Ökologie (Fach) / Populationswachstum (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 17 Karteikarten

HTW Dresden Gartenbau 1. Semester

Diese Lektion wurde von Irmgardvongartenbau erstellt.

Lektion lernen

  • Trade-off ( Reproduktion ) Kompromisslösung  = Gleichzeitige Maximierung der Anzahl und Größe der Reproduktionseinheiten nicht möglich -> Trade-off zwischen Größe und Anzahl der Samen ( Feucht (= günstig): viele kleine Samen, Trocken (ungünstig): große Samen, dafür aber weniger; können länger überleben )
  • r- Strategie •Rasche Individualentwicklung und geringe Körpergröße  •Kurze Lebensspanne mit hoher Vermehrungsrate  •Früher Fortpflanzungsbeginn, kurze Geburtenabstände, hohe Wurfgröße •Geringe elterliche Fürsorge  •Kleines (leistungsschwächeres) Gehirn
  • K- Strategie (Kapazität, carrying capacity) •Langsame Individualentwicklung und hohe Körpergröße  •Lange Lebensspanne mit geringer Vermehrungsrate  •Später Fortpflanzungsbeginn, lange Geburtenabstände, geringe Wurfgröße  •Ausgeprägte elterliche Brutpflege  •Großes (leistungsstärkeres) Gehirn
  • Emigration Abwanderung ( Überbevölkerung Nahrungsknappheit Revierkämpfen Erreichen des Erwachsenenstadiums (adultus)
  • Immigration Zuwanderung
  • Ballochorie Schleudermechanik  ( Saftdruckstreuer [ Großes Springkraut Impatiens noli-tangere ] )  (Austrocknungsstreuer (Xeroballochoren) z. B. Platterbse, Ginster, Akelei )
  • Anemochorie Wind ( Löwenzahn - Taraxacum officinale )
  • Zoochorie Durch andere Tiere   Hohe Samenproduktion → viele werden gefressen, aber einige werden weit verbreitet und keimen  ▪ Vögel  ▪ Ameisen   ▪ Früchtefresser fressen nur das Fruchtfleisch und scheiden den Samen wieder aus, der danach keimt Samenausbreitung Eichhörnchen Pflanze liefert Nahrung als „Lockmittel“, aber zahlreiche Samen gehen verloren oder werden nicht wiedergefunden 
  • Hydrochorie Wasser ( Kokospalme (Cocos nucifera) )
  • Elaiosome nährstoffreiche Anhängsel an Samen
  • Endozoochorie Endozoochorie
  • Synzoochorie über Backentaschen z. B. bei Hörnchen
  • Anthropogen bedingte Ausbreitung durch den Menschen verursacht  ( Im 19. Jahrhundert wurden 24 Kaninchen in Australien (1859) ausgesetzt. In nur 50 Jahren nahmen sie ein Gebiet ein, das größer ist als halb Europa. In knapp 100 Jahren gab es mehrere Milliarden Kaninchen. Die Folgen für die einheimische Flora und Fauna waren erheblich (Thompson & King 1994). )
  • Natalität Geburtenrate
  • Mortalität Sterberate
  • Umweltstochastizität es gibt „gute“ und „schlechte“ Jahre: Witterungsschwankungen, Unwetter, Katastrophen
  • Warum gibt es im Regelfall kein exponentielles Populationswachstum ? Begrenzung der Ressourcen wie z.B. Nahrung, Nistplätze etc. ▪ D.h., die Individuen einer Population konkurrieren miteinander! → intraspezifische Konkurrenz ist das Ergebnis limitierter Ressourcen ▪ Krankheiten, Feinde