Testverfahren (Fach) / Intelligenz-Struktur-Test 2000 R (I-S-T 2000 R) (Lektion)

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Intelligenz- Struktur- Test 2000 R (I-S-T 2000 R) Amthauer, R., Brocke, B., Liepmann, D. & Beauducel, A. (2001). Intelligenz- Struktur- Test 2000 R. Göttingen: Hogrefe. Einordnung • Leistungstest

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  • Einordnung • Leistungstest (Intelligenz) • Altersbereich: 15- über 51 Jahre • Gruppenvorgabe möglich • Papier- und Bleistift-Test oder Computerversion • Multiple Choice Aufgaben mit überwiegend geschlossenem Antwortverfahren
  • Historie • 1953: IST (erste Ausgabe) • aktuell 2001: I-S-T 2000 R (Größere Normierungsstichprobe, Überarbeitung des Wissenstests) • 2007: I-S-T 2000 R (2. erw. Aufl.; Entwicklung einer Parallelform C, noch größere Normstichprobe)
  • Messgegenstand / Theoretische Grundlagen • keine Aussagen über Messmodell    Intelligenzbereiche auf der Primärfaktorenebene:  Verbale Intelligenz, numerische Intelligenz, figurale Intelligenz und Merkfähigkeit Generalfaktoren: Fluide Intelligenz (gf), Schlussfolgerndes Denken, Wissen und kristallisierte Intelligenz(gc) Fluide Intelligenz(gf): Fluide Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit des formal- logischen Denkens, wie z. B. Problemlösen und schlussfolgerndes Denken, soweit es dabei kaum früherer Lernerfahrung im Sinne der Akkulturation (Hereinwachsen in die Kultur) bedarf. Dabei können jedoch Lernerfahrungen außerhalb des Akkulturationsprozesses eine Rolle spielen. (Horn, 1988. Sinngemäß aus Amthauer et al., 2001 entnommen) Kristallisierte Intelligenz (gc): Kristallisierte Intelligenz bezeichnet Fähigkeiten wie das Wissen und die Bildung (Intelligenz einer Kultur), die in starkem Umfang auf den Einfluss der Akkulturation zurückgeführt werden können. Diese Fähigkeiten werden während des Akkulturationsprozesses systematisch und selektiv erworben (Horn, 1988. Textnah aus Amthauer et al., 2001 entnommen). Theoretisches Modell Der I-S-T 2000 R basiert auf dem von den Autoren konzipierten Hierarchischen Rahmen bzw. Protomodel der Intelligenzstrukturforschung (HPI). Dieses Modell verbindet  Thurstones sieben Primärfähigkeiten der Intelligenz mit Cattells Modell der fluiden (gf) und kristallisierten (gc) Intelligenz, erweitert um eine Inhaltsfacette (Facettenansatz von Guttman, Bimodalitätsansatz von Jäger). Begründet wird dieses Modell mit inhaltlichen Konvergenzen auf der Ebene der Primärfaktoren (ähnliche Fähigkeiten, die Intelligenz kennzeichnen: schlussfolgerndes Denken, verbal, numerische und räumlich-figurale Fähigkeiten, Kreativität und mit Einschränkungen Merkfähigkeit und wahrnehmungsbezogene Fähigkeiten) und strukturellen Konvergenzen, welche die Annahme unterschiedlicher Hierarchie- bzw. Generalitätsebenen rechtfertigen, über verschiedene Intelligenzmodelle hinweg. Intelligenzmodelle, welche die Grundlage für den I-S-T bilden: Thurstone, 1938:  Sieben Primärfaktoren: Memory, Space, Verbal Comprehension, Number, Reasoning, Perceptual Speed, Word Fluency  Perceptual Speed und Word Fluency zu Gunsten der Ökonomie weggelassen Cattell, 1963; Horn, 1988:  Erweiterungsmodul ermöglicht Erfassung der Generalfaktoren fluide und kristallisierte Intelligenz im Sinne Cattels und Horns (siehe oben) Guttman, 1965:  Um zu vermeiden, dass fluide und kristallisierte Intelligenz mit den inhaltlichen Komponenten figurale und verbale Intelligenz vermischt werden, Berücksichtigung des Facettenkonzept von Guttman (in vielen Tests wird fluide Intelligenz nur mit figuralen Matrizenaufgaben und kristallisierte Intelligenz nur anhand verbaler Aufgaben gemessen)  Generalfaktoren fluide und kristallisierte Intelligenz werden dementsprechend mit der Inhaltsfacette (verbal, numerisch und figural) kreuzklassifiziert, d.h. beide Faktoren werden anhand verbaler, numerischer und figuraler Aufgaben ermittelt
