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Lernfeld 3A (Fach) / Körperpflege,Hygiene,Vitalzeichen,Haut,Temperatur (Lektion)

Wendler,Alexander,Kriglstein,Dimler,Zilles,Hoffman,Böcher,Engel,

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  • Nenne Werte -Verträglichkeit -Fleiß -Hilfsbereitschaft -Pünktlichkeit -Fairness -Gewandheit -Sparsamkeit -Menschlichkeit -Ehrgeiz -Sensibilität -Treue -Tapferkeit -Gerechtigkeit -Aufrichtigkeit
  • Was ist Ekel? Ekel wird gelernt Ekel wird als starke Abneigung definiert, die oft auch mit körperlichen Symptomen verbunden ist. Übelkeit, Schweißausbrüche und sogar Ohnmacht können bei einer Ekelreaktion auftreten. Die Grundlage zum Ekeln ist jedem Menschen angeboren und ist eng mit dem Würge- und Brechreflex verbunden. Auch der Gesichtsausdruck ist universell: Die Nase wird gerümpft, die Oberlippe hochgezogen, die Mundwinkel wandern nach unten. Charles Darwin sah darin eine kommunikative Geste: So sollen andere vor potenziellen Gefahren gewarnt werden. Im Gehirn ist der Ekelreflex im limbischen System angelegt, wo Emotionen und Triebe verarbeitet werden. Die Ekelreaktion selbst ist kein angeborener Instinkt, sie wird erlernt. Babys und Kleinkinder kennen keinen Ekel und stecken sich auch Kot oder Würmer in den Mund. Erst mit zwei bis vier Jahren entwickeln sie ein Ekelgefühl, das kulturell geprägt ist und je nach Gesellschaft unterschiedlich aussieht. Ein nahezu weltweit gemeinsamer Nenner sind jedoch Kot, Urin und Eiter sowie Leichen und der Anblick oder Geruch von verdorbenen Lebensmitteln. Eine Ekelreaktion soll das Infektionsrisiko senken und im Extremfall durch den Brechreflex dafür sorgen, möglicherweise oder tatsächlich verdorbenes oder giftiges Essen schnell aus dem Körper zu befördern.
  • Was ist Wut? Die Wut (auch lateinisch Furor ‚Raserei, Leidenschaft, Wahnsinn‘ oder französisch Rage ‚Raserei, Zorn, Toben‘) ist eine sehr heftige Emotion und häufig eine impulsive und aggressive Reaktion (Affekt), die durch eine als unangenehm empfundene Situation oder Bemerkung, z. B. eine Kränkung, ausgelöst worden ist. Die resultierende Affekthandlung wird als Raserei oder Wüten bezeichnet. Wut ist heftiger als der Ärger und schwerer zu beherrschen als der Zorn. Wer häufig in Wut gerät, gilt als Wüterich. Implizit ist damit ausgesagt: Wer leicht in Wut gerät, ist weniger gut imstande, sich selbst zu kontrollieren. Die Ableitung des italienischen Furore für „rasenden Beifall“ sowie „Leidenschaftlichkeit“ wird im Zusammenhang mit Furore machen als „großes Aufsehen erregen“ und „Beifall erringen“ definiert.
  • Was heisst Ethik? Ethik ist die Lehre bzw. Theorie vom Handeln gemäß der Unterscheidung von gut und böse. Gegenstand der Ethik ist die Moral. Die griechische Ethik war empirisch und normativ zugleich. Heute wird eine empirische, deskriptive Ethik unterschieden von der normativen Ethik, die ein Sollen formuliert; dieses Sollen erhebt Anspruch auf allgemeine Verbindlichkeit. Eine dritte Richtung ist Metaethik, die keine inhaltlichen Aussagen trifft, sondern die Begriffe ethischer Argumentation analysiert.
  • Was ist Menschenwürde? So erklärt der Philosoph Immanuel Kant die Menschenwürde: Dinge sind wertvoll, wenn wir sie brauchen können. Schuhe sind zum Beispiel wertvoll, wenn sie passen und man gut in ihnen laufen kann. Wenn die Schuhe kaputt sind und niemand mehr in ihnen laufen kann, haben sie keinen Wert mehr. Bei Menschen ist das anders. Der Mensch hat immer einen Wert. Auch wenn er krank ist. Auch wenn er nicht arbeiten kann. Wenn etwas immer einen Wert hat, sagt man: Es hat eine Würde. Jeder Mensch ist deshalb wertvoll, weil er ein Mensch ist. Der Artikel 1 des Grundgesetzes schützt den Menschen in seiner Würde. In Artikel 1 steht: Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Das heißt: Die Würde darf auf keinen Fall verletzt werden. Menschen sind wertvoll und haben eine Würde, egal, welche Religion sie haben,egal, aus welchem Land sie kommen,egal, ob sie Frauen oder Männer sind oderegal, wie alt sie sind.
  • Was ist Moral? Moral Dieses Wort kommt vom lateinischen Begriff „moralis“ und heißt übersetzt „die Sitten betreffend“. Als Moral werden die Werte und Regeln bezeichnet, die in einer Gesellschaft allgemein anerkannt sind. Wenn man sagt, jemand hat „moralisch“ gehandelt, ist damit gemeint, dass er sich so verhalten hat, wie es die Menschen richtig und gut finden. Im Alltag stellen sich die Menschen immer wieder die Frage, ob sie sich moralisch verhalten: Bin ich fair gegenüber meinen Mitmenschen? Beleidige und verletze ich niemanden? Und sie fragen, wie sie moralisch handeln können: Wie kann ich eingreifen, wenn ich merke, dass Schwächere und Wehrlose gemobbt werden? Was kann ich tun, damit es den Menschen in den armen Ländern besser geht? Gebote Es gibt Gebote, die moralisches Handeln vorschreiben, zum Beispiel: „Du sollst nicht töten“ oder „Du sollst nicht stehlen!“ Ohne diese Gebote oder Gesetze ist ein Zusammenleben in einer Gesellschaft nicht gut möglich. Für Juden und Christen benennen die "Zehn Gebote" die wichtigsten Regeln, die Menschen beachten sollen. Gelegentlich benutzt man den Begriff „Moral“ auch, um eine gute Einstellung zu beschreiben. Wenn ein Sportler sehr viel Einsatz zeigt, spricht man von „Kampfmoral“; bei Soldaten hört man manchmal von der „guten Moral der Truppe“.
  • Was sind Werte? Werte sind tief-verwurzelte, bedeutsame und durchdringliche Überzeugungen, Haltungen (Einstellungen), Ideale und Bedürfnisse, welche gewöhnlich von den Mitgliedern einer Gesellschaft auf unbestimmte Zeit individuell geteilt werden und zumeist das unvermeidlich Gute oder Schlechte betreffen. Sie tragen im Wesentlichen zum Charakter, der Identität und Kultur des Menschen bei. Wir verstehen die Welt um uns herum durch Werte und orientieren uns an Ihnen. Auch in den unvermeidlichen Fragen und Herausforderungen, mit denen wir als Menschen in unserem Leben konfrontiert werden, wie: Was möchten wir für uns und was möchten wir für andere, was ist zu tun und wie sollten wir uns verhalten?
