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Geomatik I (Fach) / Klausurfragen (Lektion)

2020 Geomatik Klausurfragen

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  • Finden Sie die korrekte Aussage! a) Der Nullmeridian der geographischen Koordinaten ist astronomisch bestimmt. b) Gauß-Krüger-Koordinaten basieren auf einer unechten Abbildung. c) Geodätische Koordinaten ermöglichen einfache Flächenberechnungen. d) Geographische Koordinaten sind für Streckenberechnungen gut geeignet. e) In einer längentreuen Abbildung der Erde (Weltkarte) können unter Berücksichtigung des Maßstabs beliebige Distanzen genau bestimmt werden. c) Geodätische Koordinaten ermöglichen einfache Flächenberechnungen.
  • Finden Sie die korrekte Aussage! Die Gauß-Krüger-Koordinaten RW 449630, HW 500001... a) ...beschreiben die Lage eines Punktes auf jeweils etwa 100m genau. b) ...kann es in dieser Form gar nicht geben. c) ...liegen im 5. Meridianstreifen. d) ...liegen wenig östlich von einem Hauptmeridian. e) ...sind unvollständig und beschreiben daher mehrere mögliche Punkte. a) ...beschreiben die Lage eines Punktes auf jeweils etwa 100m genau.
  • Finden Sie die FALSCHE Aussage! a) Längentreue kann bei der Abbildung der Erde auf eine Karte nur für ausgewählte Strecken oder Richtungen erreicht werden. b) Eine mittelabstandstreue Azimutalprojektion ist im Mittel längentreu. c) Kegelprojektionen in normaler Lage sind zur Darstellung von Gebieten der Mittelbreiten mit großer O-W-Ausdehnung (z.B. USA, Russland) gut geeignet. d) Vermittelnde Projektionen vermeiden extreme Winkel- oder Flächenverzerrungen. e) Winkeltreue Projektionen waren historisch für die Navigation von großer Bedeutung. b) Eine mittelabstandstreue Azimutalprojektion ist im Mittel längentreu.
  • Finden Sie die FALSCHE Aussage! a) Bei intervallskalierten Daten erfolgt eine willkürliche Festlegung des Nullpunktes. b) Ordinalskalierte Daten können in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. c) Rationalskalierte Daten erlauben die Anwendung beliebiger Rechenoperationen. d) Thematische Karten beinhalten quantitative, Kartogramme dagegen qualitative Darstellung der Sachverhalte. e) Thematische Karten unterscheiden sich von Kartogrammen durch den Grad der Lagetreue der dargestellten Sachverhalte. a) Bei intervallskalierten Daten erfolgt eine willkürliche Festlegung des Nullpunktes.
  • Nach welchen Gesichtspunkten werden Fernerkundungssysteme NICHT eingeteilt? a) Aktiv/Passiv b) Art der Strahlungsempfänger c) Digital/Analog d) Nach der Quelle der empfangenen Strahlung e) Open Source/proprietäre Systeme e) Open Source/proprietäre Systeme
  • Welche Vorteile bietet die Fernerkundung im Vergleich zu anderen Erfassungsmethoden? Entscheiden Sie sich für die Antwort, die AM WENIGSTEN passt! a) Auf jeder Maßstabsebene anwendbar. b) Dokumentationsmaterial für retrospektive Auswertungen. c) Großräumige Erfassung von Gebieten d) Synoptische Betrachtungsweise e) Zusammenhänge können besser erfasst werden a) Auf jeder Maßstabsebene anwendbar.
  • Mit Fernerkundungsdaten wollen Sie die Anzahl der toten Bäume in einem Bannwald feststellen. Welche Fernerkundungsdaten sind dafür am besten geeignet? a) Infrarot Luftbilder b) Optische Satellitendaten c) Orthophotos d) RADAR e) Thermal Infrarot Scanner a) Infrarot Luftbilder
  • Sie planen ein weltweites System zur Überwachung von Waldbränden. Die Daten sollen tagesaktuell sein. Welche Fernerkundungsdaten kommen dazu am ehesten in Frage? a) Aktive Satellitensysteme b) Infrarot Kanal von Satelliten in niedriger Umlaufbahn c) Landsat d) Solch ein Vorhaben ist aussichtslos e) Wettersatelliten (z.B. NOAA) e) Wettersatelliten (z.B. NOAA)
  • Die Reflexion des eingestrahlten Sonnenlichtes ist objektspezifisch. Welche Aussage trifft NICHT zu? a) Geschädigte Vegetation (z.B. Dürreschäden) lässt sich wegen der geringeren Reflexion im nahen Infrarot gut erkennen. b) Himmelslicht (Streulicht) überlagert die objektspezifischen Reflexionseigenschaften. c) Klares Wasser reflektiert praktisch kein Sonnenlicht. d) Objektspezifische Reflexion nimmt mit länger werdenden Wellenlängen (z.B. Infrarot) zu. e) Vegetation reflektiert relativ gering im sichtbaren Lichtbereich. d) Objektspezifische Reflexion nimmt mit länger werdenden Wellenlängen (z.B. Infrarot) zu.