  • Gütekriterien Normen Eichstichprobe • Standardwerte: M= 100, SD= 10, Prozentränge und IQ- Werte: M= 100,    SD= 15 • 15 - über 51 Jahre • a) Grundmodul: o N= 3484 aus Berlin, Hamburg, Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg o Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige o fragwürdige Repräsentativität (54% Hochschulreife) o Zusammensetzung der Altersgruppen unterschiedlich bzgl.    Bildungsgrad • b) Erweiterungsmodul: o N = 661 aus Berlin und Dresden o fragwürdige Repräsentativität (72% Hoch- oder Fachhochschulreife) o Gewichtung von Teilstichproben unumgänglich • Fazit: o Zusammensetzung der Normierungsstichprobe unbefriedigend o unterschiedliche Normen für Gesamt- und Erweiterungsmodul schränken Vergleichbarkeit der beiden Module ein Normen siehe Handout  
  • Gütekriterien Objektivität • durch hohe Standardisierung Objektivität gewährleistet Durchführung: Checkliste zur Testdurchführung, standardisierte Anweisungen im Aufgabenheft Auswertung: Lösungsschablonen, genaue Anweisungen, hochgradig standardisiert Interpretation: aktualisierte Normen, siehe unten: Interpretation der Testergebnisse
  • Gütekriterien Reliabilität • Trennschärfeanalyse: o Grundmodul (ohne Merkfähigkeit): Trennschärfen schwanken je    nach Aufgabengruppe beträchtlich (Aufgabe Gemeinsamkeiten: .02-.56).  Dies weist auf heterogene Aufgaben hin. • insgesamt weist der I-S-T 2000 R mittlere (verbal und figural) bis hohe (numerisch, schlussfolgernd, Merkfähigkeit, Wissen, gf und gc) Reliabilitätsschätzungen für die erhobenen Skalen auf (siehe Tabellen).
  • Gütekriterien Reliabilität   • Trennschärfeanalyse: o Grundmodul (ohne Merkfähigkeit): Trennschärfen schwanken je    nach Aufgabengruppe beträchtlich (Aufgabe Gemeinsamkeiten: .02-.56).  Dies weist auf heterogene Aufgaben hin. • insgesamt weist der I-S-T 2000 R mittlere (verbal und figural) bis hohe (numerisch, schlussfolgernd, Merkfähigkeit, Wissen, gf und gc) Reliabilitätsschätzungen für die erhobenen Skalen auf (siehe Tabellen). • Reliabilitätsschätzungen: Wissen                                  Cronbachs α                    Split -half- Reliabilität Grundmodul Verbale Intelligenz                           .88                                          .89 Numerische Intelligenz                    .95                                          .96 Figurale Intelligenz                          .87                                           .88 Schlussfolgerndes. Denken          .96                                            .97 Merkfähigkeit                                  .93                                            .93 Erweiterungsmodul Verbal                                              .84                                            .85 numerisch                                        .82                                            .85 figural                                               .83                                            .84 gesamt                                            .93                                             .93 Fluide Intelligenz gf                        .96 Kristall. Intelligenz gc                     .91  
  • Gütekriterien Validität • Explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen: o Grundmodul:  Kurzform des Grundmoduls erwartete       Dreifaktorenstruktur (verbal, numerisch und figural) bestätigt + Faktor:       Merkfähigkeit. o Erweiterungsmodul: Konfirmatorische Analysen erweisen die beste Übereinstimmung mit dem Facettenkonzept von fluider (gf) und kristallisierter Intelligenz (gc) • Konstrukt- und Kriteriumsvalidität: o Korrelationen mit anderen Tests           CFT 20 MWT-B = Matrizen    Wortschatztest Schlussfolgerndes Denken     .63 .31 Fluide Intelligenz    .58 .16 Kristallisierte Int.    .24 .54 ■ Diese Korrelationen entsprechen in etwa den Erwartungen, da fluide Intelligenz stärker mit nonverbalen und kristallisierte Intelligenz stärker mit verbal erlernten Fähigkeiten zusammen hängt. o Korrelationen der einzelnen Skalen mit Schulnoten (bis auf Mathematik    und Physik) keine zufriedenstellenden Zusammenhänge o höchste Korrelationen mit Koeffizienten um r =.60 gegenüber dem Kriterium ‚Ausbildungserfolg’ (Amelang, M., & Schmidt-Atzert, L., 2006).
