Unternehmensführung (Fach) / Unternehmensführung (Lektion)

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  • Unternehmensziele ökonomische Ziele: Gewinn, Rentabilitätnicht ökonomische Ziele: Unabhängigkeitstrategische langfristige Ziele: die richtigen Dinge tuntaktische mittelfristige Ziele: Aufgaben sorgfältig undrechtzeitig vorbereitenoperative kurzfristige Ziele: die laufenden Dinge richtigtun
  • Oberziel: marktorientierte Unternehmensentwicklung WettbewerbszieleMarktzieleErtragszieleLeistungszieleUmweltziele
  • Wettbewerbsziele Kundenzufriedenheitrelative Wettbewerbsfähigkeit
  • Marktziele jährliche Bauleistungangestrebter Marktanteil
  • Ertragsziele Gewinne in Prozent der BauleistungRendite in Prozent des eingesetztenCash-flow in Prozent der BilanzsummeEigen- und Fremdkapital
  • Leistungsziele Leistungsangebot Bauwerksarten und GewerkeLeistungsbreite und -tiefeEigen- und FremdleistungenProjektentwicklungs- und Planungsleistungen nachBaufertigstellungBewirtschaftung der baulichen Anlagen
  • Umweltziele umweltfreundliche Baustoffe und BauweisenBau- und Reststoffrecycling
  • Menschenbilder & Unternehmensphilosophie Leistungsmensch: FührungsphilosophiePrivatmensch: VertragsphilosophieSolidarmensch: Solidaritätsphilosophie
  • Planung langfristige Planung: 3 - 5 Jahremittelfristige Planung: 1 - 2 Jahrekurzfristige Planung: 1 - 3 Monate
  • Strategische Planung Ziel: Art und Richtung der UnternehmensentwicklungAufgaben:Formulierung von WettbewerbsstrategienSicherung der Konkurrenzfähigkeit des UnternehmensBestimmung der UnternehmenszieleAbwehren der steten Bedrohung des Unternehmensdurch äußere Wettbewerbskräfte
  • Bedrohungen für den Unternehmenserfolg - bestehende und neue Wettbewerber/Konkurrenzdruck - Verhandlungsstärke der Lieferanten und Nachunternehmer  - Marktsättigung, Substitutionsprodukte, Verkürzung der Produktlebenszyklen  - Verhandlungsstärke, Wertewandel bei Kunden  - Forschungs- und Technologische Entwicklungsschübe  - Verhandlungsstärke, Wertewandel bei Mitarbeitern  --> Unternehmenserfolg 
  • Funktionsbereiche für strategische Maßnahmen 1. Marketing2. Forschung und Entwicklung3. Produktion4. Beschaffung5. Personal6. Finanzierung und Rechnungswesen7. Kooperation, Fusion, Akquisition
  • Mitarbeiterbefragung - Einschätzung des Unternehmens aufVerbesserungsmöglichkeiten.- Gute Möglichkeit Feedback zu erhalten.- Zunächst die wichtigsten Mitarbeiter um die wichtigstenStärken und Schwächen im Unternehmen zu erhalten.- Geschäftsführung stellt sich der Kritik.- Die Mitarbeiter beurteilen alle Bereiche des Unternehmens.Ebenfalls erfolgt eine Beurteilung des Mitarbeiters durch dieGeschäftsführung.- Die Bewertungen sollen dabei in einem persönlichenInterview anhand eines Fragebogens abgegeben werden.- Verdeutlichung des „top-down“ und „bottom-up“Gedanken
  • Kundenbefragung - Eine Kundenbefragung ist wichtig, um die Zufriedenheitder Kunden zu erfassen.- dient zur Überprüfung der Mitarbeiterbefragung.- Kundenfragebogen sind im direkten Kontakt zum Kundenzu empfehlen, denn die wesentlichen Impulse gibt derKunde im persönlichen Gespräch.
