Wahrnehmungspsychologie (Fach) / Wahrnehmung (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 11 Karteikarten

Werbung

Diese Lektion wurde von Sina0803 erstellt.

Lektion lernen

  • Was ist Wahrnehmung? Wahrnehmung ist der Prozess der Informationsverarbeitung, bei der ein Individuum Kenntnis von sich und der Umwelt erlangt. Wahrnehmung ist kein konkretes Abbild der Umgebung, sondern eine Konstruktion vielfältiger Wahrnehmungsprozesse. 
  • Wahrnehmungsprozesse werden Durch welche Merkmale gekennzeichnet? Subjektivität (betrachten auf eigene Weise): Jeder Mensch nimmt seine Umwelt sehr individuell wahr. selektivität (auswählen auf eigene Weise): Menschen sind täglich einer Flut von Umweltreizen ausgesetzt, von dem nur ein kleiner Teil ausgewertet wird und ausgewertet werden kann.  aktivität (aktiv werden): Menschen wenden sich aktiv bestimmten Reizen zu, die sie dann vertieft wahrnehmen.
  • Wahrnehmung untergliedert sich in drei Komponenten, welche? Physikalischen Komponente: bezieht sich auf die physikalisch/chemischen Reize wie Licht, Geschmacks- und Geruchsstoffen. physiologische Komponente: bezieht sich auf die Aktivität der Nervenzellen durch einen Reiz. psychologische Komponente: bezieht sich auf die eigenen bzw. selektiven Empfindungen. 
  • Was ist die Wahrnehmungschwelle? Die wahrnehmungsschwelle ist die absolutschwelle, sie kennzeichnet das Ausmaß an Intensität und die Dauer eines Reizes. Unter den definierten Umständen 50% der Reize bewusst aufgenommen werden.
  • Wodurch wird die wahrnehmungsschwelle beeinflusst? Die wahrnehmungsschwelle wird durch ablenkende störreize, Rahmenbedingungen wie Geräuschkulisse und Lichtverhältnisse, aktuelle Tätigkeit und Verfassung einer Person, sowie die subjektiven Erwartungen beeinflusst. 
  • Was ist die Grundaussage der Gestaltpsychologie? Unsere Wahrnehmung ist auf die Erkennung bekannter Muster ausgelegt. Der Drang zur mustererkennung ist so stark, das wir selbst dann noch Muster erkennen, wenn tatsächlich nur Zufälle zusammenspielen. 
  • Erläutern sie zwei ausgewählte gestaltgesetze. Gesetz der guten Gestalt: es besteht die allgemeine Tendenz in einer Vorlage sogenannte gute Gestalten zu erkennen. gesetz der Figur Grund Trennung: Objekte werden immer zu ihrem Hintergrund kontrastiert. 
  • Welche praktischen Empfehlungen sind aus der Gestaltpsychologie abzuleiten? Möglichst einfache und prägnante Formen anwenden. allgmein bekannte Muster und Gegenstände verwenden irritation und Mehrdeutigkeit vermeiden einheit von Inhalt und Form. 
  • Welche Merkmale fördern den räumlichen Eindruck? Verdeckung Licht und schatten linearperspektive bewegungsparallaxe grössenunterschiede 
  • Was ist Werbung? Werbung ist die absichtliche und zwangfreie Beeinflussung von Menschen, um diese zu einer Verhaltens und einstellungsänderung zu veranlassen.
  • Persuasive Kommunikation? Ist die beeinflussende Kommunikation. Ihr Ziel ist es, Informationen so an einen Rezipienten zu vermitteln, dass dieser durch die vom Sender beabsichtige Vorstellung von den Inhalten bekommt, zu einer Verhaltens und einstellungsänderung gelangt.