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Marketing (Fach) / marketing (Lektion)
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- Stichprobenauswahlverfahren (zufallsorientierte Verfahren) - einfache Stichprobenverfahren (alle Elemente der Grundgesamtheit haben die gleiche Chance in die Stichprobe zu gelangen; in der Praxis selten, da die Grundgesamtheit oft nicht bekannt ist) - geschichtete Stichprobenverfahren (Grundgesamtheit wird in homogene Untergruppen (Schichten) unterteilt; Ergebnisse werden nach dem Verhältnis der Schichten gewichtet) - Flächenstichprobenverfahren (Unterteilung des Marktes (Grundgesamtheit) in kleine regionale Gebiete; Zusammenführung der Ergebnisse zu einer Gesamtstichprobe; Spezialfall der Klumpenauswahl) - Klumpenauswahl (Unterteilung der Grundgesamtheit in Erhebungseinheiten)
- Voll- und Teilerhebung - Vollerhebung bezeichnet die Erhebung aller Elemente (in der Marktforschung selten) - Teilerhebung untersucht lediglich ausgewählte Elemente (in der Marktforschung meistens)
- Marktsegmentierung - Aufteilung des heterogenen Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen - Unternehmen identifizieren Marktsegmente durch erfragen persönlicher Daten - Hauptzweck: Unterschiede zwischen den Käufern darlegen und Schlussfolgerungen im Hinblick auf eine differenzierte Marktbearbeitung zu ziehen -> für Marketingentscheidung (Target M.) - Segmentierung des Marktes ist so wichtig, weil in Zeiten gesättigter Märkte das jeweilige Marktsegment mit seinen speziellen Bedürfnissen und Einstellungen entsprechend befriedigt werden kann und dies letztlich auch zu höheren Umsätzen und Gewinnen führen kann
- Psychographische „moderne“ Marktsegmentierung - Psychologische / verhaltensorientierte Segmentierungskriterien: Kontaktfähigkeit, Risikobereitschaft (risikofreudig, risikoscheu), Beeinflussbarkeit, Innovationsbereitschaft, Geselligkeitsstreben, etc.
- VorderseiteMerkmale der Kaufverhaltensreaktion - Qualitätsbewusste Käufer - Preisbewusste Käufer - Werbeempfängliche Käufer
- 1.2.1 Definition und Abgrenzung Markt- und Marktforschung werden synonym gebraucht, dabei decken sie schon verschiedene Bereiche ab. Marktforschung konzentriet sich auf die Absatz- (Kunden) und Beschaffungsmärkte (Lieferanten). Die Marketingforschung zieht Umfeldinformationen und interne betriebliche Daten mit ein. Umfeldinformationen können Informationen zur politischen, technischen oder demograpfischen Entwicklung sein. Sie untersucht gesetzliche Bedingungen und okonomische Bedingungen. Schnittmenge ist der Absatzmarkt, den beide zum Untersuchungsgegenstand haben.. Der wichtigeste Aspekt für Unternehmen sind die Absatzmärkte. Deshalb ist auch die Marktforschung der Begriff, der am häufigsen verwendet wird. Die Marktforschung bietet die Grundlage für die Marketingforschung
- 2. Was wird unter Marketingmanagement verstanden? Beschreiben Sie die einzelnen Aufgaben eines Marketingmanagement-Prozesses! Prozess der Analyse, Planung, Einführung und Durchführung und der Überwachung von Programmen, mit dem Ziel, gegenseitige vorteilhafte Austauschbeziehungen mit Käuferzielgruppen zu schaffen, auszubauen und zu pflegen.Beschreiben Sie die einzelnen Aufgaben eines Marketingmanagement-Prozesses! a) Situationsanalyse; b) Festlegung von Marketingzielen; (ökonomische und psychographische); c) Festlegung von Marketingstrategien; d) darauf aufbauend Erstellung eines operativer Marketingplans e)zielgerichtete Realisierung und Umsetzung; f) Marketingcontrolling