  • Ziele beim Einsatz von Integrierter Managementsysteme - Standardisierte Prozesse- konform zu gesetzlichen und normativen Regelungen- Risiken und Störungen erkennen und beseitigenDienstleistung bzw. Produkt entsprichtden Kundenanforderungen führt zu:- Hoher Kundenzufriedenheit- Hoher Wettbewerbsfähigkeit- einer Erwirtschaftung angemessener Rendite- einer Sicherung des erfolgreichen Fortbestands desUnternehmens
  • Abgrenzung Managementsysteme QualitätsmanagementUmweltmanagementRisikomanagementSicherheitsschutz- und GesundheitsmanagementWissensmanagementEthikmanagement
  • Definition Qualitätsmanagement - definiert die Qualität von Produkten undDienstleistungen als Leistungsfähigkeit einerOrganisation. Das Qualitätssicherungssystem einer Organisation wirddabei beeinflusst von: - den Zielen der Organisation- dem Produkt oder der Dienstleistung- den für die Organisation spezifischen Vorgehensweisen
  • Bestandteile eines Qualitätsmanagements AufbauorganisationAblauforganisationVerantwortungenVerfahrenProzesseMittel zur Verwicklung des Qualitätsmanagements
  • Unternehmensleitbilder zur Verdeutlichung der Unternehmensziele Unternehmensziele und Individualziele:  --> Kongruenz  --> Chancen  --> Divergenz  --> Ursachen für Misserfolge Kongruenz: Wenn die Ziele übereinstimmenDivergenz: Wenn die Ziele auseinandergehen/ abweichen
  • Personaleinsatzstrategien Personalentwicklungsstrategie:- Personalqualität steht im Vordergrund Personalkapazitätsstrategie:- Personalbedarf steht im Vordergrund
  • Maßnahmen der Personalentwicklung MitarbeiterbeurteilungWeiterbildungFörderung durch interessante AufgabenVergütungMitarbeiterbeteiligung
  • Mitarbeitermotivation Nachwuchskraft: AufbauenSpitzenkraft: AusbauenFachkraft: ErntenUnkraft: Abbauen
  • Personalstand - Risiken in der Bauindustrie Die Personalkapazitätsstrategie verfolgt das Ziel,Erfolge aus hoher Kapazitätsauslastung bei gegebenerPersonalqualitätdurch möglichst dauerhafte Deckungsgleichheit vonPersonalbedarf und -bestand zu realisieren. Risiken:Aufträge sind nicht identisch, somit muss jedes Projekt neugeplant werden und somit auch die Personalbelegschaft. 
  • Personalwerbung Aufgabe der Personalwerbung:die Vermittlung der von Unternehmen angebotenenBeschäftigungspotentiale an interessierte Bewerber mitdem Ziel, geeignete Mitarbeiter für die Besetzung vonfreien Stellen zu finden.
  • Personalauswahl Die Aufgabe der Personalauswahl:aus den zur Auswahl stehenden Bewerbern den oderdiejenigen auszusuchen, die die Anforderungen der zubesetzenden Stelle unter Berücksichtigung der Nutzen- und Kostenerwartungen am besten erfüllen.
  • Traditionelle Organisationsstrukturen der Bauunternehmen Abbildung (Frage 26)
  • Beteiligte an Bauprojekten Abbildung (Frage 27) 
  • Konventionelle Projektabwicklungsformen EinzelleistungsträgerGeneralplanerGeneralunternehmerTotalunternehmerGeneralübernehmerTotalübernehmer
  • Einzelleistungsträger Bauherr  --> Einzelpartner 1, 2, 3, 4, ....  --> Einzelpartner 1, 2, 3, 4, .... 
  • Einzelleistungsträger: Vor- und Nachteile Vorteile:- kann individuell für Planung und Ausführung diehinsichtlich Preis, Qualität und Leistungsfähigkeit bestenPlaner und Unternehmer vergeben- Flexibilität im Hinblick auf Planungsänderungen Nachteile:- Wettbewerb bezieht sich nur auf die Erstellungskosten- Nur der Wettbewerb der Einzelleistungsträger bestimmtden Preis
  • Generalplaner / Generalunternehmer Bauherr  --> Generalplaner        --> Fachplaner 1, 2, 3, .... --> Generalunternehmer        --> Einzelfirmen 1, 2, 3, .... 
  • Generalplaner: Vor- und Nachteile Vorteile:- Planung aus einer Hand- Eindeutige Haftungsregelung bei Planungsmängeln- Wirtschaftliche und schnelle PlanungsabwicklungNachteile:- Wettbewerb bezieht sich nur auf die Planung undAusführung- Einschränkungen bei der Wahl der Fachplaner- Bauherr trägt das Mengen-, Vollständigkeit-, Kosten- undTerminrisiko bis zur Angebotsabgabe aller Unternehmer
  • Generalunternehmer: Vor- und Nachteile Vorteile:- Ein Ansprechpartner für den Bauherrn während derBauausführung, Mängelbeseitigung und Gewährleistung- Kosten- und Termingarantie bei entsprechendervertraglicher Gestaltung- kürzere Ausführungsdauer möglichNachteile:- Projektdauer für Planung und Ausführung länger- keine Systemoptimierungen möglich- Planungsfehler oder -änderungen führen zu Nachträgen
  • Totalunternehmer Bauherr --> Planer für       - Vorplanung mit R + F - Programm oder       - Genehm.plg. mit Raumbuch  --> Totalunternehmer mit eigenen Planungs- und Ausführungskapazitäten       - Fachplaner 1, 2, 3, ....       - Fachunternehmer 1, 2, 3, ....
