Kommunikation (Fach) / Kommunikationspsychologie (Lektion)
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Grundlagen
Diese Lektion wurde von Sarah3105 erstellt.
- Vier Verständlichmacher Verständlichkeit- Einfachheit- Gliederung-Ordnung (roter Faden)- Kürze-Prägnanz (aber auch nicht zu kurz)- Zusätzliche Stimulanz
- Nonverbale Nachrichtenanteile - Töne- Gesicht (Augen)- Körpero Intimer Raum: 45 cmo Persönlicher Raum: 120 bis 45 cmo Sozialer Raum: 270 bis 120 cmo Öffentlicher Raum: größer als 270 cm
- Ursachen für Empfangsfehler - Sprachmilieu- Das Bild, das der Empfänger von sich selbst hat- Das Bild, das der Empfänger vom Sende hat- Korrelierte Botschaften (wenn eine andere Botschaft mitschwingt)
- 3 Empfangsvorgänge 1. Wahrnehmen2. Interpretieren3. Fühlen
- Techniken der Gesprächsführung - Aktives Zuhöreno Anliegen ernst nehmeno Aufmerksam, verständnisvollo Nachfragen, Wiederholen des Gesagteno Nonverbale Zuwendungo Eigene Meinungen, Lösungen unterlassen- Paraphrasieren (Standpunkt des anderen zusammenfassen)
- Fragetechniken Geschlossen (Antwort = ja/nein)- Offen (beginnen mit einem Fragewort)- Scheinbar offen (mit interner Antwortvorgabe)- Ungerichtet (jeder der Anwesenden kann antworten)- Gerichtet (an eine bestimmte Person gerichtet)- Deskriptiv (will Verständnis für systematische Zusammenhänge erzeugen)- Reflexiv (wollen im untersuchten System Veränderungen erzeugen)
- Frageformen: Eröffnungsfragen- Informationsfragen- Klarstellende Fragen- Hypothetische Fragen- Fragen nach Motivation / Begründung- Hinleitende Fragen / anregende Fragen- Miteinbeziehende Fragen- Fokussierende Fragen- Auswahlfragen- Abschlussfragen- Bewertende Fragen
- Metakommunikation Das Sprechen über die Kommunikation / die Auseinandersetzung- „auf einen Feldherrenhügel steigen“- mit Einblick in die eigene Innenwelt und Mut zur Selbstoffenbarung
- 7 Phasen eines Gesprächsverlaufs in Gruppen: 1. Kontakt- und Situationsklärung (organisatorische, administrative Inhalte)2. Themen finden (Anliegen sammeln)3. Sichtweise jedes Einzelnen berücksichtigen (aktives Zuhören, Moderieren)4. Gestaltender Dialog und Auseinandersetzung (Diskussion, Zurückhaltung desModerators, Moderator hält bearbeitete Punkte fest, Hilfstechniken benutzen)5. Sachliche Problemlösung (Ergebnisse zusammenfassen, Wünsche berücksichtigen,Aufgaben verteilen)6. Der gemeinsame Plan (Teilnehmer können ihr Ego mit Blick auf die Gruppeergänzen)7. Situation abschließen (Feedback)
- Methoden der Moderation: Starten und Steuern2. Unterbrechen und Abbremsen (Unterbrechungen kommen aus Meta-Ebene)3. Abschließen und Stoppen
- Kommunikationsmodelle (Traut-Mattausch und Frey) Harald-Lasswell-FormelAn der Kommunikation sind folgende Komponenten beteiligt:1. Sender (Wer?)2. Nachricht (sagt was?)3. Empfänger (zu wem?)4. Zeichensignal (womit?)5. Kanal (durch welches Medium?)6. Intention (mit welcher Absicht?)7. Reaktion des Empfängers (mit welchem Effekt?)
- Sender-Empfänger-Modell (Shannon Weaver) Betrachtet vor allem den Austausch von Sachinformationen
- Das Zwei-Aspekte-Modell (Watzlawiks Axiome) Zur Sachebene kommt die psychologische Ebene hinzu
- Das Vier-Seiten-Modell (Schulz-von-Thun) Eine Nachricht umfasst vier Botschaften gleichzeitigo Sachinhalt3o Selbstoffenbarungo Beziehungsaussageo Appell- Und das gilt auch für den Empfänger, er hört mit vier „Ohren“:o Sachohr, Selbstoffenbahrungsohr, Beziehungsohr, Appellohr- Es kommt zu Kommunikationsstörungen, wenn sich auf Seiten des Empfängerseinseitige Empfangsgewohnheiten ausgebildet haben
- Themenzentrierte Interaktion (TZI, Ruth von Cohn) Optimiert Bedingungen für Gruppengespräche- Ich, Wir, Es, Globe- Hilfsregeln:o Vertritt dich selbst in deinen Aussagen, sprich per „Ich“o Sei authentisch und selektivo Sei zurückhaltend mit Verallgemeinerungeno Wenn du etwas über jemand anderen sagst, sag auch, was es dirbedeutet, dass er so ist, wie er isto Seitengespräche haben Vorrango Nur einer spricht zu gleichen Zeit
- Transaktionsanalyse (Berne) Basiert auf einer systemischen Sicht der Kommunikation- Transaktion = Grundeinheit aller sozialen Verbindungen- Unterteilt in Transaktion-Stimulus (=Kontakt) und Transaktion-Reaktion (beziehtsich auf Kontakt)- Ziele:o Sich selbst und seine Gesprächspartner besser zu versteheno Mehr Toleranz übeno In schwierigen Situationen angemessener und flexibler reagieren- Wege:o Zu identifizieren, welcher Ich-Zustand den Transaktions-Stimulusausgelöst hat und welcher Ich-Zustand der Reaktion zugrunde lag- Ich-Zustände:o Fürsorgliche Eltern-Icho Kritisches Eltern-Icho Freies Kindheits-Icho Angepasstes Kindheits-Ich
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