  • Gütekriterien Vergleichbarkeit Ökonomie Nützlichkeit   Vergleichbarkeit: durch Parallelform C (seit 2007) Ökonomie: durch Gruppentestung und Schablonenauswertung ökonomische Durchführung gewährleistet; Dauer 2 Std. 40 min Nützlichkeit (Nonredundanz): Im deutschen Sprachraum: • Sehr wenige Tests erlauben die breite Erfassung der Intelligenz und        umfangreicher Altersnormen (Schmidt-Atzert, 2002) • Erstmalige Messung fluider und kristallisierter Intelligenz unabhängig      von den Inhaltskomponenten figuraler und verbaler Intelligenz (Kersting, 1999).  
  • Gütekriterien Testaufbau • Grundmodul (erfasst: verbale, numerische und figurale Intelligenz,              Merkfähigkeit, schlussfolgerndes Denken) • Grundmodul-Kurzform (Grundmodul ohne Aufgabengruppen für die   Merkfähigkeit) • Grundmodul- Langform = Grundmodul-Kurzform und Merkfähigkeit • Erweiterungsmodul (Wissenstest, ermöglicht Berechnung von gf und       gc) • für jedes Modul existieren die Formen A und B, wobei in der B-Form     nur die Abfolge der Items verändert ist Grundmodul- Kurzform 1.Verbal: 2.Numerisch: 3.Verbal-figural: Satzergänzung              Rechenaufgaben                           Figurenauswahl Analogien                      Rechenzeichen                              Würfelaufgaben Gemeinsamkeiten        Zahlenreihen                                  Matrizen Modul „Merkfähigkeit“ Einprägen von Wörtern bzw. Figuren Erweiterungsmodul (Ergänzung) Wissenstest: Geographie/Geschichte, Kunst/Kultur, Mathematik, Naturwissenschaften und Alltag
  • Gütekriterien Testdurchführung • als Einzel- und als Gruppentest (max. 30 Personen mit 2   Versuchsleitern) • Einsatz der Parallelformen A und B reduziert die Abschreibgefahr bei     den Gruppen • vor Testung allgemeine Instruktion • Instruktionen zu den Aufgaben stehen in den Aufgabenheften. Zudem    wird beim Grundmodul (außer bei der Merkfähigkeit) jede neue    Aufgabengruppe von der Testleitung anhand einer Beispielaufgabe        erklärt. • Rückfragen zu den Beispielaufgaben sind zugelassen • Zeitbegrenzungen: Die angegebenen Laufzeiten beinhalten Bearbeitungszeit + Instruktionszeit o Grundmodul-Kurzform (ohne Merkaufgaben): 1:30 h o Grundmodul (komplett): 2 h bei Merkaufgaben, Einprägezeit 1 min und Reproduktionszeit 2-3 min o Erweiterungsmodul (Wissenstest): 40 min o I-S-T 2000 R (alle Module mit Pausen): 2:40 mit Merkaufgaben / 2:20 ohne Merkaufgaben
  • Gütekriterien Testauswertung • Auswertung mit Hilfe von Schablone • Bildung von Skalenwerten und des Gesamtwertes • Tabellen für Standardwerte, Prozentränge und IQ-Normen • Grundmodul: Altersnormen für Bildungsgrade • Wissenstest: getrennte Alters- und Bildungsnormen • Bildung der Faktorwerte zu kristallisierter / fluider Intelligenz anhand von     Tabellen • seit 2006 PC-Programm zur Auswertung