  • Was ist Wertschätzung? Was bedeutet Wertschätzung genau?Wert­schät­zung der eigenen Per­son bedeutet konkret, dass es die Bedürf­nisse nach An­er­kennung und Selbst­wert­schät­zung gibt und sie erfüllt werden sollten.  Anerkennung des Selbst und Wertschätzung des Selbst sind wesent­liche Bedürf­nis­se ei­nes Menschen. Der Selbstwert hängt stark mit der Wertschätzung zusammen. Wer sich selbst nicht wertschätzt, kann auch andere nicht wertschätzen und keine Wertschätzung annehmen. Das Gegenteil von Wertschätzung ist Geringschätzung, die bis zur Verachtung reichen kann. Wie entsteht Wertschätzung? Wertschätzung gegenüber anderen Menschen kann durch die folgenden Faktoren entstehen (nur eine Auswahl): grundlegende Sympathie für einen Menschen bei der ersten Begegnungpositive Bewertung einer Beziehung oder Freundschaft wiederholte Vertrauensbeweisepersönlicher Einsatz für Familie und Angehörige im Rahmen einer schwierigen Lebenssituation durch Krankheit, Tod oder Arbeitsverlustgelebte Wertekultur im Unternehmen durch nachhaltige Motivation von Mitarbeitern, Partnern und Kunden als strategisches FührungsinstrumentAnerkennung für eine bestimmte Arbeit im privaten oder beruflichen Umfeldgrundlegende Höflichkeitsgesten in kulturellen Kreisen und Lebensgemeinschaften, die eine anerkennende Geisteshaltung als Maßgabe gesellschaftlicher Zugehörigkeit ansehenRespekt und Ehrfurcht vor einflussreichen Persönlichkeiten wie etwa Politiker, Prominente und AktivistenInnere Dankbarkeit für eine besondere Aufmerksamkeit oder Zuwendung, die ein Mensch in einer speziellen Situation erfährtEmotionale Honorierung einer wohlwollenden Tat, die der Mensch im tiefen Inneren seiner Seele als wertvoll ansieht
  • Bedeutung der Körperpflege Die Körperpflege gehört zu unserenGrundbedürfnissen. Sie dient der Reinigungund sorgt für ein gutes Körpergefühl. Sie trägt aber auch dazu bei, die Haut gesund zu halten.Die Haut ist unser größtes Organ und hatviele lebenswichtige Funktionen. Sie schütztuns zum Beispiel vor äußeren Einflüssen wieKeimen, die krank machen. Und sie regelt dieKörpertemperatur. Sinneszellen in der Hautlassen uns Kälte, Wärme, Schmerzen oderBerührungen empfinden. Mit dem Alter verändert sich die Haut. Sie wirddünner, faltiger und trockener. Zudem ist sieweniger widerstandsfähig und elastisch.Wunden heilen langsamer. Deshalb ist es imAlter und bei Pflegebedürftigkeit besonderswichtig, die Haut zu pflegen und gesund zuerhalten.
  • Wie bleibt die Haut gesund? Wie bleibt die Haut gesund? -Damit die Haut bis ins hohe Alter gesund bleibt und gepflegt aussieht, ist eine gesunde Lebensweise wichtig. -Das bedeutet: ausgewogen essen, ausreichend trinken, möglichstviel bewegen, regelmäßig schlafen, wenig Alkohol und Nikotin konsumieren. -Außerdem braucht die Haut Schutz, etwa vor starker Hitze und Kälte sowie direkter Sonne. -Warme Kleidung und Handschuhe schützen im Winter vor Kälte. -Besonders die Hände können sonst schnell trocken und rissig werden. -Auch zu heiße Wärmflaschen oder zu kalte Kompressen können die Haut schädigen. -Sie sollten daher nicht direkt auf die Haut gelegt werden. -Zudem sollte die Haut während der Anwendung kontrolliert werden. -Um die Haut vor Sonne zu schützen, sollte man sich eher im Schatten aufhalten, einenSonnenhut tragen und Sonnencreme verwenden -Intensives Waschen oder langes Baden in heißem Wasser können der Haut schaden. -Stark schäumende und parfümierte Seifen und Waschzusätze zerstören den Säure-Schutzmantel der Haut. -Geeignete Reinigungsprodukte helfen, die Haut zu schützen. -Wenn Wasser, Schweiß oder Ausscheidungen zu lange auf der Hautbleiben, kann sie wund werden oder eine Infektion auftreten. Daher ist es wichtig, auchdie Hautfalten trocken zu halten.
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  • Welche Hautprobleme treten häufig auf? Trockene HautÄltere Menschen haben oft trockene Haut, insbesondere an Füßen, Beinen und Armen.Milde Formen erkennt man an weißlich glänzenden Schuppen. Zudem wirkt die Hautmatt. Sehr trockene Haut ist rau und rissig. Sie kann bluten und entzündet sein. Oftmalsjuckt sie auch sehr stark. Kratzen schädigt die Haut noch mehr und kann eine Ursachefür Infektionen sein. Dünne verletzliche HautIm hohen Alter kann die Haut sehr dünn und empfindlich sein, besonders an denAußenseiten der Arme und am Handrücken. Meist sieht sie dunkler aus. Dies wird auchals Pergamenthaut bezeichnet. Dann kommt es leicht zu Hauteinrissen oder anderenVerletzungen. Das kann beispielsweise beim Pflasterwechel oder bei leichtem Anstoßenan Möbelkanten passieren. Entzündete Haut bei Blasen- oder Darmschwäche (Inkontinenz)Längerer Kontakt mit Urin oder Stuhl kann die Haut schädigen. Sie wird wund und kannsich entzünden. Wundsein in Hautfalten (Intertrigo)In Hautfalten können sich Feuchtigkeit und Wärme stauen. Dort kann die Haut wundwerden und sich entzünden. Gefährdet ist zum Beispiel die Haut unter den Achseln, inder Leiste, am Bauch oder zwischen den Zehen Druckgeschwür (Dekubitus)Ein Druckgeschwür entsteht durch anhaltenden Druck auf die Haut, zum Beispiel durchlanges Sitzen oder Liegen auf der gleichen Stelle. Die Haut an den Fersen sowie über denSitz- und Kreuzbeinen ist am häufigsten betroffen. Aus zunächst roten oder dunkelblauenStellen können tiefe Wunden entstehen, die oft schwer abheilen. Ein Druckgeschwür istmanchmal schwer zu erkennen. Daher sollte schon bei ersten Anzeichen pflegefachlicheroder ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Welche Reinigungs- und Pflegeprodukte sind geeignet? Welche Reinigungs- und Pflegeproduktesind geeignet? Grundsätzlich sind milde, hautschonende Produkte zuempfehlen. Manche Produkte helfen dabei, die Haut zusätzlichzu schützen: -Waschprodukte mit einem pH-Wert unter 6, zum Beispielseifenfreie Waschlotion -öl- und fetthaltige Waschprodukte wie Duschöle –sie sind rückfettend und eher hautschonend -Produkte mit Urea, Glycerin oder Milchsäure – sie helfen bei der Pflege trockener unddünner verletzlicher Haut -ölige oder fetthaltige Cremes, Salben oder Lotionen – sie erhöhen die Feuchtigkeitder Haut und verbessern durch Rückfettung ihre Schutzfunktion -parfümarme oder -freie Produkte – sie helfen, Irritationen und Allergien zu vermeiden -einfache, weiche Zinkpaste, Hautschutzsalbe, Vaseline oder spezielleInkontinenzprodukte, die einen Schutzfilm auf der Haut bilden – sie schützen dieHaut bei Inkontinenz vor Feuchtigkeit und aggressiven Stoffen im Urin und Stuhl Nicht geeignet sind: Puderklassische SeifenProdukte mit ätherischen ÖlenPräparate auf Alkoholbasis