  • Totalunternehmer: Vor- und Nachteile Vorteile:- Kosten- und Termingarantie ab Vergabe an den TU- Ein Ansprechpartner für den Bauherrn während derBauausführung, Mängelbeseitigung und Gewährleistung- Gesamtverantwortung für Leistungs-, Termin- und Kostenrisiko- kürzere Ausführungsdauer möglichNachteile:- baurechtlichen Voraussetzungen müssen geklärt sein- Umwelt- und Baugrundrisiken müssen beschrieben sein- Planung und Ausführung müssen sich nach den Kosten richten
  • General- / Totalübernehmer Vorteile:- gibt Planung und Ausführung komplett weiter ohneeigene wesentliche Teilleistungen erbringen zu müssenNachteile:- Baustelle kann erst nach Vertragsverhandlungen mit denSubunternehmern beginnen- Da die Produktion nicht selbst gesteuert wird, kann dasSchnittstellenmanagement mit den Subunternehmernnicht optimal gestaltet werden
  • ÖPP & PPP Öffentlich-Private-Partnerschaft & Public-PrivatePartnership- vertraglich geregelte Zusammenarbeit- Ziel ist die Arbeitsteilung- private Partner übernimmt die Verantwortung zureffizienten Erstellung der Leistung- öffentliche Hand sorgt dafür, dass diegemeinwohlorientierten Ziele beachtet werden- private Partner besorgt die Finanzierung selber
  • KonTraG Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich richtet sichan:- Aktiengesellschaften- Unternehmen, die der Prüfungspflicht nach §§ 318 ff HGB unterliegen Dabei müssen mindestens 2 der folgenden 3 Kriterien erfüllt sein:- Bilanzsumme > 3,44 Mio. €- Umsatz > 6,87 Mio. €- Mitarbeiterzahl > 50 Angestellte Dabei verpflichtet das KonTraG die Unternehmen:- zum Aufbau wirksamer Frühwarnsysteme, die in der Lage sindbestandsgefährdende Risiken und existenzgefährdende Entwicklungen zu erkennen- zur Bereitstellung wirksamer Gegenmaßnahmen zur Risikobewältigung
  • Monte Carlo Simulation - bietet den Vorteil, dass nicht nur ein einzelnerGesamtrisikoschaden ermittelt wird, sondern die ganzeBandbreite der möglichen Risikokosten in einerWahrscheinlichkeitsverteilung- iteratives, mathematisches Verfahren für große Projekte,um das Risiko einzuschätzen- 10.000 verschiedene Szenarien für die Risikokosten- Darstellung der Dichte- und Verteilungsfunktion- Zufallsexperimente
  • Risikoarten 1. Rechtliche Risiken: wenn sich die Rechtslage ändert2. Terminliche Risiken: wetterbedingt3. Finanzielle Risiken: verkalkuliert4. Technische Risiken: Maschinenausfall5. Managementrisiken: Managementtools fehlen,Projektteam nicht vollständig6. Risiken des Umfeldes: Nachbar, Behörde
  • Schritte des Risikomanagements 1. Risikoidentifikation2. Klassifizierung3. Bewertung4. Bewältigung5. Berechnung der Risikokosten6. Controlling
  • Finanzierung Beschaffung des für die betrieblichen Investitionenbenötigten Kapitals.Es lassen sich grundsätzlich zwei Wege der Finanzierungunterscheiden: Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung
  • Eigenkapital Im Unternehmen eingesetzte finanzielle Mittel, die vomUnternehmer selbst eingebracht worden sind.- evtl. entstehende Verluste sollen durch das Eigenkapitalabgedeckt werden- Eigenes Geld und Beteiligungskapital
  • Fremdkapital Dem Unternehmen von Dritten, d. h. von Gläubigern, zurVerfügung gestellte finanzielle Mittel, auch Schulden oderVerbindlichkeiten genannt.- Bankkredit, aber auch öffentliche Fördermittel
  • Kreditarten Lieferantenkredite: kurzfristige KreditfinanzierungKontokorrentkredite: kurzfristige KreditfinanzierungAvalkrediteSchuldscheindarlehen: langfristige Kreditfinanzierung
  • Avalkredit Die Bank übernimmt gegenüber Dritten eineselbstschuldnerische Bürgschaft:                                                                          Bürgschaften:1. Vorauszahlungsbürgschaften /Anzahlungsbürgschaften2. Ausführungsbürgschaft3. Gewährleistungsbürgschaft
  • Schritte für die Selbstständigkeit - EntscheidungInformationen im Vorfeld- PlanungMarkterkundung, Geschäftsidee,Gründungsmöglichkeiten, Businessplan- FinanzplanStartkapital, Finanzquellen- UnternehmenWahl der Rechtsform, Formalitäten, Risikovorsorge
  • Gründungsmöglichkeiten NeugründungKleingründungTeamgründungUnternehmensnachfolgeManagement-Buy-OutManagement-Buy-In
  • Rechtsformen EinzelunternehmenGesellschaft bürgerlichen Rechts - GbROffene Handelsgesellschaft - OHGPartnerschaftsgesellschaft - PartGKommanditgesellschaft - KGGesellschaft mit beschränkter Haftung - GmbHGmbH & Co. KG
  • GbR Stamm- bzw. Grundkapital: NeinHaftungsbeschränkung: NeinWenige Formalitäten: JaEintrag ins Handelsregister: Nein