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  • Autoapomorphien Mollusken 1) Der Körger ist unterteilt in Eingeweidesack, der Organe (z.B. Darm, Gonaden) enthält, Kopf, der sensorische Organe trägt, Fuss (bewimperte Gleitsohle) (2) Radula  (3) Mantel aus dorsaler und lateraler Epidermis des Eingeweidesacks Mantellappen: Ränder des Mantels sind ausgezogen. Mantelhöhle: Raum zwischen Mantellappen und Körper Schale: wird vom Mantel sezerniert (4) Gasaustausch über bipektinate Kiemen in der Mantelhöhle  (5) Blutgefäßsystem ist offen, nur das Herz ist vom Cölom umschlossen (Pericardium).
  • Grossgruppen der Molluska   Solenogastres (Furchenfüßer) - Bauchfurche mit Drüsenzellen, schlitzartige Bauchfalte - Kalkschuppen und -nadeln -Zwitter (protandrisch) Caudofoveata (Schildfüßer) - Grabschild - Kalkschuppen -getrenntgeschlechtlich, endobenthisch; Kiemen am Hinterende im freien Wasser Polyplacophora (Käferschnecken) - 8 Kalkplatten, welche den Rücken bedecken - Perinotum ("Gürtel") um Kalkplatten herum - Polybranchie - getrenntgeschlechtlich Monoplacophora - eine echte einteilige Schale - Verdopplung von Pericard, Gonaden und Pericardiodukte - Polybranchie - Tiefsee Scaphopoda (Kahnfüßer) - Mantel+Schale bilden eine Röhre, in der der Organismus lebt - Kopftentakel - Kiemen zurückgebildet, O2-Aufnahme über bewimperte Manteloberfläche - endobenthisch Bivalvia (Muscheln) - zweiklappige Schale, durch Schloss verbunden → endo- oder epibenthisch - Mantel teilw. ausgezogen zu Siphonen - Filtrierfunktion der Kiemen
  • Wie unterscheidet sich die Ernährungsweise von regulären und irregulären Seeigeln? => Allgemein: Die Regularia sind symmetrisch und kugelförmig und umfassen mehrere verschiedene taxonomische Gruppen, mit zwei Unterklassen: Euechinoidea und Cidaroidea, die sehr dicke, stumpfe Stacheln haben, auf denen Algen und Schwämme wachsen.  Die Irregularia Seeigel sind eine Unterklasse innerhalb der Euechinoidea, genannt Irregularia, und umfassen Atelostomata und Neognathostomata. Zu den irregulären Seeigeln gehören: abgeflachte Sanddollars und Herzseeigel Irregularia leben im Substrat vergraben (endobenthisch) → mikrophag (Herzigel): mit den Mundfüßchen werden fortwährend winzige Mollusken, Foraminiferen, aber auch Detritus, Algen und bewachsene Sandkörner aufgenommen. → Sedimentfresser Regularia (epibenthische Lebensweise) → Abweidende Ernährung mit ihrem Mundapparat (Laterne des Aristoteles) → Herbivor oder auch Allesfresser
  • Was sind Kolloblasten und bei wem kommen sie vor? Kolloblasten sind Fangstrukturen der Rippenquallen (Ctenophora). Sie sitzen an den Tentakeln der Quallen und schleudern bei Berührung einen klebrigen Faden aus, mit dem sie ihre Beute fangen können. Es sind keine Nematozysten. Die Struktur besteht aus mehreren Zellen, die Kolloblast oder Lasso-Zellen genannte werdenSie bestehen aus einem halbkugelförmigen Kopf, der durch einen langen Schaft in den Tentakeln oder ihren feinen Seitenfäden, den Tentillen, verankert ist.Der Kopf selbst ist mit zahlreichen feinen Kügelchen übersät, die bei Berührung eine klebrige Substanz freisetzen, so dass die Beute an den Tentakeln haften bleibt.finden sich bei allen Tentaculata-Arten der Rippenquallen mit Ausnahme der Vertreter der Gattung Euchlora, welche stattdessen über von ihrer Beute übernommene Nesselzellen verfügen (Kleptocniden).
