Sport (Fach) / 2. Klausur Q2 (Lektion)

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Biomechanische Prinzipien

Diese Lektion wurde von MarvenMuenzel erstellt.

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  • Prinzip der Anfangskraft --> eine Bewegung, die eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit erreichen soll, sollte mit einer entgegengesetzten Bewegung eingeleitet werden. Durch das Abbremsen der Gegenbewegung entsteht eine Anfangskraft, durch die der Kraftstoß (Impuls) vergrößert wird. Wichtig: flüssige Überleitung in die eigentliche Bewegung Die Anfangskraft steht nur für einen Bruchteil einer Sekunde zur Verfügung und kann daher bei zu langsamen Auftaktbewegungen schwinden.
  • Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges - Beschleunigungswege sind nicht maximal sondern optimal zu gestalten/wählen, um eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit zu erreichen - Entscheidend für die Länge sind Gelenkstellungen und Abwärtsgeschwindigkeiten - es sollte die Anatomie des Menschen und die zeitlichen Bedingungen sportlicher Bewegungen berücksichtigt werden - Beschleunigungsweg sollte entweder gradlinig oder stetig gekrümmt sein bei räumlichen oder zeitlichen Begrenzungen gilt das Prinzip nicht
  • Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf maximale Endgeschwindigkeit: Steigung der Geschwindigkeit gering, mit zunehmender Tendenz minimale Zeitdauer: große Beschleunigung mit abfallender Tendenz
  • Prinzip der zeitlichen Koordination von Teilimpulsen - Teilkörperbewegungen sollten zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt sein - Bsp.: Hochsprung --> auch Teilkörperbewegungen (hochziehen des Standbeins und der Arme etc.) erzeugen Teilimpulse, die für die Gesamtbewegung und das Erreichen des Bewegungsziels von großer Bedeutung sind --> Teilkörperbewegungen müssen optimal aufeinander abgestimmt sein
  • Prinzip der Gegenwirkung - zu einer Wirkung  (actio) besteht immer eine entgegengesetzt gerichtete und gleich große Gegenwirkung (reactio) - Effekte der reactio können genutzt werden, um Bewgungen effektiver zu gestalten
  • Prinzip der Impulserhaltung - gilt grundsätzlich für alle Bewegungen; enge Verbindung zum Impulserhaltungssatz (bestehende Impulse werden aufracht erhalten) - bei Drehbewegungen wird Drehbewegung konstant gehalten - Geschwindigkeit abhängig vom Abstand des Masseschwerpunktes des Körpers zur Drehachse