  • In der Atmosphäre wird Licht gestreut. Welcher Begriff gehört NICHT zu den Streumechanismen? a) Interferenz Streuung b) Mie Streuung c) Nichtselektive Streuung d) Rayleigh Streuung e) Selektive Streuung a) Interferenz Streuung
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  • Bei digitalen Luftbildkameras spielen optoelektronische Flächenkameras (Matrixkameras) eine wichtige Rolle. Welches Charakteristikum trifft AM WENIGSTEN zu? a) Es werden multispektrale Bilder erstellt. b) Es werden rechteckige Bilder in Zentralprjektion aufgenommen. c) Die Kamera besteht aus einer Kombination mehrere Aufnahmeeinheiten. d) Durch die Eigenbewegung des Flugzeuges wird das Gelände zeilenweise abgebildet. e) Es werden meist Stereobilder aufgenommen. d) Durch die Eigenbewegung des Flugzeuges wird das Gelände zeilenweise abgebildet.
  • Die Brennweite eines Objektivs (Kammerkonstante) beeinflusst Luftbilder und deren Geometrie. Welches Stichwort dazu ist FALSCH? a) Innere Orientierung b) Größe der radialen Punktversetzung c) Größe der aufgenommenen Fläche pro Bild d) Nadirdistanz e) Weitwinkel d) Nadirdistanz
  • Orthophotos sind als Bilder mit orthogonaler Kartenprojektion beliebte Planungsgrundlagen für die verschiedensten Anwendungen. Welche Informationen sind für die Differenzialentzerrung alleine ausreichend? a) Geländemodell/Maßstab b) Geländemodell/Orientierungsdaten c) Geländemodell/Passpunkte d) Maßstab Luftbild/Maßstab Gelände e) Zentralprojektion/Parallelprojektion c) Geländemodell/Passpunkte
  • Digitale Luftbildkameras sind mittlerweile Standard in Europa. Allerdings haben diese Systeme auch Nachteile. Welcher der folgenden Punkte gehört NICHT zu den Nachteilen? a) Computersysteme zur Prozessierung notwendig b) Geringere räumliche Auflösung c) Geringere spektrale Empfindlichkeit d) Höhere geometrische Verzerrungen e) Schwierigere Herstellung von Standardprodukten c) Geringere spektrale Empfindlichkeit
  • Aus einem einzelnen Luftbild lässt sich, ebenes Gelände und Nadiraufnahme vorausgesetzt, die Höhe eines Baumes durch die Berechnung der radialen Punktversetzung ermitteln. Gegeben ist die Flughöhe über Grund (ho) von 1000m, der Abstand zwischen Bildnadir und Baumspitze (r‘) von 80mm und die radiale Punktversetzung des Baumes (Baumfuß – Baumspitze Δr‘) von 2mm. Folgende Aussage trifft zu: a) Die Baumhöhe beträgt 25m b) Die Baumhöhe beträgt 28m c) Die Berechnung der Baumhöhe aus einem Luftbild ist nicht möglich. d) Die Ermittlung der Baumhöhe wird ungenau sein, da der Baum weit außerhalb des Bildnadirs steht. e) Zur Berechnung der Baumhöhe fehlt die Angabe der Brennweite des Objektivs (ck). a) Die Baumhöhe beträgt 25m
  • Digitale Luftbilder können automatisiert ausgewertet werden. Was fällt NICHT darunter? a) Orientierung b) Objekterkennung c) Orthophotos d) Höhenmodelle e) Stereoskopische Interpretation e) Stereoskopische Interpretation
  • Im Gegensatz zu analogen Luftbildern haben digitale Aufnahmen einige Vorteile. Welcher der genannten Aspekte zählt NICHT zu den Vorteilen? a) Automatisierte Orthophotoerstellung b) Digital Weiterverarbeitung c) Kanäle schärfer getrennt d) Keine Filmentwicklung e) Nadiraufnahmen e) Nadiraufnahmen
  • Welche Aussage trifft auf aktive Fernerkundungssysteme zu? a) Das sind alle Systeme auf sich bewegenden Plattformen. b) Sie nehmen Daten kontinuierlich auf und können nicht abgeschaltet werden. c) Sie können auch nachts Bilder aufnehmen. d) Sie nutzen natürlich vorhandene Strahlung. e) Sie sind Grundlage von RGB Farb Kompositen. c) Sie können auch nachts Bilder aufnehmen.