  • Welche Krebse haben Biolumineszenzorgane und wofür? Euphausiacea (=Leuchtgarnelen) z.B. (antarktischer) Krill - Euphausia superba oder auch Meganyctiphanes norvegica (arktische Krill). Mit Photorezeptoren an den Augenstielen, weitere Paare an den Hüftgliedern (Coxae) der zweiten und siebenten Thoracopoden sowie einzelne Organe an den vier Sterniten des Hinterleibs (Pleon). - innerartlichen Kommunikation- Erkennung und Orientierung von Paarungspartnern- zum Zusammenhalt der Schwärme- evtl Schutz vor Prädatoren Beispiel 2: Acanthephyra purpurea hat Photophoren entlang ihres Körpers und ist in der Lage, Biolumineszenz zur Verteidigung gegen einen Fressfeind auszusenden.
  • Welche sind die 2 (gesichert) monophyletischen Gruppen der Reptantia? Anomura (squat lobsters, hermit crabs, and relatives) → Mittelkrebse (Einsiedlerkrebse und Porzellankrebse)  Brachyura (true crabs) → echte krabben oder Kurzschwanzkrebse
  • Welche terrestrischen Crustaceen gibt es in Mitteleuropa und zu welcher Gruppe gehören sie? Asseln (z.B. Kellerasseln) - Isopoda. Sie gehören zu den Pecarida (Ranzenkrebse), welche der Klasse der Malacostraca zuzuordnen sind.
  • Was ist die kommerziell am stärksten genutzte Crustaceen-Art in der Nordsee und zu welcher Gruppe gehört sie? Nordseegarnele - Crangon crangon. ⇒ Gastronomie Unterstamm Crustacea Klasse Malacostraca Unterklasse Eucarida Ordnung Decapoda Unterordnung Natantia Art Cragon cragon
  • Was ist mit der Schale der Conchifera evolutionsgeschichtlich passiert? Nennen Sie mind. 4 Beispielgruppen und erläutern Sie jeweils die Merkmale. - Monoplacophora: eine Schale → haben in vielerlei Hinsicht den ursprünglichen Bauplan mit einem einheitlichen Gehäuse beibehalten → Gehäuse ist napfförmig und nach vorne eingerollt. → Die Schale besteht bei den heutigen Formen aus Aragonit.   - Scaphopoda (Kahnfüßer): Mantel+Schale bilden eine Röhre → Das Gehäuse der Tiere ist röhrenförmig, langgezogen und an beiden Enden offen.  → In diesem Gehäuse steckt das Tier, dessen Mantel mit dem Gehäuse verwachsen ist.  - Bivalvia: zweiklappige Schale, mit Schloss verbunden →  besteht aus einer rechten und einer linken Klappe und umgibt den Weichkörper der Muschel.  → Beide Klappen werden auf dem Rücken (also oben) mit einem Schloss und einem Schlossband (Ligament) zusammengehalten →  Farben und Formen sind sehr variabel.  →  Das Gehäuse wird vom Mantel, einer Hautfalte der Muschel, gebildet und zwar in drei Schichten: der farbigen Schalenhaut (Periostracum), der Prismenschicht (Ostracum) und der inneren Kalkschicht (Hypostracum). Die beiden Hälften können durch zwei innere Schließmuskeln zusammengezogen werden. - Gastropoda: Torsion des Eingeweidesacks um 180°(inkl Schale?) →  Schneckenhaus bekannte Schale  →  asymmetrisch spiralige Windung → In vielen Schneckengruppen verschließt nach dem Zurückziehen des Körpers ein Schalendeckel (Operculum) die Mündungsöffnung.: Bei Strandschnecken kann so die Schale bei Niedrigwasser abgedichtet und die Schnecke gegen Austrocknung geschützt werden   - Cephalopoda: gekammerte Schale als hydrostatisches Organ → bei den Nautilida (außenschalig)  außenliegende gekammerte Schale →  als Außenskelett Schutz und Halt.  Die Gehäuse sind in die eigentliche Wohnkammer und einen Abschnitt mit gasgefüllten Kammern (Phragmokon) unterteilt. → Zum Schweben in Wassersäule → bei den Coleoida (Innenschalig) : Schale innenliegend, von Mantel umhüllt, oft reduziert (Gladius, Schulp)       Stützorgan Die Sepien haben dazu noch die ursprünglichen Septen, die ursprünglich etwa senkrecht zur Längsachse des Gehäuses standen, stark schräg gestellt und zu einem Schulp umgebaut, der aber noch Auftriebsfunktion hat.Die Kalmare haben das ursprüngliche kalkige Gehäuse dagegen unter Verlust der Mineralisation und damit des Auftriebs zu einem hornigen, länglichen Streifen (Gladius) im Mantel reduziert, der den Körper nur noch stützt.Bei den Kraken ist das ehemalige Gehäuse bis auf knorpelähnliche Reliktstrukturen oder gar komplett reduziert.
