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Tierökologie (Fach) / Tierökologie (Lektion)

Tierökologie

Diese Lektion wurde von TobiasMeyer erstellt.

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  • Welche O2-Quellen und O2-Senken gibt es im Wasser O2-Quellen im Wasser: Diffusion aus der AtmosphärePhotosynthese von Wasserpflanzen O2-Senken im Wasser: Respiration (Atmung von Tieren, Bakterien, Pflanzen bei Nacht)AbbauprozesseDiffusion→ Abhängig von Physikalischen, chemischen und biolog. Prozessen
  • je höher die Temp, desto geringer/höher die Löslichkeit von Gas geringer
  • Konzentration von Salzen: Meerwasser hat weniger/mehr Sauerstoff als im Süßwasser weniger
  • Wie passen sich Invertebraten und Inskten an Saustoffmangel im Wasser an? Anpassungen von Wassertieren an Sauerstoffmangel: Invertebraten Hämoglobin für O2-AkkumulationGlykolytische Energieversorgung (z.B. Milchsäuregärung oder Ethanol)Problem bei Ethanol: EnergieverlustKompensationsatmungWattwurm: z.B. Wasserdurchfluss in WohnhöhlenInsekten: Sauerstoffaufnahme und -transport durch Tracheen(andere Zirkulationssysteme nicht für Sauerstoff)Tracheen im Wasser oft verschlossen oder mit Ausstülpungen versehen (Tracheenkiemen). Diese sorgen für eine schnellere Diffusionandere haben offene Tracheen und dann aber ein an die Oberfläche reichendes Atemrohr (Schnorchel)andere sammeln sich einen Luftvorrat an (z.B. in Gespinstglocke)
  • Worin unterscheiden sich primär und sekundär im Süßwasser lebende Arten? Primär: O2-Aufnahme molekular gelöst aus Wasser Sekundär: O2-Aufnahme durch Atmosphäre oder Luftgefüllte Tracheenkiemen aus dem Wasser
  • Welche Anpassungen gibt es bei Lebewesen in aquatischen Systemen an den normalen O2-Mangel Kiemen mit großen Oberflächen Aktiver Wasserstrom durch Kiemen spezialisierte Atmungspigmente Speicherung von O2, z.B. durch Hämoglobin oder Myoglobin Luftatmung (z.B. Meeressäuger)
  • Warum benötigen terrestrische Lebewesen Wasserhaltungsmechanismen? Terrestrische org. haben eine höhere Wasserkonz als die Umgebungsluft, sodass es zu Wasserverlust kommt.
  • Wovon ist der Wasserverlust abhängig? Wasserverlust ist abh. von relativer Luftfeuchtigekeit, Bauplan, org, Aktivität, Metbolismus, temp, Windgeschwindigkeit.
  • kleine Tiere haben eine sehr viel niedrigere/höhere Gewichtsspezifische Verdunstung als große Tiere höher
  • Torpor bewirkt eine Einsparung von Wasser/Wasserverlust Einsparung
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  • Nenne Anpassungen von Säugetieren an Wassermangel (bis zu 6 Faktoren) Futteraufnahme in der Nacht (Oxidationswasser) Körpertemp. Erhöhung am Tag, Absenkung in der Nacht Stofwechselreduktion Unterdrücken von Schwitzen Langsamer Atmen Hecheln nur bei extremer Hitze
  • Was ist Anhydribiose? Anhydribiose (z.B. Bärtierchen) Körperwasser um 95% reduziert (Tönnchenstadium)Metabolismusrate 1/10000 von Wert zuvorinnerhlb kurzer Zeit können sie wieder zur Normalität zurückkehren
  • Stoffwechselendprodukte können z.T. toxisch sein und müssen eliminiert/ausgeschieden werden (v.a. Stickstoffenthaltende produkte) Welche 3 Strateigen gibt es hier? Ammoniotelische Tiere (scheiden Ammoniak aus; z.B. aquat. invertebraten, knochenfische)Ureotelische Tiere (abgabe/umwandlung v harnstoff, z.B Säuger, Amphibien, Knorpelfische)Uricotelische Tiere (abgabe von harnSÄURE, z.B. Vögel, reptilien, insekten)
  • Wieviel % der Sonnenenergie können von den Produzenten/Konsumenten genutzt werden? Was passiert kit der restlichen Energie? 1% Produzenten 10% pro Konsumentenebee Restliche Energie geht in chemische Energie über, wird in Stoffwechsel, Haare, Sekrete, Urin... gesteckt oder wird als Wärme frei. Ein kleiner Teil geht in Wachstum, Fettspeicherung, Reproduktion