  • Welche Grundregeln sollten beachtet werden? Selbstbestimmung beachtenJeder Mensch hat das Recht, selbst über seine Körperpflege zu bestimmen. Dazu gehörtzum Beispiel, wie diese erfolgt oder welche Hilfsmittel und Pflegeprodukte verwendetwerden. Pflegebedürftige Menschen dürfen bei der Körperpflege nicht bevormundetoder gar zu etwas gezwungen werden. Selbstständigkeit erhaltenSelbstständigkeit und Selbstvertrauen zu erhalten, sind zentrale Ziele guter Pflege.Aktivierende Pflege hilft dabei. Das bedeutet: Die Pflegenden leiten an und unterstützendabei, die Dinge selbst zu tun. Auch wenn es dadurch länger dauert. Sie übernehmen nur,was unbedingt nötig ist. So werden die Fähigkeiten von pflegebedürftigen Menschenerhalten und gefördert. Menschen mit Demenz benötigen dafür genaue Anleitung, ambesten ganz langsam und in einzelnen Schritten. Wichtig: Aktivierende Pflege motiviert,aber überfordert nicht. Stress vermeidenDie Körperpflege kann für pflegebedürftige Menschen sehr anstrengend sein. Gute Planungist daher sinnvoll: Wann hat die pflegebedürftige Person genügend Kraft? Soll geduschtoder gebadet werden? Wann ist ausreichend Zeit dafür? Gewohnheiten und eine vertrauteOrdnung können ein sicheres Gefühl geben. Wenn die Abläufe abgesprochen sind, kanndie pflegebedürftige Person zudem leichter mitwirken. Vor allem Menschen mit Demenzempfinden plötzliche oder für sie unverständliche Handgriffe eventuell als bedrohlich.Daher sollten Pflegende ankündigen und erklären, was sie tun. Zeitpunkt abstimmenIm Prinzip ist es nicht notwendig, täglich den ganzen Körper zu waschen. Meist reicht esaus, täglich einmal das Gesicht und den Intimbereich zu waschen und 2-mal die Zähnezu putzen. Auch eine Haarwäsche ist oft nur einmal oder 2-mal pro Woche notwendig.Entscheidend ist, dass sich die pflegebedürftige Person wohlfühlt und die Haut geschontwird. Schamgefühle abbauenScham kommt bei pflegebedürftigenMenschen und bei Pflegenden vor –gerade bei der Körperpflege.Darum ist ein vertrauensvollerUmgang sehr wichtig.Ein offenes Gesprächträgt dazu bei, Schamabzubauen. Währendder Körperpflege überAlltägliches zu sprechen,kann auflockern. Damit diepflegebedürftige Personsich weniger entblößt fühlt,sollten Körperteile bedeckt werden, die gerade nicht gewaschen werden (o Abbildung).Einmal-Handschuhe tragen insbesondere bei der Intimpflege dazu bei, Distanz zuschaffen und Schamgefühle zu mindern. Ein Türschild mit der Aufschrift „Bitte anklopfen“oder „Bitte nicht stören“ kann verhindern, dass jemand unerwartet hereinkommt. SindScham oder Hemmungen doch zu groß, kann es hilfreich sein, einen Pflegedienst zubeauftragen. Haut schützenDie Haut ist im Alter und bei Pflegebedürftigkeit besonders anfällig für Reizungen undEntzündungen. Deshalb braucht sie sanfte Behandlung. Dafür sind milde, hautschonendeProdukte am besten geeignet . Der Kontakt mit Wasser und Waschproduktensollte so kurz wie möglich sein. Vollbäder sind nicht empfehlenswert. Auch täglicheFußbäder sollten vermieden werden. Ist die Haut sehr trocken und verletzlich, eignen sichspezielle feuchte Einmal-Waschlappen zum Waschen ohne Wasser. Reinigungsproduktesollten sparsam verwendet werden und müssen vollständig abgewaschen werden.Abreiben, Abschrubben oder Bürsten können die Haut schädigen oder verletzen.Besonders wichtig ist es, alle Hautfalten und Zwischenräume nach dem Waschen sanftund gründlich abzutrocknen. Bei manchen Erkrankungen ist eine spezielle Hautpflegenötig, zum Beispiel bei Diabetes mellitus. Hierzu sollte ärztlicher oder pflegefachlicherRat eingeholt werden. Für Sicherheit sorgenÄltere Menschen sind besonders gefährdet, zustürzen. Deshalb sind auch für kurze Wege festeHausschuhe oder Antirutsch-Sockenratsam. Außerdem ist Nässe am Boden unbedingtzu vermeiden. Es besteht sonst die Gefahr,auszurutschen. Spezielle Hilfsmittel wie Haltegriffeund rutschfeste Matten im Bad geben mehrSicherheit. Auch Umbauten könnensinnvoll sein.Ist die pflegebedürftige Person sehr unsicher beim Gehen, Stehenoder Sitzen, sollte eine zweite Person helfen. Auch die Körperpflege imoder am Bett ist möglich . Eine seitliche Halterung am Pflegebett schütztvor dem Herausfallen .Um Verletzungen zu vermeiden, sollte Schmuck bei der Körperpflege abgelegt werden.Das gilt zum Beispiel für Ohrringe bei der pflegebedürftigen Person. Pflegende solltenkeine Armbanduhren, Ringe oder lange Halsketten tragen. Hygiene beachtenDas Verständnis von Sauberkeit und Hygiene kann von Person zu Person sehrunterschiedlich sein. Allerdings gilt es, einige Hygieneregeln einzuhalten, um Infektionenzu vermeiden. Dazu gehört, sich mehrmals täglich die Hände zu waschen, in jedem Fallnach dem Toilettengang. Einmal-Handschuhe sind insbesondere bei der Intimpflegeratsam. Bei Infektionen sind sie sogar notwendig, zum Beispiel bei einem Hautpilz.Wasser, Waschhandschuh und Handtücher müssen gewechselt werden, wenn sie mitdem Intimbereich oder erkrankten Hautstellen in Kontakt kamen. Den Rücken gesund haltenBei der Pflege eines anderen Menschen gehören Bücken, Heben und Tragen für Pflegendezum Alltag. Mit der richtigen Haltung lassen sich Rückenprobleme vermeiden. SolchePflegetechniken werden unter anderem in Pflegekursen vermittelt
  • Ziele der Körperpflege Ziele der Körperpflege -Wiederherstellen und Aufrechterhalten eines gepflegten, intakten Körpers unter Einschluss von -Haut, Nägeln, Zähnen oder Zahnersatz, Bart- und Kopfhaaren.-Erhaltung und Förderung von Selbstachtung und Selbstwertgefühl.-Erhaltung und Förderung der Selbständigkeit in Bezug auf Körperpflege und Bekleidung.-Erhaltung und Förderung des Hygienebewusstseins des Patienten.-Erhaltung und Förderung des Wohlbefindens.-Erhaltung und Förderung der Eigenwahrnehmung des Patienten.-Dem Bedürfnis eines jeden Menschen nach Berührung nachkommen.-Verhindern und Erkennen von Veränderungen und Erkrankungen.
  • Die Altershaut Unter Altershaut versteht man empfindliche und (extrem) trockene Haut, die aufgrund von Alterungsprozessen an Elastizität, Feuchtigkeit und Schutz verliert. Durch den Feuchtigkeitsverlust kommt es bei „alter Haut“ oftmals zu juckenden und schuppigen Stellen. Zusätzlich wird der natürliche Säureschutzmantel dünner, der die Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Es gibt kein festes Alter, ab dem von einer sogenannten Altershaut gesprochen werden kann. Wie sich Ihre Haut über die Lebensjahre entwickelt, ist abhängig von genetischen und äußeren Einflüssen und damit ganz individuell. Mit dem Alter verändern sich diese Hautschichten Bereits ab dem 20. Lebensjahr erneuern sich die Hautzellen bereits langsamer. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Produktion von Schweiß- und Talgdrüsen ab, welche die Haut vor Austrocknung schützen. Somit entstehen im Alter zunehmend trockene Hautstellen, was die Haut sensibler macht. Auch die Barrierefunktion des Säureschutzmantels wird schwächer, sodass Umweltfaktoren stärkeren Einfluss auf die Haut im Alter nehmen können.
  • Ursachen der Hautalterung Körpereigene Bestandteile des Bindegewebes sowie bestimmte Proteine, die zum schnellen Wachstum von Gewebe beitragen, nehmen mit dem Älterwerden ab. Vor allem in der Lederhaut, der sogenannten Dermis, macht sich das fortschreitende Alter bemerkbar. Weniger Kollagen: Kollagen, welches unsere Haut stützt und „aufpolstert“, wird schon ab dem 30. Lebensjahr immer weniger gebildet. Dadurch werden im Alter zunehmend Fältchen auf der vormals glatten Haut sichtbar. Weniger Hyaluronsäure: Zu Fältchen führt auch der abnehmende Anteil an Hyaluronsäure in der Lederhaut (Dermis). Diese bindet besonders stark Wasser und schützt normalerweise vor einem Feuchtigkeitsverlust. Weniger Elastin: Durch den Alterungsprozess sinkt außerdem der Anteil an Elastin in der Haut. Wie der Name bereits besagt, sorgt Elastin für die Elastizität der Haut, welche mit fortschreitendem Alter abnimmt.