  • Gemeinsames Merkmal der Peracarida und 4 wichtige Gruppen.  Peracarida = Ranzenkrebse → Dazu gehören unter anderem Asseln, Flohkrebse und Schwebegarnelen.Gehören zu den höheren Krebse (Malacostraca)einen Carapax mit höchstens vier verschmolzenen Thorax-Segmenten.Der Kopf ist mit einem (oder zwei) Segmenten des Thorax verschmolzen. Die Carapaxfalte ist meist zurückgebildet. Weibchen mit Brutsack (Marsupium) Direkte Embryonalentwicklung (kein Larvenstadium) 1. Mysidacea 2. Cumacea 3. Amphipoda 4. Isopoda
  • Beispiele, in denen Mollusken im Wattenmeer eine große ökologische Rolle spielen. - Muscheln als Filtrierer →  filtern das Wasser - Miesmuscheln und Austern bilden Hartsubstrat -> Lebensraumschaffung und Strömungsbeeinflussung - Littorina und Wattschnecke als Abweider - Nahrung für Fische und Vögel (Muscheln, Schnecken) - Nutzung der Schale von Schnecken durch Einsiedlerkrebs - Besiedlung von Molluskenschalen durch Seepocken - Belüftung des Wattbodens (?) durch Muscheln mit Sipho - Mucheln bieten Lebensräume → kann temporär oder permanent ⇒ Zu den typischen Muscheln des Wattenmeers zählen die Herzmuschel und die Miesmuschel. Während Herzmuscheln fast allgegenwärtig sind, leiden Miesmuscheln zunehmend unter der Verbreitung der Pazifischen Auster, die wiederum von den wärmeren Wintern profitiert. Dabei hat insbesondere die Miesmuschel eine hohe biologische Bedeutung, da sie zahlreichen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle dient. Sie bildet Bänke in eulitoralen Gebieten, die bei Niedrigwasser besonders einfach von den Küstenvögeln erreicht werden können. Während sowohl die Fläche als auch die Biomasse in den Niederlanden in den letzten zwanzig Jahren stetig zunehmen konnte und sich hier mit knapp 60.000 Tonnen Masse auf knapp 3000 Hektar mittlerweile die größte Miesmuschelpopulation befindet, kam dies gleichzeitig damit zustande, dass sie im selben Zeitraum in Schleswig-Holstein und insbesondere ihrem ehemaligen Hauptverbreitungsgebiet Niedersachsen dramatisch zurückging. Allein in den sieben Jahren zwischen 1999 und 2006 halbierte sich die Fläche der Muschelbänke, die Biomasse ging gar auf ein Fünftel zurück
  • Mind. 4 Merkmale der Echinodermata + 6 Gruppen nennen - sekundär ⇒ pentamera Radiärsymmetrie adulter Echinoderm. Teilw. sekudär auftretende Bilateralsymmetrie. - Bilateralsymmetrische Larve: delularia und vitelaria- larve  - Internes Kalkskelett. Stacheln als Teil des Skeletts. - Ambulakralsystem: mit Ringkanal um Mundöffnung, 5 Radiärkanäle, Ambulakralfüßchen mit Ampullen an Radiärkanälen, aboraler Steinkanal über Madreporenplatte in Verbindung mit Außenmedium - ausschließlich marin - mutabiles Bindegewebe  → eine besondere Form des kollagenösen Bindegewebes, die bislang nur bei einer einzigen Deuterostomiergruppe, den Echinodermata (Stachelhäuter), nachgewiesen ist. →   besondere mechanische Eigenschaften auf. Es kann sehr schnell seine passiven mechanischen Eigenschaften (Zugfestigkeit, Steifigkeit, Viskosität) verändern. Ein steifes und hartes Gewebe kann z. B. innerhalb kürzester Zeit weich und fast flüssig werden und umgekehrt. Das Besondere hierbei ist, dass dieser Vorgang weitestgehend ohne ATP-ADP-Wandel, d. h. also energetisch äußerst sparsam abläuft. - Pedicellarien (bei Seeigeln und Seesternen) 1. Crinoida (Seelilien und Haarsterne) 2. Asteroidea (Seesterne) 3. Ophiuridea (Schlangensterne) 4. Echinoidea (Seeigel) 5. Holothuroidea (Seewalzen/ Seegurken)
  • In welchen Ökosystemen spielen Echinodermata eine entscheidende Rolle? 2 Beispiele nennen. Erläutern Sie die „keystone predator-Hypothese“. → Lebensräume:  Tiefsee! können dort bis zu 90% der Biomasse ausmachen. Im Felslitoral: Seestern als Top-Prädator, übt Raubdruck auf sonst dominante Mytilus-Muschel aus. Unterdrückt Mytilus-Monokultur.  