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Phil (Fach) / Onto (Lektion)
Ontologie
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- 51. Sind Sachverhalte materielle, mentale oder abstrakte Entitäten? Es gibt in der Sachverhaltsontologie keinen Konsens in Bezug auf die Frage
- 52. Welche Beziehungen bestehen zwischen Sachverhalten, Einzeldingen und Universalien? Einzeldinge und Universalien sind Bestandteile von Sachverhalten
- 53. Was spricht dafür, (zumindest manche) Sachverhalte als materielle Gegenstände aufzufassen? manchmal materieller Gegenstand als Bestandteilkann kausal wirksam sein
- 54. Was könnte man einwenden gegen die These, dass (zumindest manche) Sachverhalte materielle Entitäten sind? Wenn man einem Sachverhalt zugesteht, dass er ein materieller Gegenstand ist, muss er räumlich lokalisierbar sein. Es gibt aber Sachverhalte, die nicht eindeutig räumlich lokalisierbar sind.
- Ist der Sachverhalt, dass Aachen kleiner ist als Köln identisch mit dem Sachverhalt, dass Köln größer ist als Aachen? Was spricht für, was gegen diese Identitätsthese? Dagegen: Die Identität eines komplexen Gegenstandes hängt von der Identität seiner Bestandteile ab. Also wenn Gegenstand mindestens einen Bestandteil X hat, den Gegenstand B nicht hat, dann ist A nicht identisch mit B.Hier: A hat den Bestandteil „ist kleiner als“, B hat diesen nichtDafür: Man könnte die Relation des Höher- und Kleiner-Seins als zwei Seiten/Aspekte der selben Relation betrachten,womit beide Aspekte prinzipiell eigentlich denselben Sachverhalt, aber aus verschiedenen Perspektiven beschreiben.
- 56. Was versteht man in der Ontologie unter „mereologischem Essentialismus“? Die Identität eines Gegenstandes hängt generell von der Identität seiner Bestandteile ab.
- Die zweitgrößte russische Stadt hieß bis 1914 St. Petersburg, danach zunächst Petrograd und dann Leningrad; seit 1992 heißt sie wieder St. Petersburg. Welches Problem für die Identitätsbedingungen von Sachverhalten ergibt sich aus Fällen wie diesem? Aus solchen Fällen ergibt sich die Frage, ob der zu t1 (hier 1914) bestehende Sachverhalt derselbe ist, wie der zu t3 (hier 1992) bestehende Sachverhalt.Wenn ja, was ist dann mit diesem Sachverhalt zwischen t1 und t3 geschehen?
- 58. Erläutern Sie die Positionen des Partikularismus und des Faktualismus im Kontext der titelgebenden Frage dieses Abschnitts! Partikularismus: die Auffassung, dass wir nur Einzeldinge wahrnehmen. Man kann keine Sachverhalte wahrnehmen; wir drücken einen Wahrnehmungsurteil aus.Faktualismus: die Auffassung, dass wir Sachverhalte wahrnehmen
- 59. Nach partikularistischer Auffassung sind Urteile der Form "Ich sehe/höre/rieche, dass das-und-das der Fall ist" streng genommen immer falsch. Warum? "dass-das-und-das der Fall ist" bezeichnet einen Sachverhalt und man Sachverhalte nicht sehen kann.
- 60. Wie kann man für die faktualistische Position argumentieren? Man kann nicht ein Ding wahrnehmen, ohne irgendwelche Sachverhalte zu bemerken wie z.B., dass er sich auf dem Tisch befindet oder dass er rot ist.
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- 61. Was spricht gegen einen Sachverhalts-Realismus? keine Einigkeit darüber, ob Sachverhalte konkrete oder abstrakte Entitäten sindgeschweige noch, ob sie sinnlich wahrnehmbar sind oder nicht.