  • Faktoren die Altershaut begünstigen(Äußere Faktoren) Ungesunder Lebensstil als Faktor von Hautveränderungen Neben den genetischen oder biologischen Aspekten beeinflusst eine Reihe von äußeren Faktoren ganz wesentlich den Alterungsprozess und führt verstärkt zu trockener Haut. Der individuelle Lebensstil ist hierbei entscheidend. Folgende Faktoren können eine Altershaut begünstigen: -unausgewogene Ernährung-Nikotinkonsum-Stress-Schlafmangel-Flüssigkeitsmangel-Bestimmte Medikamente, zum Beispiel Entwässerungsmedikamente (Diuretika) oder -Betablocker bei Bluthochdruck oder Herzschwäche
  • Haut Beschaffenheit im Alter Hautbeschaffenheit im Alter Mit dem Alterungsprozess der Haut kann es unter anderem zu folgenden Begleiterscheinungen kommen. Schrumpelige Haut: Im Alter produziert die Haut weniger Feuchtigkeit und das Bindegewebe wird schwächer. Altershaut wird daher manchmal als schrumpelig oder runzelig bezeichnet. Dünne Haut: Die Oberhaut wird im Alter wesentlich dünner. Dadurch können die Blutgefäße deutlicher sichtbar werden. Pergamenthaut kann eine Folge sein. Schuppige Haut: Da die Haut im Alter eher trockener wird, kann es zu schuppiger Haut kommen. Eincremen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa zwei Litern am Tag können Abhilfe schaffen. Empfindliche Haut: Eine geschwächte Hautschutzbarriere und ein reduziertes Immunsystem können zu verstärkter Lichtempfindlichkeit führen und auch das Auftreten von Hautkrebs begünstigen. Die Beratung zum Thema Sonnenschutz und Prävention sollte regelmäßig durch einen Apotheker oder Arzt erfolgen.
  • Unterschied zwischen Erwachsener und Babyhaut Wie sich Babyhaut von Erwachsenenhaut unterscheidet Wenn Babys auf die Welt kommen, ist die Funktionalität ihrer Haut noch nicht vollständig ausgebildet. Ihre Haut entwickelt sich in den ersten Lebensjahren ständig weiter. Erst in der Pubertät entwickelt sich die Kinderhaut endgültig zur Erwachsenenhaut. Aus diesem Grund gibt es große Unterschiede zwischen der Haut von Neugeborenen und Erwachsenen. Zwar werden die Unterschiede mit der Zeit geringer, aber auch bei Kleinkindern sind sie noch deutlich ausgeprägt. Die vier wichtigsten Unterschiede zwischen der Haut von Babys und Erwachsenen: Dünnere Hornschicht Auch Babys haben schon eine Hornschicht. Im Vergleich zu Erwachsenen ist diese bei ihnen allerdings um ca. 30% dünner verliert schneller ihre Feuchtigkeit, weil die Lücken zwischen den Hornzellen größer sind.  Weniger aktive Talg- und Schweißdrüsen Die Talgdrüsen von Babys produzieren weniger Lipide. Auch deswegen hat ihre Haut in den ersten Tagen einen neutralen pH-Wert (pH 7), während die Haut von Erwachsenen einen sauren pH-Wert hat. Bei Neugeborenen besteht also kein fertiger Säureschutzmantel, der sich aber sehr schnell bildet. Auch die Schweißdrüsen sind beim Baby weniger aktiv. Weniger Melanin Die Haut von Babys enthält nur wenig pigmentbildende Stoffe. Deswegen produziert sie weniger Melanin als Erwachsene. Größere Hautoberfläche im Vergleich zum Gewicht Dieser Unterschied ergibt sich erst mal rein rechnerisch: Bei Babys ist im Verhältnis zum Körper mehr Hautoberfläche da als bei Erwachsenen. Das bedeutet, wenn man die gesamte Hautfläche eines Menschen durch das Gewicht dieses Menschen teilt, dann kommt bei einem Baby ein 2,3 mal größerer Wert heraus als bei einem Erwachsenen.
  • Die Babyhaut Die Haut von Neugeborenen... ... ist empfindlicher gegenüber Krankheitserregern, weil der Säureschutzmantel noch nicht so stabil ist. So kann es bei Babys schneller zu Infektionen oder Hautreizungen kommen, wie z.B. Windelausschlag....kann Feuchtigkeit durch die Lücken in der Hornschicht zwar schneller aufnehmen, gibt sie aber auch viel schneller wieder ab. Das kann zu trockener Haut beim Baby führen.…ist empfindlicher gegenüber Reizen, wie zum Beispiel Reibung durch Kleidungsstücke. Das liegt daran, dass die Oberhaut dünner ist....ist schlechter vor UV-Strahlung geschützt, weil sie weniger Melanin enthält. Daher ein Sonnenschutz fürs Baby besonders wichtig....ist trockener und damit auch empfindlicher, weil die Talgdrüsen noch nicht sehr aktiv sind....kann schlechter die Körpertemperatur regulieren, weil Babys weniger Schweiß produzieren. Sie können daher leichter überhitzen....reagiert empfindlicher auf Berührung, weil die Oberhaut dünner ist. Das ist gut so, denn Sinneseindrücke über die Haut haben für Babys eine besondere Bedeutung: Sie ermöglichen es ihnen, sich ohne Worte mit anderen zu verständigen und ihre Umwelt kennen zu lernen. Beides fördert die Entwicklung.  Die Hautpflege beim Baby unterscheidet sich daher von der bei Erwachsenen. Mit der richtigen Babypflege kann man die Babyhaut bei ihren Aufgaben unterstützen. Dann kann sie sich in Ruhe weiter entwickeln, bis sie nach und nach immer mehr selbstständig die Herausforderungen des täglichen Babylebens meistern kann.
  • Arten von Pflegeprodukten Salbe für trockene Haut Bei einer Salbe hat es mehr fettigen Bestandteil. Meist ist es heute so, dass eine Salbe eine Wasser-in-Öl Emulsion ist. Das Ziel beim Verwenden einer Salbe ist die Haut zu schützen und Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Per ursprünglicher Definition enthält eine Salbe gar kein Wasser. Heute werden diese Zubereitungen als Fettsalbe bezeichnet. Fettsalben haben einen abdeckenden, schützenden Effekt auf die Haut. Creme für fettige HautCremes enthalten mehr Wasser als Öl. Ziel ist es die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und das Auftragen auf der Haut zu erleichtern. Cremes sind viel streichfähiger als Salben. Salbe oder Creme?Ob nun eine Salbe oder Creme verwendet wird hängt von der Erkrankung und vom Hauttyp ab. Ist ihre Haut fettig und glänzend, sollte keine Salbe verwendet werden, sondern eine wasserreiche O/W Creme. Ist ihre Haut trocken und schuppend sollte ein weiteres Austrocken der Haut vermieden werden. Hier ist eine Salbe oder eine Creme mit viel Fettanteil das Ideale. Kurz gesagt: Trockene Haut braucht Fett, fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Ein Gel hat einen kühlenden EffektBei einem Gel ist der Wasseranteil sehr hoch. Hier wünscht man sich einen kühlenden Effekt und das Produkt sollte ganz einfach aufzutragen, eventuell leicht einmassierbar sein.Der Nachteil von Gels ist, dass die Haut austrocknet. Eine Lotion für MassagenBei Lotionen ist der Wasseranteil höher als bei Cremes aber geringer als bei Gels. Meist sind dies Körperlotionen oder -milchen. Hier gilt eine gute Streichfähigkeit auf grossen Flächen als Ziel. Auch hier erhält man einen leicht kühlenden Effekt. Pasten sind halbfeste Arzneiformen zur kutanen Anwendung. Sie sind streichfähige Zubereitungen mit einem hohem Anteil an fein suspendiertem Feststoff, die man deshalb auch als konzentrierte Suspensionssalben bezeichnen kann.
