Management (Fach) / 2. Historische Entwicklung (Lektion)
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Geschichte von früher bis heute
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- Ursprung Industrielle Revolution als Ausgangspunkt -Entstehung industrieller Großunternehmen (umwälzung von Land in stadt, Entstehung größerer UN) -Wachsender Koordinationsbedarf (da UN größer wurden un so die Organisationen nicht mehr überschaubar war)
- Wachstum von UN Geographische Ausdehnung: durch Handel Vertikale Integration (Übernahme mehrerer Wertschöpfungsschritte) (Fertigungstiefe, der Anteil der die UN am Produkt selbst herstellen) Konkurrenz nahm zu deswegen Integration Diversifizierung: Aufnahme neuer Produkte ins Programm
- Klassiker des Managements Rein sachliche Überlegungen auf Grundlage des Rationalitätsprinzips und der Idee des „homo oeconomicus“Psyche, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen nicht beachtet -Scientific Management nach Taylor-Managementfunktionen nach Fayol-Bürokratietheorie nach Weber
- Scientific Management nach Taylor Grundidee: Menschen und Maschinen sollen möglichst effizient eingesetzt werden -Trennung von Planung und Ausführung der Arbeit (jeder macht nur noch ein und den selben Arbeitsschritt) -Nutzung von Spezialisierungsvorteilen (fokus nur auf EINE sache--> schneller & Besser) -Kontrolle der Ausführung durch das Management (Manager sind die controllers, sagen wie wo was gemacht werden soll) -Differenzierung finanzieller Anreize ( Arbeiter funktionieren nur wenn es Geld gibt) -Funktionale Gliederung der Organisation
- Kritik Taylorismus Entfremdung der Arbeit - keine Persönlichkeitsentwicklung der Arbeiter, keine Selbstbestimmung - meschenverachtend: Mensch gleichgesetzt mit maschine
- Managementfunktionen nach Fayol Grundidee: Systematische Ordnung des Managementprozesses (Erläuterung der Rolle von Manager) Fünf Funktionen („ éléments d‘administration-Planung der Handlung-Organisation der Handlung-Befehl zur Ausführung-Koordination als das Handeln selbst-Kontrolle des Handlungserfolgs darauf 14 Managementprinzipien
- Klassiker | Bürokratietheorie nach Weber Grundidee: Annäherung von Organisationen an Bürokratie als Idealtypus und rationalste Form der Herrschaftsausübung (man braucht eine rationale legale Herrschaft mit rationalen Kompetenzen) -Regelgebundenheit der Amtsführung -Genau abgegrenzte Kompetenzbereiche -Prinzip der Amtshierarchie-Aktenmäßigkeit der Verwaltung-Unpersönlichkeit der Amtsführung-Definierte Qualifikationserfordernisse für Stelleninhaber-Fixierte Laufbahnen mit Gehaltshierarchie-Anstellung durch Arbeitsvertrag
- Die verhaltenswissenschaftliche Schule Neue verhaltenswissenschaftliche Ansätze berücksichtigen auch informelle Strukturen und die „Ressource Mensch“
- Organisationstheorie von Barnard Grundidee: Organisationen als kooperative Systeme bestehend aus Personen
- Organisationstheorie von Barnard Grundidee: Organisationen als kooperative Systeme bestehend aus Personen kooperativ: Mitarbeiter und chefs müssen miteinander kooperieren und reden Anreiz Beitrags Gleichgewicht: Arbeit muss den Menschen lohnenswert erscheinenOrganisation als offenes System: Berücksichtigung verschiedener Anspruchsgruppen inner und außerhalb des UnternehmensAkzeptanztheorie der Autorität: Wenn Menschen in der Organisation freiwillig kooperieren, muss Autorität akzeptiert sein, lässt sich also nicht um jeden Preis durchsetzen
- Hawthorne Studien USA 1920 man hatte zwei Gruppen die Experiment Gruppe und Kontroll Gruppe. bei der E gruppe wurde eine Variale verändert nämlich das Licht und bei der Kontroll gruppe blieb alles beim alten. Bei beiden wurde die Arbeitsproduktivität gemessen. Ergebnis: in beide ist die arbeitsproduktivität gestiegen
- Gründe der Hawthore Studie warum sie schief ging Kommunikation und soziale Kontakte steigern die ProduktivitätVertiefende Studien aufbauend auf den ersten bekanntenExperimenten unterstützen die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen
- Fazit Hawthorne Studie -Eine Organisation ist (auch) ein soziales System-Menschliche Neigungen, Bedürfnisse und Potenzialemüssen bei der Führung berücksichtigt werden-Aus „ economic man“ wird „ social man“
- Hawthorne Effekt Meschen die an einer Studie teilnehmen und dies wissen verhalten sich anders sie werden besser und strengen sich mehr an da sie ja sozusagen beobachtet werden und sie deswegen alles gut machen wollen
- Human Relations Bewegung Grundidee: Glückliche Arbeiter sind gute Arbeiter Drei Hauptthemen:-Individuum in der Organisation-Gruppen in der Organisation-Vorgesetzte in der Organisation
- Humanressourcen Ansatz Grundidee: Förderung der Entfaltung aller menschlichen Potenziale in der Organisation statt reinem Beziehungsfokus Entwicklung von Gestaltungsprinzipien & Organisation-Autonomie vs. Disziplin-Eigen vs. Fremdbestimmung Empowerment -->Menschen wolllen sich in die Organisation selbst einbringen, ihre Ideen, krativ sein,sich durch den Beruf erfüllen und weiter entwickeln
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- Die quantitativ mathematische Schule Verhaltenswissenschaft hatte Organisation, Führung und Personaleinsatz stark thematisiert, Planung und Kontrolle aber vernachlässigt Verstärkter Fokus auf Plung und Kontrolle durch einsatz mathematischer Verfahren und dem Versuch zur modellierung von Entscheidungsproblemen
- Systemtheoretische Ansätze Grundidee: Organisationen sind offene, komplexe Systeme aus Akteuren, Strukturen, Funktionen und Umwelteinflüssen UN muss sich ständig anpassen --> Ziel: Erhaltung und Stabilisierung des Systemgleichgewichts
- Management heute Geprägt durch - systemtheoretisches Denken -Entscheidungstheoretisches Denken -kontigenztheoretisches Denken Integration von - klassischen Ansätzen - verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen -Quantitative Ansätze
- Economic Man Autorität und Kontrolle➢ Steuerung über monetäre Anreize➢ Möglichkeiten irrationalen Verhaltens ausschalten Taylor & Bürokratietheorie
- Social Man Anerkennung von Leistung➢ Förderung von sozialen Kontakten➢ Schaffung von Identifikation➢ Gruppenanreizsysteme Organisationstheorie & Hawthorne & Human Relationsbewegung
- Self-actualizing Man ➢ Mitbestimmung → Autonomie➢ Delegation von Entscheidungen➢ Förderung intrinsischer Motivation➢ Fachautorität statt Amtsautorität Human ressourcen Ansatz
- Complex Man ➢ Flexibilität➢ Reaktionsfähigkeit➢ Situationsdiagnostik➢ Erkenntnis, dass es pauschal „richtige“Lösungen nicht gib heutige Verständnis (Kontigenztheoretische Ansätze)