- 62. Erläutern Sie das Wahrmacher-Argument zugunsten des Sachverhalts-Realismus! (1) Jeder wahre Satz hat einen Wahrmacher. -> ,,Wahrmacherprinzip‘‘(2) Sachverhalte sind die einzigen Wahrmacher, die es gibt.(3) Es gibt wahre Sätze.Also: Es gibt Sachverhalte. (1,2,3)
- 63. Was kann man gegen das Wahrmacher-Argument einwenden? auch Einzeldinge könnten die Rolle von Wahrmachern spielenWahrmacherprinzip eventuell nicht für alle wahren Sätze, sondern nur für ,,atomare Sätze‘‘ gilt.
- 64. Erläutern Sie das Intentionalitäts-Argument zugunsten des Sachverhalts-Realismus! (1) Jeder mentale Akt ist auf einen Gegenstand gerichtet. -> ,,Intentionalitätsprinzip‘‘(2) Zumindest manche mentalen Akte können nur einen Sachverhalt als Gegenstand haben.Also: Es gibt Sachverhalte. (1,2)
- 65. Was kann man gegen das Intentionalitäts-Argument einwenden? Es hat zwar jeder mentale Akt einen Inhalt, aber nicht jeder einen Gegenstand. Somit sind solche mentalen Akte nicht auf einen Gegenstand gerichtet."Ich fürchte mich vor Gott." Gott könnte nicht exestieren
- 66. Erläutern Sie das Kausalitäts-Argument zugunsten des Sachverhalts-Realismus! (1) Es gibt Kausalrelationen, die Sachverhalte als Relata haben.(2) Wenn es eine Relation gibt, dann gibt es auch die Relata dieser Relation.Also: ,,Es gibt Sachverhalte.‘‘ (1,2) „Dass es monatelang nicht geregnet hat, hat die Missernte verursacht.“
- 67. Wie könnte man das Kausalitäts-Argument entkräften? Die erste Prämisse man muss zeigen, dass die Kausalrelationen mit Sachverhalten als relata in Wahrheit andere Entitäten sind die Rolle der Relata spiele. Das Fälligstellen eines Kredits oder das Aussterben von Insektenarten kann man auch als Ereignisse auffassen. Die lang anhaltende Regenlosigkeit könnte als Zustand aufgefasst werden Also Sachverhalte sind nichts anderes als Zustände bzw. Ereignisse. Dann könnte man sagen,dass man Sachverhalte auf Zustände bzw. Ereignisse "reduziert" hat. Aber was unterscheidet Sachverhalte und Zustände??
- 68. Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen bestehenden und nichtbestehenden Sachverhalten! Tatsachen sind bestehende Sachverhalte.Sachverhalte können bestehen oder nicht bestehen, jedoch besteht kein Konsens darüber, ob es nichtbestehende Sachverhalte gibt.
- 69. Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen atomaren und molekularen Sachverhalten! Molekulare Sachverhalte enthalten atomare Sachverhalte und logische Konstanten als Bestandteile.Atomare Sachverhalte enthalten keine logischen Konstanten und bestehen somit nur aus einem einzelnen Sachverhalt.
- 70. Betrachten Sie folgenden Satz: „Wenn die Polkappen vollständig abschmelzen, steigt der Meeresspiegel um 66 Meter.“ Angenommen, dieser Satz ist wahr: Durch welchen Sachverhalt bzw. welche Sachverhalte wird er wahr gemacht? Denn wenn dieser Satz einen Sachverhalt als Wahrmacher hat, dann – so scheint es – kann das nur ein molekularer Sachverhalt sein, nämlich der "Wenn-dann-Sachverhalt",dass, wenn die Polkappen vollständig abschmelzen, der Meeresspiegel um 66 Meter steigt.
- 71. Was versteht man in der Ontologie unter Universalienrealismus bzw. Platonismus? Die Auffassung, dass es Universalien gibt. Unter Platonismus versteht man manchmal aber auch nur eine bestimmte Form des Universalienrealismus.
