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Diagnostik (Fach) / Prüfungsfragen (Lektion)
- Was sagen paramorphe Modelle aus? - Modell, dass den Zusammenhang zwischen zur Verfügung stehender Information und Entscheidung eines Diagnostikers bestmöglich repräsentieren soll - Auswahl, Gewichtung, und Kombination von Daten im Hinblick auf Diagnosen - Darstellung der Relevanz und Bedeutung von Variablen für die Entscheidung eines Diagnostikers
- Nennen Sie die Vorteile expliziter Modelle. - Transparenz - Optimierbarkeit - Lernen und Erfahrungsaustausch - Entlastung - Konsistenz - Validität
- Welche Entscheidungsstrategien gibt es? - Nicht sequentielle bzw. Single-stage-Strategien - die terminale Entscheidung basiert auf einer einzigen Testung, der alle Probanden unterzogen werden - Sequentielle bzw. Multiple-Stage Strategien - zumindest für einen Teil der Probanden kommt es zunächst zu einer investigatorischen Entscheidung - erst nach weiteren Testungen kommt es zur terminalen Entscheidung KURZ: - nicht sequentielle Messung = 1 terminale Messung- sequentielle Messung = mehrere Messungen
- Wie verändert sich die Erfolgsquote, wenn die Basisquote sinkt? Die Erfolgsquote erhöht sich, wenn die Basisquote sinkt
- Was sind die Grenzen des Taylor-Russel-Modells? - Personalentscheidungen mit Gewinnen und Verlusten für das Unternehmen einhergehen - Es beachtet keine Unterschiede zwischen den Geeigneten und Nichtgeeigneten - Kosten der diagnostischen Prozedur werden nicht berücksichtigt (Entwicklung und Durchführung)
- Nennen Sie 3 mögliche Fehlerquellen, sie bei der Verhaltensbeurteilung zu berücksichtigen sind und geben Sie jeweils ein Beispiel. Haloeffekt/Hofeffekt: ein herausragendes Merkmal einer Person „überstrahlt“ andere Merkmale logische Fehler: implizite Annahmen über logische Zusammengehörigkeit bestimmter Merkmale beeinflussen die Beurteilung Primacy/Recency Effect: übermäßiger Einfluss von Beobachtungen am Anfang/Ende der Beobachtungsphase Beobachterdrift: schwankende Genauigkeit der Beobachtung Reaktivität: Anwesenheit oder Auftreten des Beurteilers beeinflusst das Verhalten der zubeobachtenden Person Mildefehler: Neigung zu positiven Beurteilungen vs.Strengefehler: Neigung zu negativen Beurteilungen zentrale Tendenz: Bevorzugung mittlerer Skalenpositionen Tendenz zu Extremurteilen
- Erklären Sie den ROC. Receiver Operating Characteristic (ROC) - Methodisches Verfahren, um anhand eines Testwertes einen geeigneten Schwellenwert zu finden, der ein optimales Verhältnis zwischen den richtig positiv klassifizierten und den richtig negativ klassifizierten zu erhalten KURZ: Schwellenwert aus Test mit optimalen Verhältnis richtig positiv und richtig negativ
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