- Wodurch unterscheidet sich das Investitionsgüter- vom Konsumgütermarketing Das Investitionsgütermarketing beschäftigt sich mit Leistungen, die nicht von Haushalten bzw. privaten Personen sondern von Organisationen nachgefragt werden. Hierbei handelt es sich z. B. um Maschinen, Produktionsanlagen oder Betriebsmitte
- Was sind die Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings? Sie ergeben sich aus den Besonderheiten von Dienstleistungen im Vergleich zu Sachgütern. Sie ermöglichen keine einfache Übertragung des klassischen, gütergeprägten Marketingansatzes auf diese Leistungskategorie, sodassein eigenständiger Ansatz des Marketings entwickelt wurde; insbesondere die Einbeziehung desexternen Faktors in das Dienstleistungsmarketing. Hieraus resultiert, dass insbesondere dem Prozess-, Personal- und Ausstattungsmanagement - zusammengeführt im Qualitätsmanagement -einebesondere Rolle zukommt und als ergänzende marketingpolitische Instrumente aufgenommenwurden;
- Wie wird ein Markt definiert, und anhand welcher Merkmale kann er beschrieben werden? Markt: Ansammlung einer Menge aktueller und potenzieller Nachfrager bestimmter Leistungensowie aktueller und potenzieller Anbieter dieser Leistungen incl. den Beziehungen zwischenihnen. Märkte bilden die Plattform des Marketings. Märkte werden zur Mikroumwelt eines Unternehmens gerechnet. Merkmale: Mikroumwelt: Absatzmärkte (Kunden, Handel; Verbraucherorganisationen) Beschaffungsmärkte
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- Warum ist es notwendig, die Erfolgswirkungen des Marketingmanagements zu erfassen? Hohe Kosten für Marketingaktivitäten, generell Kostendruck auf gesättigten Märkten, Notwendigkeit des Nachweises des Beitrages zur Wertsteigerung, Zusammenhang zwischen dem optimalenMarketing-Mix (optimale Budgetaufteilung) und der optimalen Zielerreichung, Beitrag aller Unternehmensbereiche für den Markterfolg als Konsequenz der ganzheitlichen Betrachtung des Marketings
- Aus welchen Phasen besteht der Marketingforschungsprozess? a) Phase der Problemdefinition, b) Informationsgewinnungsphase, c) Informationsverarbeitungsphase, d) Kommunikationsphase
- Definieren Sie die Begriffe „Produkt“, „Produktlinie“ und „Programm“! Produkt (generischer Produktbegriff): Ansammlung technisch-funktionaler Eigenschaften, die dem Nachfrager einen Nutzen im Sinne der Bedürfnisbefriedigung bringt; Produktlinie: Gruppe von Produkten, dieaufgrund bestimmter Kriterien (z. B. Bedarfs- oder Produktionszusammenhang) in enger Beziehung zueinander stehen; Programm: (Produkt- oder Angebotsprogramm): Gesamtheit aller Leistungen, die ein Anbieter den Nachfragern zum Kauf anbietet, Abgrenzung: Begriff des Produktionsprogrammes, welches die vom Anbieter selbst erstellten Produkte, die in Verbindung mit denzugekauften Fertigprodukten das Angebotsprogramm ergeben; V
- Grenzen Sie „Produktdifferenzierung“ von „Produktvariation“ ab! Bei der Produktvariation wird ein bestehendes Produkt verändert um neue Kaufanreize zu schaffen. Die Programm tiefe ändert sich aber nicht, weil es nur noch die neue Variation gibt. Bei der Produktdifferenzierung wird ein bestehendes Produkt verändert, aber zusätzlich zu der alten Variante angeboten. So will ich den Interessentenkreis für mein Produkt erweitern.