- 72. Was versteht man unter Nominalismus? Die Auffassung, dass es keine Universalien, sondern nur Einzeldinge gibt. Manchmal aber auch eine generelle Ablehnung abstrakter Gegenstände.
- 73. Erläutern Sie Platons Argument für die Annahme von Universalien in dem Dialog Hippias I in wenigen Sätzen (zunächst in nicht übersichtlicher Darstellung)! Platon ist der Auffassung, dass Universalien der Grund dafür sind, dass bestimmten Gegenständen bestimmte Eigenschaften zugeordnet werden.Bsp.: „Die Gerechten sind gerecht durch die Gerechtigkeit.“
- 74. Rekonstruieren Sie Platons Argument in nicht formaler oder halbformaler Sprache! 1. Für alle x: Wenn x gerecht ist, dann ist x gerecht durch Gerechtigkeit.2. Es gibt ein x, so dass: x ist gerecht.3. Also: Es gibt ein y, so dass: y ist identisch mit Gerechtigkeit. (1, 2)4. Gerechtigkeit ist ein Universale.5. Also: Es gibt Universalien. (3, 4)
- 75. Was versteht man unter einem „abstrakten singulären Term“? Ein „abstrakter singulärer Term“ ist ein singulärer Term, der nicht ein konkretes Einzelding und auch nicht mit der Gesamtheit von Einzeldingen,die eine Universalie gemeinsam haben, zu identifizieren, sondern ein Abstraktum. Mehrdeutig:Man kann den Ausdruck „das Schöne“ verstehen in der Bedeutung „das, was schön ist“ bzw. „alles, was schön ist“. Platon meint:Das Schöne soll also etwas sein, was mit keinem einzelnen schönen Ding und auch nicht mit der Gesamtheit der schönen Dinge zu identifizieren ist.
- 76. Geben Sie Beispiele für abstrakte singuläre Terme! „die Gerechtigkeit“, „die Weisheit“, „die Schönheit“, „das Gute“, „das Schöne“
- Wo sehen Sie Schwachstellen oder Schwierigkeiten in Platons Argument? Die erste Prämisse des Arguments ist fragwürdig. Man könnte fragen, was genau damit gemeint ist, dass jemand Gerechtes „durch etwas“ gerecht ist(geht es um eine Ursache oder eine Analyse des Gerechtigkeitsbegriffs)?
- 77. Was versteht man in der philosophischen Logik unter einer Prädikation? Ein Satz in der Form „a ist F“ bzw. „Fa“ (a = singulärer Term, F = Prädikatausdruck).
- 78. Erläutern Sie das „Prädikationsargument“ in wenigen Sätzen! 1.In einem Satz der Form „Fa“ bezeichnet nicht nur der singuläre Term „a“, sondern auch der allgemeine Term „F“.2.Ein Satz der Form „Fa“ drückt eine Relation aus zwischen einem Individuum (das durch den singulären Term „a“ bezeichnet wird) und einem Universale (das durch den allgemeinen Term „F“ bezeichnet wird). Sätze der Form „Fa“ sind also zu interpretieren als Sätze der Form „a exemplifiziert F-zu-sein“.3.Daher impliziert jeder Satz der Form „Fa“ die Existenz eines Universale. (2)4.Es gibt wahre Sätze der Form „Fa“.5.Also gibt es Universalien. (3,4)
- 79. Wo könnte eine Kritik des Prädikationsarguments ansetzen? Welche Annahme(n), die in diesem Argument als Prämissen fungieren, sind begründungsbedürftig bzw. zweifelhaft? Zweifelhaft sind die Annahmen der ersten beiden Prämissen des Arguments. Behauptet wird nämlich, dass allgemeine Terme etwas bezeichnen/ für etwas stehen.Doch warum soll man sie eigentlich akzeptieren? Was ist das Argument dafür?In der zweiten Prämisse wird die These aufgestellt, dass der Sinn eines Ausdrucks der bezeichnete Gegenstand ist.Man muss diese These jedoch nicht annehmen. Es kann nämlich durchaus zwischen dem Sinn eines Ausdrucks und der "Referenz" des Ausdrucks unterschieden werden.
