Histologie (Fach) / Prüfungsthemen XXI- XXX (Lektion)
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Prüfungsthemen
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- Das Knochengewebe mesodermal lebend rekonstruierbar elastisch Balkenstruktur Teilnahme am Metabolismus des Organismus, Blutbildung im Knochenmark Grundeinheit: Osteon → Osteozyten, sind zwischen konzentrisch angeordneten Lamellen angesiedelt ( Haver'sches System) Osteoklasten: Abbau des Knochengewebes Osteoblasten: Aufbau des Knochengewebes Klassifikation: Lamellar- oder Trabekularknochen
- Lamellar Knochen besteht aus: Kollagenfasern und Haver'schen Kanälenin denen Blutgefäße verlaufen Haver'sche Kanäle Haver'sche Systeme Volkmannsche Kanäle Schichten von außen nach Innen: Periost - Cambium - Zellen - lamina fundamentalis - Lamellen und haversche Systeme - lamina fundamentalis interna - Endosteum
- Trabecular Knochen zellreich Osteozyten in der Knochenmatrix tabula interna und tabula externa umgeben Markhöhle
- die perichondrale Osteogenese direkte Osteogenese 1. Bildung eine Knochenmanschette (Stabilisierung des Knochens) um die Diaphyse 2. Ausbildung einer primären Markhöhle (Manschette hält Knochen zusammen) 3. zwei Ossifikationslinien ändern das Knochengewebe (3 Zonen): - 1. Zone (Ruhe Zone): hyaliner Knorpel ohne Änderung - Proliferationszone - Degenerationszone (= "Straßenbaumaschine") Ossifikation läuft Richtung Epiphyse
- Endochondrale Osteogenese indirekte Osteogenese Bindegewebe wird unmittelbar zu Knochengewebe (Verknöcherung) 1. knorpeliges Vorbild wird abgebaut 2. am Ort des hyalinen Knorpels wird Knochengewebe aufgebaut
- desmale Osteogenese direkte/ primäre Osteogenese typisch für platte Knochen (Schädel, Mandibula, Scapula) Mesenchymzellen wandeln sich in Osteoblasten um Ossifikationspunkt= punctum ossification: Osteoblasten sammeln sich Knochenbalken werden aufgebaut (Osteoid= "Vorknochen") Osteoblasten mauern sich zwischen den Osteoiden ein und werden zu Osteozyten Mineralisierung der Knochengrundsubstanz Kollagenfasern werden im Osteoid eingeschlossen Osteoblasten wandern nach Außen= Knochenbildung erfolgt von Außen Osteoklasten wirken von Innen= Knochenabbau erfolgt Innen
- Blut als Bindegewebe mesodermal Bauelemente: Zellen und intrazellulär Substanz = Blutzellen und Blutplasma (Fasern in aufgelöster Form = Fibrinogen, welche bei Kontakt mit Sauerstoff lange Fäden bilden = Fibrin → Blutgerinnung) Blutzellen: Erythrozyten Bluttplättchen oderThrombozyten Leukozyten, weiter unterteilt in Granulozyten: neutrophile, eosinophile und basophile Agranulozyten: Lymphozyten und Monozyten
- Erythrozyten rote Blutkörperchen Entwicklung aus pluripotenten Mesenchymzellen Lebensdauer: 60-90 Tage, werden dann in der Milz abgebaut und durch die Leberzu Gallensäure synthetisiert Gestalt: 8 μm → Größe abhängig von der Anzahl im Blut, kein: Zellkern, Zytoplasma, Zellorganelle, Hämoglobin zum Sauerstofftransport, Howell-Jolly Körperchen Funktion: Sauerstoffbindung, O2 Lieferung zu den Zellen, CO2 Abtransport, Regulator des pH-Wertes, der Salzkonzentration und der Osmolarität
- Granulozyten eosinophiler Granulozyt: 10 - 15 μm groß zweilappiger Zellkern = Brillenförmig auch Bindegewebszellen enthalten Körnchen, die Kristalloide enthalten enthalten Enzyme mit wichtiger Rolle für Geweberegeneration antiallergische Wirkung
- basophiler Granulozyt 10- 15 μm groß nierenförmiger Zellkern enthält Granula, die den ganzen Zellkern bedecken
- neutrophiler Granulozyt 10-12 μm groß Kerne sind 2-5 lappig über Kernbrücken miteinanderin Verbindung Wanderzellen,können durch Gefäßwände zum Entzündungsherd kommen Eiterbildner bei Wunden → Abwehrreaktion
- Agranulozyten 1. Lymphozyten: wichtigsten Abwehrzellen des Körpers Wanderzellen reife (klein) und unreife (groß) T- und B-Lymphozyt unterm Mikroskop nicht zu unterscheiden 2. Monozyten: die größten Leukozyten 15 μm groß hufeisenförmiger Zellkern leicht basophiles Zytoplasma
- Blutplättchen = Thrombozyten 1-3μm groß 200-400.000 / ml sorgen für Blutgerinnung
- Blutbildung- die Erythropoetische Reihe Bildung der roten Blutzellen embryonale Blutbildung (Hämopoese) 1.Mesoblastische Phase Mesenchymzellen entwickeln sich in den Dottersackwänden 2.Hepatolienale Phase Blutbildene Zellgruppen entwickeln sich in Leber und Milz 3.Knochenmarkphase/ postnatale Phase Knorpelskelett mit rotem Knochenmark, wo die Blutbildung ab dem 6. Embryonalmonat nur noch stattfindet und Lymphsystem Knochenmark= retikuläres Gewebe (notwendig für Blutbildung) rotes Knochenmark= blutbildendes Knochenmark Blutkörperchen entstehen aus Stammzellen im Knochenmark und können sich zu Blutzellen oder Lymphzellen ausreifen
- Abfolge der Entwicklung bei Erythrozyten (7) Erythropoetische Line Prosythroblast basophiler Erythroblast Polychromatophiler Erythroblast Normoblast Retikulozyt Erythrozyt
- Blutbildung - die granulopoetische Reihe 1. Hämozytoblast → großer Zellkern 2. Myeloblast → kleiner Zellkern 3. Promyelozyt → enthält Granula 4. Myelozyt → Nierenförmiger Zellkern 5. Metamyelozyt 6. neutrophiler/ eosinophiler/ basophiler Granulozyt
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- Blutbildung - Entwicklung der lymphatischen Blutzellen beginnt in der embryonalen Hämatopoese 1. mesoblastische Phase 2.Hepatolienale Phase Hämozytoblast Progenitorzellen Megaryozyt Lymphoblast teilt sich in Ly1(B-Lymphozyt) und Ly2 (T-Lymphozyt) (Ly1 bleibt im Knochenmark) Ly2 wird abgesiedelt in die Lymphaten Organe
