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Klinische Psychologie (Erwachsene) (Fach) / Klassifiaktion psychischer Störungen + Vorlesung (Lektion)

J. Zsfassung + Vorlesung 1

Diese Lektion wurde von Bunterregen erstellt.

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  • Fragebögen, Ratingskalen: Hypochondrie - WI: Whiteley-Index (Hiller und Rief 2004) - IAS: Illness Attitude Scales (Hiller und Rief 2004)
  • Fragebögen, Ratingskalen: Störung durch Alkoholkonsum - MALT: Münchner Alkoholismus-Test; 1. Teil Fremdbeurteilung, 2. Teil Selbstbeurteilung (Feuerlein et al. 1978)
  • Fragebögen, Ratingskalen: Sexuelle Funktionsstörungen - KFS: Kurzfragebogen zur Sexualität (Hoyer et al. 2015)
  • Was sollte man vor der Verwendung von Fragebögen/ Ratingskalen tun? - Verfahren kurz vorstellen und begründen- diagnostischer Zweck als auch Erfolgsmessung erläutern- Möglichkeit geben, Fragen zu stellen bei Unklarheiten- Datenschutz- Rückmeldung über Befunde- Fragen, ob Fragebogen wichtige Problembereiche nicht abgedeckt hat
  • Verwendung von Tagebüchern - Problemverhalten kann in natürlicher Umgebung erfasst werden. - Abbildung nicht-beobachtbarer innerer Prozesse → relevant für kognitive Vorgehensweise Je nach Störung werden unterschiedliche Informationen erfragt:  - Auslöser Problemverhalten  - Gedanken, körperliche Symptome, Gefühle während des Problemverhaltens  - Reaktionen des Patienten auf Problemverhalten  - Merkmale der Situation→ standardisiertes Tagebuch: Marburger Angst-Tagebuch (Margraf und Schneider 1990)
  • neue Forschung zu Tagebüchern - Vergleich retrospektiver Angaben von Patienten zu Beschwerden mit Angaben ausTagebüchern: retrospektiv werden mehr Symptome/Angstanfälle berichtet als im Tagebuch
  • Vorteile vom Einsatz des Tagebuchs Einsatz von Tagebüchern fördert Schaffung von Selbstverantwortung für das Problem, erhöhtMotivation; fördert Selbstkontrolle und Selbstregulation → Tagebücher nicht nur methodisches Hilfsmittel, sondern auch therapeutische Intervention imHinblick auf Übernahme von Selbstverantwortung - Einsatz von Tagebüchern in Verhaltenstherapie:     - Erfassung therapierelevanter Information (Verhaltensdiagnostik)     - Erfassung des Verlaufs und des Erfolgs (Verlaufs- und Erfolgsmessunng)
  • Probleme und Grenzen beim Einsatz von Tagebüchern - Antworttendenzen des Patienten nicht berücksichtigt - individuelle Symptomatik aufgrund standardisierter Vorgehen nicht immer ausreichend beachtet → zusätzlich klinische Einschätzung des Symptome und der Beschwerden - verschiedene Vorgehensweisen sollten miteinander kombiniert werden(eigen-/fremdanamnestische Informationen, Verhaltensbeobachtung, strukturiertes Interview,funktionale Bedingungsanalyse des Problemverhaltens) - Fülle an Verfahren schlecht für Vergleichbarkeit
  • Standardisierte Tagebücher zur Erfassung psychischer Störungen - Paniksyndrom:  Marburger Angsttagebuch- Phobien: Marburger Aktivitätstagebuch- Depression: Tagesprotokoll für Aktivitäten/negative Gedanken/usw.- Essstörungen: Selbstbeobachtungsprotokoll- Schmerz: Schmerztagebuch
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