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- 80. Was versteht Gottlob Frege unter der „Bedeutung“ eines Ausdrucks? Das, was ein Ausdruck bezeichnet, nannte Frege die Bedeutung des Ausdrucks. Die Bedeutung ist der bezeichnete Gegenstand.Demnach muss man laut Frege die Annahme, dass jeder sinnvolle Ausdruck etwas bezeichnet, zurückweisen.
- 81. Betrachten Sie folgenden Satz: „Der Eiffelturm steht in Paris.“ Welche Ausdrücke darin bedeuten etwas/haben einen Sinn (im umgangssprachlichen Sinn von „etwas bedeuten“) und welche bezeichnen etwas (haben also Bedeutung im Sinne Freges)? Jeder Ausdruck in diesem Satz hat im umgangssprachlichen Sinn eine Bedeutung. „Eiffelturm“ und „Paris“ haben eine Bedeutung im Sinne Freges (den Turm und die Stadt).
- 82. Erläutern Sie in wenigen Sätzen das Ähnlichkeitsargument! 1. Damit zwei (oder mehr) Gegenstände einander ähnlich sein können, müssen sie etwas gemeinsam haben.2. Das, was zwei oder mehr Gegenstände gemeinsam haben, sind Universalien.3. Es gibt ähnliche Gegenstände.Also: Es gibt Universalien. (1,2,3)
- 83. Erläutern Sie die Definition des Ähnlichkeitsbegriffs, auf welcher das Ähnlichkeitsargument beruht! Ähnlichkeit im Sinne des Ähnlichkeitsarguments bedeutet, dass mehrere Gegenstände mindestens eine Universalie gemeinsam haben.
- 84. Wo setzt nominalistische Kritik an dem Ähnlichkeitsargument in der Regel an? Nominalisten weisen die erste Prämisse zurück. Es wird geleugnet, dass Gegenstände,die einander in irgendeiner Hinsicht ähnlich sind, etwas gemeinsam haben müssen.
- 85. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Prädikatenlogik erster Stufe und Prädikatenlogik zweiter Stufe! Die Prädikatenlogik erster Stufe wird zur Prädikatenlogik zweiter Stufe erweitert, indem Prädikatvariablen hinzugefügt werden(über Prädikate zu quantifizieren).
- 86. Wie kann man Prädikatenlogik zweiter Stufe anwenden, um den Ähnlichkeitsbegriff in einer mit dem Nominalismus kompatiblen Weise zu definieren? In der Definition des Ähnlichkeitsbegriffs Prädikatvariablen verwendet; damit kann die Quantifikation über Universalien vermieden werden.(ÄN) Für alle x, für alle y: x und y sind ähnlich genau dann, wenn gilt: Es gibt ein F, so dass: x ist F, und y ist F.(ÄN) ∀x∀y (Äxy ↔ ΣF (Fx Λ Fy))
- 87. Wie kann man mit Hilfe der Prädikatenlogik zweiter Stufe eine nominalistische Entgegnung auf das Ähnlichkeitsargument drechseln? Man könnte sagen, dass zwei Dinge eine Gemeinsamkeit haben können. Damit sagt man jedoch nicht, dass diese Gemeinsamkeit eine Universale ist."Etwas gemeinsam haben" muss nicht bedeuten "einen Gegenstand gemeinsam haben".