In Kelpwäldern: Seeigel entfernt Kelp, welcher als Kinderstube für viele Arten, z.B. Fische, dient. Der Seeotter frisst die Seeigel und verhindert so, dass der Kelp zu sehr entfernt wird→ Sea otters protect kelp forests from damage by sea urchins. When the sea otters of the North American west coast were hunted commercially for their fur, their numbers fell to such low levels – fewer than 1000 in the north Pacific ocean – that they were unable to control the sea urchin population. The urchins in turn grazed the holdfasts of kelp so heavily that the kelp forests largely disappeared, along with all the species that depended on them. Reintroducing the sea otters has enabled the kelp ecosystem to be restored. For example, in Southeast Alaska some 400 sea otters were released, and they have bred to form a population approaching 25,000  Korallenriffe: Dornenkronenseesterne fressen Korallen. Durch Überfischung hat er weniger Fressfeinde und ist somit maßgeblich an der Vernichtung von Korallenriffen (neben anderen Faktoren) beteiligt. →  In dem Fall sind Echinodermata sowohl als Destruenten als auch Stabilisatoren des Ökosystemes →  some sea stars (e.g., Pisaster ochraceus) may prey on sea urchins, mussels, and other shellfish that have no other natural predators. If the sea star is removed from the ecosystem, the mussel population explodes uncontrollably, driving out most other species. → These creatures need not be apex predators. Sea stars are prey for sharks, rays, and sea anemones. Sea otters are prey for orca. Keystone-Predator-Hypothese: A keystone species is a species which has a disproportionately large effect on its natural environment relative to its abundanceKeystone species play a critical role in maintaining the structure of an ecological community, affecting many other organisms in an ecosystem and helping to determine the types and numbers of various other species in the community. Without keystone species, the ecosystem would be dramatically different or cease to exist altogether. Some keystone species, such as the wolf, are also top predators.Der Top-Prädator übt Raubdruck auf kompetitiv erfolgreiche (dominante) Art aus. → unterdrückt Monokultur und schafft Diversität. Top-Prädator gibt so anderen, weniger wettbewerbsfähigen Arten, die Chance zu existieren.A classic keystone species is a predator that prevents a particular herbivorous species from eliminating dominant plant species.
  • Skizzieren Sie die Generationszyklen von Antho-, Cubo-, Hydro- und Scyphozoa. Was sind die Unterschiede? Anthozoa Anthozoa:  asexuell: Knospung der Korallenkolonie oder durch Polypenausbürgerung → dabei lösen sich einige Polypen ohne Skelett vom Korallenstock, lassen sich treiben, siedeln sich an einer günstigen Stelle wieder an und bilden eine neue Kolonie.vegetativ: Parthenogenese →  aus einzelnen unbefruchteten Eizellen, die aus dem Gastralraum kommen sexuell: findet meistens extern statt, bei einige Arten aber auch intern.→ Extern: männliche und weibliche Gameten werden ins Wasser abgeben (oft durch Mondphasen gesteuert) → Intern: nur die männliche Gameten werden ins Wasser abgegeben und die Befruchtung findet intern in Muttertier statt . Nur wenn die Planula-Larve schon entwickelt wurde, wird es ins Wasser abgegeben.  → Nach Befruchtung: Zygote → Planula-Larve, welche sich an ein Substrat anheftet und zum → Anthozoenpolyp entwickelt→ Tierstock  → Planula-Larve Stadium (Bilateral): von einige Tage bis 6 Wochen  → Polyp: Radiärsymmetrisch 
  • Hydrozoa Hydrozoa:  asexuell: Knospung an speziellen Sprossungspolypen→  Bei einigen Arten treiben die fortpflanzungsfähigen Polypen, die als Gonozooide (oder "Gonotheca" bei thecaten Hydrozoen) bekannt sind, asexuell entstandene Medusen aus. → winzigen, neuen Medusen (die entweder männlich oder weiblich sind) sexuell: Innere Befruchtung  (?)→ Gameten werden meist ins Wasser freigesetzt  → Die Zygoten werden zu freischwimmenden Planula-Larven oder Actinula-Larven, die sich entweder auf einem geeigneten Substrat niederlassen (im Fall von Planulae) oder schwimmen und sich direkt zu einer weiteren Meduse oder einem Polypen entwickeln (Actinulae). → Bei Hydrozoen-Arten, die sowohl eine Polypen- als auch eine Medusengeneration aufweisen, ist das Medusenstadium die sexuell reproduktive Phase. (“ Hydromedusen”) Hydroidenkolonien sind in der Regel getrenntgeschlechtlich, was bedeutet, dass alle Polypen in jeder Kolonie entweder männlich oder weiblich sind, aber normalerweise nicht beide Geschlechter in der gleichen Kolonie.Polypenkolonie mit spezialisierten Polypen (Abwehrpolypen, Verdauungspolyp, Sprossungspolyp & Geschlechtspolyp/Gonagium). Im → Geschlechtspolyp entstehen → Medusenknospen, welche ins Wasser gelassen werden und zur →Hydromeduse heranwachsen.