  • Hautfarben Blass (physiologische Ursache) Bei Kälte ziehen sich die Kapillargefässe zusammen, die Haut ist weiss/blau, psychischer Faktor: Blass vor Schreck Blass (pathologische Ursache) Z.B. bei Blutverlust (Schock), Anämie, v.a. an der Schleimhaut beobachtbar, arteriellen Durchblutungsstörungen Blau (physiologische Ursache) Bei Kälte ziehen sich die Kapillargefässe zusammen, die Haut ist blau/weiss Blau (pathologische Ursache) Zyanose bei diversen Herz- und Lungenerkrankungen Marmoriert (physiologische Ursachen) Bei Kälte Marmoriert (pathologische Ursachen) Bei schlechter Durchblutung, z.B. periphere arterielle Verschlusskrankheit bei Sterbenden Gelb (physiologische Ursachen) Bei übermässigem Verzehr von Karotten, v.a. an Wangen und Handinnenfläche beobachtbar Gelb (pathologische Ursachen) Ikterus (auch an Skleren der Augen beobachtbar), bei Hepatitis, Gallensteinen Rot (physiologische Ursache) Bei Wärme erweitern sich die Kapillargefässe, die Haut wird rot, psychischer Faktor: Rot vor Wut oder Scham Rot (pathologische Ursache) Fieber, Hypertonie, Dekubitus 1.Grades, partiell bei Verbrennungen 1.Grades, Erfrierungen, Entzündungen, Allergien Braun (physiologische Ursache) Pigmentveränderung durch Sonnenbestrahlung Braun (pathologische Ursachen) Malignes Melanom
  • Hautspannung(Tugor) Hautspannung (Hautturgor)  Grundspannung der Haut Diese hängt vom Flüssigkeitsgehalt der Zellen und vom Gewebswiderstand ab. Fehlt dem Körper Flüssigkeit, trocknet die Haut aus und wird schlaff. Außerdem nimmt die Hautspannung im Alter ab. Um eine geringe Hautspannung zu ermitteln, hebt man mit zwei Fingern eine Hautfalte (z.B. am Handrücken) ab und lässt sie wieder los. Während sich bei normaler Hautspannung die Falte sofort wieder glättet, bleibt sie bei einer Austrocknung einige Sekunden bestehen. Die Spannung ist erhöht bei Ödemen, da sich zusätzliche Flüssigkeit im Gewebe einlagert. Beim Eindrücken der Haut bleibt eine Delle zurück, die sich nur langsam ausgleicht.
  • Was ist ein Intertrigo? Intertrigo ist eine entzündliche Hauterkrankung. Sie entsteht durch anhaltende mechanische Reizung und wird daher als irritative Kontaktdermatitis (Dermatitis intertriginosa), oder umgangssprachlich auch als der „Hautwolf“, bezeichnet. Es entstehen großflächige, teils juckende und brennende Hautrötungen, häufig im Bereich von Hautfalten (Intertrigines). Bei anhaltender Reizung sind die Übergänge von Intertrigo zu anderen Formen der Dermatitis wie Windeldermatitis, Erythrasma oder Dekubitus fließend. Im Verlauf können Sekundärinfektionen mit Bakterien oder Hefepilzen auftreten.
  • Behandlung eines Intertgrio Wie wird Intertrigo behandelt? Um Komplikationen zu vermeiden, sollte die Intertrigo-Behandlung möglichst schnell erfolgen. Je nach Diagnose und Stadium der Intertrigo wird sowohl die Hautreizung als auch die Sekundärinfektion behandelt. Bei einer akuten Intertrigo ohne Befall von Bakterien oder Hefen reicht es meist, den Auslöser zu identifizieren und die Stelle trocken und sauber zu halten. Feuchtigkeit, Nässe und Schweiß sollten durch atmungsaktive Kleidung vermieden werden und die Stelle bei Bedarf schnellstmöglich trocken getupft werden. Zur Reinigung empfehlen sich sanfte, pH-neutrale Waschlotionen. Zusätzliche therapeutische Maßnahmen zum Trocknen der betroffenen Hautpartie sind z. B. Talk, Burow-Lösung-Kompressen und superabsorbierende Puder. Kompressen können helfen, weiteren mechanischen Reizungen entgegenzuwirken (siehe auch Versorgung schwieriger Körperstellen). Je nach Schwere der Intertrigo ist die Anwendung von kortikosteroiden Salben („Kortisonsalben“) sinnvoll.  Bei einem Nachweis weiterer Infektionen können je nach Befund antiseptische Lotionen, antibakterielle Salben oder antimykotische Cremes verabreicht werden. Die Salben sollten jedoch nur dünn aufgetragen werden, damit sich der Feuchtigkeitshaushalt regulieren kann.  Antibiotische Salben sollten aufgrund der Resistenzentwicklung nur in Ausnahmefällen verwendet werden.
  • Symptome von Intertrigo Was sind die Symptome von Intertrigo? Typische Symptome für Intertrigo sind oftmals großflächige Hautrötungen (Erytheme), die scharf begrenzt sind und von Hautfalten ausgehen. Die Form der Hautrötungen ähnelt sich häufig auf beiden Seiten der Hautfalte und wirkt wie an der Hautfalte gespiegelt. Die Stellen werden oft schmerzhaft, juckend oder brennend wahrgenommen. Häufig treten Hautrisse (Rhagaden) und Aufweichung der Haut (Mazeration) auf. Teilweise können sich auch Bläschen, Hauterosionen und nässende Schuppung entwickeln.  Man unterscheidet zwischen drei Intertrigo-Stadien: Akute Intertrigo, die bei temporärem Auslöser (wie z. B. Sport) von selbst abklingtChronische Intertrigo, die sich bei anhaltendem Auslöser (z. B. submammäre Hautfalte) fortgehend ausweitetChronische Intertrigo mit Komplikationen durch Sekundärinfektionen (z. B. Bakterien und Candida albicans). Bei einem zusätzlichen Candidabefall sind Satellitenherde sichtbar. Bei einer Superinfektion kann ein unangenehmer, süßlicher Geruch von den betroffenen Stellen ausgehen.
  • Risikofaktoren Intertrigo Entstehung und Risikofaktoren von Intertrigo Intertrigo wird durch starke Reibung, Feuchtigkeitsansammlungen, Schweißbildung und Wärmestauung begünstigt Durch anhaltende Reibung von Haut auf Haut wird die Hautoberfläche wund gescheuert. Die Haut verliert dadurch ihre schützende Barrierefunktion und Bakterien und Pilze können sich einnisten. Die hierdurch entstehenden Infektionen verursachen weitere Irritationen der Haut. Hierdurch ergeben sich insbesondere folgende Risikofaktoren: Adipositas: Durch Übergewicht entstehen Hautfalten, in denen sich ein feuchtwarmes Mikroklima bildet. Bei Bewegungen reiben die aufeinanderliegenden Hautschichten gegeneinander, sodass an diesen Stellen besonders schnell Intertrigo entsteht. Bettlägerigkeit: Bettlägerige Menschen leiden oft unter Druck- und Scheuerstellen, die Intertrigo begünstigen.Diabetes mellitus: Bei Menschen mit Diabetes mellitus führt die chronische Störung des Blutzuckerhaushalts zu generellen Einschränkungen der natürlichen Wundheilungsprozesse der Haut. Hierdurch steigt das Infektionsrisiko. Hygiene: Durch mangelnde Körperhygiene entstehen vermehrt Mikroorganismen, die Hautinfektionen begünstigen können.Inkontinenz: Durch Inkontinenz sammelt sich Urin oder Stuhl im Genital- oder Analbereich, was zu einem feuchten Milieu und einer Begünstigung von Intertrigo führt. Das Tragen von Inkontinenzeinlagen erhöht das Risiko für Abreibungen und Hautirritationen zusätzlich.Kleidung: Kleidung, die scheuert, einen Wärmestau bildet oder Feuchtigkeit nicht abtransportiert, ist ein weiterer Risikofaktor für Intertrigo. Dies betrifft z. B. synthetische, nicht atmungsaktive Textilien, sehr enge Kleidung oder schlecht sitzende Schuhe. Prothesen: Die Kontaktstelle zwischen Prothese und Haut stellt eine besondere Risikozone dar, da die Haut hier nicht atmen kann und ständig Reibung entsteht. Schweiß: Erhöhte Schweißbildung, z. B. bei sportlicher Betätigung oder bei hohen Außentemperaturen, erhöht das Risiko für Intertrigo.Sport: Bei Ausdauersportarten wie z. B. Joggen, Nordic Walken, und Radfahren kann die Reibung der Haut zwischen den Oberschenkeln oder im Gesäßbereich zum Intertrigo führen. Man hat sich dann umgangssprachlich „einen Wolf gelaufen“.Windeln: Durch Reibung und Feuchtigkeit erhöhen Windeln das Risiko für Intertrigo insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern.
