Geographie (Fach) / Steuerung und Ordnungsprinzipien (Lektion)

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Steuerung und Ordnungsprinzipien

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  • Städtebauliche Leitbilder Innerstädtische Differnizierungen nicht das Ergebnis von Zufälligkeiten sondern von grundsätzlichen Steuerungs und Ordnungsprinzipien
  • Städtebauliche Leitbilder Ordnungsprinzip der innerstädtischen Differenzierung Gartenstadt Wohnstädte sind ringförmig um Kernstadt angeordnet und mit ihr sternförmig durch Staßen, Eisenbahn und Ubahn vernetzt und ringförmig untereinander verbunden
  • Städtebauliche Leitbilder New Urbanism Ziel ist es die Städte so zu bauen, dass nachhaltige und lebenswerte Nachbarschaften entstehen für Vertreter von New Urbanism ist dies über Orientierung an Ideal der traditionellen Ami Kleinstadt zu erreichen Breit gefächertes Angebot an Wohnungen , Mischung von fußgängerfreundlichen STRAßEN UND pLÄTZEN  Bauen von Orten , die das Leben bereichern und den Geist inspirieren  sollen zum Spazierengehen ermuntern , Kennenlernen fördern und vor Verbrechen schützen 
  • Idealen Städte nach Charta von Athen Innenstadt: Verwaltung, Handel,Banken, Einkaufen, Kultur Gürel um die Innenstadt: Voneinander getrennt: Industrie, Gewerbe, Wohnen Peripherie: In Grüngürtel eingebettete Satellitenstädte mit reiner Wohnfunktion
  • Bodenpreise In der Innenstadt viel höher als im Stadtkern --> hohe Mieten --> Verdrängung von Bevölkerung
  • Segregation Absondern/ Abtrennen ist ein Prozess und ein Zustand zugleich beschreibt Vorgang, der zu ungleicher Verteilung von Bevölkerungsgruppe, Geschäfte und Unternehmen in Stadt führt und zugleich auch Zustand derselben Absonderung/Entmischung einerseits und Konzentration andererseits Zergliederung 
  • Polarisierung Bidlung zweier Pole innerhalb der Stadt z.B. Arm und Reich
  • Segregation von Nutzungen und Unternehmen schließt sich an Bodenmarkt und Lagerente an  Minimieren von Nutzungskonflikten durch räumliche Trennung--> auch Verlust von Lebensqualität wenn alles in einem Raum ist. 
  • Segregation der Wohnbevölkerung Resedenzielle Segregation Soziale , Demographische und ethnische Kriterien  Gesellschaftliche Differnezierung zeigt sich im Räumlichen  Segregation als Folge der Selektionsmechanismen auf dem Immobilienmarkt , ökonomische Leitungsfähigkeit der Haushalte und unterschiedliche Wohnpräferenzen  Bodenmarkt Folge --> ungleiche Verteilung der Bevölkerungsgruppen  Aber Segregation nicht nur Negativ sondern Nachbarschaften als Orte der Sozialisation und Wertevermittlung
  • Fragmentieren / Segregation Fragmentierung in Gesellschaft nicht gewünscht daher Anlass zu politischem Handeln  Ethnische Segregation relativ Hoch --> herausbilden auerhafter ethnischer Viertel 
  • Invasions - Sukzession Zyklus 1) Zuwanderung und Kontaktaufnahme --> ethnische Segeregation extrem hoch 2) Wettbewerb ( oder Konflikt) um Wohnstandorte um Arbeitsplätze und um sozialen Status --> ethnische Segregation extrem hoch 3) Akkomodation --> Beginn Wegzug sozialer Aufsteiger --> ethnische Segregation mittel 4) Assimilation --> Auflösung ethnisches Viertel --> Wegzug Zuwanderer --> ethnische Segregation nicht mehr vorhanden
  • Messung von Segregation 2 Maßzahlen : Dissimilaritätsindex ( Verteilung zweier Bevölkerungsgruppen )  und Segregationsindex ( Verteilung einer Bevölkerungsgruppe im Vergleich zur Gesamtbevölkerung
  • Städteleitbilder Gartenstadt war Antwort auf städtisches Wachstum des 19ten Jahrhunderts  - gegliderte aufgelockerte Stadt war Verarbeitung der Moderne - Gegen die Moderrne im 20ten Jahrhundert dann das der Nachhaltigkeit (durchmischte Stadt der kurzen Wege) und des Erhalts ( Stadterneuerung) in den USA auch New Urbanism
  • Bodenmarkt vllt wichtigestes Steuerungsprinzip innerstädtischer Struktur - bewertet über Preisbildung standörtliche Qualität und filtert damit indirekt Nutzungen  - Wenn im Stadtzentrum Bodenpreise am höchsten sind werden die gezahlt werden können --> Selektion der Bevölkerung findet statt nach ökonomischen Merkmalen - In Sozialökologie besitzt Steuerungsfunktion durch Bodenmarkt zentralen Stellenwert