Wirtschaft (Fach) / Prüfungsvorbereitung (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 25 Karteikarten

Prüfungsvorbereitung

Diese Lektion wurde von JanSandforth erstellt.

Lektion lernen

  • Produktionstheorie - Was ist der optimale Produktionsplan? Produktion... ist ein Prozess, bei dem Produktionsfaktoren (Input) kombiniert und koordiniert werden dadurch ein Produkt o. eine Dienstleistung (Output) hervorgebracht wird. Zwei Fragestellungen:....Welcher Technologiebeschränkung sieht sich der Produzent gegenüber? .... Wie kann er unter dieser Beschränkung seinen Gewinn maximieren? Modellrahmen: Vollständige Konkurrenz
  • Produktionstheorie - Was ist der optimale Produktionsplan? Produktion... ist ein Prozess, bei dem Produktionsfaktoren (Inputs) kombiniert und koordiniert werd und dadurch ein Produkt o. eine Dienstleistung (Output) hervorgebracht wird. Zwei Fragestellungen... Welcher Technologiebeschränkung sieht sich der Produzent gegenüber?....Wie kann er unter dieser Beschränkung seinen Gewinn maximieren? Modellrahmen: Vollstandige Konkurrenz
  • Beschreibe die Produktionsfunktion Die Produktionsfunktion drückt die Abhängigkeit der Produktionsmenge vom Faktoreinsatz aus. Will ein Unternehmen eine größere Gütermenge (Output) produzieren, muss es seinen Faktoreinsatz vergrößern!  
  • Grenzprodukt vs. Durchschnittsprodukt > Grenzprodukt ist der Zuwachs der Ausbringungsmenge bei Erhöhung des Einsatzes eines Produktionsfaktors um eine Einheit. > Liegt das Grenzprodukt über dem Durchschnittsprodukt, so wird eine zusätzliche Inputeinheit das Durchschnittsprodukt erhöhen (weil der zusätliche Ertrag höher ist). > Ist das Grenzprodukt geringer als das Durchschnittsprodukt, so wird eine zusätsliche Inputeinheit das Durchschnittsprodukt senken. > Das Durchschnittsprodukt ist dann maximal, wenn es gleich dem Grenzprodukt ist.
  • Was ist das Durchschnittsprodukt? > Das Durchschnittsprodukt (AP) ist die Produktionsmenge, die durchschnittlich durch den Einsatz eines Produktionsfaktor erziehlt wird. > Synonyme: Durchschnittsertrag, Durchschnittsproduktivität > Das Durchschnittsprodukt entspricht rechnerisch der Division des Outputs durch den gesamten Einsatz des Produktionsfaktors.  
  • Das Durchschnittsprodukt des Faktor Arbeit ist: ???
  • Das Durchschnittsprodukt des Faktors Kapital ist: ???
  • Was geben Skalenerträge an? Skalenertäge geben an, wie sich der Output bei einer proportionalen Vervielfachung aller Inputfaktoren verhält (z.B. einer Verdopplung aller Faktoreinsätze; totale Faktorvariation).
  • Was ist eine Isokostengerade? Gibt all jene Kombinationen von Inputfaktoren an, die zu gleich hohen Gesamtkosten führen. Dient der Bestimmung der kostenminimierenden Inputkombination (Minimalkostenkombination) Die Lage der Isokostengerade wird durch die Preise der betrachteten Inputfaktoren bestimmt.
  • Produktionsentscheid in der langen Frist > Liegt der Preis über den durchschnittlichen Gesamtkosten, werden im Unternehmen / in der Branche Gewinne erziehlt. -> Das Angebot steigt und drückt auf den Preis so lange bis der Preis den durchschnittlichen Gesamtkosten entspricht, d.h. keine Gewinne mehr erziehlt werden. > Liegt der Preis unter dem Betriebsminimum (es werden Verluste gemacht), scheiden Anbieter/Unternehmen aus dem Markt aus -> Das Angebot sinkt -> Der Preis steigt. > Herrscht vollständige Konkurrenz tendiert der Marktpreis zu jenenm kritischen Punkt, an dem Unternehmen die tiefsten Durschnittskosten erreichen und mit dem Marktpreis gerade ihre Kosten decken können.