  • Scyphozoa Scyphozoa: Das klassische LebenszyklusDie meisten Arten scheinen gonochoristisch zu sein, mit getrennten männlichen und weiblichen Individuen. Die Gonaden befinden sich in der Magenschleimhaut, und die reifen Gameten werden durch den Mund ausgesondert. Nach der Befruchtung (Externe) brüten einige Arten ihre Jungtiere in Beuteln an den Mundarmen aus, aber sie sind häufiger planktonisch.Sexuell: Externe Befruchtung von Ei → Planula-Larve →Ansiedlung ins Sediment →  Scyphozoenpolyp  Asexuell:  horizontale Abschnürung der Polyp = Strobilation → viele Ephyren werden abgeschnürt, entwickeln sich zu → Scyphozoenmedusen.
  • cubozoa Cubozoa:  Die Fortpflanzung kann sowohl im Polypenstadium als auch im Medusenstadium erfolgen. Polypen: Polypenstadium wurde bisher nur die ungeschlechtliche Vermehrung durch Knospung beobachtet.Sie lösen sich einzeln vom Körper des "Mutter"-Polypen ab und kriechen davon. Der Polyp nimmt ein besonderes Entwicklungsstadium ein, den Kriechpolypen.Die Kriechphase dauert etwa zwei bis drei Tage, dann heftet sich der Polyp auf einem geeigneten Festgrund an und wird zum "normalen" Polypen, der sich wieder durch Knospung vermehren kann oder sich durch Metamorphose in eine Meduse umwandeln kann.keine Strobilation! Sondern direkte Transformation des Polyp zur Cubomeduse.Meduse: Medusenstadium kommt nur die geschlechtliche Fortpflanzung vor. Die Geschlechter sind getrennt. Externe Befruchtung → Beide Gameten werden ins Wasser freigegebenAndere Arten findet die Befruchtung intern statt (zB  bei Tripedalia cystophora werden die Spermien  übertragt. Die befruchteten Eier entwickeln sich in den Gastraltaschen in zwei bis drei Tagen zu sogenannten Planula-Larven. Diese verlassen dann die Gastraltaschen und entwickeln sich im freien Wasser weiter (Larviparie). Planulalarve → Cubozoenpolyp → entwickelt sich zu einer einzigen Cubomeduse.
  • Worin unterscheiden sich die Polypen der Cnidaria Gruppen (Antho-, Cubo-, …)? Wie können die Unterschiede biologisch erklärt werden? -tabla!! The number of septa present in the polyp is related to the number of tentacles.  Septo → calcareous laminae of the individual skeletonidee: je mehr Septen in den Polypen, desto mehr Stabilität aufweisen (Stützfunktion). Das würde erklären warum Anthozoa am meistens Septen hat (keine Medusa-Phase, lebenslang im Substrat verankert)
  • Wie fangen Cnidaria und Ctenophora ihre Beute? Wie unterscheiden sie sich darin? Cnidarien: haben Nesselzellen (Nematozysten), welche bei Berührung ausgeschleudert werden und so ihr Nesselgift an die Beute abgeben. Nesseltiere ernähren sich auf verschiedene Weise: durch Räuber, durch die Aufnahme von gelösten organischen Chemikalien, durch das Herausfiltern von Nahrungspartikeln aus dem Wasser, durch die Aufnahme von Nährstoffen aus symbiotischen Algen innerhalb ihrer Zellen und durch Parasitismus.Die meisten beziehen den Großteil ihrer Nahrung aus Raubtieren, aber einige, darunter die Korallen Hetroxenia und Leptogorgia, sind fast vollständig von ihren Endosymbionten und der Aufnahme gelöster Nährstoffe abhängig Ctenophora: fangen ihre Beute entweder durch einfaches Öffnen ihres Mundes oder, wenn sie im Besitz von Tentakeln sind, mit  Kolloblastzellen. Diese befinden sich an den Tentakeln und geben bei Reizung klebrige Fäden ab. Fast alle Ctenophoren sind Raubtiere - es gibt keine Herbivore und nur eine Gattung, die teilweise parasitisch lebtgroße Bandbreite an Techniken zum Fangen von Beute haben - einige hängen bewegungslos im Wasser und benutzen ihre Tentakel als "Netze", andere sind Raubtiere aus dem Hinterhalt wie Salticidenspringspinnen, und wieder andere lassen einen klebrigen Tropfen am Ende eines feinen Fadens baumeln, wie es Bolaspinnen tun. Diese Vielfalt erklärt die große Bandbreite an Körperformen in einem Stamm mit eher wenigen Arten.