- Welchen Einfluss übt die Marktform auf preispolitische Entscheidungen aus? Marktkategorisierung nach Anzahl und Größe der Marktteilnehmer: viele kleine (Polypol), wenigen mittelgroße(Oligopol) und einem großen (Monopol) Anbieter bzw. Nachfrager, auf der Mehrzahl der Märkte,insbesondere auf Konsumgütermärkte dominiert die Marktform der polypolistischen Konkurrenz;bei dieser Marktform sind Auswirkungen auf die Wahl der Preisstrategie direkt ersichtlich; beioligopolistischen Marktstrukturen werden die Wettbewerber sehr schnell auf eigene preispolitische Maßnahmen reagieren;
- Nennen Sie fünf verhaltenstheoretische Vorgaben der Preispolitik! Preisinteresse, Preiskenntnis, Referenzpreise, relative und absolute Preisschwellen, „psychologische Preise“;
- Welche distributionspolitischen Zielgrößen kennen Sie? übergeordnete Ziele: Umsatz- undMarktanteilssteigerung; spezifische Ziele: Vertriebskosten/Handelsspanne, Distributionsgrad,Image des Absatzkanals, Kooperationsbereitschaft, Aufbaudauer und Flexibilität, Beeinflussbarkeit und Kontrollierbarkeit des Absatzkanals
- Welche Ziele verfolgt die Preispolitik? Oberziel: Gewinnmaximierungmarktgerichtete Ziele: Gewinnung neuer oder Bindung aktueller Kunden, Gewinnung Marktanteilen, Aufbau bestimmten Preisimages (z. B. preiswertester Anbieter im Markt, exklusives Produkt etc.), Konkurrenzausschaltung, absatzmaximierung; b) betriebsgerichtete Ziele: Vollbeschäftigung und Arbeitsplatzsicherung, Verwirklichung einer optimalen kostensituation;
- Nennen Sie die vier Tatbestände produktpolitischer Entscheidungen und beschreiben Sie diese kurz! Innovation: neue Produkte entwickeln, Variation bzw. Differenzierung: bestehendeProdukte verändern, Elimination: Produkte vom Markt nehmen,
- Erklären Sie die Begriffe Absatzkanal, Absatzmittler und Absatzhelfer! Absatzkanal Absatzweg, Teil des Distributionssystems um Absatz Produkte/Dienstleistungen sowie die Verteilung erforderlichen Informationen sicherzustellen Absatzmittler innerhalb Distributionspolitik des Marketing eigenständige Unternehmen, die in der Absatzkette vom Hersteller zum Endkunden tätig werden und Eigentum an der Ware erwerben. Absatzhelfer die im Vertriebsprozess unterstützend wirksam werden, aber im Gegensatz zu Absatzmittlern kein Eigentum an Ware
- Erklären Sie den Mehrkanalvertrieb Multi-Channel-Vertrieb Produkte und Dienstleistungen mehrere Kanäle angeboten breiteres Spektrum von Möglichkeiten bietbar bekannteste Variante: Mischung aus stationärem und Onlinehandel.
- Welche Ziele der Kommunikationspolitik kennen Sie? Bekanntheit; Image; Wettbewerbsprofilierung (Differenzierung), Kaufabsicht, Wiederkaufabsicht, Information, Kommunikation,Aktualität
- Beschreiben und bewerten Sie Fernsehwerbung! Werbung im Leitmedium; Unterhaltungs-als auch Informationsbedürfnisse befriedigt, schnelle Bekanntmachung, vielfältige Gestaltungsvarianten, rechtliche Restriktionen, hohe Wirkung,hohe Kosten;
- Nennen Sie zentrale Charakteristika der Online-Kommunikation! alle Kommunikationsaktivitäten zwischen Unternehmen und Nachfragern sowie zwischen Nachfragern untereinander, welche die Erreichung der Marketing- und Unternehmensziele beeinflussen und unter Zuhilfenahme des Internet Protocols (IP); Merkmale: unmittelbare und direkte Feedbackmöglichkeit, auf Anforderung von Nachfragern, Echtzeitkommunikation, globale Verfügbarkeit;
- Welche Erscheinungen aus der Wirtschaftspraxis entsprechen Ihrer Meinung nach dem S-R-Modell? Impulskauf im Ergebnis eines attraktiven Preises/ steigende Preise (Energie, Wasser usw.)führen zu niedrigerem Verbrauch usw.
- K 1.3 Was verstehen Sie unter dem S-O-R-Modell? Verarbeitung von Stimuli (S) im Organismus (O) mit dem Ergebnis von Reaktionen (R), wir unterscheiden zwischen Stimuli, die ein Unternehmen kontrollieren kann (Instrumente im Marketing-Mix) und nicht kontrollierbaren (wie Informationen aus persönlichen Gesprächen der Konsumenten, Zeitdruck usw.)
- Was ist kurzgefasst der Inhalt des kognitiven Ansatzes? in der menschlichen Psyche ablaufenden Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung wie auch die damit zusammenhängenden emotionalen und motivationalen Vorgänge erklären, die Kaufentscheidungen „vorgeschaltet“ sind.
- Welche Arten von Kaufentscheidungen kennen Sie? echten, habituellen, limitierten und impulsiven Verhaltensweisen von Konsumenten bei Kaufentscheidungen.
- Aktivierende Determinanten sind Emotionen, Motive (o. Motivationen) und Einstellungen. Es handelt sich um menschliche Antriebskräfte.
- Was kennzeichnet grundsätzlich kognitive Determinanten? um gedankliche Vorgänge, bei denen Kenntnisse gesammelt und verarbeitet, d. h. in Verhalten umgesetzt werden.
