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Tierökologie (Fach) / Tierökologie (Lektion)
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- Warum tauchen Wasserflöhe tagsüber ab? Das Abtauchen in tiefere Regionen dient tagsüber der Räubervermeidung. Fische jagen nämlich optisch, weshalb die Wasserflöhe nur in der Nacht zum Fressen hoch schwimmen und sich tagsüber verstecken. Des weiteren dient dies der Vermeidung schädigender UV-Strahlung (das zeigen auch weitere Versuche).
- Worauf basiert die Klimaklassifikation nach Koeppen/Geiger? Bei der Temperatur findet man eine raum-zeitliche Variabilität entlang der Breitengrade, was auch einen Einfluss auf die Niederschläge hat.
- Wie kann man sich von einer unvorteilhaften Ausßentemperatur unabhängig machen? Produktion eigener Körperwärme Wärmeisolation Regulation der Durchblutung Verhalten (z.B Winterschlaf, Aufsuchen des Schattens)
- Was ist der Unterschied zwischen ektothermen und endothermen Tieren? Endothermie: Regulation der Körpertemp. durch eigene Wärmeprodutkion (z.B. Vögel, Säuger) → gleichwarm/homoitherm Ektothermie: hauptsächlich auf äußere Wärmequellen angewiesen (Pflanzen, restliche Tiere) → wechselwarm/poikilotherm
- Sind endotherme Tiere automatisch homoitherm/gleichwarm und ektotherme Tiere poikilotherm/wechselwarm? Nein, z.B. Winterschlaf, Fische im Eismeer
- Die Produktionseffizienz von endothermen Tieren liegt bei 2%, die von ektothermen hingegen bei 50%. Warum ist das so? Endotherme Tiere mussen viel Energie in die Wärmespeicherung stecken
- Worin unterschieden sich Thermoregulatoren und Thermokonformer? Thermoregulator (hat immer die gleiche Temp) Thermokonformer (passt sich Umgebungstemp an)
- Ist bei ektothermen Tieren die metaboolische Rate direkt von der Umgebungstemperatur abhängig? Ja
- Endothermen Tiere können die metabolische Rate anpassen um die Körpertemp konstant zu halten wahr/falsch wahr
- Ektotherme Tiere sind vollständig der Außentemp. ausgesetzt Wodurch können diese Tiere das ausgleichen/regeln? Ektoderme Tiere sind nicht vollständig der Außentemperatur ausgesetzt, denn sie können durch sog. Isoenzyme die wärme kompensieren Jedoch haben die Isoenzyme eine kurze Lebensdauer, sodass viel Energie in die Synthese gesteckt werden muss. Sie können auch durch verhalten (z.B. wärme tanken (Sonnen) oder aktiv oft z.B. durch Muskelzittern (Bienen) selbst Wärme erzeugen. Eine weitere Strategie ist Körperfärbung (Melanismen) (z.B. Schmetterlinge)
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- Welches sind Anpassungen endothermer Tiere an unpassende Temperaturen? Wärmetauscher (funktioniert mit Gegenstromprinzip, z.B. Möwenfüße) Isolation (z.B. Fell, Federn, Fettschicht..) Hypothermie (Temp.-Absenkung, Torpor (Kältestarre) oder z.B. Winterschlaf) Reserven (z.B. Fettdepots) Migration (z.B. Zugvögel) soziale Theromoregulation (z.B. Pinguine)
- Was ist Torpor? Torpor-Zyklen (typisch für kleine Vögel und kleine Säugetiere) = Kurzfristige Hypothermie zur Reduktion metabolischer Kosten während inaktiver Phasen
- viele Tiere entwickeln erst im laufe der Zeit (innerhalb der ersten 15 Tage) eine Homiothermie wahr/falsch Wahr (z.B Zaunkönig)
- Warum machen nur kleine Tiere einen Torpor? Basale metabolische Rate ist von Temp und Körpergröße abhängig. → kleine Organismen müssen mehr Energie in Wärmeproduktion stecken auch weil sie eine größere Oberfläche im vgl. zum Volumen haben
- Was für Probleme können extrem niedrige Temperaturen für Tiere darstellen und wie können Tiere damit umgehen? Probleme: Bildung von Eiskristallen in Zellen und Geweben Lösung: Gefrier-Vermeidung (z.B. Einlagerung von Gefrierpunkt-senkenden Stoffen Gefrier-Toleranz (z.B. Entwässerung von Zellen)
- Die Puppen des Lilagold-Feuerfalters haben je nach Höhe eine andere Färbung Ist die Färbung auf 2000m heller oder dunkler als in der Ebene? dunkler
- Was besagt die Bergmann‘sche Regel? Innerhalb einer systematischen Gruppe von endothermen Tieren sind die Individuen/Arten in kälteren Regionen größer als in wärmeren Bsp: Pinguine
- Ist der O2-Verbrauch pro Kilo Körpergewicht bei einem Elefanten oder einer Spitzmaus höher? Spitzmaus
- Was besagt die Allensche Regel? Innerhalb einer systematischen Gruppe von endothermen Tieren sind die Körperanhänge (Extremitäten/Ohren..) in kälteren Regionen kleiner als in wärmeren Bsp: Ohren von Schneehasen kleiner
- Nenne Beispiele für Anpassungen an Hitze Reflektierende Behaarung Hitzeschutzproteine
- Mit steigender Temperatur steigt/sinkt die Löslichkeit von Gasen wie O2 im Wasser und Erdboden sinkt
- Womit beschäftigt sich die Autökologie? Die Autökologie beschäftigt sich mit der Ökologie einer einzelnen Art und ist damit von der Populationsökologie und der Synökologie zu unterschieden.