  • Wie bewegen sich Cnidaria und Ctenophora fort? Cnidaria: Die Medusen der Cnidaria bewegen sich nach des Rückstoßpronzips fort. Hierbei sind Mesogloea und Ringmuskel Antagonisten.Sie bewegen sich durch das Wasser, indem sie ihren glockenförmigen Körper radial ausdehnen und zusammenziehen, um Wasser hinter sich herzuschiebenQuallen sind die energieeffizientesten Schwimmer aller Tiere (?!). Ein Grund dafür ist, dass der größte Teil des gallertartigen Gewebes der Glocke inaktiv ist und beim Schwimmen keine Energie verbraucht. Ctenophora: Ctenphoramedusen besitzen 8 Wimpernreihen, mit denen sie sich fortbewegen. Sie führen einen kontinuierlichen Kammschlag aus.Diese schlagen normalerweise so, dass der Vortrieb vom Mund weg geht, obwohl sie auch die Richtung umkehren können. Daher schwimmen Ctenophoren normalerweise in die Richtung, in der das Maul frisst, im Gegensatz zu Quallen.Es ist ungewiss, wie Ctenophoren ihren Auftrieb kontrollieren, aber Experimente haben gezeigt, dass sich einige Arten auf den osmotischen Druck verlassen, um sich an das Wasser unterschiedlicher Dichten anzupassen. Ihre Körperflüssigkeiten sind normalerweise so konzentriert wie Meerwasser. → Wenn sie in weniger dichtes Salzwasser eindringen, können die Zilienrosetten in der Körperhöhle dieses in die Mesoglea pumpen, um deren Volumen zu erhöhen und die Dichte zu verringern, um ein Absinken zu vermeiden.(-Polypüberschlag)
  • Nennen Sie die 5 Kopfextremitäten der Crustaceen sowie ihre Funktion. 1. Antennen - Wahrnehmung. Tasten. Fortbewegung bei Copepoden 2. Antennen - Wahrnehmung. Tasten. Mandibeln - Nahrungsaufnahme. Zerkleinerung der Nahrung. 1. Maxillen - Nahrungsaufnahme. Zuführen von Nahrung. 2. Maxillen - Nahrungsaufnahme. Zuführen von Nahrung.
  • Wichtige Bestandteile und Funktionen des Ambulakralsystems bei Echinodermen nennen. -Ampullen: drücken Wasser in Füßchen durch Hydrostatischen Druck => Ausstrecken des Füßchen -Ambulakralfüßchen: Fortbewegung und Nahrungsaufnahme (Saugnapffunktion) -Ringkanal: Verteilen des Wassers in die 5 Radiärkanäle -Radiärkanäle: leiten das Wasser in die Ampullen -Steinkanal: Verbindet Ringkanal mit Madreporenplatte und ermöglicht so einen Flüssigkeitsaustauch -Madreporenplatte: Verschließt Steinkanal und dient dem Druckausgleich. Ermöglicht kontrollierten Wassereinstrom in das Ambulakralsystem. ⇒ Allgemein zu Ambulakralsystem: Es besteht aus einem Kanalsystem im Inneren der Tiere, welches mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt ist und als Ringkanal den Schlund des Tieres umfasst, von dem fünf Radiärkanäle entspringen  Flüssigkeit:  nicht Meerwasse, sondern proteinhaltige Coelomflüssigkeit. Das Ambulacralsystem ist ein hydraulisches System. Mit Hilfe der Flüssigkeit und kleinen muskulösen Ampullen im Inneren sind die Echinodermaten in der Lage die kleinen Füßchen gezielt zu bewegen. Lange Zeit wurden bei Seesternen und anderen Echinodermata Saugnäpfe an den Füßchen als primäre Adhäsionsmechanismen vermutet. Neuere Studien zeigen jedoch, dass die Haftung zum Untergrund mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließlich über die Sekretion eines adhesiven Materials erfolgt-Madreporenplatte (auch Siebplatte genannt), welche auf der Oberseite von Seesternen und Seeigeln gut sichtbar ist. Dieses kleine, poröse Gebilde dient dem Druckausgleich. Ein Austausch von Meereswasser findet über die Porenöffnungen der Madreporenplatte stattFunktionen: Lokomotion, innere Transport von Nahrung und Abfallproduktion und Respiration