  • Intertrigoprophylaxe Intertrigoprophylaxe Intertrigoprophylaxe umfasst standardmäßig gute Körperhygiene und das Vermeiden feuchter Hautstellen. Bei Patientinnen und Patienten, die krankheits- und altersbedingt nicht selbst alle Körperstellen erreichen können, empfiehlt sich eine regelmäßige Hautkontrolle durch das Pflegepersonal. Dies gilt ebenfalls für die Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern im Windelalter. Besonders gefährdete Hautpartien, insbesondere auch Wunden, sollten sorgfältig trocken gehalten werden, ggf. bei Wunden auch mittels Kompressen oder weichen saugfähigen Tüchern. Bei Inkontinenz sollte der Genitalbereich nach jedem Einnässen gereinigt und eine saubere Einlage verwendet werden. Generell empfiehlt sich atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle oder Naturmaterialien. Auch an anderen Körperstellen kann das Risiko durch weite, atmungsaktive Kleidung und offenes Schuhwerk reduziert werden, weil dadurch Schweiß und Nässe gut abtransportiert werden können. Zur Prophylaxe submammärer Intertrigo empfiehlt sich das Tragen eines BHs. Bei Adipositas hilft insbesondere Gewichtsreduzierung, da hierdurch die Hautfalten und damit die primären Risikostellen für Intertrigo verringert werden. 
  • Die Jugendhaut Jugendliche Hormonveränderungen können Hautunregelmäßigkeiten hervorrufen. Die Hormonveränderungen in der Pubertät können sich massiv auf die Haut auswirken, besonders auf das Gesicht, die Schultern, die Brust und den Rücken. Eine verstärkte Talgproduktion und gestörte Abschuppung der Hornzellen lassen die Haut fettig werden und zu Akne neigen. In der Regel verschwindet diese Folge der Hormonveränderungen mit dem Älterwerden, obwohl insbesondere Frauen bis in ihr mittleres Lebensalter und darüber hinaus noch an Akne leiden können. Die ersten Zeichen der Hautalterung erscheinen etwa ab dem 25. Lebensjahr. Genetische Faktoren, Lebensweise und Umwelt haben einen entscheidenden Einfluss auf den Zeitpunkt, an dem die Verdünnung der Epidermis und Dermis einsetzt, aber bereits ab dem 25. Lebensjahr können die ersten Zeichen der Hautalterung auftreten, meist als kleine Fältchen. "Wenn sich die Haut verdünnt, lassen die Barrierefunktion und ihr natürlicher Schutz gegen UV-Strahlung ebenfalls allmählich nach." Auch die Kollagenmasse und Flexibilität werden zunehmend abgebaut, etwa um 1 % pro Jahr.
  • Was ist Soor? und wie entsteht er? Was ist Soor?Zur Gattung Candida gehören zahlreiche Hefepilze. Sie kommen auch bei gesunden Personen nicht selten auf der Haut oder den Schleimhäuten von Mund und Rachen vor. Vermehren diese Hefepilze sich übermäßig in oder auf dem Körper, spricht man von Soor oder einer Candidose. Vor allem an Körperstellen, an denen sich Feuchtigkeit ansammeln kann, treten verschiedene Symptome und Krankheitsbilder auf. Wie entsteht Soor?Während der Geburt oder im Säuglingsalter gelangt der Candida Pilz auf und in den Körper und vermehrt sich. Andere Mikroorganismen und das Immunsystem begrenzen jedoch das Wachstum, sodass der Hefepilz normalerweise keine Beschwerden hervorruft.Sollte es dazu kommen, dass sich die Hefepilze übermäßig vermehren, kann das an einem schwachen Immunsystem liegen. Aufgrund dessen sind vor allem Babys im Alter von unter sechs Monaten betroffen von Soor betroffen. Das liegt daran, dass deren Immunsystem noch nicht stark genug ist, um die Infektion zu bekämpfen. Ist das Immunsystem geschwächt, zum Beispiel durch Antibiotika, hohes Alter oder Krankheit, kann die Candidose auch ältere Kinder oder Erwachsene befallen
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  • Symptome und Behandlung von Soor Symptome Mundsoor erkennen sie an einem nicht abwischbaren Belag auf der Zunge und der Wangeninnenseite. Dieser hat eine weiß-gräuliche Farbe und führt in schweren Fällen dazu, dass sich die Schleimhaut entzündet oder blutet. Auch Mundgeruch kann im Zuge eines Pilzbefalls auftreten. Vor allem Säuglinge oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind betroffen. Auch Rauchen begünstigt eine Candidose im Mund. Oft verursacht Soor Schmerzen. Diese führen bei Mundsoor bei Babys häufig dazu, dass sie weniger trinken. In diesem Fall ist es wichtig, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Behandlung des Hefepilzes Wenn die Behandlung der Candidose konsequent und bedacht durchgeführt wird, sind Mutter und Baby die Beschwerden meist schnell wieder los. Sobald Sie den Verdacht haben, dass ihr Baby unter Soor leidet, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen. In seltenen Fällen verschafft erst ein Abstrich Klarheit. Behandelt wird Soor meist mit sogenannten Antimykotika. Das sind Medikamente, die Wirkstoffe wie Nystatin oder Clotrimazol beinhalten. Diese können die Pilze abtöten oder ihr Wachstum hemmen. Oft stecken sich Mutter und Kind während des Stillens gegenseitig mit Soor an. Das hat zur Folge, dass sich die Brustwarzen der Mutter entzünden. Um eine gegenseitige Wiederansteckung beim Stillen des Kindes zu vermeiden, werden Mütter meist ebenfalls behandelt. Wunde, entzündete und schmerzende Brustwarzen sind unter stillenden Müttern keine Seltenheit und können rissig und blutig werden, was zu Schmerzen, Rötungen und krustigen Belägen führen kann. Das wird natürlich zu einer großen Herausforderung der Stillbeziehung und kann zum Brust-Soor sowie zum Mund- und Windelsoor beim Kind führen. Auch hier kann die Multilind® Heilsalbe angewendet werden. Sollte daraufhin gestillt werden, ist es notwendig mögliche Salbenreste vor dem Stillen zu entfernen, damit der Säugling diese nicht schluckt.