- Was ist eine Biozönose Lebensgemeinschaft charakteristischer Arten, die gemeinsam einen Lebensraum bewohnen
- Was ist ein Biotop Lebensraum der Biozönose (einheitliche Umweltfaktoren)
- Was ist ein Monotop Lebensraum einer einzelnen Art (Ausschnitt des Biotops)
- Was ist ein Ökosystem Biozönose + Biotop = Ökosystem
- Was bedeutet Biotopbindung und welche 5 Abstufungen unterscheidet man? Bindung einer Art an das Biotop. Man unterschiedet: treue, feste, holde, vage und fremde Arten erstere: Charakterarten oder Leitformen
- Was sind stenotope und euryotope Arten? stenotope Art: bewohnt nur wenige, klar definierte Biotope euryotope Art: bewohnt viele Biotope
- Was sind Planstellen Existenzangebot eines Ökosystems, welche zu ökologischen Nischen werden können (wenn sie eingenommen werden) Diese Einnahme kann durch unterschiedlichen Arten geschehen (Stellenäquivalenz/Konvergenz, z.B. Maulwurf/Maulwurfsgrille)
- Was ist ein Lebensformtypus? generalisierter Funktions- und Bautyp nicht näher verwandter Arten mit annähernd gleicher Lebensweise, der durch eine Reihe gemeinsam auftretender charakteristischer Merkmale gekennzeichnet ist.
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- Welche 3 trophischen Typen kann man unterscheiden? Trophische Typen: Energiequelle: phototroph, chemotrophElektronendonor: lithotroph (anorg. Subst.), organotroph (org. Subst.)C-Quelle: autotroph (anorg. C), heterotroph (org. C)
- Nenne ein Beispiel für mixotrophe Organismen z.B. manche Algen können sich sowohl von Bakterien ernähren, als auch Photosynthese betreiben
- Unterscheide: Echte Prädatoren, Weidegänger, Parasiten, Parasitoide Echte Prädatoren: töten und verzehren Beute meist vollständig, greifen meist Einzelindividuen an Weidegänger: greifen viele Beutetiere an, verzehren nicht vollständig, oft nicht tödlich Parasiten: nicht tödlich, konsumieren Teile von einem oder wenigen Wirten Parasitoide: Töten und konsumieren Beute während langer Interaktion
- Nenne Vor- und Nachteile von großer Körpergröße (Intra- und Interspezifisch) Größere Individuen (der gleichen Art) sind meist resistenter gegenüber Hunger, Trockenheit, Gift, sind schneller und haben oft mehr Nachkommen(?). Allerdings haben sie auch eine längere Entwicklung und dadurch eine spätere Reproduktion. Im Vergleich unterschiedlicher Arten haben größere Arten (normiert auf die Körpermasse) einen geringeren Stoffwechsel als kleinere Arten. Bsp: 1 Rind wiegt soviel wie 300 Kaninchen hat aber einen wesentlich geringeren Wärmverlust, Futterverbrauch etc.. als die Summe dieser. Dies hängt jedoch auch davon ab, ob es sich um einzellige, gleichwarme oder wechselwarme Arten handelt.