  • Wann liegen "Externe Effekte" vor und was sind sie? > Externe Effekte liegen vor, wenn die Handlungen eines Individuums den Nutzen eines anderen Individuums beeinflussen, ohne dass hierfür eine Gegenleistung erbracht oder empfangen wird. > Externe Effekte sind Auswirkungen von Aktivitäten auf die Produktions- und Konsummögichkeite anderer Wirtschaftssubjekte, die nicht zur Veränderung relativer Preise führen, weil Eigentumsrechte nicht durchgesetzt werden können. > Formen: positive Externalitäten -> gepflegte Nachbarschaft negative Externalitäten -> ungepflegte Nachbarschaft
  • Wann spricht man von Internalisierung Externer Effekte Man spricht on der Internalisierung eines externen Effekts, wenn dem verursachenden Wirtschaftssubjekt ein ökonomischer Anreiz gegeben wird, die gesellschaftlichen zusatzkosten in das private Entscheidungskalkül einzubeziehen, sprich zu interalisieren.
  • Wann muss der Produzent eine so genannte PIGOU Steuer zahlen? Für jede produzierte Einheit des einen externen Effekts auslösenden Gutes muss der Produzent einen Steuerbetrag zahlen, der der Höhe des bisher nicht internalisierten Schadens entspricht.   Seite 86 Diagramm
  • Was besagt das COASE-THEOREM? > Marktteilnehmer können Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst lösen, wenn - sie über die Zuteilung der Ressourcen verhandeln würden - es keine Tauschkosten gäbe. > Selbständig bedeutet dabei, dass keine Unterstützung durch eine dritte Partei (z.B. durch den Staat) nötig ist, um eine effiziente Lösung zu erreichen. >Wichtig ist, dass für alle Verhandlungspartner Klarheit über die Besitzrechte herrscht. Dies ist Voraussetzung für die Entscheidung über Schädigung/Nutzen der Teilnehmer. > Zudem müssen die beteiligten Akteure vollständig informiert sein. D.h. sie müssen z.B. genau wissen, welche externen Effekte ihr Verhalten auf die anderen hat.
  • Was besagt das COASE-THEOREM? > Marktteilnehmer können Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst lösen, wenn - sie über die Zuteilung der Ressourcen verhandeln würden - es keine Tauschkosten gäbe. > Selbständig bedeutet dabei, dass keine Unterstützung durch eine dritte Partei (z.B. durch den Staat) nötig ist, um eine effiziente Lösung zu erreichen. >Wichtig ist, dass für alle Verhandlungspartner Klarheit über die Besitzrechte herrscht. Dies ist Voraussetzung für die Entscheidung über Schädigung/Nutzen der Teilnehmer. > Zudem müssen die beteiligten Akteure vollständig informiert sein. D.h. sie müssen z.B. genau wissen, welche externen Effekte ihr Verhalten auf die anderen hat.
  • Was besagt das COASE-THEOREM? > Marktteilnehmer können Probleme, die durch externe Effekte entstehen, selbst lösen, wenn - sie über die Zuteilung der Ressourcen verhandeln würden - es keine Tauschkosten gäbe. > Selbständig bedeutet dabei, dass keine Unterstützung durch eine dritte Partei (z.B. durch den Staat) nötig ist, um eine effiziente Lösung zu erreichen. >Wichtig ist, dass für alle Verhandlungspartner Klarheit über die Besitzrechte herrscht. Dies ist Voraussetzung für die Entscheidung über Schädigung/Nutzen der Teilnehmer. > Zudem müssen die beteiligten Akteure vollständig informiert sein. D.h. sie müssen z.B. genau wissen, welche externen Effekte ihr Verhalten auf die anderen hat.
  • Beschreibe den Staat Deutschland! Deutschland > Lage: Mitteleuropa Fläche: 357 104km^2 EInwohner 2008: 82,2Mio. Hauptstadt: Berlin Staatsform: Demokratisch- palamentarischer Bundesstaat Verwaltung: 16 Länder >Bundesstaatliche Vervassung Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demkratischer und sozialer Bundesstaat. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmung und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und durch Rechtsprechung ausgeübt > Subsidiaritätsprinzip Die Subsidiarität gehört zu den Kerngedanken des Föderalismus. Danach haben Verantwortung und Entscheidungen bei der kleinsten sozialen Gemeinschaft zu liegen, die zur Problembewältigung in der Lage ist - zunächst beim Individuum,dann bei der Familie, den Vereinigungen, den Kommunen, Ländern und dem Gesamtstaat bis hin zur Europäischen Union und den Vereinten Nationen.