  • Was ist Chiastoneurie und bei welcher Gruppe der Mollusken tritt es auf? Es ist  das Ergebnis von Torsion, bei der sich die Eingeweide, das Herz, die Nephridien, die Kiemen und die Nervenstränge "verdrehen", was dazu führt, dass einige Organe von der linken Seite des Tieres auf die rechte Seite wandern, um die Verlagerung der Mantelhöhle in die Nähe des Kopfes des Tieres zu ermöglichen. Konkret ist Streptoneurie die durch diese Verdrehung verursachte Kreuzung der zerebrovisceralen BindegliederStreptoneurie = Chiastoneurie → Überkreuzung zweier Hauptnervenstränge der Pleurovisceralkonnektivekommt bei allen Gastropoden vor.Dabei  wird der rechte Viszeralnerv zu einem Supraintestinalnerv (d. h. er wandert von seiner früheren Position entlang des Darms auf der rechten Seite nach oben) und der linke Viszeralnerv wird zu einem Subintestinalnerv (d. h. er wandert unterhalb des Darms nach unten und verschiebt sich nach rechts). Einige Opisthobranchia haben diese Verkreuzung sekundär rückgängig gemacht. = Detorsion 
  • Nennen die 5 Larvenstadien der Crustaceen-Entwicklung. Nauplius: Das Nauplius-Stadium (Plural: Nauplii) zeichnet sich dadurch aus, dass die Fortsätze des Kopfes (die Antennen) zum Schwimmen benutzt werden. Das Nauplienstadium ist auch das Stadium, in dem erstmals ein einfaches, ungepaartes Auge erscheint. Das Auge wird aus diesem Grund als "Naupliusauge" bezeichnet und fehlt oft in späteren Entwicklungsstadien, obwohl es in einigen Gruppen, wie z. B. den Notostraca, bis zur erwachsenen Form erhalten bleibt. Zoea:  Das Zoea-Stadium (Plural: Zoeas) zeichnet sich durch die Verwendung der Thoraxanhänge zum Schwimmen und einen großen Rückenstachel aus. Post-Larva:Die Postlarve zeichnet sich durch die Verwendung von Bauchanhängseln (Pleopoden) zur Fortbewegung aus. Die Postlarve ähnelt in der Regel der adulten Form, und so wurden viele Namen für dieses Stadium in verschiedenen Gruppen aufgestellt:  eine Seepocken-Postlarve → Cypris;  eine Krabben-Postlarve → Parva;  eine Einsiedlerkrebs-Postlarve → Glaucothoe; die Langusten/Pelzlanguste-Postlarve → Puerulus genannt  eine Bärenkrebse- Postlave→ Nisto genannt
  • Was macht die Gruppe der Conchifera aus? Dazu gehören alle Weichtiere mit einem primären, flächig ein- oder zweiklappigen oder gehäuseartigen Außenskelett auf der (ursprünglichen) Rückenseite des Körpers Neben diesem Merkmal wird die Gruppe vor allem begründet durch den Besitz von Kiefern und paarigen Statocysten sowie das Fehlen einer dünnen, überwiegend chitinösen Schutzschicht (Cuticula) auf der Rückenseite des KörperZu den Schalenweichtieren gehören die Einschaler (Monoplacophora), die Schnecken (Gastropoda), die Kopffüßer (Cephalopoda) sowie die Kahnfüßer (Scaphopoda) und die Muscheln (Bivalvia).Die Form der Schale ist sehr Vielfältig und bei Cephalopoda sekünder stark reduziert oder komplett fehlendin erster Linie: Schutzfunktion, kann aber auch zur Fortbewegung und Auftreieben Schichtung: Das Periostracum, die äußere, sehr dünne Schicht, auch Schalenhäutchen genannt, bestehend aus organischer Substanz (Conchiolin), die dicke innere Schicht, bestehend aus Calciumcarbonat­kristallen, die in eine Conchiolin-Matrix eingebettet sind. Die innere Schicht gliedert sich bei zahlreichen Weichtieren (Perlbooten, einige Schnecken, einige Muscheln) weiter in: das Ostracum (Prismenschicht), die äußere, unmittelbar unterhalb des Periostracums befindliche Calciumcarbonat-Schicht, mit relativ großen, senkrecht zur Schalenoberfläche orientierten Prismen aus Aragonit oder Calcit, das Hypostracum (Perlmuttschicht), die innere Calciumcarbonat-Schicht, mit sehr kleinen, tafeligen Aragonit-Prismen – das entsprechende, irisierende mineralisch-organische Verbundmaterial wird Perlmutt genannt.