- Was bedeutet Iso-osmotisch? die meisten Invertebraten gleichen osmotisch ihrer Umgebung (iso-osmotisch) → nur wenig toleranz gegen salzgehlatsschwankungen (stenohalin) Körperflüssigkeit der tiere gleichen der ionenkonz. des Meeres.
- Was bedeutet Poikilosmotisch? Was sind Osmokonformer Organismen passen innere Ionenkonz. kontinuierlich ans Außenmedium an (Osmokonformer) -> Innen und außen herrschen gleiche Ionenkonz (isoosmotisch) und gleiche osmotische Drücke (isoton)
- Iso-osmotische Organismen: Was passiert bei einer Veränderung des Saölzgehlates der Umgebung? höherer Salzgehlat: Wasserausstrom, Zellschrumpfung niedrigerer Salzgehlt: Wassereinstrom, Zellen Platzen
- Was bedeutet Homoiosmotisch?, Was sind Osmoregulierer? Die innere Ionenkonz. wird unabhängig von der äußeren in gewissen Bereichen konstnat gehlaten (Osmoregulierer)
- Sind die meisten Arten stenohalin oder euryohalin? Was sagt das aus? die meisten Arten sind stenohalin, können daher nicht in Salz- und Süßwasser überleben
- Die Osmolarität ist innen > als außen Was ist richtig? hyperton/hypoton hyperton
- Was sind Probleme für Organismen von geringem Salzgehalt im Wasser? Wasser strömt ein -> Ständige Wasserausscheidung notwendig Salzverluste über Ausscheidungen, die nie frei von Ionen sind
- Was sind Probleme für Organismen bei hohem Salzgehalt der Umgebung? Wasser strömt aus -> ständige Wasseraufnahme nötig -> dadurch kommt es auch zu Salzaufnahme
- Nenne Lösungen für Organismen bei hohem und niedrigem Salzgehlt in der Umgebung Hoher Salzgehalt: - Ionentauscher in Kiemen - Einlagerung von osmotisch wirksamen Stoffen zur Abschwächung des osmotischen Gradienten nierdiger Wassergehalt: - Ionentauscher in Kiemen
- Beschreibe die hypotonische und die hypertonische Regulation Was sind deren Kosten? Osmo-Regulation: Hypertonie-Regulation: z.B. Süßwasserinsekt. Aktive Ionenaufnahme, hypotonischer Urin Hypotonie-Regulation: z.B: Meersvögel: Salzdrüsen scheiden aktiv Salz aus. Kosten der Osmoregulation Osmoregulation ist mit Kosten verbunden und hat Auswirkungen z.B. in der Entwicklungsdauer und – erfolg oder in der Maximalgröße
- Was sind diadrome, anadrome und katadrome Arten? diadrome Arten: Wandern zwischen Meer und Süßwasser. anadrome Arten: Laichen im Süßwasser katadrome Arten: Laichen im Salzwasser
- Was besagt das Dollosche Gesetz? Dollosches Gesetz der Irreversibilität der gerichteten Evolution: Komplexe phylogegentische Veränderungn sind nicht reversibel
- Beschreibe sehr grob den Suaerstoffstoffwechsel Aufnahme von O2Transport zu Orten der bilog. OxidationEnergiefreisetzung durch OxidationAbgabe von CO2
- Wie hoch ist der Partialdruck von Sauerstoff (Standartwert) 212mbar
- Worin unterscheidet sich de Steuerung der Atmung bei Land- und Wassertieren? Steuerung der Atmung: bei terrestrischen Tieren über CO2bei Aquatischen Tieren über Sauerstoff
- Nenne Anpassungen von Vöglen und Säugetieren an hohe Höhen Anpassung an hohe Höhen: Steifengans: Mutation ermöglicht höhere O2-Affinität des Hämoglobinsdennoch: sie vermeiden die Höhe, wenn es möglich istWeitere Anpassungen von Vögeln an große Höhen: großes HerzAnpassungen der Lungeintensivere AtmungVeränderungen im MuskelMitochondrien näher an KapillarenAnpassungen an große Höhen bei Säugetieren: Hyperventilation (Hypnokapnie)Änderung der Sauerstoff-Affinität des Hämoglobinshöhere KapillardichteSauerstoff-Affinität des Hämoglobins korreliert mit Höhe, das ganze ist allerdings auch mit Kosten verbunden