  • Soor und Parotitis Prophylaxe Pflegerische Maßnahmen zur Soor und Parotitisprophylaxe An pflegerischen Maßnahmen zur Soor und Parotitisprophylaxe bei älteren Menschen, Pflegebedürftigen und Demenzerkrankten gibt es: allgemeine Maßnahmen im Alltagbesondere Maßnahmen der Pflege. Allgemeine Maßnahmen zur Soor und Parotitisprophylaxe: Zur regulären Mundpflege kommt eine tägliche, gründliche Mundinspektion. Dabei ist immer eine Kooperation des Patienten, der Patientin anzustreben. Die tägliche, mehrmalige Mundhygiene muss besprochen und erklärt werden, damit sie zum selbstverständlichen Tagesritual wird. Jeder Handgriff wird mit Worten oder Gesten angekündigt, der Mund wird nicht gewaltsam geöffnet. Bei dementen Patienten achtet man sensibel darauf, ob sie Nahrungsmittel ablehnen, von denen man weiß, dass sie sonst gern gegessen werden. Regelmäßige Zahnarztbesuche sollten ebenfalls Routine sein. Von Mundsprays raten die Experten ab, sie ersetzen keine gründliche Mund- und Zahnhygiene. Gut zu wissen!Der Speichel besteht hauptsächlich aus Wasser, enthält aber auch Schleim-, Mineral- und Abwehrstoffe sowie wichtige Salze und Enzyme.Besondere Maßnahmen zur Soor und Parotitisprophylaxe: Wenn der Pflegedürftige, die Pflegebedürftige zur Risikogruppe gehört, gilt es neben der täglichen Mundhygiene noch ein paar andere Übungen oder Praktiken durchzuführen: Stimulieren des SpeichelflussesKautätigkeitSchlucktrainingFlüssigkeitsaufnahme Stimulieren des Speichelflusses: Bei älteren Menschen wird oft nicht mehr ausreichend Speichel produziert, um das Mikroklima in der Mundhöhle im Gleichgewicht zu halten. Die Speichelproduktion kann man sehr gut anregen mit Zitrone, entweder zum Lutschen oder in Form spezieller Sticks, oder mit sauren, zuckerfreien Drops. Eine leichte Massage vom Ohr Richtung Kinn, entweder in Strichen oder in Kreisen, wirkt unterstützend auf die Speichelproduktion. Feucht-warme Umschläge an den Seiten im unteren Wangenbereich helfen ebenfalls. Zur Förderung des Speichelflusses eignen sich außerdem: Pfefferminztee, Zitronenteeverdünnte ZitronenlimonadeTee mit Zitronensaft Kautätigkeit: Das Kauen der Nahrung regt naturgemäß den Speichelfluss an. Aber auch Kaubewegungen, ohne etwas zu essen, sind wirksam. Trockenobst oder eine Brotrinde können hier sinnvoll eingesetzt werden. Zu passierter Nahrung sollte man erst im letzten Schritt übergehen, stattdessen das normale Essen so lange wie möglich unterstützen. Schlucktraining: Infolge einer anderen Grunderkrankung (Schlaganfall etc.) kann das Schlucken Probleme bereiten. Schlucken ist nicht nur bei der Nahrungsaufnahme wichtig, auch Speichel oder Sekrete werden in regelmäßigen Intervallen heruntergeschluckt, ohne dass das ein bewusster Prozess ist. Logopädische Übungen helfen hier. Wenn das Schlucken weiterhin ein Problem bleibt, muss die Mundhöhle öfter gereinigt oder Sekrete müssen abgesaugt werden. Flüssigkeitsaufnahme: Das Trinken ist eigentlich die beste Soor  Parotitisprohylaxe Maßnahme. Doch gerade bei älteren, pflegebedürftigen und/oder dementen Menschen kann die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zum Problem werden. Durch Flüssigkeitsmangel wird als erstes die Mundhöhle trocken, bei ausgetrockneten Schleimhäuten ist die Hautbarriere nicht mehr intakt, sie ist anfällig für Keime, Bakterien, Viren und Pilze. Im Kapitel zur Exsikkoseprophylaxe finden Sie viele Tipps und Hinweise, wie Sie Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen vermeiden und welche Maßnahmen es gibt, um neue Trinkgewohnheiten einzuführen und Trinkrituale zu etablieren.
  • Was ist Parotitis?und wie entsteht er? Was ist Parotitis?Bei einer Parotitis entzündet sich die Ohrspeicheldrüse, sie liegt unterhalb der Ohren. Genau wie die Mundhöhle, wird auch die Ohrspeicheldrüse im Gleichgewicht gehalten durch immer nachproduzierten Speichel. Ist die Schleimhautflora gestört, dringen Bakterien wie Staphylokokken oder Streptokokken in die Drüse ein und verursachen Entzündungen. Bei älteren und gehandicapten Menschen sind meist ein gestörter Speichelfluss, zu geringe Kautätigkeit und mangelnde Flüssigkeitsaufnahme die Ursachen für eine Parotitis (zum Thema Trinken siehe auch Exsikkoseprophylaxe). Parotitis macht sich bemerkbar mit Kau- und Schluckbeschwerden. Bei ohnehin geschwächten Menschen kann das schnell zu Nahrungsverweigerung und Gewichtsverlust führen. Schmerzen im Ohrbereich, die sehr unangenehm und heftig sein können, Eiterabfluss und Fieber kommen oft dazu. Risikofaktoren für Parotitis Das Risiko, an Soor oder Parotitis zu erkranken, besteht bei fast jedem älteren Menschen. Es gibt aber einige Risikofaktoren, bei denen man besonders gut für die Soor und Parotitisprophylaxe sorgen muss: Probleme mit dem Kauen – Betroffene kauen nicht gut oder müssen künstlich ernährt werdenSchluckstörungen – ein Schlaganfall oder eine andere Grunderkrankung erschweren das AbschluckenDiabetes – wenn der Blutzucker nicht richtig eingestellt ist, neigen die Patienten zu vermehrter Mundtrockenheit, was wiederum Soor und Parotitis begünstigtSchnarchen oder Sauerstoffzufuhr – bei Schnarch- oder Apnoepatienten oder bei Sauerstoffunterstützung wird oft durch den Mund geatmet, wodurch sich die Mundtrockenheit erhöhtFlüssigkeitsaufnahme – Mundtrockenheit entsteht schnell, wenn die Patienten nicht ausreichend trinken (siehe dazu auch Exsikkoseprophylaxe)Medikamente – wenn Antibiotika genommen oder Cortison verabreicht wird, kommt die Mundflora aus dem Gleichgewichtgeschwächtes Immunsystem – der Patient, die Patientin leidet an einer Infektion, Krebs oder einer anderen immunschwächenden ErkrankungKaries – durch die geringe Speichelproduktion sinkt auch die Schutzbarriere für die Zähne, sie können leichter Karies bekommen. Das wiederum führt zu Zahnfleischentzündungen.
  • Symtome und Behandlung von Parotitis Symptome von ParotitisEine Parotitis tritt meist nur auf einer Seite auf. Die Betroffenen klagen über ein Druckgefühl am Ohr und haben Beschwerden bis Schmerzen, wenn sie den Mund öffnen und kauen möchten. Im Extremfall lässt sich der Kiefer gar nicht mehr öffnen, es entsteht eine Kiefernklemme. Die geschwollene Ohrspeicheldrüse ist von außen zu fühlen und oft auch deutlich zu erkennen. Auf diese Anzeichen ist bei der Parotitisprophylaxe zu achten: Schwellung von den Wangen bis zu den Ohren sichtbardie Hautflächen sind rot und fühlen sich heiß anSchmerzen im Ohrbereich und beim Essenerhöhte Temperatur, manchmal Eiterabfluss in die Mundhöhle Wenn es doch zu einer Ohrspeicheldrüsenentzündung (Parotitis) gekommen ist, sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zur Therapie helfen Mundspülungen und Lösungen, die den Entzündungsprozess lindern. In manchen Fällen können Ärzte und Ärztinnen auch zu einem Antibiotikum raten. Gut zu wissen!Nicht-alkoholische Mundspülungen kann man selbst herstellen. Dazu wird ein halber Teelöffel Omega-3-reiches Öl mit einem halben Liter Wasser gut vermischt. Auch das Gurgeln und Spülen mit Salbeitee hilft.