  • Interpretation der Testergebnisse • Skala verbale Intelligenz:  Fähigkeiten zum Umgang mit sprachlichem Material; im Besonderen den Aneignungsgrad (Vokabular) der Sprache, das Herstellen von Relationen zwischen einzelnen Begriffen und schlussfolgerndem Denken • Skala numerische Intelligenz:  Rechenfertigkeit und die Fähigkeit logische Beziehungen zwischen Zahlen herzustellen • Skala figurale Intelligenz:  Fähigkeit zum Umgang mit figural-bildhaftem Material, im Besonderen das Erkennen der Proportionen von Flächen und Räumen und der logischen Beziehung zwischen zwei bzw. dreidimensionalen Figuren • Gesamtwert der Grundmodul – Kurzform:  Fähigkeit zum schlussfolgernden und formal-logischen Denken (Einfluss von Wissen & Bildung geht in die Skala mit ein) • Skala Merkfähigkeit Fähigkeit zum Einprägen und kurzfristigen Wiedererkennen von Informationen • Skala Wissen: Fähigkeit in unserer Kultur Wissen in den erwähnten Themenbereichen zu erwerben; hohe Korrelation zum schlussfolgernden Denken • Faktorwerte Wissen = Operationalisierung für kristallisierte       Intelligenz: Fähigkeit Wissen in Institutionen/Bildungseinrichtungen unserer Gesellschaft zu erwerben • Faktorwert schlussfolgerndes Denken = Operationalisierung für     fluide Intelligenz: Fähigkeit Beziehungen zwischen Informationen und Stimuli herzustellen sowie das Lösen neuer Probleme und Situationen Die Interpretationsobjektivität ist etwas strittig: das Übernehmen von Formulierungen zu der Interpretation der Ergebnisse ist möglich, es gibt jedoch keine Vorschläge zur Quantifizierung, welcher Bereich der möglichen Testergebnisse als ‚durchschnittlich’, ‚überdurchschnittlich’ usw. zu bezeichnen ist.
  • Testauswertung   • Auswertung mit Hilfe von Schablone • Bildung von Skalenwerten und des Gesamtwertes • Tabellen für Standardwerte, Prozentränge und IQ-Normen • Grundmodul: Altersnormen für Bildungsgrade • Wissenstest: getrennte Alters- und Bildungsnormen • Bildung der Faktorwerte zu kristallisierter / fluider Intelligenz anhand von     Tabellen • seit 2006 PC-Programm zur Auswertung  
  • Testdurchführung   • als Einzel- und als Gruppentest (max. 30 Personen mit 2   Versuchsleitern) • Einsatz der Parallelformen A und B reduziert die Abschreibgefahr bei     den Gruppen • vor Testung allgemeine Instruktion • Instruktionen zu den Aufgaben stehen in den Aufgabenheften. Zudem    wird beim Grundmodul (außer bei der Merkfähigkeit) jede neue    Aufgabengruppe von der Testleitung anhand einer Beispielaufgabe        erklärt. • Rückfragen zu den Beispielaufgaben sind zugelassen • Zeitbegrenzungen: Die angegebenen Laufzeiten beinhalten Bearbeitungszeit + Instruktionszeit o Grundmodul-Kurzform (ohne Merkaufgaben): 1:30 h o Grundmodul (komplett): 2 h bei Merkaufgaben, Einprägezeit 1 min und Reproduktionszeit 2-3 min o Erweiterungsmodul (Wissenstest): 40 min o I-S-T 2000 R (alle Module mit Pausen): 2:40 mit Merkaufgaben / 2:20 ohne Merkaufgaben  
  • Testaufbau • Grundmodul (erfasst: verbale, numerische und figurale Intelligenz,              Merkfähigkeit, schlussfolgerndes Denken)   • Grundmodul-Kurzform (Grundmodul ohne Aufgabengruppen für die   Merkfähigkeit) • Grundmodul- Langform = Grundmodul-Kurzform und Merkfähigkeit • Erweiterungsmodul (Wissenstest, ermöglicht Berechnung von gf und       gc) • für jedes Modul existieren die Formen A und B, wobei in der B-Form     nur die Abfolge der Items verändert ist Grundmodul- Kurzform 1.Verbal: 2.Numerisch: 3.Verbal-figural: Satzergänzung              Rechenaufgaben                           Figurenauswahl Analogien                      Rechenzeichen                              Würfelaufgaben Gemeinsamkeiten        Zahlenreihen                                  Matrizen Modul „Merkfähigkeit“ Einprägen von Wörtern bzw. Figuren Erweiterungsmodul (Ergänzung) Wissenstest: Geographie/Geschichte, Kunst/Kultur, Mathematik, Naturwissenschaften und Alltag  