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- Was charakterisiert Wahrnehmung und Lernen? Wahrnehmung: Prozess der Aufnahme und Auswahl von Informationen, kann passiv oder aktiv ablaufen. Lernen: kann als Reaktion auf wahrgenommene Reize bezeichnet werden, im Sinne von Verhaltensänderung.
- Was verstehen Sie generell unter Persönlichkeitsdeterminanten? Persönlichkeitsdeterminanten sind Verhaltensmerkmale (Involvement, wahrgenommenesRisiko, Werte), die sich aus der „Persönlichkeit“ eines Individuums ableiten.
- Was verstehen Sie unter Kultur und Subkultur und welche Anwendung finden diese Begriffe im Marketing? Kultur: Übereinstimmung in (wichtigen) Verhaltensmustern. Subkultur: Ethnisch, altersmäßige, geografisch usw. abgegrenzte Bevölkerungsgruppen mit spezifischen (kulturellen) Verhaltensweisen. Ansatzpunkte für das Marketing bilden vor allem die Sprache, die Lebensstile und regionale Verbrauchersegmentierungen.
- Was beinhaltet der Begriff soziale Schichten und welche Rolle spielt er bei der Gestaltung des Marketing? Wichtige Statuskriterien sind Beruf, Einkommen, Macht usw. Mittels der Kategorie soziale Schicht erfolgt eine Segmentierung der Gesamtheit der Käufer für bestimmte Konsumbereiche (Nahrungsmittel und Getränke usw.).
- Unterscheiden Sie zwischen formalen, informalen Gruppen und Bezugsgruppen! Formale Gruppen: „Großgruppen“, wie Gewerkschaften, Parteien, Mitglieder ineinem distanzierten Verhältnis Informale Gruppen: „Kleingruppen“ mit persönlicher Interaktion. Bezugsgruppen: Soziale Systeme, wo Verhaltensnormen (also auch Konsumnormen) gesetzt werden.
- Was verstehen Sie unter Meinungsführern und wie macht man sich dieses Phänomen im Marketing zunutze? Meinungsführung hat Einfluss auf andere (kleingruppen). Im Marketing nutzt man es vor allem durch Adressierung von Werbebotschaften an die „Gruppe der Meinungsführer“bzw. durch Schaffung symbolischer Meinungsführer.
- Welche Bedürfnisse stillen eine Tageszeitung und ein Hörfunksender? Tageszeitung: (Lokale) Information, Bildung, Unterhaltung, Neugier, Bestätigung eigener vorgefasster Meinungen und Erwartungen, gesprächsfähig sein in der Gesellschaft. Hörfunksender: Musikgenuss, Information, Bildung, Unterhaltung, Neugier, Nutzung eines Begleitmediums parallel zu anderen Tätigkeiten wie Autofahren, Kochen, Putzen.
- Was ist der Unterschied zwischen Mono-, Duo-, Oligo- und Polypol? Den Unterschied macht die Anzahl der auf einem Markt vorhandenen Verkäufer: Verkäufer (Monopol), zwei Verkäufer (Duopol), einige wenige Verkäufer (Oligopol), viele Verkäufer (Polypol).
- Nach welchen Kriterien kann man Marketing unterteilen? Branchenzuordnung des Anwenders, betriebliche Funktion (z. B. Personalmarketing), betrieblicheEbene (strategisch, operativ), zeitlicher Horizont, Objekte des Marketings, Subjekte des Marketings,örtlicher Bezug.
- Welche Phasen durchläuft der Marketing-Problemlösungsprozess? Analyse Ausgangslage und Unternehmenszielen, Ableiten von Marketingzielen, Entwickeln einerMarketingstrategie. Es folgt das Festlegen von Zielen, ein Maßnahmenplan unter Verwendungverschiedener Marketinginstrumente wird ausgearbeitet. Das Ergebnis ist eine für das Unternehmen passgenaue Kombination aller Instrumente, der Marketing-Mix. Dieser Mix wird anschließend umgesetzt und dann im Rahmen des Marketingcontrollings evaluiert.
- Worin besteht der Unterschied von strategischem und operativem Marketing? Strategisch Effektivität angestrebt,Strategisch werden Kundenprobleme gelöstund Wettbewerbsvorteile erlangt,Die Verantwortung liegt strategisch bei der Unternehmensführung,Der Zeithorizont ist strategisch eher langfristig. operativ Effizienz. operativ die strategischen Ziele in konkreten Maßnahmen umgesetzt.operativ im mittleren Management.