  • Warum Wirtschaftspolitik? Stabilisierung > Wirtschaftliche Schwankungen können soziale Spannungen verursachen. > Staat muss durch geeignete Eingriffe ausgleichend wirken. Distribution > Das Marktsystem führt nicht immer zu den sozial und politisch gewünschten Verteilungsresultaten  > Deshalb umverteilung, z.B. Länderfinanzausgleich Allokation > Bestimmte Güter werden auf dem Markt nicht angeboten, weil es sich für niemanden lohnt (Marktversagen). Daraus resultiren alle öffentlichen Güter z.B. Deiche, Straßenbeleuchtung
  • Wirtschaftspolitische Funktionen des Staates in der sozialen Marktwirtschaft Welche Funktionen gibt es und was bedeuten diese? Ordnungsfunktion Schutzfunktion Ausgleichsfunktion Steuerungsfunktion   Ordnungsfunktion > Schaffung einer funktionsfähigen und freiheitlichen Wettbewerbsordnung > Erhaltung der wettbewerblichen Selbststeuerung > Fairer Laistungswettbewerb > Langfristige Sicherung des Wettbewerbs   Schutzfunktion > Schutz schwächerer Marktteilnehmer  > Schutz der Lebensgrundlage (z.B.Umweltschutz)   Ausgleichsfunktion > Korretur von sozial unerwünschten Marktergebnissen  > Gleiche Bedingungen für alle (z.B. Besuch von Bildungseinrichtunegen) > Garantierter Wettbewerb > Verhinderung von Wettbewerbsverfälschung   Steuerungfunktion  > Ausgleich konjunktureller Schwankungen  > Stabiles Preisniveau > Hoher Beschäftigungsstand > Ausgeglichene Zahlungsbilanz > Stetiges Wirtschaftswachstum > Infrastruktur  
  • Was ist das Stabilitätsgesetz? Gesetz zur Förderung von Stabilität und Wachstum Preisstabilität Vollbeschäftigung Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
  • Benenne Die Ziele der Haushaltspolitik! Verhaltensänderung (Verbrauchssteuern; Subventionen) Konjunktursteuerung Umverteilung (Einkommenssteuer, Transfers) Finanzierung der Staatsaufgaben Förderung von Wachstum Regionalpolitik Förderung bestimmter Branchen  
  • Haushaltsrecht - Benenne die Grundsätze! Bund und Länder haben bei der Haushalterstellung den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts Rechnung zu tragen Einnahmen aus Krediten dürfen die die Summe der Ausgaben für Investitionen nicht überschreiten. Ausnahmen nur zur Abwehr einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts 5- jährige Finazplanung Finazplanungsrat gibt eine Empfehlung für die Koordinierung der Finazplanungen des Bundes, der Länder und der Kommunen ab Fälligkeitsprinzip: es dürfen nur Ausgaben veraschlagt werden, die auch im Berichtsjahr fällig und damit kassenwirksam werden Bund und Länder sind bei ihrer Haushaltswirtschaft selbständig und voneinander unabhängig Grundsatz: Vollständigkeit und Einheit des Haushaltes 
  • Was ist die Schuldenbremse im Zusammenhang mit dem Bundeshaushalt? Sie regelt die Kreditaufnahme der öffentlichen Haushalte neu. Sie sieht vor, das die Haushalte von Bund und Ländern in Zukunft grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auskommen.
  • Was ist die Staatsquote? Die Staatquote zeigt den Anteil der staatlichen Ausgaben an der gesamten wirtschaftlichen Leistung auf. (Quote von 50 Prozent bedeutet, dass die hälfte der Wirtschaftsleistungen durch die Hände des Staates fließt, z.B. für Personal, Investitionen, Militär, aber auch für Subventionen und Sozialleistungen)
  • Was ist der Crowding Out (Verdrängungseffekt) und welche Typen gibt es ? Zinssteigerungsbedingtes Crowding Out: Die staatliche Kreditaufnahme auf den Finazmärkten führt zu einem Zinsanstieg, der die Reduzierung privater zinsabhängiger (Investitions-) Ausgaben auslöst. Das Ausmaß dieses Substitutionsprozesses wird durch die Zinselastizität der privaten Ausgaben bestimmt. Preissteigerungsbedingtes Crowding Out: Die zusätzliche öffentliche Nachfrage führt zu Preissteigerung, die ihrerseits zu einem Rückgang der privaten Nachfrage führen. Erwartungsbedingtes oder psychologisches Crowding Out: Rückgang der privaten Investitutionstätigkeit aufgrund bei steigender Staatsverschuldung für die Zukunft erwarteter Konsilidierungsbemühungen z.B. durch Stererhöhungen und/oder Ausgabenverkürzungen; denn diese bedingen eine Verschlechterung der Kapitalverwertungsmöglichkeiten.