  • Nennen Sie zwei Modifikationen des Fußes bei den Molluska und geben Sie je ein Beispiel. Cephalopoda: Fuß wird umgebildet zu Sipho und TentakelBivalvia: Grabfuß und zum anheften der ByssusfädenGastopoda: Kriechfuß ⇒  wellenförmige BewegungPolyplacophora: Festsaugen/Anheften
  • Stellen Sie je den Entwicklungszyklus der Scyphozoa und Hydrozoa dar. Wo liegen Unterschiede? Scyphozoa → mit StrobilationHydrozoa → Direkte Transformation des Polyps zur Meduse[s.o.]
  • Was ist Metagenese? Metagenetischer Generationswechsel ist ein homophasischer Generationswechsel, der ausschließlich bei verschiedenen Gruppen der Metazoa (vielzelligen Tiere) auftritt. Immer abwechselnd folgt einer Generation mit zweigeschlechtlicher Fortpflanzung eine Generation mit ungeschlechtlicher Fortpflanzung, der wiederum eine Generation mit geschlechtlicher Fortpflanzung folgt.zB Quallen produzieren Geschlechtszellen, nach deren Verschmelzung aus der Zygote eine Larve (Planulalarve) entsteht. Diese Larve setzt sich am Boden fest und wächst zu einem Polyp aus. Von ihm schnüren sich wieder diverse Quallen ab. Dieser Generationswechsel ist heteromorph und homophasisch diploid.→ geschlechtliche Phase: Qualle → ungeschlechtliche Phase: Polyp
  • Nennen Sie je vier Merkmale der Cubozoa und Anthozoa. Cubozoa: Polypen klein und einzeln, ohne Septen. Medusen form vorhanden. Meduse mit Velarium, entodermale Gonaden, Spermatophoren, extrem Giftig; Linsen und BecheraugenAnthozoa: nur Polypen, keine Medusen, solitär oder kolonial, mit entodermalen Septen, Gonaden an den Septen, sessil, eingeteilt in Octo- und Hexacorallia
  • Drei Großgruppen den Crustacea nennen und wichtigsten Merkmale dazu. .Copepoda = Ruderfußkrebse -Wichtige marine Gruppe → aber auch im Süßwasser  -Parasitische Formen - Freilebende Arten: Cephalothorax  -Insgesamt 6 Ordnungen -Körpergliederung: → 10 (9) freie Körpersegmente       → Cephalothorax aus Kopf und 1. (2.) Thoracomer (Maxillipeden)      → 2-6 Thorakomeren mit 1 Paar Schwimmbeine  Branchiura -Körper flach und scheibenartig -Kopf und die ersten beiden Thoracomeren bilden den Carapax, Pleon reduziert - Antenne mit Haken  -1. Maxille mit Saugscheibe -Ectoparasiten auf Fischen (Karpfen- oder Fisch-Laus) - Meist limnisch aber auch marin Decapoda (15000) → Gehören zur Großgruppe der Malacostraca (!)  -Die ersten drei Thoracopoden werden zu Maxillipeden -Nächstes Extremitätenpaar trägt oft Scheren - Larvenstadien mit Metamorphose zu Juvenilen -Systematik: Natantia und Reptantia Natantia: Krabben und Shrimps→ Schwimmformen → Körper meist seitlich abgeflacht und Kutikula schwach verkalkt → Pleopoden als Schwimmfüße „Krabben und Shrimps“ Reptantia: Palinuro, Astacura, Anomura und Brachyura→ Bodenbewohner → Kutikula oft stark verkalkt  → 1. Schreitbein meist mit kräftigen Scheren → Brachyura oder “echte Krebse”: Pleon kurz, dünn und unter/ Cephalothorax geschlagen /Carapax meist breit und flach / Tiefsee bis Gezeitenzone / Einige landlebende Arten