  • Satelliten laufen auf Umlaufbahnen (Orbits) um die Erde. Welche Aussage trifft auf einen sonnensynchronen Orbit zu? a) Die Aufnahmezeitpunkte werden über die Lage des Satelliten zur Sonne synchronisiert und sind immer gleich. b) Der Satellit bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die der Erdumdrehung entspricht. c) Die Drehung der Erdkugel wird durch eine im Verhältnis zur Bahnhöhe angepasste Streifenbreite kompensiert. d) Ein Teil des Umlaufs liegt im Schattbereich der Erde. e) Erdanziehung und Fliehkraft halten sich auf diesem Orbit in der Waage. d) Ein Teil des Umlaufs liegt im Schattbereich der Erde.
  • Ein wichtiger Parameter zur Charakterisierung von Satellitenaufnahmen ist die spektrale Auflösung. Welcher Aspekt passt am besten zur Thematik spektrale Auflösung? a) Absorptionsbande verschiedener Objekte b) Anzahl der Kanäle c) Anzahl unterscheidbarer Grauwertstufen d) Verteilung spektrale Strahldichten (Strahlungsgesetz) e) Ergebnis der Kalibrierung der spektralen Eigenschaften des Sensors b) Anzahl der Kanäle
  • Aus einer Landsat Szene wollen Sie ein normalfarbiges Bild herstellen. Welche Variante ist die Richtige? a) RGB 123 b) RGB 231 c) RGB 321 d) RGB 432 e) RGB 543 c) RGB 321
  • Mit Satellitendaten möchten Sie für ein REDD (Reduced Emmission from Deforestation and Degradation) Projekt die Entwicklung der Waldfläche im Amazonasgebiet seit 1986 feststellen. Welche Aussage ist richtig? a) Aufgrund wechselnder Sensoren und wechselnder Spezifikationen sind Satellitendaten für Langzeit-Monitoring weniger geeignet. b) Aus der jeweils aktuellsten Aufnahme wird nach einer Feldkontrolle die Entwicklung retrospektiv modelliert. c) Aus separaten Klassifizierungen verschiedener Bildjahrgänge können Zeitreihen abgeleitet werden d) Das ist unmöglich wegen der permanenten Bewölkung in diesem Gebiet. e) 1986 gab es noch gar keine geeigneten Satellitenaufnahmen. c) Aus separaten Klassifizierungen verschiedener Bildjahrgänge können Zeitreihenabgeleitet werden
  • Die unüberwachte Klassifizierung ist oft der erste Schritt für eine thematische Auswertung von Satellitendaten. Welche Aussage trifft zu? a) Das Verfahren ordnet Pixel nach ihren spektralen Eigenschaften einzelnen Klassen zu. b) Die Anzahl der Trainingsgebiete ist minimal. c) Die Anzahl der Klassen ist vorgegeben. d) Nur eindeutige Klassen wie Wasser/Vegetation werden erkannt und zugeordnet. e) Trainingsgebiete erhöhen die Klassifizierungsgenauigkeit. a) Das Verfahren ordnet Pixel nach ihren spektralen Eigenschaften einzelnen Klassen zu.
  • Thema: Histogramm eines Bildes. Eines der Stichworte passt NICHT dazu! a) Feinkörnigkeit b) Grauwertverteilung c) Kontraststreckung d) Kontrastumfang e) Statistische Kennwerte a) Feinkörnigkeit
  • Für den Punkt 7°50“ E, 48° N im Stadtteil Stühlinger bestimmen Sie mit Vermessungstechniken die Gauß-Krüger-Koordinaten als RW 3412950, HW 5318540. Markieren Sie die am besten zu diesen Fakten passende Aussage! a) Der Punkt liegt exakt 5318,54km nördlich des Äquators. b) Der Punkt liegt etwa 3413km östlich des Mittelmeridians. c) Der Punkt liegt etwa 5310km nördlich des Äquators. d) Der Punkt liegt im 2. Gauß-Krüger-Streifen. e) Der Punkt liegt genau 413,00km östlich des Mittelmeridians. c) Der Punkt liegt etwa 5310km nördlich des Äquators.
  • Welche Aussage zu dem Punkt mit den GK-Koordinaten RW 4500000, HW 5320000 ist NICHT korrekt? a) Der Punkt liegt exakt 5320km nördlich des Äquators. b) Der Punkt liegt genau auf dem 9° Längenkreis Ost. c) Der Punkt liegt auf einem Hauptmeridian. d) Der Punkt liegt im 4. Gauß-Krüger-Streifen. e) Der Punkt liegt südlich von 55° Nord. b) Der Punkt liegt genau auf dem 9° Längenkreis Ost.
  • Welche Aussage zu dem Punkt mit den UTM Koordinaten Zone 4 E 500000, N 5320000 ist korrekt? a) Der Punkt liegt exakt 5320 nördlich des Äquators. b) Der Punkt liegt genau auf dem 9° Längenkreis Ost. c) Der Punkt liegt auf einem Mittelmeridian. d) Der Punkt liegt östlich des Meridians von Greenwich. e) Der Punkt liegt südlich von 45° Nord. c) Der Punkt liegt auf einem Mittelmeridian.