- 88. Erläutern Sie das von mir so genannte „Argument der abstrakten Referenz“! ,,Argument der Quantifikation über Universalien‘‘Es gibt wahre Sätze über Universalien.Wenn es wahre Sätze über Universalien gibt, dann gibt es Universalien.Also gibt es Universalien. (1,2)
- 89. Erläutern Sie das sog. „Wahrmacherprinzip“! Wie lautet es? Was versteht man unter einem „Wahrmacher“? Welche Konzeption von Wahrheit liegt dem Wahrmacherprinzip zugrunde? Jeder wahre Satz hat einen Wahrmacher. Unter einem ,,Wahrmacher‘‘ versteht man Sachverhalte bzw.Tatsachen und andere Entitäten. Diese machen Sätze bzw. Propositionen wahr.Dahinter steht eine korrespondenztheoretische Konzeption von Wahrheit.
- 90. Was versteht man in der Ontologie unter „ontologischer Festlegung“ bzw. „ontologischer Verpflichtung“? Man sagt, dass man sich durch gewisse Überzeugungen auf die Existenz gewisser Gegenstände festlegt.Wer also Sätze über Universalien als wahr akzeptiert, der ist auf Universalien ontologisch festgelegt.
- 91. Geben Sie Beispiele für (mutmaßlich) wahre Sätze, die – zumindest dem ersten Anschein nach – Sätze über Universalien sind (bzw. mit guten Gründen als Sätze über Universalien aufgefasst werden können)! Weisheit...Schönheit...
- 92. Wie kann man, ausgehend von der (üblicherweise nicht strittigen) These, dass es Musikwerke gibt, zu der Konklusion gelangen, dass es Universalien gibt? 1. Es gibt musikalische Werke.2. Musikalische Werke sind Universalien.Also: Es gibt Universalien. (1,2)
- 93. Wie kann man für die These argumentieren, dass Musikwerke Universalien sind? 1. Alles, was in mehreren Einzeldingen instantiiert werden kann, ist eine Universale.2. Musikwerke können in mehreren Aufführungen instantiiert werden.3. Aufführungen sind Einzeldinge.Also: Musikwerke können in mehreren Einzeldingen instantiiert werden. (2,3)Also: Musikwerke sind Universalien. (1,4)
- 94. Welche unterschiedlichen Arten von Universalien kann man unterscheiden? Typen, Eigenschaften
- 95. Geben Sie Beispiele für Typen! Sibirischer Tiger, VW-Käfer, Samsung Phone
- 96. Was hat der Begriff des „immateriellen Kulturerbes“ mit dem Universalienproblem zu tun? Der Begriff des "immaterillen Kulturerbes" ist relevant, indem er eine Liste des immateriellen Kulturerbes erstellt,die unter Dingtypen oder Ereignistypen gehören aber nicht Einzelinge
- 97. Erläutern Sie den Unterschied zwischen dem Universalienrealismus in der Tradition Platons und der (unter anderem) von mir vertretenen Form des Universalienrealismus! Die Universalien bzw. "Ideen" in Platons Universalienrealismus sind notwendige, ewige und zeitlose Entitäten. Sie existieren unabhängig von den Vorgängn und Zuständen in der materiellen Welt.Hingegen sind die Universalien in den von Ihnen vertretene Universalienrealismus kontingent und zeitlich abstrakt (nämlich Artefakte).
- 98. Kann jemand, der Musikwerke als platonische Ideen auffasst, noch sagen, dass Musikwerke „geschaffen“ werden? Wenn ja, in welchem Sinn? Wenn nein, was hieße es dann, ein Musikwerk zu komponieren? Nein, sie werden nicht "geschaffen", sondern eher entdeckt.Es wird angenommen, dass es alle nur denkbaren musikalischen Typen als platonische Universalien gibt
- 99. Was versteht man in der Ontologie unter „Ockhams Rasiermesser“? Ockhams Rasiermesser ist das Prinzip der ontologischen Sparsamkeit. Das Prinzip der ontologischen Sparsamkeit besagt, dass wenn man zwei konkurrierende Theorien hat, die gleich viel erklären können, dann soll man die ontologisch sparsamere Theorie vorziehen.