  • Brushed Assesment BRUSHEDBBleeding-BlutungZahnfleisch, Schleimhaut,... RRedness-RötungStomatitis, Zunge, Zahnfleisch UUlzeration-GeschwürGröße, Ausprägung, Infektion SSalvia-SpeichelMundtrockenheit, Menge,... HHalitosis-MundgeruchAzidose, Infektion EExternal Factors -Tubus, Rhagaden DDebris-BelägeFremdkörper, Plaque
  • Erfolge in der Pflege Nenne die 4 Preisträger und ihre Erfolge Ignas Semmelweiß Retter der Mütter Hände mit Chlorchalklösung waschen Sterblichkeitsrisiko der Mütter nach Entbindung wurde gesenkt Alexander Flemming Erfinder des Penicilins -Rober Koch Erster Impfstoff:Tuberkulin Entdeckung des Tuberkulose und Choleraerregers Robert-Koch Institut:Krankheitsüberwachung und Prävention Louis Pasteur Verfahren zur Sterilisation und Desinfektion Pasteurisieren Keime abtöten durch erhitzen Alexander Flemming Erfinder des Penicilins Erfinder des Antibiotikum Revolution durch Wirksame Bekämpfung gegen viele Bakterielle Infektionskrankheiten
  • Arbeitsbereiche der Krankenhaushygiene -Persönliche/Individualhygiene -Psychohygiene -Umwelthygiene -Arbeitshygiene -Lebensmittelhygiene -Sozialhygiene
  • Warum ist Hygiene im Krankenhaus wichtig? Nenne 5 Punkte -Onkologische Patienten/Chronische Erkrankungen z.b Diabetes/Krebs -Kardiologische Patienten/Schlafstörungen -HIV Patienten -Chirugische Patienten (Wunde-Immobilität-Ernährungszustand) -Frühgeborene(schwaches Immunsystem:alte Menschen)
  • Was wird im Hygieneplan festgehalten? Nenne 5 Punkte -Womit?Reinigungsmittel -Gegenstand/Gerät -Wann?Welcher Zeitpunkt? -Wer Pflegende -Wie/Wischdesinfektion
  • Nosokomiale Infektionen -Nenne 5 -MRSA/MRGN/VRE -Wundinfektion(Durch z.b oben genannte) -Rota/Noro (Magen-Darm Viren) -Pneumonie(Lungenentzündung) -HWI (Harnwegsinfekt) Durch Blasenkatheter
  • Wann Händewaschen? Nenne 3 Punkte -Vor/Nach Dienstbeginn -Sichtbare Verschmutzung -Bei Essensverteilung/Toilettengang
  • Händewaschen dient? Nenne 3 Punkte -Reinigung der Hände -Keim verminderung -Ersetzt nicht die Desinfektion
  • Definition Hygieneplan Ein Hygieneplan enthält schriftlich niedergelegte Anweisungen zur Einhaltung und Gewährleistung bestimmter Hygienestandards um die Verbreitung und Infektion von Krankheiten zu vermeiden oder vorzubeugen. Der Hygieneplan beinhaltet die schriftliche Dokumentation der Maßnahmen zur Erhaltung der Hygiene sowie Desinfektionspläne.
  • Was ist MRSA?und was ist zu beachten? -Ist ein Fakultativ pathogeneses Bakterium(Bricht bei Immungeschwächten Patienten aus) -Ungefähr 25% der Bevölkerung sind infiziert -Er befindet sich in Nasenvorhof,Haut und Schleimhaut(Mund) -Er wird durch direkte oder indirekte Kontaktinfektion übertragen(Tröpfcheninfektion) -Die Sterblichkeit wird höher,Bakterien werden resistenter -Es muss ein Aufnahme Screening,von Mund,Nase und Rachen gemacht werden -Die betroffenen müssen in Einzelzimmer,Schutzkleidung(Handschuhe,Kittel und Maske) -Es wird dekolonisiert:(Die Weiterentwicklung des Keims innerhald der Einrichtung wird verhindert) -Es ist täglich zu beachten:Kleidung und Textilien wechselns/Zahnprothese mit Wirsamer Lösung,abbürsten/Brille und Hörgeräte mit 70% Alkohol einlegen
  • Was ist erbrechen? Nenne deine Gedanken dazu(Kurz) Erbrechen kann Übelkeit vorangehen, es kann von Schwindel, Schweißausbrüchen und Fieber begleitet sein, es kann einmalig oder länger anhaltend auftreten. All diese Symptome müssen in die ärztliche Diagnose einbezogen werden, um die Ursache des Symptoms zu erkennen. Bei manchen Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Magenblutung) ist Erbrechen ein Symptom, das einen Notfall signalisiert. Anderen, harmloseren Erkrankungen, wie Magen-Darm-Infektionen, Reisekrankheit oder auch Schwangerschaft liegt Erbrechen als Leitsymptom zugrunde.
  • Wie Funktioniert der Brech-Vorgang? Dem Erbrechen geht der Brechreiz voraus, dieser wird vom Gehirn gesteuert, die Signale werden über das parasympathische Nervensystem weitergeleitet. In der Folge kontrahiert das Zwerchfell, die Bauchmuskeln ziehen sich zusammen, es kommt zu einem Würgereflex und der Mageninhalt wird über den Mund durch einen Schwall ausgeschieden. Damit Erbrochenes nicht in die oberen Atmungsorgane gelangt, verschließen sich Luftröhre und der Nasen-Rachenraum, die Atmung hält an.
  • Ursachen des Erbrechen? Erbrechen kann vielerlei Ursachen haben, wie etwa Erkrankungen, aber auch psychische Reize und Gerüche können Erbrechen auslösen. "Schuld" daran sind bestimmte Rezeptoren im Gehirn, wie Serotoninrezeptoren, die auf chemische Substanzen und Gifte (z.B. Medikamente) reagieren. Diese leiten Signale weiter, die sich durch weitere Symptome wie Schwindel, Schweißausbrüche und Blässe äußern. Die häufigsten Ursachen von Erbrechen sind: Magen-Darmerkrankungen (Infektionen der Verdauungsorgane)Vergiftungen (verdorbene Lebensmittel, Medikamente, Drogen und Alkohol, Chemotherapie)Psychische Erkrankungen (Ess-Brechsucht, Magersucht)Neurologische Erkrankungen bzw. Störungen (Meningitis, Hirntumor, Morbus Menière, Schlaganfall, Seekrankheit, Migräne)Stoffwechselerkrankungen (Diabetische Ketoazidose, Urämie)SchwangerschaftErbrechen ist die häufigste Folge, um Giftstoffe auszuscheiden, die in falschen Nahrungsmitteln stecken. So etwa können verdorbene Lebensmittel, zu schnelles Essen oder die falsche Zusammensetzung von Nahrungsmitteln Übelkeit und Brechreiz auslösen, was bis zum Erbrechen führen kann.
  • Betrachtung des Erbrochenen -Nenne 4 Blutiges Erbrechen (Kaffeesatzerbrechen)HämatemesisAusdruck einer oberen gastrointestinalen Blutung Galliges Erbrechen mit grünlichem AussehenCholemesisHinweis für ein Passagehindernis distal der Papilla duodeni major Fäkales ErbrechenMiserere, KopremesisHinweis für einen tiefen Ileus z.B. bei Kolonkarzinom Unverdaute NahrungsresteRegurgitationz.B. Zenker-Divertikel
  • Nenne die 7 Formen des Erbrechen Akutes Erbrechen: Auftreten innerhalb von Minuten bis 3 Stunden. Dauer bis zu 24 Stunden. Verzögertes Erbrechen/ protrahiertes Erbrechen: Auftreten erst über 24 Stunden bis 7 Tagen (Bsp.: Appendizitis) Persistierendes Erbrechen: immer wiederkehrendes Erbrechen über mehr als 24 Stunden anhaltendes Erbrechen Antizipatorisches Erbrechen: vorwegnehmendes erbrechen Selbst herbeigeführtes Erbrechen: (Bsp.: Bulimie, Vergiftungen) Psychogenes Erbrechen: durch Stress, Angst … Zerebrales Erbrechen: direktes Erbrechen:
  • Pflege bei Erbrechen PflegeBrechschale, NierenschaleOrientierte Menschen: Aufrichten, SitzpositionBewußtseinsgetrübte Menschen: SeitenlageFrische LuftHandtuch zum Schutz von Kleidung und BettZellstoffKopfabstützen, u. U. Nacken, Stirn stützenPsychische Unterstützung:Nicht allein lassenBeruhigen einwirkenPanik vermeidenPatienten haben Angst, fühlen sich elend, Erbrechen ist ihnen peinlich NachsorgeMundpflege nach Erbrechen anbieten (Mund ausspülen lassen, Zähne putzen.)Bettwäsche wechselnKleidung wechselnKörperpflegeErsetzen der Tabletten?Insulin?Vitalzeichen KontrollePatienten lagernErbrochenes evtl. aufheben und Arzt zeigenbei Vergiftungen: Erbrochenes aufheben› Toxikologische UntersuchungDokumentation