  • Gütekriterien Vergleichbarkeit Ökonomie Nützlichkeit   Vergleichbarkeit: durch Parallelform C (seit 2007) Ökonomie: durch Gruppentestung und Schablonenauswertung ökonomische Durchführung gewährleistet; Dauer 2 Std. 40 min Nützlichkeit (Nonredundanz): Im deutschen Sprachraum: • Sehr wenige Tests erlauben die breite Erfassung der Intelligenz und        umfangreicher Altersnormen (Schmidt-Atzert, 2002) • Erstmalige Messung fluider und kristallisierter Intelligenz unabhängig      von den Inhaltskomponenten figuraler und verbaler Intelligenz (Kersting, 1999).  
  • Bewertung Vorteile des Verfahrens • wohldurchdachte und explizite theoretische Grundlage • breit angelegte Erfassung der Intelligenz • konstruktvalides Messinstrument • Kriteriumsvalidität gut belegt durch kürzlich veröffentliche Studie mit den    Kriterien Sozialen Status des Berufs und dem Ausbildungsniveau. • zugrunde liegende Faktorenstruktur nachgewiesen • jeweilige Aufgabengruppen haben einen gleichen Anteil an den     Inhaltsklassen, welches eine gute Operationalisierung des     Schlussfolgernden Denkens sicherstellt. • Erschließung der fluiden und kristallisierten Intelligenz durch   gegenseitige Herausrechnen der anteiligen Faktorenwerte • Erfassung von gf und gc unabhängig von den Inhaltskomponenten verbal   und figural • Es existiert eine echte Parallelform Nachteile des Verfahrens • Normbasis muss erweitert und repräsentativer gestaltet werden • aufgrund mangelnder empirischer Fundierung können     Aufgabengruppen nicht einzeln interpretiert werden • verwendete Tabellen nur bedingt repräsentativ und somit ist ihr Einsatz     fragwürdig • Erweiterungsmodul und das Grundmodul nur bedingt vergleichbar     aufgrund unterschiedlicher Normtabellen • Validität für Anwendungsbereiche außerhalb von Schule und Bildung       muss noch empirisch bewiesen werden • zugrunde liegendes hierarchisches Intelligenzstrukturmodell theoretisch   nicht ausreichend begründet • keinen Kennwert für kognitive Leistungsfähigkeit, daher ist unklar           welcher Wert den besten Indikator für beispielsweise     Berufseignungsdiagnostik darstellt
  • Alternativen Alternativen a) Leistungsprüfungssystem 50+ (LPS 50+) • Auch am Thurstone-Modell orientiert und somit ein breiter   Intelligenztest. • Für Probanden zwischen 50-90 Jahren normiert, anstatt wie der I-S-T     2000 R für 16-50 Jährige und erlaubt somit eine verbesserte Erfassung   dieser Altersgruppe b) Prüfsystem für Schul- und Bildungsberatung (PSB-R 4-6 + PSB-R              6-13) • Gekürzte und Neunormierte Fassung des LPS 50+ • Für die Altersgruppen 12-20 Jährige normiert und erlaubt somit eine     Aufteilung von Schülern nach den 3 Schularten