländischer Währung in der Heimwährung"?
- Define: Mengennotierung Fremdwährung/Eigenwährung "Wie viel kriege ich für eine Einheit meiner Währung"
- Was passiert mit der Preis/Mengennotierung bei der Abwertung vom Euro? Preisnotierung steigt, da eine Einheit mich nun mehr Kostet Mengennotierung sind, da ich weniger pro Einheit kriege
- Wie wirkt eine Euro-Abwertung auf den Außenhandel? Effekte auf: Exporteure, Importeure, Außenbeitrag. Für Exporteure: Erhalten für die erhaltene Fremdwährung mehr Eigenwährung, exportieren mehr. Export Mengen und Preise erhöhen sich! Für Importeure: Müssen mehr Eigenwährung tauschen und zahlen, weniger Import, durch höheren Preis Außenbeitrag ist nicht ganz klar, da ImprtWERT nicht klar (-Menge +Preis)
- Define: Komperativer Kostenvorteil Billgere Opp. Kosten (so gemessen billiger in der Herstellung)
- Define: Abwähgung Konsum-Sparen abzinsung (d) vs. zinsen (i) wenn nutzen > zinsen -> verschulden Zinsen > jetziger Nutzen -> Sparen