  • Was ist die ökologische Effizienz, was die Assimilationseffizienz? Assimilationseffizienz: A/I Ökolgische Effizienz: P/I A = Assimilierte chemische Energie P = Wachstum, Fettspeicherung oder Reproduktion I = Chemische Energie der ingestierten Nahrung
  • Aus welchen 5 Elementen bestehen Tiere zu ca. 95%? C, H, N, P, O
  • Nahrungspräferenzen von Insekten: Was bedeutet polyphag, oligophag, monophag polyphag = fressen jegliche Pflanzen oligophag = selektieren nach wenigen Pflanzenarten (die meisten Insekten) monophag = fressen nur eine Pflanzenart
  • Was sind substituierbare Ressourcen? Nehmen wir an, Ressource 1 und 2 sind substituierbar Dann ist es für das Tier egal, ob es Ressource 1 oder 2 frisst. Wäre sie essentiell, so bräuchte das Tier beide Ressourcen Bei Tieren oft der Fall, bei Pflanzen i.d.R. nicht
  • Zusammensetzung von Pflanzen: Fasergehalt (niedrig/hoch) Kohlenstoff (wenig/viel) Eiweiß (wenig/viel) C/N-Verhältnis Energie nutzbar (gut/eingeschränkt) Nährwert (gering/hoch) Zusammensetzung (homogen/heterogen) Zusammensetzung von Pflanzen:Fasergehalt (hoch)Kohlenstoff (viel)Eiweiß (wenig)C/N-Verhältnis: 40:1Energie nutzbar (eingeschränkt)Nährwert (gering)Zusammensetzung (heterogen)
  • Zusammensetzung von Tieren: Fasergehalt (niedrig/hoch) Fett (wenig/viel) Eiweiß (wenig/viel) C/N-Verhältnis Energie nutzbar (gut/eingeschränkt) Nährwert (gering/hoch) Zusammensetzung (homogen/heterogen) Zusammensetzung von Tieren:Fasergehalt (keine Faserbestandteile)Fett (viel)Eiweiß (viel)C/N-Verhältnis: 9:1Energie nutzbar (gut)Nährwert (hoch)Zusammensetzung (homogen)
  • Ist der dietary mismatch bei Herbivoren oder Carnivoren höher? Bei Herbivoren. Denn die Zusammensetzung ihrer Nahrung unterscheidet sich von der eigenen Zusammensetzung stark. Bei Carnivoren ist das nicht der Fall Bsp.: Ein Löwenkörper ähnelt einem Zebrakörper mehr, als ein Zebrakörper einem Gras ähnelt
  • Worin unterscheiden sich Menge und Qualität des Futters in Bezug auf Atmung und Produktion? Ist das Futter limitiert, geht viel Energie in die Produktion und wenig in die Atmung Ist die Qualität des Futters schlecht, geht viel Energie in die Atmung und wenig in die Produktion
  • Was ist Kolimitierung? Wenn ein Lebewesen durch mehr als einen Faktor limitiert ist
  • Nenne einige Beutestrategien Morphologie, Chemie Autonomie von Körperteilen (z.B. Eidenchsenschwanz) Chem. Verteidigung, Warnfarben, Mimikry Mimese, Tarnung, Krypsis Verhalten Warnen, Flüchten, Gruppenbildung, Kampf, Drohen Wechsel der Aktivitätszeiten, Migration
  • Was ist ein Repellent? Abwehrsekret, das Räuber abschreckt (z.B. bei Blattkäferlarven)
  • Was ist Aposematismus? giftige Beutetiere tragen Warmfarben (bedingt Lernfähigkeit des Räubers)
  • Woher kommen die Gifte der Gifttiere meist Nahrung
  • Warum sind nicht alle Monarchfalter giftig? Das Gift wird über die Nahrung aufgenommen, wenn die Eier auf giftigen Pflanzen abgelegt werden. Nicht alle Eier wwerden auf Giftpflanzen abgelegt
  • Was ist Mimikry? Tiere kimen etwas ungenießbares oder gefährliches (z.B. Schwebfliege)
  • Worin unterscheiden sich Bates´sche und Müller´sche und Peckhamsche Mimikry? Bates: Aussehen wie gefährlcihes Tier (z.B. Schwebfliege) Müller: Aussehen wie ungenießbares oder wehrhafter Arten (z.B. Zebrafalter) Peckham: Räuberstrategie (z.B. Angelrute zur Anlockung bei Fischen)
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  • Was ist Mimese und welche Arten gibt es? Aussehen wie Umwelt Allomimese -> Gegenstand Phytomimese -> Pflanze Zoomimese -> andere Tier
  • Welche Verteidigungsstrukturen gibt es? z.B. Stacheln, Schalen
  • Der Vorteil von Gruppenleben ist der Schutz vor Prädatoren. Was sind Nachteile? Nahrungskonkurrenz, Krankheitsübertragung
  • Wenn manche Nachtfalter Fledermauslaute hören, lassen sie sich fallen. Was für eine Form der Beutestrategie ist das? Akinese (Schreckstarre)
  • Was bedeutet Krypsis? Tarnung